Erneuerbare Energien verteidigen! – Großdemo Köln — Sa 18.04 12h

Hier mal eine Zusammenstellung wie breit der Aufruf zu der Demo zur “Verteidigumng der Erneuerbaren” und gegen Reiches Kahlschlag ist :

Am Samstag, 18. April 2026, findet in Köln eine große Demonstration unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen” statt, bei der Fridays for Future  gemeinsam mit dem WWFGreenpeaceGermanwatchCampact und …  aufruft. 

Die Proteste richten sich gegen die energiepolitischen Pläne von  Wirtschafts-ministerin Katherina Reiche (CDU) und Teile der Union, die als Bremse für die Energiewende und als Rückgriff auf fossile Energien kritisiert werden. 

  • Startzeit: 12:00 Uhr
  • Startort: Heumarkt (in der Nähe des Denkmals)
  • Hauptforderungen: Stopp des „Reiche-Netzpakets”, schnellerer Ausbau von Solar- und Windkraft, Unabhängigkeit von fossilen Importen und soziale Entlastung bei Stromkosten. 

Erneuerbare Energien Verteidigen

Am 18. April gehen wir in Köln auf die Straße. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für die Energiewende – gegen fossile Lobbypolitik und für eine saubere, sichere Zukunft. Sei dabei!
Zeit: Samstag, 18. April, 12 Uhr ; Startort: Köln, Heumarkt
Programm:

  • Christoph Bals (Germanwatch)
  • Sarah Stemmler (Campact)
  • Yasin Hinz (Fridays for Future)
  • Katharina Dröge (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Prof. Dr. Niklas Höhne (New Climate Institute)
  • Hans-Josef Vogel (Vorsitzender LEE)
  • Andre Juffern (Verbraucherzentrale NRW)
  • Musik: Julie und Paula Engels

Route: Heumarkt, Alter Markt, Bechergasse, Kurt-Hackenberg-Platz, Am Domhof, Trankgasse, Komödienstraße, Tunisstraße, Offenbachplatz, Nord-Süd-Fahrt, Cäcilienstraße, Pipinstraße, Heumarkt

FFF

Erneuerbaren-Demos in vier Großstädten am 18. April
Während die Energiepreise in den aktuellen Kriegszeiten immer weiter eskalieren, bremsen Katherina Reiche und Teile der Union weiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – für Profite der Öl- und Gaswirtschaft. Deswegen ruft ein Bündnis für Samstag, den 18. April 2026, in Berlin, Hamburg, Köln und München zu Großdemonstrationen unter dem Titel “Erneuerbare Energien verteidigen!” auf. Ziel des Bündnisses ist es, zehntausende Menschen deutschlandweit für die Verteidigung der Energiewende auf die Straße zu bringen – von Klimaschützer*innen bis hin zu Solardachbesitzer*innen und Installateur*innen sowie Investor*innen aus den Erneuerbaren-Branchen oder auch Bürger*innen, die genug haben von steigenden Sprit- und Heizkosten. 

Mit Bezug auf die geopolitische Situation heißt es in dem gemeinsamen Aufruf: “Fossile Energien bedrohen unsere Sicherheit. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Grönlandkrise, der Iran-Krieg und eskalierende Energiepreise zeigen uns: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar von Autokraten. Sie treiben Energiepreise in die Höhe und befeuern Extremwetter, unter denen besonders ökonomisch schwächere Teile der Gesellschaft leiden. In diesen krisenhaften Zeiten schützt der Ausbau Erneuerbarer Energien Verbraucher*innen vor eskalierenden Kosten und senkt dauerhaft den Strompreis. Erneuerbare sichern Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand und in der Industrie. Auf Hausdächern und in Bürger*innen-Hand demokratisieren sie die Energieversorgung. Sie sind die zentrale und beste Antwort auf die Klimakrise.” 

Trägerkreis der Demonstrationen sind Campact, DUH, Fridays for Future, Greenpeace, Germanwatch, GermanZero und WWF Deutschland. Konkretes Ziel der Demonstrationen ist es, die Bundesregierung zu bewegen, die Pläne für ein Netzpaket und ein neues Erneuerbaren-Energien- und Gebäudemodernisierungsgesetz vom Tisch zu nehmen und mehr Tempo

Erneuerbare Energien

„Erneuerbare Energien verteidigen“ gegen Reiche-Rückwärtspolitik am 18. April

von Tilman Weber11.04.2026 | Druckvorschau

Ein breites Bündnis an Umwelt- und Klimaschutzschutz- und Energiebranchenorganisationen stellt vier Großdemos zum Verteidigen der Energiewende auf.

Greenpeace, WWF, Deutsche Umwelthilfe, German Zero und Germanwatch sowie das Bündnis Fridays for Future und die Proteste-Kampagnen-Plattform Campact wollen am kommenden Samstag in allen vier deutschen Millionen-Städten ein Zeichen gegen die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verkörperte Energiepolitik der Bundesregierung setzen. In Berlin, Hamburg, München und Köln sollen ab 12 Uhr die Menschen auf die Straße gehen und für „saubere Energie, für Unabhängigkeit, gegen fossile Lobbypolitik“ eintreten. Offizielles Motto der Veranstaltung ist die Aufforderung „Erneuerbare Energien verteidigen“.
Politik am Scheideweg
„Reiches Schrottplatz der Erneuerbaren“
Greenpeace warnt: Regierung plant Abgas-„Abnehmspritze“ für Gaskraftwerke

Kirche und Gesellschaft

die Energiewende steht unter Druck, und wir als Klimaschutz-Engagierte der EKvW sollten am 18. April in Köln ein deutliches Zeichen setzen.
Das Ziel der Demo ist klar: Wir wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien verteidigen und uns gegen fossile Lobbypolitik stark machen. Dies ist eine gute Gelegenheit, die kirchliche Klimaschutzarbeit auch öffentlich sichtbar zu machen.
Ich wir würden uns freuen, wenn wir als Netzwerk der Klimaschutzmanagenden und Konferenz der Umweltbeauftragten dabei geschlossen auftreten. Lasst uns zeigen, dass die EKvW beim Ausbau von Sonne und Wind sowie bei der sozialen Gerechtigkeit der Energiewende ganz vorne mit dabei ist.
Leitet den Aufruf auch gerne an eure Kirchengemeinden und Netzwerke weiter und haltet uns auf dem Laufenden, wenn ihr weitere Teilnehmende gewinnen könnt! Wir werden auch in der EKiR und im Erzbistum Köln anfragen.

Bund NRW

Wir verteidigen die Energiewende: Demo am 18. April

Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind. Öl und Gas treiben die Kosten hoch und machen Deutschland verwundbar. In diesen krisenhaften Zeiten schützt der Ausbau Erneuerbarer Energien Verbraucherinnen vor eskalierenden Kosten und senkt dauerhaft den Strompreis. Erneuerbare sichern Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand und in der Industrie. Auf Hausdächern und in Bürgerinnen-Hand demokratisieren sie die Energieversorgung. Sie sind die zentrale und beste Antwort auf die Klimakrise.

Doch die Pläne aus dem Wirtschaftsministerium bremsen den Ausbau der Erneuerbaren. Deshalb formiert sich quer durch die Gesellschaft Widerstand. Den bringen wir nun mit Demos für die erneuerbaren Energien auf die Straße:

Germanwatch

Egal, ob wir in der Stadt oder auf dem Land leben, wie wir zur Arbeit kommen oder wie viel wir am Ende des Monats übrig haben: Wir alle wollen ein warmes Zuhause, Mobilität, die wir uns leisten können, und einen gesunden Planeten, auf dem unsere Kinder gut und frei aufwachsen können. Ein Garant dafür ist die Energiewende. 

Doch die steht jetzt auf dem Spiel: Wir sind entsetzt, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen wollen. 

Germanzero

Weg vom Gas: Erneuerbare Energien verteidigen!
Komm zu den Demos am 18.4. in Berlin, Hamburg, Köln und München!
Bezahlbare Wärme statt Gaskostenfalle! Volles Tempo bei Solar- und Windkraft! Eine niedrige Stromsteuer für alle! Soziale Förderung und Mieterschutz für klimafreundliches Heizen!
Gemeinsam mit Campact, Fridays fro Future, Greenpeace, Umweltinstitut München, WWF und Germanwatch organisieren wir Großdemos in vier Städten.

wwf

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union wollen den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen und an fossilen Energien wie Öl und Gas festhalten. Das freut die Öl- und Gaslobby. Und kommt uns teuer zu stehen. Am Samstag, 18. April 2026, gehen wir daher in Berlin, Hamburg, Köln und München auf die Straße – auf vier großen Demos gleichzeitig. Für saubere und sichere Energie und gegen die fossile Politik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Keine Rolle rückwärts bei der Energiewende

Die fossilen Energien bedrohen unsere Sicherheit. Unsere Zukunft. Unsere Freiheit. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Grönlandkrise, der Iran-Krieg zeigen uns: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar von Autokraten. Sie treiben Energiepreise in die Höhe und befeuern die Klimakrise.


Und natürlich unterstützt
BoKlima — das Bochumer KlimaschutzBündnis
den Aufruf und die Demo

LOST TREE GALLERY — die Graf Adolf Straße wird leider in Kürze abgeholzt :-( :-(

Leider ist die Verwaltung auf keine der Argumente von BoKlima und weiteren AkteurInnen eingegangen und der Rodungstermin für die 26 Platanen steht kurz bevor.

Dies möchte BoKlima nicht ohne einen letzten Rettungs-Versuch hinnehmen.

Daher diese Aktionen :

(1) Lost Tree Galerie

26 Personen (Anwohner, BoKlima-Aktive, … ) sprechen sich noch mal für den Baumerhalt aus und zeigen auf, was die Bäume alles leisten :

a) Übersicht :
( Auf Wunsch von 2 Personen gelöscht )

b) Einzelbetrachtung :
( Auf Wunsch von 2 Personen gelöscht )


(2) VideClip (3:30min)

(3) Leserbrief an die Bochumer Medien

Gut recherchiert ?


Leserbrief von BoKlima zu “26 dicke Bäume werden gefällt” (WAZ 4.10.25)

Einmal mehr wird der Leserschaft der WAZ dargelegt, was uns unsere Stadt zur Graf-Adolf-Straße und ihren Platanen mitteilen möchte: alles unausweichlich, alles alternativlos. Spitz formuliert: wir sind nun mal gezwungen den Ast, auf dem wir sitzen, abzusägen. Und das möge bitte jeder verstehen.

Schade, dass in dem Artikel nicht vorkommt, dass sich das Bochumer Klimaschutzbündnis BoKlima mit den über die Zeit changierenden Argumenten des Tiefbauamtes geduldig auseinandersetzte und dass es schließlich Akteneinsicht nahm. Fazit: die Fällungen sind keineswegs unausweichlich. Dabei verweisen wir auf

Letztlich konnte weder das Tiefbauamt noch deren Akte die kritischen Fragen von BoKlima schlüssig beantworten. Über die notwendigen Abwägungen zur Findung einer bestmöglichen Lösung war nichts zu finden. Zudem befand sich in der gesamten Akte nicht der kleinste Hinweis darauf, dass die von der Verwaltung behauptete und in dem WAZ Artikel erwähnte “erneute Prüfung”, den Erhalt der Platanen betreffend, überhaupt jemals stattgefunden hat.

Über die Fällung der Platanen hinaus hält BoKlima die Form der Straßensanierung für nicht zeitgemäß: während sich unsere Stadt überregional in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen sonnt (ZEIT 21.8.2025), wurde hier weder die Weiterverwendbarkeit des Unterbaus oder Alternativen zur Rohr- und Kabelverlegung in den Gehwegen geprüft. Es wurde auch nicht die proklamierte Mobilitätswende oder das Schwammstadtprinzip in die Planungen einbezogen. Denn weder der dringend erwünschte Radverkehr, noch der Umgang mit künftig zunehmenden Starkregenereignissen, hat Eingang in die Planungen gefunden.

Auch die vom Tiefbauamt immer wieder angeführten Maximalforderungen an mögliche Gewegbreiten verdienten eine kritische mediale Auseinandersetzung. Zumal wenn wie hier, andere wichtige Belange komplett unter den Tisch fallen müssen. Letztlich muss der Verkehrsraum sinnvoll und gerecht aufgeteilt werden um bestmögliche Kompromisse zu finden. Muss erst erwähnt werden, dass auch jeder mobilitätseingeschränkte Mensch kühlenden Schatten, Vogelgezwitscher und raschelndes Laub genießt?

Abschließend möchten wir richtigstellen, dass es sich bei der am Samstag gestarteten LOST TREE GALLERY um eine Plakataktion des überparteilichen Bochumer Klimaschutzbündisses BoKlima handelt, und nicht, wie der Artikel es nahe legt, um eine Aktion der UWG:FreieBürger. Dass Anhänger verschiedener Parteien und Wählergemeinschaften das Bochumer Klimaschutzbündnis bei dieser Aktion unterstützen und die Art dieser Straßensanierung ebenfalls kritisch sehen, freut und bestätigt uns.

Gleichzeitig distanzieren wir uns von dem Anwurf “Ihr seid bekloppt”, der in dem Zusammenhang zitiert und im gleichen Absatz wie das Bochumer Klimaschutzbündnis genannt wird. Wir hoffen weiterhin auf konstruktive Austausche zur Erzielung bestmöglicher Ergebnisse für Bochums heutige und zukünftige Bürger:innen. Und wir hoffen, dass unsere Hoffnungen nicht vergeblich sind.


(4) Pressemitteilung Eröffnung der ‘Lost Tree Galerie’ , 07.10.25


(5) Impressionen: Plakatehängen


(6) Links den anderen Medien

  • (08.10.25, bo-alt ) , Wenn Bäume reden könnten… — Einladung zur LOST TREE GALERIE — Graf-Adolf-Straße , Wattenscheid
  • (07.10.25, Radio BO ) , Neugestaltung der Graf-Adolf-Straße in Bochum beginnt — Am Montag (13.10.) beginnen die Straßen- und Kanalbauarbeiten auf der Graf-Adolf-Straße in Wattenscheid. Im Vorfeld hatte es große Proteste gegen damit einhergehende Baumfällungen gegeben.
    Klimaschützer wehren sich — Mit einer Bilder-Aktion zeigt das Bochumer Klimaschutzbündnis, dass sie nicht einverstanden sind mit der Abholzung der 26 alten Platanen. Deswegen haben sie Plakate mit ihren Gesichtern und Forderungen an die Bäume geheftet. Sie schlagen eine Planung der Sanierung vor, die den Erhalt der Platanen sicherstellt.
  • (06.10.25, WAZ) , Leserbrief zu dem Missverhältnis von der Behandlung durch die Verwaltung von der Graf-Adolf-Str und dem Gröppersweg in Langendreer : hier
  • (04.10.25, WAZ ) , 26 dicke Bäume werden gefällt — Die Graf-Adolf-Straße wird saniert. Gleich zu Beginn müssen die Platanen weichen : hier
  • (01.10.25, WAZ ) , Anwohner fordern Baumfällungen : hier
  • ..

(7) Link Liste – Verweise auf weitere Berichte

Weitere Infos und Hintergrund

LOST TREE GALLERY — Graf Adolf Straße , Leserbriefe

Leserbriefe WAZ ,

  • Nach Gutsherrenart regiert
  • Wir brauchen Bäume
  • Die Fällungen sind nicht unausweichlich
  • Zweierlei Maß?

Weitere Infos / Links

Stadt BO nimmt Rücksicht auf Bäume — zum ersten mal …

… und sie bewegt sich doch … ? die Verwaltung

In der Vorlage Nr 20251164 der Verwaltung der Stadt Bochum zum „Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid“ Hier: Grundsatzbeschluss zum Vermarktungskonzept des Teilbereichs “Bahnhof+” ; Bebauungsplan Nr. 1012 – Fritz-Reuter-Straße Süd
(( Dokument : hier ))
heißt es auf seite 2 :

Nach Überprüfung der Rahmenbedingungen wird von dieser Entwicklung zunächst Abstand genommen.
Die Gründe sind folgende:

Der westliche Abschnitt ist durch den Landesbetrieb Wald und Holz als Wald eingestuft worden (vgl. Anlage 3). Da die Stadt Bochum im Sinne von Punkt 7.3.3. des Landesentwicklungsplans NRW als waldarm gilt und Waldflächen die Lebensqualität nachweislich erhöhen und dem Erhalt biologischer Vielfalt, der Luftreinigung und dem Schutz des Klimas dienen, soll diese im gekennzeichneten Bereich erhalten werden. Eine anschließende Bebauung muss zudem einen ausreichenden Waldabstand einhalten. Aufgrund der ungünstigen Höhenverhältnisse in diesem Bereich wird diese Fläche als eher ungeeignet für eine gewerbliche Entwicklung eingestuft …

Und im PLanb wird es auch so gekennzeichnet :
(Anlage 3 : hier )


Da könnte man fast vermuten , Die Stadt hat mal auf BoKlima gehört … 🙂

Hoffentlich haben sie auch die Petition zur Baumrettung unterschrieben : hier

Weitere Infos und Links zum Thema :

Zur Petition , bitte mitzeichnen –
damit wir mehr werden : hier

Weitere externe Links Infos

Innovation anne Theke — Schwamm drunter! – das Wissensspiel zur Klimaanpassung

Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale am DO 06.03.25 um 17-20h in der Kneipe ‘zum Kuhhirten’ am Kuhhirten (Brückstr) wird es ein Brettspiel für Jugendliche ab 15J zum Thema “Schwamm drunter! – das Wissensspiel zur Klimaanpassung” geben:

>>Extremwetterereignisse werden immer häufiger. Der Klimawandel bringt anhaltende Trockenphasen, Hitze und Starkregen. Städte mit starker Versiegelung sowie fehlenden Grün- und Wasserflächen sind von den Auswirkungen besonders stark betroffen.

Ihr wollt wissen, wie so eine Veränderung der Stadt aussehen könnte und dabei mitreden und -gestalten? Dann spielt mit uns das Wissensspiel „Schwamm drunter!“. Das Brettspiel vermittelt anschaulich, was vor Ort für die Anpassung an das Klima getan werden kann. Ihr beantwortet Wissensfragen, tretet gemeinsam in den Austausch und müsst Aufgaben lösen. Das Spiel informiert außerdem über reale Klima.Projekte und stärkt die Argumentationsfähigkeit.

Das von der Zukunftsinitiative Klima.Werk entwickelte Brettspiel vermittelt Wissen und zeigt, was alles für den zukunftsfähigen Stadtumbau getan werden kann.

  • Es können maximal 10 Spieler:innen im Alter ab15 Jahren teilnehmen.
  • Eine Anmeldung ist erforderlich und über die nachfolgende Adresse möglich: bochum.energie@verbraucherzentrale.nrw
  • Datum: Donnerstag 06.03.2025 Uhrzeit: 17.00 bis 20.00 Uhr
  • Ort: Zum Kuhhirten, Brückstraße 12-14 44787 Bochum

<<

Weitere Links und Infos

  • Schwammstadt — Zu Gast bei Innovation anne Theke : hier
  • Hintergrund : Darum geht’s : hier
    • >>Ob technologische, soziale oder ökologische Innovation – bei Innovation anne Theke kommen alle Formen des Wandels auf den Tisch! Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Bochumer Bürger:innen, Wissenschaftler:innen, Unternehmen und Stadtverwaltung. Gemeinsam treten wir in den Dialog und machen Technologien, Dienstleistungen sowie sozial-ökologische Neuerungen „made in Bochum“ greifbar – und das in dem urigen Ambiente einer traditionellen Kneipe.<<
    • >>An der Theke finden themenbezogenen Veranstaltungen, Diskussionen, Workshops und Mitmach-Angeboten statt. Dabei bietet die Theke  Raum für Diskussion, Vernetzung und Information. Also all das, was in einer Kneipe am besten funktioniert.<<
  • Infos / Impressionen von vergangenen Veranstaltungen : „Innovation anne Theke“ – Zwischen Zapfhahn und Zukunft” : hier
    • >>Dazu kommen Mitmachangebote wie der Workshop von Yvonne Dicketmüller, die neben Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche ansprechen. „Wir möchten mit dem Format auch jungen Menschen zeigen, was Bochum technologisch zu bieten hat. Toll wäre doch, wenn wir so Nachwuchskräfte im Tech-Bereich gewinnen oder sie für eine eigene Start-up-Idee begeistern können“, findet Marion Behn.<<

weitere Veranstaltungen der Reihe :

  • 01. April 2025 | 17-20 Uhr | Stecksolarsysteme ; Stecksolar anne Theke
    Zusammen mit der Verbraucherzentrale und dem Amt für Klima Bochum
    (siehe auch : hier Programm 2025 )

Ratssitzung 21.10.24 10h : Aufruf zur Demo 09:30 Glocke ; BoKlima Fragen zu EKS

Aufruf zur Demo am 21.11.24 09:30h Glocke vor dem Rathaus — gemeinsam mit Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung :


BoKlima hat diese Fragen zur Ratssitzung am 21.10.24 10h eingereicht, und kann diese zu Beginn der Sitzung stellen.

Es ist sogar eine Nachfrage zugelassen .


WAZ Bericht (mit Hinweis auf Petition) (02.11.24)

(30.10.24,WAZ $$) Auf den letzten Drücker: Können Bäume noch gerettet werden?

(17.11.23, WAZ $$) Neues Wohnviertel in Bochum: Wo es entsteht, was geplant ist


Weitere Infos und bisher erschienene Posts :

TV Hinweis : Quarks , Das große Sommer-Spezial u.a. Hitze in Bochum

(31.08.23 , ard) , Quarks XL: Das große Sommer-Spezial

Mit einem Beitrag zu Bochum mit M. Steinrücke ab 01:21:04

Gesundheitswissen rund um den Sommer: Deodorants mit “0% Alu” sind ein Verkaufshit – aber wo befinden sich die wahren Aluminium-Schleudern in unserem Alltag? Klar muss man im Sommer mehr trinken, aber wie viel denn jetzt – zwei, drei, oder sogar vier Liter? Was stimmt? Und: Welche Regeln sollte man besser kennen, wenn man in ein Gewitter gerät? Das und mehr in einer Spezial-Ausgabe von Quarks.

Der Beitrag zu Hitze in der Innenstadt und zu Bochum findet ihr ab 01:21:04

https://www.ardmediathek.de/video/quarks/quarks-xl-das-grosse-sommer-spezial/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg3YTgzMWY4LTQyMDAtNGI3Mi04ZjQ3LTNkOTE2MTY1Nzg4Ng

  • Heißester Ort der Stadt : Fußgängerzone
  • Negativbeispiel für Farben : dunkle Fassade (neben Drehscheibe)
  • Klimaanlagen : Kreislauf den wir nicht wollen
  • Grünzüge sind Ventilatoren der Stadt
  • Was können wir tun , M.Steinrücke :
    Baulücken NICHT wieder zubauen ; Materialien verändern ; hellere Farben ( 🙂 schwarz wie das neue Gebäude geg. dem Husemannplatz 🙂 ) nehmen ; Wasserflächen ;
    Bäume anstelle von Asphalt und Beton !! ; ….
  • Fassadenbegrünung geht an fast jedem Altbau




Hitzekarte von Bochum :


Positiv , aber leider oft abgeschaltet :


Fassaden- und Dach-Begrünung, Beispiel Düsseldorf



Tip von Holger

Schon wieder : Baumfällungen für Wohnungsbau

(30.08.23, WAZ) , Online-Original : hier

Bezirksvertretung kritisiert : rote Karte für die Stadt

Bochum-Höntrop.  In Wattenscheid sollen 22 Bäume gefällt werden, um ein Mehrfamilienhaus zu bauen. Die Politik reagiert überraschend auf einen Plan der Stadt.


Die Bezirksvertretung Wattenscheid hat sich am 22. August einstimmig dafür ausgesprochen, das Bauvorhaben Pulverstraße 27 angesichts der geplanten Fällung von 22 Bäumen noch einmal zu überprüfen.

Mehrfamilienhaus auf Grundstück in Bochum-Höntrop geplant

… Antrag auf Entfernung von 22 Bäumen gestellt – und in der Vorlage genehmigt vom Umwelt- und Grünflächenamt. Es geht um Buchen, Zedern, Linden sowie einen Walnuss- und einen Ahornbaum.

Diese Bäume fallen wegen ihrer Art und Stammumfänge unter die Baumschutzsatzung der Stadt Bochum; sie stehen im geplanten Bau- und Tiefgaragenbereich. Die Bäume könnten laut Stadt „aufgrund der bau- und planungsrechtlichen Zulässigkeit des Bauvorhabens nicht erhalten werden“.

Die Verwaltung wollte daher eine Ausnahmegenehmigung gemäß § 6 (1) b Baumschutzsatzung erteilen, „da ansonsten eine nach öffentlichrechtlichen Vorschriften zulässige Nutzung nicht möglich ist oder nur unter wesentlichen Beschränkungen verwirklicht werden kann“.

Thema in Bezirksvertretung Wattenscheid

Doch das ließ die Wattenscheider Bezirksvertretung so nicht durchgehen. Ein Anwohner hatte sich in der Einwohnerfragestunde heftig beschwert über das Ausmaß der Baumfällungen, nachdem er in der WAZ davon erfahren hatte. Sein Anliegen: „Vor Erteilen einer Ausnahmegenehmigung soll geprüft werden, ob es wirklich nötig ist, alle Bäume zu fällen.“ Dazu fanden nun Ortstermine mit Politikern und mit Bochums Baummanager Marcus Kamplade statt, um zu prüfen, welche Möglichkeiten der Investor hat.

Es geht auch um Art und Umfang der Ersatzpflanzungen. Oliver Buschmann (Grüne) betonte mit Blick auf die neue Baumschutzsatzung in Bochum, dass es so wie geplant nicht funktioniere. Als Ersatzpflanzungen sah der Plan bisher vor, insgesamt 45 Laubbäume mit einem Mindeststammumfang von 20 cm zu pflanzen. 31 Ersatzbäume davon auf dem Grundstück. Die restlichen 14 Ersatzpflanzungen sollten in Absprache mit dem städtischen Außendienst Baumschutz auf anderen Grundstücken im Geltungsbereich der Satzung durchgeführt werden. Geschütztes Grün darf aus Nistschutzgründen nur von Oktober bis Februar gefällt werden.




weitere Links

  • Baumschutzsatzung der Stadt Bochum : hier (2017) ; hier (10.05.23)
    • § 3 Geschützte Bäume (1) Geschützte Bäume sind zu erhalten und mit diesem Ziel zu pflegen und vor Gefährdung zu bewahren.
  • Stadt Bochum :
    Bäume haben eine besondere Wertigkeit aus ökologischer und stadtklimatischer Sicht und eine Wohlfahrtswirkung für den Menschen. Insbesondere Altbäumen kommt hier eine herausragende Bedeutung zu, die bei Entfernung durch Nachpflanzung erst wieder nach einer oder sogar mehreren Generationen (eine Generation = 30 Jahre) erreicht werden kann.
    Link : hier

Weitere Presse-Infos zu Baumfällungen in Bochum — Auch Liste der ‘Fäll-Wut’ der Stadt Bochum


Weiterer Hintergrund

  • (18.08.23, die Welt) , Überhitzte Städte – Der Staat sollte seine Lenkungswirkung entfalten
    • In den Städten werden im Sommer die Auswirkungen des Klimawandels besonders spürbar. … Mehr Bäume sowie begrünte Dächer und Fassaden sind dabei ein entscheidender Faktor.

      Allein bei der Herstellung von Zement entstehen enorme Mengen CO₂. Aus Profitgier werden momentan viel zu häufig Gebäude abgerissen und neu gebaut, anstatt sie umzubauen und dabei wertvolle Ressourcen einzusparen. Wir versiegeln außerdem immer noch zu viele Flächen, die sich dann im Sommer stark aufheizen und den Hitzestress vorantreiben.

      Schließlich leisten Grün- und Freiflächen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Städten. Sie steigern die Aufenthaltsqualität, bieten vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und binden verschiedenste Luftschadstoffe und CO₂. Zusätzlich halten Pflanzen und unversiegelte Flächen viel Wasser zurück, das in trockenen Zeiten benötigt wird.
  • x

Braucht Bochum neue Planer ? — “Planer sagen, 26 Prächtige Platanen müssen gefällt werden”

(30.03.23, WAZ.de) , Original : hier

Bochum-Wattenscheid.  Die marode Graf-Adolf-Straße in Wattenscheid wird komplett saniert. Das bringt eine gute und eine schlechte Nachricht für die Anwohner.

In die Jahre gekommen ist die Graf-Adolf-Straße in Bochum-Wattenscheid. Asphalt, Bürgersteige und Kanal werden daher saniert. Die Anwohner müssen sich auf Lärm und Einschränkungen in der Bauphase einstellen. Und: Bei einer Info-Veranstaltung hat die Stadt zwei zentrale Nachrichten für sie: eine Gute und eine Schlechte. Die gute Nachricht zuerst: Anlieger müssen keinen Kostenbeitrag leisten, Stadt und Land bezahlen die komplette Rechnung. Die schlechte Nachricht: 26 Platanen müssen gefällt werden.

26 alte Platanen in Wattenscheid sollen gefällt werden

Und das ist schwer zu ertragen für einige der Hauseigentümer und Anwohner. „Ist das wirklich nötig?“, so der Tenor bei der digitalen Infoveranstaltung. Gerade wegen der jahrzehntealten Platanen sei die Graf-Adolf-Straße „eine der charmantesten Straßen in Wattenscheid“, so eine der Teilnehmerinnen. Der Bäume wegen sei sie überhaupt dorthin gezogen.

Die Bäume erhalten? „Keine Chance“, sagt Andreas Heiming, Straßenplaner der Stadt Bochum. „Die können wir wegen der Nähe an der Straße und den Schäden an den Gehwegen nicht halten. Wir werden sie allesamt fällen müssen.“ Die Wurzeln haben die Bürgersteige angehoben und seien gerade für seh- und/oder geheingeschränkte Passanten ein großes Hindernis. Und auch der Straßenasphalt sei von dem ausladenden Wurzelwerk zum Teil zerstört. Alle 26 Platanen sollen daher, sollte die Politik der vorgestellten Planung folgen, noch in diesem Jahr gefällt werden. 2024 sollen die Kanal- und Straßenbauarbeiten folgen.

….

Fragen

  • Warum wurde das so geplant?
  • Wer hat Ideen um die Bäume doch zu erhalten ?
  • Welchen Mehr-Aufwand würde der Erhalt bedeuten ?
  • Leitungen können doch drum herum gelegt werden
  • ….
  • ….

Alleebäume der Schloßstraße bleiben stehen ! ?

(x) ich war heute beim Stadtteilspaziergang durch Weitmar zusammen mit ca.50 Mitbürger*innen, überwiegend 70+. Das war ziemlich erhellend.

Habe sehr viel mit Gräf und Eiskirch sprechen können, weil die anderen einfach nur mitgelaufen sind.
Zunächst war ich überrascht, dass unser OB meinen Namen kennt, denn als …

Kurzum: ich habe dem Bezbümei und dem OB zu mehreren Themen eine Rückmeldung (auch positive) gegeben und

Eiskirch vor Zeugen die Aussage entlockt, dass alle Alleebäume der Schloßstraße stehen bleiben werden,

mit Ausnahme eines Baumes, der aufgrund des Schleppradius für Rettungsfahrzeuge für die Zufahrt gefällt werden müsse.

Er hat sich über die Trauerschleifen aufgeregt, es sei doch ein Ratsbeschluss bereits vor zwei Jahren erfolgt, dass die Alleebäume stehen bleiben dürfen! Also ich kenne diesen Ratsbeschluss nicht. Frau Janura hat das zwar angeregt und der Investor wurde beauftragt die Pläne zu überarbeiten, aber diese überarbeiteten Pläne scheint nur der OB zu kennen (wg. Schleppradius-Aussage).

Es war so lange eine Friede-Freude Eierkuchen Veranstaltung, bis ich ihn bei der abschließenden Tasse Kaffee unter 4 Augen auf diesen Grundstückskauf ansprach und er mir das ganze Blabla von wegen Naturschutzgebieterweiterung erzählte, ich ihm darauf aber antwortete, dass es im Grunde doch nur darum geht Ökopunkte zu sammeln, damit in Bochum fleißig weitergebaut werden kann. Da wurde der Sportkamerad plötzlich persönlich: “Sie glauben wohl, dass Sie immer Recht haben und dann müssen Sie sich auch stets öffentlich äußern….” Der OB war sichtlich angefressen und hat sich dann auch nicht von mir verabschiedet als er ging. Ich hab’s verschmerzen können.

Hab natürlich einen Leserbrief zu diesem Artikel geschrieben, der war aber heute morgen noch nicht in der WAZ.

Liebe Grüße x
(Name der Red bekannt)


Bochumer Flächenkauf

Die Stadt Bochum plant in den Ruhrauen Flächen von Hattingen und Witten
zu kaufen um Ökopunkte zu generieren, damit die Flächenversiegelung auf
Bochumer Stadtgebiet hemmungslos weitergehen kann. WAZ-Artikel von
heute. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte. Für die
Natur in den Ruhrauen ändert sich absolut nichts. Da wird kein
bestehendes Naturschutzgebiet größer.