BoKlima hat für das Mehrgenerationenhaus der IFAK in Dahlhausen im Anschluss an einen PV-Workshop ein Balkonkraftwerk gespendet, aufgebaut und in Betrieb genommen. Auch die WAZ hat inzwischen (WAZ vom 28.05.2026) berichtet :
Kleine Korrektur zur Bild-Unterschrift : die 5. Person auf dem Bild ist NICHT Holger von BoKlima , sondern Horst von der Partner-Initiative : Dormunder-Energie-AG (Mitbegründer der ganzen PV-Workshops von Dortmund und Bochum )
Hilf mit die solare Energiewende auch in Bochum voranzutreiben :
Das Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima.de) und die Verbraucherzentrale NRW bauen eine ehrenamtliche BürgerSolarBerater-Gruppe [BSB] auf, die dann interessierte Haus-Besitzer bei der Planung, Installation und Betrieb einer PV-Anlage unabhängig und ehrenamtlich berät und unterstützt.
Das nötige Wissen sowohl technisch wie organisatorisch wird durch eine Schulung von Metropolsolar vermittelt.
Termine : Start ist am Dienstag26. Mai 2026, 18:30 mit einer Infoveranstaltung
Vor Beginn der eigentlichen Schulung findet am Dienstag, 26. Mai 2026, von 18:30 bis 21:00 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung statt. Dort erhalten Interessierte einen Einblick in Inhalte und Ablauf der Schulung .
Die anschliessende Schulung umfasst vier Online-Workshops per Zoom: • Samstag, 20. Juni 2026, 10 bis 14 Uhr: Einführungsworkshop (Gesamtüberblick) • Samstag, 27. Juni 2026, 10 bis 14 Uhr: Workshop Beratungsgesprächen • Samstag, 04. Juli 2026, 10 bis 14 Uhr: Workshop Berechnungen u Ertragsprognosen • Samstag, 11. Juli 2026, 11 bis 13 Uhr: Workshop Grundlinien für BürgerSolarBerater-Gruppen Ziel der Schulung ist der Aufbau einer lokalen Gruppe, die sich eigenstaendig organisiert und kuenftig ehrenamtliche Beratungen anbietet. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung !
(( Auch wer an dem einen oder anderen Termin NICHT kann, ist herzlich eingeladen mitzumachen — es wird aufgezeichnet und nachgeholt ))
Anmeldung zur Informationsveranstaltung bis zum 24. Mai 2026
Hintergrund: Bochum hat ja noch immer viel zu wenig erneuerbare Energien insbes. PV . Um diesen Umstand zu verbessern ist die Initiierung dieser BuergerSolarBeratungs-Gruppe geplant, neben den Workshops die BoKlima ja schon zu Balkon-PV durchführt (( siehe https://boklima.de/pv ))
Die Presseinformation im Wortlaut :
Weitere Infos : zur Schulungs-Organisation und zu Gemeinden in denen schon eine Schulung gelaufen sind :
Am Samstag 09.05.26 fand im Rahmen des gemeinsamen PV Workshops von Verbraucherzentrale und BoKlima auch die Installation und Inbetriebnahme eines BalkonKraftWerkes statt.
Dabei zeigten Kinder aus der Nachbarschaft besonderes Interesse. Der von der Ifak vorbereitete Imbiss verdient ein besonderes Lob.
Das Balkonraftwerk war von Mitgliedern vonm BoKlima gespendet und wurde auf dem Garagen-Dach des Mehrgenerationenhauses der Ifak in Dahlhausen aufgebaut.
Die Ifak hat dazu diese Pressemitteilung herausgegeben :
Der erste PV-Workshop in 2026 findet am Sa 21.03.26 in der VHS , großer Saal unten rechts statt :
” Sonnenstrom für Alle – mein erstes Balkonkraftwerk – Vortrag und Workshop zum Schnuppern und Anfassen “
Themen / Beschreibung
In Theorie und Praxis wird aufgezeigt, wie der Wunsch nach einer eigenen kleinen Photovoltaikanlage Wirklichkeit werden kann.
Sogenannte Balkonkraftwerke sind ein wunderbarer erster Schritt, um Erneuerbare Energie zu Hause selbst zu erzeugen, selbst zu nutzen, die Stromrechnung zu mindern und Teil der Energiewende zu werden.
In einem Vortragsteil werden zunächst die Grundlagen der solaren Stromgewinnung erläutert und die Besonderheiten der Balkonkraftwerke dargestellt.
Anschließend geht’s ganz praktisch weiter: Solarmodul, Wechselrichter, Verkabelung, Steckverbindungen usw. können angefasst und selbst zusammengebaut werden.
Wenn die Sonne scheint, erzeugen wir zum Abschluss des Workshops gemeinsam euren ersten Solarstrom!
Es werden auch die Fördermöglichkeit der Stadt Bochum vorgestellt.
Eine Veranstaltung vom Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima.de) , gemeinsam mit der Energieberatungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Bochum (VZ-Bochum)
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant ein Netzpaket, das erneuerbare Energien frontal angreift. Es verteuert Wind und Solar, schafft neue Bürokratie und bremst den Netzanschluss. Wird dieser Plan nicht gestoppt, brechen Investitionen weg. Die Energiewende steht auf dem Spiel. Schon einmal hat Reiche als Parlamentarische Staatssekretärin zum Niedergang der deutschen Solarindustrie beigetragen – mit massiven Arbeitsplatzverlusten, etwa im Solar Valley in Sachsen-Anhalt. Die dauerhafte Verunsicherung bei Investitionen in die Erneuerbaren muss endlich aufhören.
Das hat gravierende Folgen: Wer Erneuerbare ausbremst, hält Deutschland abhängig von fossilen Energien aus autoritären Staaten. Statt günstiger, sauberer Energie und zukunftsfähigen Jobs Made in Germany drohen teure Energieimporte von autokratischen Herrschern wie Putin, Trump und bin Salman.
Wir fordern:
Stopp des Reiche-Netzpakets gegen die erneuerbaren Energien
Energieunabhängigkeit statt neuer fossiler Abhängigkeiten von Autokraten
Schneller Ausbau digitaler Netze
Faire und einfache Beteiligung an erneuerbaren Energien für alle
Unterzeichne jetzt den Aufruf. Wind-, Solar- und naturverträgliche Biomasseenergie sowie Speicher sind die beste Versicherung für Klimaschutz, Energiesicherheit und Unabhängigkeit von Diktatoren und Autokraten.
Je mehr Menschen unseren Aufruf unterzeichnen, desto wirksamer können wir Katherina Reiches Pläne stoppen!
Stadt Bochum : Start des neuen Förderprogramms für Balkonkraftwerke am 31. Dezember
Die Stadt Bochum startet zum 31. Dezember ein neues Förderprogramm für Balkonkraftwerke. Ziel ist es, den Klimaschutz voranzubringen und allen Bürgerinnen und Bürgern den Einstieg in die eigene Stromerzeugung zu ermöglichen – unabhängig vom Einkommen. Interessierte können sich online bewerben unter www.bochum.de/balkonkraftwerke. Hier gibt es auch alle weiteren Informationen. Die Anträge von Haushalten mit geringen Einkommen werden bevorzugt bearbeitet.
Balkonkraftwerke mit einer Spitzenleistung zwischen 400 und 800 Watt werden nach Kauf und Installation mit bis zu 500 Euro gefördert. Dafür müssen Interessierte zuvor an einem Online-Seminar der Verbraucherzentrale NRW teilnehmen. Der Antrag kann erst gestellt werden, wenn die Teilnahmebescheinigung für das Seminar vorliegt. Die ersten Seminartermine laufen ab dem 5. Januar 2026.
Mit dem Förderprogramm setzt Bochum ein starkes Zeichen für Klimaschutz und soziale Teilhabe. Das Programm ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Bochum und wird von der Stabsstelle „Klima & Nachhaltigkeit“ umgesetzt.
(Balkon-)-PV bei boklima.de
Boklima und die Verbraucherzentrale führen gemeinsam auch größere / intensivere Stecker-Solar-Workshops durch , bei denen die TeilnehmerInnen auch selber Hand anlegen können.
Die neuen Termine und auch Impressionen der vergangenen Workshops sind auf den Unterseiten von : https://boklima.de/pv zu finden.
Weitere Infos bei der Verbraucherzentrale [VZ] Bochum :
Priorisierte Förderung – Was bedeutet das? Die priorisierte Förderung richtet sich an Bochumer Haushalte mit geringem Einkommen. Dazu zählen Personen mit: Bochum-Pass , BaföG , Wohngeld , Bürgergeld , Grundsicherung , Asylbewerberleistungen , Wohnberechtigungsschein Was muss ich nachweisen? Damit Sie priorisiert werden können, müssen Sie im Online-Antrag einen Nachweis über Ihr Einkommen hochladen – zum Beispiel ein Foto oder Scan Ihres Bochum-Passes oder eines Bescheids. Der Bescheid muss aktuell sein (nicht älter als ein Jahr). Was ist wichtig zu wissen? Anträge von Haushalten mit geringem Einkommen werden priorisiert bearbeitet. Ohne gültigen Nachweis wird nicht priorisiert. Die Bearbeitung erfolgt vorrangig für diese Zielgruppe.
Im September 2025 hat BoKllima zusammen mit der Verbraucherzentrale Bochun 4 PV (Photovoltaik) -Veranstaltungen durchgeführt. Hier nun ein paar Impressionen.
Am 06.09.25 waren wir auf dem Hammer-Stadtteil und Kirch-Fest. Ähnlich wie in Linden wurde hier kleine Vorführungen und eher Einzelgespräche geführt. Es gab recht reges Interesse und interessante Gespräche, insbes. auch mit Leuten , die schon länger eine PV-Anlage haben.
Am 24.09.25 gab es zum ersten Mal einen PV-Spaziergang. (( Ankündigung : “WattWanderung” — PV-Spaziergang (in Stiepel) )) Hier wurden 4 laufende Dachanlagen gezeigt und besprochen sowie 3 sog. Balkonkraftwerke. Es waren Anlagen aus den Anfängen (2010) und neue Anlagen aus 2023, 2024. Hier wurden viele Fragen und Probleme besprochen — insbes. auch die Handweker- / Solatuer-Situation. Eine Dachanlage wurde selbst geplant, das Material selbst besorgt und es gab ‘nur’ einen Dachdecker zur Montage und einen Elektriker zum Anschluss. Hier warten 8 Leute mit dabei.
Am 26.09.25 wurden in einem Online-Vortrag BalkonKraftWerke erklärt und diskutiert.
Am 27.09.25 haben wir wieder unseren ‘großen’ VHS-PV-Workshop mit Vortrag und Praxisteil zum Selber stöpseln und breitem Fragen und Diskussionsteil durchgeführt — diesmal allerdings in den Räumlichkeiten der Verbraucherzentrale . (( Ankündigung : 27.09.25 , VHS, BoKlima — Sonnenstrom für Alle” nächster Workshop zu Balkon-Kraftwerken )) . Leider war die Sonnen-Energie-Ausbeute in der Grossen-Beck-Str wg. der hohen Gebäude drumherum sehr gering. Hier nahmen 12 Leute teil.
Sven Giegold, Staatssekretär a.D. hat auf “inn.it” eine Petition gestartet um einen massiven Rückschritt bei den Erneuerbaren Energien: “Die Förderung für neue private Photovoltaikanlagen soll gestrichen werden” von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu stoppen .
Bitte mitzeichnen und weiter verteilen (Weitere Stellungnahmen / Kritik von div. Medien ganz unten, “weitere Infos”)
“Wir brauchen mehr Solarenergie auf unseren Dächern, nicht weniger. Wir brauchen mehr Unabhängigkeit von Trump und den Öl- und Gasdiktaturen.
Doch statt dafür zu sorgen, dass günstige grüne Energie vom Dach auch Gas aus der Heizung und Öl aus dem Auto verdrängt – oder mit Nachbarinnen und Nachbarn geteilt werden kann, will Ministerin Reiche ein zentrales Erfolgsmodell der Energiewende streichen. Ohne eine Alternative zu bieten.
Die Einspeisevergütung hat seit 25 Jahren über 5 Millionen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer motiviert, in klimafreundlichen Solarstrom zu investieren. Sie hat Solarenergie zur günstigen Energiequelle aller Zeiten gemacht, Arbeitsplätze geschaffen, Abhängigkeiten von Öl- und Gasimporten verringert – und das Klima geschützt. Natürlich müssen die Regeln weiterentwickelt werden, aber dabei darf der Solarboom nicht abgewürgt werden.
Denn immer noch sind die meisten privaten Dächer ungenutzt und erst 23% unserer Energieversorgung erneuerbar.
Doch statt diesen Weg zu stärken, verunsichert Reiche private Investoren und verlagert die Chancen der Erneuerbaren alleine auf große Konzerne. Das ist ein klarer Bruch mit dem Koalitionsvertrag und ein Schlag ins Gesicht für alle, die auf ihrem Dach sauberen Strom erzeugen wollen.
Wir brauchen Reformen der Förderungen keinen ersatzlosen Stopp:
➡️ Faire Vergütung für den Solarstrom neuer und bestehender Anlagen
➡️ Anreize für die netzdienliche Nutzung von Speichern, E-Mobilität, flexible Netze und Energy Sharing wie in Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal
➡️ Stärkung der dezentralen Erneuerbaren statt Politik für Energiekonzerne
Als stv. Vorsitzender der Grünen kämpfe ich dafür, dass die Energiewende in Bürger:innenhand bleibt. Bitte unterstütze diesen Einsatz und unterzeichne jetzt!
PVGIS ist eine Website, die Informationen zur Sonneneinstrahlung und zur Leistung von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) bietet. Mit PVGIS können Sie berechnen, wie viel Energie Sie mit verschiedenen PV-Anlagen an nahezu jedem Ort der Welt gewinnen können.
Diese Seite bietet Ihnen eine Einführung in die Verwendung von PVGIS. Es gibt viele weitere Informationen zu PVGIS. Hier erfahren Sie beispielsweise mehr über die PVGIS-Berechnungen.
Balkonkraftwerke in privaten Wohnungen sind zurzeit in aller Munde. Dabei handelt es sich um kleine Photovoltaikanlagen, welche auf Balkonen, Vordächern, Zäunen, … montiert werden, um Strom zu erzeugen. Dieser erzeugte Strom wird ins öffentliche Stromnetz zurückgespeist und senkt so die jährlichen Stromkosten.
Doch wie viel Strom, bzw. Leistung erzeugt so ein Balkonkraftwerk genau?
In Österreich ist eine maximale Leistung von 800 W, in Deutschland 600 W, ohne Antrag zugelassen, sprich die Anlage kann einfach an die Steckdose gesteckt. Je nach Ausrichtung und Neigung sind von 200 kWh, bis hin zu 700 kWh pro Jahr möglich. Im unteren Abschnitt kannst du dir dein Ertrag, mit Berücksichtigung auf deine Gegebenheiten berechnen.