Europe Calling “Rettet die Erneuerbaren! Reiches Netzpaket verstehen und gemeinsam handeln.”

13. Feb. 2026 18:00 in

Beschreibung

Webinar zum Angriff auf die Energiewende durch Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche. Die Verunsicherung ist groß, seit der Gesetzentwurf für ein “Netzpaket“ aus dem Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche geleakt wurde.

In diesem Webinar bringen wir Expert:innen, Verbände, Industrie und Politik zusammen, um zu verstehen, was genau in diesem “Netzpaket” steckt und welche Folgen es hätte. Außerdem werden wir vorstellen und mit Euch diskutieren, wie wir gemeinsam handeln können, um CDU, CSU und SPD von diesem Plan abzuhalten.

Unsere Gäste sind:
+++ Ursula Heinen-Esser – Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. und Ministerin a.D. des Landes Nordrhein-Westfalen für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
+++ Tim Meyer – Energiemanager und Autor von “Strom: Über Nostalgie, Zukunft, und warum der Markt längst entschieden hat”
+++ Valerie Lange – Leitung Energiepolitik und Regulierung beim Bündnis Bürgernergie e.V.
+++ Felix Banaszak MdB – Bundesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen, der in seiner Bundestagsrede das Netzpaket geleakt hat
+++ Michael Bloss, MdEP – klimapolitischer Sprecher für die Grüne/EFA-Fraktion im Europaparlament und Verhandler des EU-Netzpakets
+++ Co-Hosts: Sven Giegold (Europe Calling Gründer und Grüner Vize-Bundesvorsitzender) & Maximilian Fries (Europe Calling Geschäftsführer) —

Ein Webinar organisiert von Europe Calling, Michael Bloss MdEP, Sven Giegold & Bündnis90/Die Grünen.

Anmeldung / Registrierung : hier

Bochum fördert Balkon – PV

Stadt Bochum : Start des neuen Förderprogramms für Balkonkraftwerke am 31. Dezember

Die Stadt Bochum startet zum 31. Dezember ein neues Förderprogramm für Balkonkraftwerke. Ziel ist es, den Klimaschutz voranzubringen und allen Bürgerinnen und Bürgern den Einstieg in die eigene Stromerzeugung zu ermöglichen – unabhängig vom Einkommen. Interessierte können sich online bewerben unter www.bochum.de/balkonkraftwerke. Hier gibt es auch alle weiteren Informationen. Die Anträge von Haushalten mit geringen Einkommen werden bevorzugt bearbeitet.

Balkonkraftwerke mit einer Spitzenleistung zwischen 400 und 800 Watt werden nach Kauf und Installation mit bis zu 500 Euro gefördert. Dafür müssen Interessierte zuvor an einem Online-Seminar der Verbraucherzentrale NRW teilnehmen. Der Antrag kann erst gestellt werden, wenn die Teilnahmebescheinigung für das Seminar vorliegt. Die ersten Seminartermine laufen ab dem 5. Januar 2026.

Mit dem Förderprogramm setzt Bochum ein starkes Zeichen für Klimaschutz und soziale Teilhabe. Das Programm ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Bochum und wird von der Stabsstelle „Klima & Nachhaltigkeit“ umgesetzt.


(Balkon-)-PV bei boklima.de


Boklima und die Verbraucherzentrale führen gemeinsam auch größere / intensivere Stecker-Solar-Workshops durch , bei denen die TeilnehmerInnen auch selber Hand anlegen können.

Die neuen Termine und auch Impressionen der vergangenen Workshops sind auf den Unterseiten von : https://boklima.de/pv
zu finden.

Weitere Infos bei der Verbraucherzentrale [VZ] Bochum :

Weitere Infos bei der Stadt Bochum :

Weitere Fundstellen :

Exkursion : Wärmepumpen im Altbau — ausgebucht !

Diese Veranstaltung ist leider ausgebucht — es wird weitere geben ;
Bei Interesse bitte EM an : waermepumpe [bei] boklima.de


Die Verbraucherzentrale Bochum bietet eine kostenlose Besichtigung / Exkursion einer Wärmepumpe und informiert über den Einbau in Bestandsgebäuden / Altbau.

Am Sa 08.02 11h Dauer ca . 1.5h ( Ort wird nach Anmeldung zugeschickt )

EXKURSION: WÄRMEPUMPE IM ALTBAU

Wir besichtigen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die mit Propan als Kältemittel arbeitet. Sie ist in einer teilsanierten Doppelhaushälfte aus den 80er Jahren installiert und steht im Bochumer Süden. Die Anlage ist seit August 2024 in Betrieb, so dass bereits erste Erfahrungen in der Heizperiode vorliegen.

Stephanie Kallendrusch, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW in Bochum erläutert im Gespräch die Funktionsweise und Kenngrößen von Wärmepumpen im Altbau.

Die Gebäudeeigentümer:innen berichten darüber hinaus von ihren praktischen Erfahrungen zu Förderantragstellung sowie Einbau und Betrieb der Wärmepumpe.

Die Veranstaltung findet stattam 08.02.2025um 11.00 Uhr

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung bis zum 06.02.2025 ist jedoch erforderlich über bochum.energie@verbraucherzentrale.nrw

Der genaue Veranstaltungsort wird mit der Anmeldebestätigung verschickt. Die Kosten für die Anreise müssen von den Teilnehmer:innen selbst getragen werden.


Dahlhauser Initiative „Stadtbäume vor dem Verdursten retten“ bei Ideen-Wettbewerb unterstützen


Die Idee der Dahlhauser Initiative ist beim Ideenwettbewerb für eine klimafreundliche Nachbarschaft bei „Klimaschutz nebenan“ nominiert.

Dies ist eine Aktion von :
Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit Bochum-Dahlhausen e.V. : https://ifnun.de

Gebt uns eure Stimme!

Details und Voting hier:
www.klimaschutz-nebenan.de/idee/2023/stadtbaume-vor-dem-verdursten-retten



Die Idee in einem Satz

Wir aktivieren Nachbarinnen und Nachbarn, da wir mit gutem Beispiel vorangehen und unsere Aktionen sichtbar sind. Sie regen zum Mitmachen an und machen so unseren Stadtteil grüner und artenreicher.

Was die Idee verändert

Seit dem letzten Sommer gießen wir junge, frisch gepflanzte Straßenbäume. Dazu sammeln wir unsere privaten Gießkannen, fahren mit unseren Fahrradanhängern und Lastenrädern und holen/retten das Wasser an einem städtischen Brunnen aus dem tagsüber unablässig Trinkwasser direkt in die Kanalisation fließt oder holen es aus der nahegelegenen Ruhr. Rund 500 l Wasser schaffen wir so an einem Abend zu den Bäumen. Außerdem haben wir in die Baumbeete Bühwiesensaat ausgebracht. Einige Nachbar:innen haben bereits angefangen die Beete mit zu pflegen.

Wie die Idee umgesetzt wird

Wir wollen mehr werden und auch Menschen, die keine Radanhänger und Gießkanne haben einladen / anregen mitzumachen. Wir wollen mehr Bäume im Sommer versorgen. Dazu möchten wir Fahrradanhänger und Gießkannen anschaffen, die sich engagierte Menschen aus dem Stadtteil in unserem Nachbarschaftsladen ausleihen können ggf. auch um statt mit dem Auto mit dem Fahrrad Großeinkäufte machen zu können. All das macht unser Stadtklima besser und spart Co2.

Wie können andere mitmachen?

Alle Nachbar:innen können unseren Nachbarschaftstreffpunkt “FREIRAUM-Dahlhausen” nutzen, sich mit uns austauschen, eigenen Ideen einbringen und bei unseren Aktionen mitmachen. Wir arbeiten alle Ehrenamtlich. Wir sind schon 18 Vereinsmitglieder und zahlreiche weitere aktive Nachbar:innen. Mehr dazu gibt es auch unter: https://initiative-fuer-nachbarschaft-und-nachhaltigkeit.de/?page_id=578#pflegeaktion

Dafür setze ich das Preisgeld ein

Dazu möchten wir Fahrradanhänger und Gießkannen anschaffen, die wir auch verleihen wollen.

Bochumer Förderung für Photovoltaik: leer — 100.000€ stehen als dummes Blech-Bochum vor dem Rathaus

Bochum und die Klimakrise : da sieht man wo die Prioritäten stecken ; für ein nutzloses , hässliches Blech-Bochum-Schild / Skulptur werden 1000.00Eu an Steuergeldern zum Fenster herausgeschmissen , aber der Photovoltaik-Fördertopf für über 50.000 Gebäude in Bochum und weit mehr Balkone ist schon nach 1 Monat ausgeschöpft. Ob dieser noch mal aufgestockt wird ist unklar …..

(Ganz zu schweigen von den sozialen Problemen , die auch gehörige Förderung bräuchten)

(18.07.23, WAZ) :


Link zum ausgelaufenen Förderprogramm , Bochum : hier


Beispiel Essen : 2.385.000 Euro PV-Förderung

Bochum sollte sich mal ein Beispiel an Essen nehmen
(Bochum ca 62.56% Einwohner (584t:362t Einw.), aber nur 4,19 % der Essener Förderung) :

Solaroffensive der Stadt Essen

(01.03.23, Stadt Essen) , Original : hier

Die Stadt Essen fördert die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) und thermischen Solaranlagen mit Heizungsunterstützung auf dem Stadtgebiet.

Die Förderung unterstützt private, gemeinnützige und gewerbliche Antragsteller*innen mit Liegenschaften in der Stadt Essen. Ziel ist die stärkere Nutzung von Sonnenenergie zur Reduktion des CO2-Ausstoßes im Stadtgebiet. Für die Förderung 2023 stehen insgesamt 2.385.000 Euro zur Verfügung. Die folgenden Hinweise fassen die wichtigsten Aspekte der Solarförderung übersichtlich zusammen. Alle Details entnehmen Sie bitte der vollständigen Förderrichtlinie. Diese ist maßgeblich für alle Entscheidungen.

….

Impressionen vom Balkon-PV-Workshop 17.06.23

(zur Balkon-PV-Solar-Startseite )


Einige Highlights vom Workshop zu Balkon-PV vom Samstag 17.06.23 in der Kofa
22 hoch motivierte und interessierte TeilnehmerInnen :


Module aus der letzten Sammelbestellung

Es stehen noch Module aus der letzten Sammelbestellung zur Verfügung, wer Interesse hat, Näheres hier


Links aus der Veranstaltung :

— folgt in Kürze —

Weitere Links :


(zur Balkon-PV-Solar-Startseite )

Komplizierte Regeln für Erneuerbare Energien — Auch Bürokratie belastet das Klima

(22.07.21, tagesspiegel.de) , Original : hier

Die Politik bekundet gern, beim Klimaschutz jetzt endlich verstanden zu haben, bremst dann aber bei Details. Das gilt für Windräder wie Photovoltaik. Ein Kommentar. Jakob Schlandt

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral sein, hat die Regierungskoalition beschlossen. Und die EU soll fünf Jahre später folgen. Daran haben manche Klimaaktivisten immer noch zu mäkeln, und man kann tatsächlich trefflich streiten, ob das nun reicht, fast reicht oder doch zu kurz gesprungen ist, weil man die historischen Emissionen nicht miteinbezieht.

Tatsächlich muss die neue Bundesregierung vor allem ein ganz konkretes Problem anpacken. Vom abgekochten Industrielobbyisten bis zu den Hardlinern der Grünen sind sich in einem alle einig: Wir brauchen mehr erneuerbare Energien, und zwar viel mehr und viel schneller als bisher. Für den direkten Stromgebrauch, aber auch für den Einsatz zur Erzeugung von Wasserstoff als, grob gesprochen, Erdgasersatz.

Da hilft alles nichts, es geht um die Details. Um die Frage – man blicke auf CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und die neuen Regeln im von ihm geführten Nordrhein-Westfalen –, welche Abstände Windräder von Wohngebäuden halten müssen. Um die Frage, wie genau sich Windkraft mit Vogelschutz vertragen kann und ob pfiffige neue Vogelwarnsysteme helfen können.

Besonders bei der naturgemäß recht konfliktarmen Solarkraft – sie verursacht keinen Lärm, versperrt nicht den Ausblick und ist zudem inzwischen günstig – muss die Handbremse gelöst werden. Die gerade zu Ende gegangen Ausschreibung für Photovoltaik (PV) auf Gewerbeimmobilien zeigt, dass deutlich mehr gehen könnte. Da ist zu viel Bürokratie im Spiel. Branchenvertreter kritisieren sowohl, dass der Strom vom Dach nicht selbst verbraucht werden darf, als auch die Bevorzugung großer Anlagen und die kurze Umsetzungsfrist. Innerhalb eines Jahres muss die Anlage laufen.

Viele Gewerbehallen können kaum eine extradicke Schneedecke tragen

Für große Anlagen kommt aber nicht jedes Dach infrage. Viele moderne Gewerbehallen sind zu fragil dafür, sie können höchstens eine dicke Schneedecke tragen. Dennoch ist das Potenzial enorm. Experten schätzen, dass erst zehn bis 20 Prozent der wirtschaftlich nutzbaren Dachfläche für PV erschlossen sind. Rechnet man alle Lager-, Logistik- und Produktionshallen mit mehr als 1000 Quadratmetern Gewerbefläche zusammen, kommt man nach Statistiken aus der Immobilienbranche auf eine Dachfläche von 450 Millionen Quadratmetern.

Es ist ein aktuelles Beispiel unter vielen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat gleich mehrfach in seiner Amtszeit signalisiert, er habe beim Klimaschutz jetzt endlich verstanden. Bei den (vermeintlichen) Details bremste er dann aber wieder und wieder. Für die neue Bundesregierung wird es darum gehen, diesen Widerspruch endlich aufzulösen.


Mehr zum Thema

Wirtschaftsminister Altmaier im Interview „Klimaschutz darf keine Frage des dicken Geldbeutels werden“ Georg Ismar Miriam Schröder


Tip von Ingo

Klimaschutz: Autarkes Wohnen im Wasserstoff-Haus

(25.07.21 , aus capital ) , Original : hier

Wasserstoff ist mittlerweile auch im Eigenheim angekommen. Dank einer Kombination aus Solarenergie und Wasserstoff können Verbraucher vollständig autark und klimaneutral wohnen – doch dafür müssen sie derzeit noch tief in die Tasche greifen von Marilena Piesker 25. Juli 2021

Hausbesitzer könnten in Deutschland künftig völlig autark leben: Denn dank Wasserstoff lassen sich Strom und Wärme einfach zu Hause produzieren. Das Prinzip dahinter ist simpel: Solarmodule auf dem Dach sammeln Sonnenenergie, die sich mittels Elektrolyse in Wasserstoff umwandeln lässt. Eine Brennstoffzelle im Keller des Hauses macht aus dem Wasserstoff Strom und speist ihn ins Haus ein.

Energie, die nicht genutzt wird, verbleibt in einem Speicher. Bei dem Prozess entsteht zusätzlich Wärme, die Hausbesitzer zum Heizen verwenden können. Das Neue daran: Weil der selbstproduzierte Solarstrom den Wasserstoff generiert, sind Strom und Heizung klimaneutral – sie verursachen also keine CO2-Emissionen mehr.

Verbraucher, die Elektrizität und Wärme mit Wasserstoff erzeugen, sparen nicht nur Strom- und Heizkosten, sondern schonen zugleich auch die Umwelt. Dennoch setzen in Deutschland immer noch die wenigsten Hausbesitzer auf diese Technologie. Der Grund: Wer mit Hilfe von Wasserstoff autark leben will, muss derzeit noch viel Geld in die Hand nehmen. Oft rechnet sich die Investition erst nach einigen Jahren und längst nicht jeder Wasserstoff ist auch klimaneutral.

Nutzung von Brennstoffzellen-Heizungen

Eine Möglichkeit, Wasserstoff zu Hause zu nutzen, besteht in der Installation von Brennstoffzellen-Heizungen. Die Nachfrage danach ist groß, wie eine Umfrage des Portals Hausfrage.net zeigt: Demnach möchten rund 31 Prozent der deutschen Verbraucher in Zukunft auf eine Brennstoffzellen-Heizung umsteigen.

ImmobilienSo rentiert sich die Solaranlage auf dem DachViele Hausbesitzer hätten gern eine Solaranlage auf dem Haus, scheuen aber die Kosten. Dabei sind Solarmodule inzwischen nicht nur effizienter, sondern auch deutlich günstiger als früher. Welche Renditen möglich sind und worauf Eigentümer achten sollten

Zwar funktionieren die meisten Brennstoffzellen-Heizungen ähnlich wie eine klassische Gasheizung mit Erdgas. Allerdings verbrennen sie dieses Gas nicht, sondern erzeugen Wärme und sogar Strom stattdessen mittels einer chemischen Reaktion: Aus dem Erdgas wird zunächst Wasserstoff gewonnen, der dann mit dem Sauerstoff aus der Umgebung reagiert.

Brennstoffzellen sind im Vergleich zu anderen Heizsystemen sehr effektiv. Laut einer Studie der deutschen Gaswirtschaft lassen sich mit dieser Technologie im Schnitt bis zu 66 Prozent an Energiekosten einsparen im Vergleich zu einer klassischen Gasheizung.

Ein weiterer Vorteil: Brennstoffzellen-Heizungen sind relativ emissionsarm. Im Schnitt verbrauchen sie 69 Prozent weniger CO2 als ein klassischer Gas-Heizkessel. Da die Brennstoffzelle Wasserstoff aus fossilem Erdgas gewinnt, ist diese Form des Heizens allerdings nicht klimaneutral. Diese Form des Wasserstoffs bezeichnet man auch blauen Wasserstoff.

Anmerkung BoKima :

Zitat:
Von der staatlichen Förderbank KfW können Interessenten zurzeit einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro für ein Brennstoffzellen-Heizung bekommen, und sogar bis zu 15.000 Euro für die Installation des regenerativen Picea-Systems.

Die Förderung der Brennstoffzellenheizung auf Basis von Erdgas ist klimaschädigend und müsste sofort eingestellt werden.

Einsatz von Photovoltaik

Wasserstoff lässt sich aber auch aus regenerativen Energien wie Photovoltaik gewinnen. Diese Variante wird als sogenannter grüner Wasserstoff bezeichnet.  Das Besondere daran: Wenn Solarenergie in Wasserstoff umgewandelt wird, lässt er sich speichern. Dieser Vorgang macht den Solarstrom sogar im Winter nutzbar, weil sich der überschüssige Wasserstoff in einem Tank speichern lässt.

Deutschlandweit ist bisher allerdings nur ein Anbieter dieser regenerativen Technik bekannt. Das Berliner Start-up Home Power Solutions (HPS) hat mit Picea einen Speicher entwickelt, der Hausbesitzern das gesamte Jahr über eine vollständig CO2-freie Energieversorgung garantieren soll.

Preis schreckt viele ab

Doch so romantisch das autarke Leben auch klingt und so wichtig die Umstellung auf Wasserstoff für den Klimawandel langfristig ist – sie hat für Verbraucher auch ihren Preis und der schreckt viele ab. Egal ob Eigenheimbesitzer auf die Brennstoffzellen-Heizung mittels Erdgas oder regenerativer Energien umsteigen wollen – die Anschaffung ist in jedem Fall teuer und amortisiert sich erst nach vielen Jahren.

Dabei müssen Verbraucher, die klimaneutral heizen wollen, nochmal deutlich tiefer in die Tasche greifen: Während Eigenheimbesitzer für eine Brennstoffzellen-Heizung mit Erdgas durchschnittlich 30.000 Euro an Anschaffungskosten hinlegen müssen, kostete das regenerative System Picea im Schnitt zwischen 70.000 und 100.000 Euro. Käufer sparen zwar erheblich an Energiekosten ein, trotzdem amortisiert sich die Anschaffung einer Brennstoffzellen-Heizung erst nach knapp 15 Jahren, die von Picea sogar erst nach 26 Jahren.



Tip von Ingo

Energiewende : Wirtschaftsministerium sieht steigenden Stromverbrauch

(13.07.21, von golem.de, Original : hier )

Entgegen früherer Aussagen erwartet das Ministerium einen wachsenden Bedarf. Dafür braucht es mehr erneuerbare Energien. Hanno Böck

Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass der Stromverbrauch in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Für das Jahr 2030 erwartet das Ministerium demnach, dass etwa 20 Prozent mehr Strom benötigt wird.

Die Ankündigung überrascht, denn bisher gingen sowohl der Wirtschaftsminister als auch die Bundesregierung von einem leicht sinkenden Strombedarf aus. Dies erklärte Wirtschaftsminister Peter Altmaier etwa im vergangenen Jahr in einem Interview mit der Taz.

Das Problem dabei: Bisher wurde auch der Ausbau der erneuerbaren Energien mit diesen niedrigen Annahmen geplant. Kritik daran gab es schon länger.

So wies etwa das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln (EWI) bereits Anfang 2020 darauf hin, dass die zu niedrigen Annahmen über den künftigen Stromverbrauch dazu führen könnten, dass die Ausbauziele für erneuerbare Energien nicht erreicht werden. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2030 65 Prozent des Stroms mithilfe erneuerbarer Energien zu erzeugen.

Andere Experten prognostizieren noch höheren Strombedarf

Die neue Schätzung des Wirtschaftsministeriums wurde in einem Gutachten durch die Firma Prognos ermittelt. Demnach soll der Stromverbrauch 2030 zwischen 645 und 665 Terawattstunden liegen. Zum Vergleich: 2020 lag der Stromverbrauch bei 544 Terawattstunden, im Jahr 2019 bei 519 Terawattstunden. Gegenüber anderen Prognosen sind die Zahlen immer noch niedrig. Das EWI erwartet für 2030 einen Stromverbrauch von 748 Terawattstunden. Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe – Techniken und Planung – Ökonomie und Ökologie – Energiewende (Deutsch)

Der Grund für den höheren Stromverbrauch ist, dass künftig in vielen Bereichen, die bisher direkt mit fossilen Energieträgern versorgt wurden, direkt oder indirekt Strom genutzt werden soll. Das gilt etwa für die Elektromobilität, Heizungen mit Wärmepumpen und für den Einsatz von grünem Wasserstoff, der mithilfe von Strom aus Wind- und Sonnenenergie erzeugt wird.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht in Deutschland zur Zeit nur langsam voran. Insbesondere bei der Windkraft sind die Ausbauzahlen drastisch eingebrochen. In den vergangenen zwei Jahren wurden jeweils weniger als 1500 Megawatt neue Windkraftleistung installiert. So geringe Ausbauzahlen gab es zuletzt 1998. Reklame: Hier geht es zu Erneuerbare Energien und Klimaschutz bei Amazon

Themenseiten bei golem.de :

Balkonkraftwerke – Ökostrom selbst gemacht – Energiewende kann jetzt Jede*r

Mit dem Balkonkraftwerk gegen die Klimakrise aktiv werden und dabei noch Geld sparen! Zur Miete, mit eigener Wohnung oder gar mit eigenem Haus:
Mit einem Balkonkraftwerk kannst du jetzt Ökostrom im Handumdrehen selber machen!

Wenn du an einem der beiden Webinare teilgenommen hast, bist du dazu bereit und wirst bestimmt gleich loslegen und den Photovoltaik-Virus weiterverbreiten.

Beispiele von Balkonkraftwerken: hier (via youtube) ;
Zur Sicherheit von Balkonkraftwerken: hier (via youtube)
(Natürlich ist ein Balkonkraftwerk nur der “Gruß aus der Küche”.)

WEBINAR: BALKONKRAFTWERK – ÖKOSTROM SELBST GEMACHT
Referent: Jens Neumann ; Moderation: Jens Neumann ; Dauer: 90min

WEBINAR: Energiewende kann jetzt jeder: Klimawandel & Balkonkraftwerke
Referent: Andreas Weischer ; Dauer: ca. 45 min Vortrag

Anmeldung

  • Nur für die Webinare über die VHS erfolgt eine Anmeldung über die jeweilige VHS.
  • Anmeldung und Zugang für ALLE ANDEREN Webinare über Zoom
    • Zoom-Meeting beitreten über Browser
    • https://zoom.us/j/92618276410?pwd=cEY1UkJ3cEF1M2dZQmZqcXBxTHdKQT09
  • Zoom-Meeting beitreten über Zoom Client
    • Meeting-ID: 926 1827 6410 ; Kenncode: PV4all
  • Schnelleinwahl vom Handy ( nur Audio )
    • +496950502596,,92618276410#,,,,045811#
    • Deutschland Meeting-ID: 926 1827 6410 Kenncode: 045811

Termine

  • 21.07. 19:30 Uhr Balkonkraftwerk – Ökostrom selbst gemacht: Jens und Angela
  • 27.07. 19:30 Uhr Energiewende kann jetzt jeder: Klimawandel & Balkonkraftwerke
  • 03.08. 19:30 Uhr Energiewende kann jetzt jeder: Klimawandel & Balkonkraftwerke
  • 17.08. 19:30 Uhr Energiewende kann jetzt jeder: Klimawandel & Balkonkraftwerke
  • 03.09. 19:30 Uhr Energiewende kann jetzt jeder: Klimawandel & Balkonkraftwerke, VHS Meppen
  • 07.09. 19:30 Uhr Energiewende kann jetzt jeder: Klimawandel & Balkonkraftwerke
  • 14.09. 19:30 Uhr Energiewende kann jetzt jeder: Klimawandel & Balkonkraftwerke, VHS Heidelberg
  • 16.11. 19:30 Uhr Energiewende kann jetzt jede*r: Klimawandel & Balkonkraftwerke, VHS Osnabrück

Tip von Ingo