Presse (WAZ u.a.) zum Hochwasser und Klimaschutz

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Leschs Kosmos spezial Klimakatastrophe :

  • (20.07.21, ZDF ) Leschs Kosmos spezial , Trailer
    • Wetterextreme: das neue Normal? – Dramatische Bilder: Bei der Hochwasser-Katastrophe im Westen und Süden Deutschlands haben mehr als 150 Menschen ihr Leben verloren. Werden solche Wetterextreme angesichts der Klimakrise zum Normalfall? Harald Lesch geht in der Sondersendung “Leschs Kosmos Spezial – Wetterextreme: das neue Normal?” den Fragen nach, die sich jetzt stellen. Was ist über die Ursachen der Flutkatastrophe bekannt? Forschende führen viele Wetterextreme wie Kälteeinbrüche, Dürren und Hitzerekorde auf die Veränderung des Jetstreams zurück, einer starken Luftströmung in der oberen Atmosphäre. Denn die steigenden globalen Temperaturen verändern die Dynamik der Atmosphäre. Doch lässt sich genau beziffern, welchen Anteil die Klimakrise an der Entstehung einzelner Wetterextreme hat? Was weiß die Wissenschaft von den künftigen Entwicklungen – und wie können wir uns für die Zukunft zu wappnen?

Liste diverser Beiträge / Artikel :

  • (17.07.21, bo-alternativ ) Extinction Rebellion setzt ein Zeichen in Gedenken an Opfer der Naturkatastrophe Klimakrise ernst nehmen
    • Um auf die Dringlichkeit der Klimakrise hinzuweisen, veranstaltete Extinction Rebellion am Samstag eine Eilversammlung mit etwa zwanzig Personen vor dem Bochumer Rathaus.
    • Bezug genommen wurde auf eine Kolumne von Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. In dieser betont sie, dass Katastrophenschutz und Klimaschutz dringend notwendig sind, um Überschwemmungen wie die der letzten Tage vorzubeugen.
  • (16.07.21, FFF ) Jahrhundertunwetter: #KlimakriseIstHier
    • Wer die aktuellen Geschehnisse mit der Klimakrise in Verbindung bringt, muss sich schnell den Vorwurf anhören, es sei pietätslos, weil es das Leid der Betroffenen politisiere. Wann aber werden wir endlich darüber sprechen, dass die Wissenschaft seit Jahren warnt, dass Extremwetterereignisse wie dieses zunehmen werden? Wann werden wir über die Gründe dafür sprechen, dass Extremwettereignisse von Hitzewellen über Wirbelstürme zu Überschwemmungen aktuell häufiger und intensiver werden? Wann werden wir darüber sprechen, was wir tun können, um Menschen zu schützen, damit sie eben nicht das durchmachen, was gerade geschieht?
    • Aktuell sind wir bei ca. 1,2°C durchschnittlicher Erderwärmung. Wir erleben bereits jetzt, dass dies massive Einwirkung auf unsere Umwelt hat. Selbst in den kältesten Regionen der Welt wurden in den letzten Wochen – mal wieder – Hitzerekorde gemessen. Große Gletscher in der Antarktis stehen aktuell kurz vor dem Kipppunkt. Das Abschmelzen des Eis führt auch dazu, dass die Temperaturen an den Polen überproportional steigen und somit der Temperaturunterschied zwischen Nordpol und Äquator geringer wird. Dies wiederum führt dazu, dass Starkwinde, die durch diesen Temperaturunterschied beeinflusst werden, schwächer werden –  der Jetstream nimmt zunehmend ab. Eine gute Erklärung, wie genau das funktioniert, findet ihr hier. Der Jetstream ist auch für die Wetterlage in Mitteleuropa verantwortlich. Wenn er sich abschwächt, bleiben Hoch- oder Tiefdruckgebiete, wie aktuell das Tiefdruckgebiet Bernd, länger an einem Ort, ziehen nicht so schnell weiter. Und es macht eben einen Unterschied, ob eine Region nur kurz Höchsttemperaturen oder starken Regenfällen ausgesetzt ist oder über mehrere Tage hinweg
    • Nichtsdestotrotz antwortet Armin Laschet, Ministerpräsident des stark getroffenen Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der CDU in der aktuellen Stunde des WDR auf die Frage der Journalistin Susanne Wieseler, ob er nun gedenke Klimaschutz ambitionierter voranzubringen, dass man „weil jetzt so ein Tag ist“ nicht die Politik ändere.
  • (15.07.21, bo-alternativ ) BI Grabeland Am Ruhrort zum Hochwasser in Dahlhausen: „Natur liefert fehlendes Klimagutachten“
    • Für die Bürgerinitiative Grabeland Am Ruhrort erklärt Heike Schick: »In Dahlhausen ist die Straße Am Ruhrort diesseits des Bahndamms am schlimmsten vom Hochwasser betroffen.
    • Man kann sich kaum vorstellen, was eine Evakuierung für die Bewohner bedeutet, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
    • Bei der Debatte um die Maßnahmen zur Eindämmung der Klimakrise geht es um Menschen, und nicht darum, Investoren einen finanziellen Profit zu verschaffen. Wenn es etwas Positives über den Tag des Hochwassers in Dahlhausen zu sagen gibt, dann ist es die Hilfsbereitschaft unter den Nachbarn.«
  • (19.07.21, heise ) Wie gut ist Deutschland auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet?
    • Wissenschaftlern zufolge könnten starke Regenfälle mit verheerenden Folgen, wie in Westdeutschland, in Zukunft häufiger werden. Ist das Land dagegen gewappnet?
    • Nach den Daten des UBA würde ein ungebremster Klimawandel erhebliche Schäden für Natur, Infrastruktur und das Wirtschaftssystem in Deutschland mit sich bringen. Starkregen-Ereignisse haben laut Messner klar gezeigt: Ohne ambitionierten Klimaschutz wird sich die Lage verschlimmern.
    • “Wir müssen jetzt diese nationale Katastrophe national beantworten”, lautet Schulzes Appell. Erst Anfang Juli war das erste bundesweite Beratungszentrum zur Klimaanpassung in Kommunen an den Start gegangen. Es hilft und berät etwa in Pflege- oder Obdachlosenheimen, damit Bewohner bei Höchsttemperaturen im Schatten sitzen können. Unter anderem – denn: Der Anpassungsbedarf ist enorm.
    • Statistisch gesicherte Aussagen über die Starkniederschläge der Zukunft lassen sich laut Umweltbundesamt (UBA) bislang nicht treffen. Klar ist nur: Der Klimawandel ist längst in Deutschland angekommen – und wird nicht wie ein vorübergehendes Wettertief einfach wieder abziehen.
  • (19.07.21, stern ) Warnungen ignoriert? “Monumentales Systemversagen”: Hochwasser-Expertin erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Behörden
    • Die Flutkatastrophe hat Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nicht so überraschend getroffen, wie bisher angenommen. Denn laut einer britischen Hochwasser-Expertin lagen deutschen Behörden sehr konkrete Warnungen vor.
    • Hätten die Bewohner der vom Hochwasser betroffenen Gebiete gewarnt werden können? Ja, sagt Hannah Cloke, Professorin für Hydrologie an der britischen Universität Reading und eine der Entwicklerinnen des Europäischen Hochwasser-Warnsystems (Efas) der “Sunday Times”. Demnach hätten Satelliten erste Zeichen der drohenden Hochwasser-Katastrophe neun Tage zuvor erfasst.
    • Vier Tage vor den Fluten habe Efas die Regierungen der Bundesrepublik und Belgiens vor Hochwasser an Rhein und Maas gewarnt. 24 Stunden vor der Katastrophe sei den deutschen Stellen nahezu exakt vorhergesagt worden, welche Gebiete vom Hochwasser betroffen sein würden
  • (17.07.21, zeit ) Krisen-Wahlkampf: Bloß nicht ins Wasser stellen
    • Hochwasser, Klimaschutz – wären das nicht Themen für die Grünen? Warum die Partei, allen voran Annalena Baerbock, so zurückhaltend auf die Katastrophe reagiert.
    • Erstens den Opfern helfen, zweitens bessere Vorsorge und Schutz vor Hochwasser, drittens, sagt Baerbock in ZDF, “bei den Klimaschutzmaßnahmen jetzt wirklich oben draufsatteln”.
    • Katrin Göring-Eckardt: “Ich glaube nicht, dass es hilft, wenn jetzt ein Armin Laschet sagt, es muss jetzt schnell gehen mit der Bewältigung der Klimakrise, aber dann wieder nichts macht.”
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