Erneuerbare Energien verteidigen! – Großdemo Köln — Sa 18.04 12h

Hier mal eine Zusammenstellung wie breit der Aufruf zu der Demo zur “Verteidigumng der Erneuerbaren” und gegen Reiches Kahlschlag ist :

Am Samstag, 18. April 2026, findet in Köln eine große Demonstration unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen” statt, bei der Fridays for Future  gemeinsam mit dem WWFGreenpeaceGermanwatchCampact und …  aufruft. 

Die Proteste richten sich gegen die energiepolitischen Pläne von  Wirtschafts-ministerin Katherina Reiche (CDU) und Teile der Union, die als Bremse für die Energiewende und als Rückgriff auf fossile Energien kritisiert werden. 

  • Startzeit: 12:00 Uhr
  • Startort: Heumarkt (in der Nähe des Denkmals)
  • Hauptforderungen: Stopp des „Reiche-Netzpakets”, schnellerer Ausbau von Solar- und Windkraft, Unabhängigkeit von fossilen Importen und soziale Entlastung bei Stromkosten. 

Erneuerbare Energien Verteidigen

Am 18. April gehen wir in Köln auf die Straße. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für die Energiewende – gegen fossile Lobbypolitik und für eine saubere, sichere Zukunft. Sei dabei!
Zeit: Samstag, 18. April, 12 Uhr ; Startort: Köln, Heumarkt
Programm:

  • Christoph Bals (Germanwatch)
  • Sarah Stemmler (Campact)
  • Yasin Hinz (Fridays for Future)
  • Katharina Dröge (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Prof. Dr. Niklas Höhne (New Climate Institute)
  • Hans-Josef Vogel (Vorsitzender LEE)
  • Andre Juffern (Verbraucherzentrale NRW)
  • Musik: Julie und Paula Engels

Route: Heumarkt, Alter Markt, Bechergasse, Kurt-Hackenberg-Platz, Am Domhof, Trankgasse, Komödienstraße, Tunisstraße, Offenbachplatz, Nord-Süd-Fahrt, Cäcilienstraße, Pipinstraße, Heumarkt

FFF

Erneuerbaren-Demos in vier Großstädten am 18. April
Während die Energiepreise in den aktuellen Kriegszeiten immer weiter eskalieren, bremsen Katherina Reiche und Teile der Union weiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – für Profite der Öl- und Gaswirtschaft. Deswegen ruft ein Bündnis für Samstag, den 18. April 2026, in Berlin, Hamburg, Köln und München zu Großdemonstrationen unter dem Titel “Erneuerbare Energien verteidigen!” auf. Ziel des Bündnisses ist es, zehntausende Menschen deutschlandweit für die Verteidigung der Energiewende auf die Straße zu bringen – von Klimaschützer*innen bis hin zu Solardachbesitzer*innen und Installateur*innen sowie Investor*innen aus den Erneuerbaren-Branchen oder auch Bürger*innen, die genug haben von steigenden Sprit- und Heizkosten. 

Mit Bezug auf die geopolitische Situation heißt es in dem gemeinsamen Aufruf: “Fossile Energien bedrohen unsere Sicherheit. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Grönlandkrise, der Iran-Krieg und eskalierende Energiepreise zeigen uns: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar von Autokraten. Sie treiben Energiepreise in die Höhe und befeuern Extremwetter, unter denen besonders ökonomisch schwächere Teile der Gesellschaft leiden. In diesen krisenhaften Zeiten schützt der Ausbau Erneuerbarer Energien Verbraucher*innen vor eskalierenden Kosten und senkt dauerhaft den Strompreis. Erneuerbare sichern Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand und in der Industrie. Auf Hausdächern und in Bürger*innen-Hand demokratisieren sie die Energieversorgung. Sie sind die zentrale und beste Antwort auf die Klimakrise.” 

Trägerkreis der Demonstrationen sind Campact, DUH, Fridays for Future, Greenpeace, Germanwatch, GermanZero und WWF Deutschland. Konkretes Ziel der Demonstrationen ist es, die Bundesregierung zu bewegen, die Pläne für ein Netzpaket und ein neues Erneuerbaren-Energien- und Gebäudemodernisierungsgesetz vom Tisch zu nehmen und mehr Tempo

Erneuerbare Energien

„Erneuerbare Energien verteidigen“ gegen Reiche-Rückwärtspolitik am 18. April

von Tilman Weber11.04.2026 | Druckvorschau

Ein breites Bündnis an Umwelt- und Klimaschutzschutz- und Energiebranchenorganisationen stellt vier Großdemos zum Verteidigen der Energiewende auf.

Greenpeace, WWF, Deutsche Umwelthilfe, German Zero und Germanwatch sowie das Bündnis Fridays for Future und die Proteste-Kampagnen-Plattform Campact wollen am kommenden Samstag in allen vier deutschen Millionen-Städten ein Zeichen gegen die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verkörperte Energiepolitik der Bundesregierung setzen. In Berlin, Hamburg, München und Köln sollen ab 12 Uhr die Menschen auf die Straße gehen und für „saubere Energie, für Unabhängigkeit, gegen fossile Lobbypolitik“ eintreten. Offizielles Motto der Veranstaltung ist die Aufforderung „Erneuerbare Energien verteidigen“.
Politik am Scheideweg
„Reiches Schrottplatz der Erneuerbaren“
Greenpeace warnt: Regierung plant Abgas-„Abnehmspritze“ für Gaskraftwerke

Kirche und Gesellschaft

die Energiewende steht unter Druck, und wir als Klimaschutz-Engagierte der EKvW sollten am 18. April in Köln ein deutliches Zeichen setzen.
Das Ziel der Demo ist klar: Wir wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien verteidigen und uns gegen fossile Lobbypolitik stark machen. Dies ist eine gute Gelegenheit, die kirchliche Klimaschutzarbeit auch öffentlich sichtbar zu machen.
Ich wir würden uns freuen, wenn wir als Netzwerk der Klimaschutzmanagenden und Konferenz der Umweltbeauftragten dabei geschlossen auftreten. Lasst uns zeigen, dass die EKvW beim Ausbau von Sonne und Wind sowie bei der sozialen Gerechtigkeit der Energiewende ganz vorne mit dabei ist.
Leitet den Aufruf auch gerne an eure Kirchengemeinden und Netzwerke weiter und haltet uns auf dem Laufenden, wenn ihr weitere Teilnehmende gewinnen könnt! Wir werden auch in der EKiR und im Erzbistum Köln anfragen.

Bund NRW

Wir verteidigen die Energiewende: Demo am 18. April

Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind. Öl und Gas treiben die Kosten hoch und machen Deutschland verwundbar. In diesen krisenhaften Zeiten schützt der Ausbau Erneuerbarer Energien Verbraucherinnen vor eskalierenden Kosten und senkt dauerhaft den Strompreis. Erneuerbare sichern Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand und in der Industrie. Auf Hausdächern und in Bürgerinnen-Hand demokratisieren sie die Energieversorgung. Sie sind die zentrale und beste Antwort auf die Klimakrise.

Doch die Pläne aus dem Wirtschaftsministerium bremsen den Ausbau der Erneuerbaren. Deshalb formiert sich quer durch die Gesellschaft Widerstand. Den bringen wir nun mit Demos für die erneuerbaren Energien auf die Straße:

Germanwatch

Egal, ob wir in der Stadt oder auf dem Land leben, wie wir zur Arbeit kommen oder wie viel wir am Ende des Monats übrig haben: Wir alle wollen ein warmes Zuhause, Mobilität, die wir uns leisten können, und einen gesunden Planeten, auf dem unsere Kinder gut und frei aufwachsen können. Ein Garant dafür ist die Energiewende. 

Doch die steht jetzt auf dem Spiel: Wir sind entsetzt, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen wollen. 

Germanzero

Weg vom Gas: Erneuerbare Energien verteidigen!
Komm zu den Demos am 18.4. in Berlin, Hamburg, Köln und München!
Bezahlbare Wärme statt Gaskostenfalle! Volles Tempo bei Solar- und Windkraft! Eine niedrige Stromsteuer für alle! Soziale Förderung und Mieterschutz für klimafreundliches Heizen!
Gemeinsam mit Campact, Fridays fro Future, Greenpeace, Umweltinstitut München, WWF und Germanwatch organisieren wir Großdemos in vier Städten.

wwf

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union wollen den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen und an fossilen Energien wie Öl und Gas festhalten. Das freut die Öl- und Gaslobby. Und kommt uns teuer zu stehen. Am Samstag, 18. April 2026, gehen wir daher in Berlin, Hamburg, Köln und München auf die Straße – auf vier großen Demos gleichzeitig. Für saubere und sichere Energie und gegen die fossile Politik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Keine Rolle rückwärts bei der Energiewende

Die fossilen Energien bedrohen unsere Sicherheit. Unsere Zukunft. Unsere Freiheit. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Grönlandkrise, der Iran-Krieg zeigen uns: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar von Autokraten. Sie treiben Energiepreise in die Höhe und befeuern die Klimakrise.


Und natürlich unterstützt
BoKlima — das Bochumer KlimaschutzBündnis
den Aufruf und die Demo

Reiches Energiepaket — es tut sich was …

Termine :

Termine für Demonstrationen gegen Reiches Gesetzes-Paket zur Schwächung der erneuerbaren Energien :

Revolte — youtube Video

Revolte gegen Katherina Reiche und keiner redet darüber?
Es gibt eine Revolte in der Energiepolitik. Und du hast nichts davon gehört.15 Energieminister stellen sich geschlossen gegen den fossilen Kurs – über Partei…


Reaktion Bundesländer

Fünfzehn Bundesländer forderten in einer gemeinsamen Erklärung, am eindeutigen Ausbau der Erneuerbaren festzuhalten.

Am 27. 3. fand eine Sonder-Energieministerkonferenz in Niedersachsen statt. Dort gab es ein klares Statement für die Erneuerbaren, um von fossilen Rohstoffimporten unabhängig zu werden. 15 Energieminister haben die Erklärung unterschrieben. Alle außer Bayern.

Siehe auch:
https://youtube.com/shorts/4ecBBazGBPM?is=KgnEeWmyH-zKfF6d

Als PDF : hier

Erklärung der Länder, Baden-Württemberg, Brandenburg,
Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen,Schleswig-Holstein, Thüringen für die Sonder-Energieministerkonferenz;
27. März 2026
Steigerungen der fossilen Energiekosten entgegenwirken:
Verbraucher und Wirtschaft entlasten;
Versorgungssicherheit und Resilienz Energiewende fortsetzen

Beschlusstext

Zugleich gilt es, die Infrastruktur weiter aus- und umzubauen und sie resilient gegen Krisen aufzustellen. Für den notwendigen Aus- und Umbau der Energieinfrastruktur braucht es stabile gesetzliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsinstrumente.

Die Energieministerinnen und -minister sowie -senatorinnen der Länder sehen mit großer Sorge die durch den Krieg im Iran und im Nahen Osten und die Defacto-Sperrung der Straße von Hormus ausgelösten spürbaren Steigerungen der Preise für Öl- und Gas, die teil- und phasenweise zu deutlich über den Steigerungen am Weltmarkt liegenden Preisen für fossile Energieträger für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland geführt haben. Aufgrund der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten sind weitere Preissprünge nicht mehr auszuschließen die Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen ist sicherzustellen.

Die Energieministerinnen und -minister sowie -senatorinnen begrüßen, dass die Bundesregierung gesetzgeberisch reagiert und Preiserhöhungen an Tankstellen nur noch einmal am Tag zulassen will. Dies schafft Transparenz für die Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig begrüßen sie, dass die Bundesregierung überlegt, die Mittel des Kartellrechts einzusetzen, um die Preispolitik der Gas- und Mineralölkonzerne zu überprüfen. Die Umkehr der Beweislast ist angemessen und sachgerecht. Das Bundeskartellamt soll zeitnah eine Sektoruntersuchung durchführen, wie es das Kartellrecht vorsieht. Weitere Verschärfungen des Kartellrechts sind zu prüfen.

Die Energieministerinnen und -minister sowie -senatorinnen bitten die Bundesregierung mit Bezug zum Koalitionsvertrag, endlich die Absenkung der Stromsteuer auf alle Verbrauchsgruppen auszuweiten, um so alle Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten.

Sie bitten die Bundesregierung weitere Maßnahmen zu prüfen, um die Auswirkungen für Bevölkerung und Wirtschaft einzudämmen.

Die Energieministerinnen und -minister sowie -senatorinnen stellen fest, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien eine wichtige Maßnahme bleibt, um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten zu verringern und damit Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung in Deutschland und Europa zu erhöhen. Ihr Ausbau und die Transformation von Industrie- und Produktions-prozessen mittels des Einsatzes wirtschaftlicher grüner Energien sichert Industriestandorte, trägt zu einer regionalen Wertschöpfung bei und schafft Arbeitsplätze.

Aufzeichnung : Europe Calling “Rettet die Erneuerbaren! Reiches Netzpaket verstehen und gemeinsam handeln.”

Die Aufzeichnung — als youtube Video — des Webinars und einige weitere Infos :

Die Diskussions-Teilnehmer :

Petition der Grünen

Erneuerbaren Energien bitte unterschreiben und weiter verteilen ….
https://dabeisein.gruene.de/forms/katherina-reiche-zerstort-die-energiewende-und-macht-uns-abhangig-rette-die-erneuerbaren-energien-mit-uns?source=direct_link&

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant ein Netzpaket, das erneuerbare Energien frontal angreift. Es verteuert Wind und Solar, schafft neue Bürokratie und bremst den Netzanschluss. Wird dieser Plan nicht gestoppt, brechen Investitionen weg. Die Energiewende steht auf dem Spiel. Schon einmal hat Reiche als Parlamentarische Staatssekretärin zum Niedergang der deutschen Solarindustrie beigetragen – mit massiven Arbeitsplatzverlusten, etwa im Solar Valley in Sachsen-Anhalt. Die dauerhafte Verunsicherung bei Investitionen in die Erneuerbaren muss endlich aufhören.

Das hat gravierende Folgen:
Wer Erneuerbare ausbremst, hält Deutschland abhängig von fossilen Energien aus autoritären Staaten. Statt günstiger, sauberer Energie und zukunftsfähigen Jobs Made in Germany drohen teure Energieimporte von autokratischen Herrschern wie Putin, Trump und bin Salman.

Wir fordern:

  • Stopp des Reiche-Netzpakets gegen die erneuerbaren Energien
  • Energieunabhängigkeit statt neuer fossiler Abhängigkeiten von Autokraten
  • Schneller Ausbau digitaler Netze
  • Faire und einfache Beteiligung an erneuerbaren Energien für alle

Unterzeichne jetzt den Aufruf.
Wind-, Solar- und naturverträgliche Biomasseenergie sowie Speicher sind die beste Versicherung für Klimaschutz, Energiesicherheit und Unabhängigkeit von Diktatoren und Autokraten.

Je mehr Menschen unseren Aufruf unterzeichnen, desto wirksamer können wir Katherina Reiches Pläne stoppen!

Der Referengtenentwurf :

Weitere Infos

  • Die Fragen , die während des Seminars gestellt wurden : hier (als PDF)

Links zu Europe Calling auf youtube :

Europe Calling “Rettet die Erneuerbaren! Reiches Netzpaket verstehen und gemeinsam handeln.”

13. Feb. 2026 18:00 in

Beschreibung

Webinar zum Angriff auf die Energiewende durch Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche. Die Verunsicherung ist groß, seit der Gesetzentwurf für ein “Netzpaket“ aus dem Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche geleakt wurde.

In diesem Webinar bringen wir Expert:innen, Verbände, Industrie und Politik zusammen, um zu verstehen, was genau in diesem “Netzpaket” steckt und welche Folgen es hätte. Außerdem werden wir vorstellen und mit Euch diskutieren, wie wir gemeinsam handeln können, um CDU, CSU und SPD von diesem Plan abzuhalten.

Unsere Gäste sind:
+++ Ursula Heinen-Esser – Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. und Ministerin a.D. des Landes Nordrhein-Westfalen für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
+++ Tim Meyer – Energiemanager und Autor von “Strom: Über Nostalgie, Zukunft, und warum der Markt längst entschieden hat”
+++ Valerie Lange – Leitung Energiepolitik und Regulierung beim Bündnis Bürgernergie e.V.
+++ Felix Banaszak MdB – Bundesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen, der in seiner Bundestagsrede das Netzpaket geleakt hat
+++ Michael Bloss, MdEP – klimapolitischer Sprecher für die Grüne/EFA-Fraktion im Europaparlament und Verhandler des EU-Netzpakets
+++ Co-Hosts: Sven Giegold (Europe Calling Gründer und Grüner Vize-Bundesvorsitzender) & Maximilian Fries (Europe Calling Geschäftsführer) —

Ein Webinar organisiert von Europe Calling, Michael Bloss MdEP, Sven Giegold & Bündnis90/Die Grünen.

Anmeldung / Registrierung : hier

Aufruf Petition : Stoppt Reiches Angriff auf die Sonnenenergie!

Sven Giegold, Staatssekretär a.D. hat auf “inn.it” eine Petition gestartet um einen massiven Rückschritt bei den Erneuerbaren Energien: “Die Förderung für neue private Photovoltaikanlagen soll gestrichen werden” von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu stoppen .

Bitte mitzeichnen und weiter verteilen
(Weitere Stellungnahmen / Kritik von div. Medien ganz unten, “weitere Infos”)

Direkt zur Petition : https://innn.it/solarenergie

Hintergrund (von Petitionsseite)

Wir brauchen mehr Solarenergie auf unseren Dächern, nicht weniger. Wir brauchen mehr Unabhängigkeit von Trump und den Öl- und Gasdiktaturen.

Doch statt dafür zu sorgen, dass günstige grüne Energie vom Dach auch Gas aus der Heizung und Öl aus dem Auto verdrängt – oder mit Nachbarinnen und Nachbarn geteilt werden kann, will Ministerin Reiche ein zentrales Erfolgsmodell der Energiewende streichen. Ohne eine Alternative zu bieten.

Die Einspeisevergütung hat seit 25 Jahren über 5 Millionen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer motiviert, in klimafreundlichen Solarstrom zu investieren. Sie hat Solarenergie zur günstigen Energiequelle aller Zeiten gemacht, Arbeitsplätze geschaffen, Abhängigkeiten von Öl- und Gasimporten verringert – und das Klima geschützt. Natürlich müssen die Regeln weiterentwickelt werden, aber dabei darf der Solarboom nicht abgewürgt werden.

Denn immer noch sind die meisten privaten Dächer ungenutzt und erst 23% unserer Energieversorgung erneuerbar.

Doch statt diesen Weg zu stärken, verunsichert Reiche private Investoren und verlagert die Chancen der Erneuerbaren alleine auf große Konzerne. Das ist ein klarer Bruch mit dem Koalitionsvertrag und ein Schlag ins Gesicht für alle, die auf ihrem Dach sauberen Strom erzeugen wollen.

Wir brauchen Reformen der Förderungen keinen ersatzlosen Stopp:

➡️ Faire Vergütung für den Solarstrom neuer und bestehender Anlagen

➡️  Anreize für die netzdienliche Nutzung von Speichern, E-Mobilität, flexible Netze und Energy Sharing wie in Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal

➡️  Stärkung der dezentralen Erneuerbaren statt Politik für Energiekonzerne

Als stv. Vorsitzender der Grünen kämpfe ich dafür, dass die Energiewende in Bürger:innenhand bleibt. Bitte unterstütze diesen Einsatz und unterzeichne jetzt!

Sven Giegold, Staatssekretär a.D. 

Quelle: (1) https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/wechsel-bei-der-einspeiseverguetung-wirtschaftsministerin-reiche-setzt-private-solaranlagen-unter-druck-08-10-110580116 

Weitere Infos und Links