Die Stadt Bochum hat einen Entwurf für den Bochumer Wärmeplan veröffentlicht. Bevor der Plan Anfang Oktober im Rat beschlossen wird, lädt die Stadt zur Beteiligung ein. Wie der Mieterverein Bochum berichtet : hier .
Info-Veranstaltung des Mietervereins: am 24.6. um 19 Uhr in die KoFabrik
Wir laden euch zu einer ganz besonderen Exkursion ins Naturschutzgebiet Ruhraue Stiepel ein: Andreas Jagenburg, seit bereits 20 Jahren als Naturschutzwächter in Bochum unterwegs, wird euch allerlei Spannendes über die dort vorkommende Tier- und Pflanzenwelt erzählen. Außerdem stellt er vor was sein Ehrenamt als Naturschutzwächter so ausmacht und wie man selbst aktiv werden kann.
Treffpunkt ist das alte Schleusenwärterhaus (Brockhauser Straße 151c), das perspektivisch ein Ort für Naturerfahrung und Umweltbildung werden soll. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Bitte an festes Schuhwerk, genügend zu trinken und – falls vorhanden – ein Fernglas denken! Wir freuen uns auf euch!
Es sind noch Plätze frei ; es gibt einen 2. Info-Termin :
Termine : Start ist am Dienstag16. Jiuni 2026, 18:30 mit einer Infoveranstaltung
Vor Beginn der eigentlichen Schulung findet am Dienstag, 16. Juni 2026, von 18:30 bis 21:00 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung statt. Dort erhalten Interessierte einen Einblick in Inhalte und Ablauf der Schulung .
Hilf mit die solare Energiewende auch in Bochum voranzutreiben :
Das Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima.de) und die Verbraucherzentrale NRW bauen eine ehrenamtliche BürgerSolarBerater-Gruppe [BSB] auf, die dann interessierte Haus-Besitzer bei der Planung, Installation und Betrieb einer PV-Anlage unabhängig und ehrenamtlich berät und unterstützt.
Das nötige Wissen sowohl technisch wie organisatorisch wird durch eine Schulung von Metropolsolar vermittelt.
Hilf mit die solare Energiewende auch in Bochum voranzutreiben :
Das Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima.de) und die Verbraucherzentrale NRW bauen eine ehrenamtliche BürgerSolarBerater-Gruppe [BSB] auf, die dann interessierte Haus-Besitzer bei der Planung, Installation und Betrieb einer PV-Anlage unabhängig und ehrenamtlich berät und unterstützt.
Das nötige Wissen sowohl technisch wie organisatorisch wird durch eine Schulung von Metropolsolar vermittelt.
Termine : Start ist am Dienstag26. Mai 2026, 18:30 mit einer Infoveranstaltung
Vor Beginn der eigentlichen Schulung findet am Dienstag, 26. Mai 2026, von 18:30 bis 21:00 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung statt. Dort erhalten Interessierte einen Einblick in Inhalte und Ablauf der Schulung .
Die anschliessende Schulung umfasst vier Online-Workshops per Zoom: • Samstag, 20. Juni 2026, 10 bis 14 Uhr: Einführungsworkshop (Gesamtüberblick) • Samstag, 27. Juni 2026, 10 bis 14 Uhr: Workshop Beratungsgesprächen • Samstag, 04. Juli 2026, 10 bis 14 Uhr: Workshop Berechnungen u Ertragsprognosen • Samstag, 11. Juli 2026, 11 bis 13 Uhr: Workshop Grundlinien für BürgerSolarBerater-Gruppen Ziel der Schulung ist der Aufbau einer lokalen Gruppe, die sich eigenstaendig organisiert und kuenftig ehrenamtliche Beratungen anbietet. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung !
(( Auch wer an dem einen oder anderen Termin NICHT kann, ist herzlich eingeladen mitzumachen — es wird aufgezeichnet und nachgeholt ))
Anmeldung zur Informationsveranstaltung bis zum 24. Mai 2026
Hintergrund: Bochum hat ja noch immer viel zu wenig erneuerbare Energien insbes. PV . Um diesen Umstand zu verbessern ist die Initiierung dieser BuergerSolarBeratungs-Gruppe geplant, neben den Workshops die BoKlima ja schon zu Balkon-PV durchführt (( siehe https://boklima.de/pv ))
Die Presseinformation im Wortlaut :
Weitere Infos : zur Schulungs-Organisation und zu Gemeinden in denen schon eine Schulung gelaufen sind :
Herr Kramwinkel, Leiter der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Bochum, stellt die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt vor :
Do , 21.05.26, 19.30h , Naturfreunde Zentrum , Hohe Eiche 20, Bochum
WAZ vom 19.05.26:
In der 4. Tranche , die am 08.05.26 vom Rat verabschiedet wurde , ist auch ein gemeinsamer Antrag / Projekt von BoKlima und der Verbraucherzentrale für den Aufbau einer (ehrenamtlichen) BürgerSolarBeratung, die durch Metraopolsolar (https://metropolsolar.de u. https://buergersolarberatung.de/ ) geschult werden, enthalten.
Der Klimaatlas Nordrhein-Westfalen des LANUK zeigt die Entwicklung des Klimas, Folgen und Anpassungsmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen. Mit dem digitalen Klimaatlas Nordrhein-Westfalen stellt Ihnen das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK NRW) umfangreiche Informationen zum Klima und seiner Entwicklung in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. https://www.klimaatlas.nrw.de/
und hier recht interessant die Steigerung der Sonnen Globaleinstrahlung in kWh/m*m con 2000 bis 2025 :
viele weitere Interessante Karten und Auswertungen stehen zur Verfügung.
Sogar die WAZ berichtet : “Ein Viertel der NRW-Städte muss klimatisch saniert werden” Erstmals zeigen Karten wo Hitzewellen Ältere, Kinder und sozial Schwache in NRW besonders treffen. Die Risikogebiete.” : hier
Weitere Infos zu Bochum
Klimaanpassung in Bochum : Stadt bietet Förderung (aber selbst hat die Stadt wieder unzählige Bäume zum Teil sinnlos gefällt — jeder Baum hilft ) :
Klimaanpassung Die Stadt Bochum bietet privaten Eigentümer*innen Fördermöglichkeiten durch einen Förderzuschuss zum Beispiel im Bereich von Fassaden- und Dachbegrünungen, der Gestaltung/Entsiegelung von ökologischen Vorgarten- und Hofflächen, der Fassadendämmung. Diese baulichen Maßnahmen dienen der Nachhaltigkeit im Rahmen der Klimafolgenanpassung und somit der Klimaresilienz der Stadt Bochum.
Smart City Bochum listet Projekte : ( Aber ist das wirklich Klimafolgenanpassung ? ) Klimaschutz & Klimafolgenanpassung : Der Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung gehören zu den drängendsten globalen Herausforderungen, denen durch lokales Handeln in der Stadtentwicklung begegnet werden muss. Die Stadt Bochum hat vor dem Hintergrund der Klimakrise (im Jahr 2019 hat die Stadt den Klimanotstand ausgerufen) das Thema als ein Querschnittsthema in der Bochum Strategie verankert, an denen sich alle Maßnahmen orientieren sollen.
Stadtklima-Monitoring: Anpassungsstrategien
Stadtgrün für Bochum ist im Ideenstatium — Leider dort keine Möglichkeit für BürgerInnen sich zu beteiligen und Ideen einzustellen — hier zu hat Bochum eigentlich mal die Beteiligungs-Plattform CONSUL installiert. ==> Alternativ kann die Beteiligungs-Plattform-CONSUL ‘bo-aktiv.de der Initiativen : https://bo-aktiv.de/ genutzt werden
Gründächer (& Grünwände) Status abgeschlossen — Aber wo sind die Gründächer u Grünwände ?? — In Bochum nicht zu sehen ??
Weitere Infos aus NRW
Klimaanpassung in NRW An dieser Stelle finden Sie verschiedene Informations-, Beratungs- und Förderangebote. – Unterstützungsangebote des Landes Nordrhein-Westfalen – Daten zur Klimaveränderung in NRW und deren Folgen – Information und Beratung – Förderangebote für Klimaanpassung
Waldinfo NRW : Das Internetportal Waldinfo.NRW bietet öffentliche Informationen zu den Wäldern in Nordrhein-Westfalen, ihren vielfältigen Funktionen und ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung. Dies beinhaltet digitale Karten zu verschiedenen Aspekten der Wälder, der Waldbewirtschaftung und der Nutzung der Wälder durch die Öffentlichkeit. Die Themenbereiche reichen von Waldbedeckung und Waldökologie über Waldbewirtschaftung und Waldnaturschutz bis zu Freizeitnutzung, Gefahrenabwehr und Forstverwaltung. Durch die bereitgestellten Informationen soll der Waldbesitz bei der Anpassung der Waldbewirtschaftung im Klimawandel unterstützt werden. Dies beinhaltet auch die Wiederbewaldung der derzeitigen großen Schadflächen.
Literatur-Tip
Am Kipppunkt von Toralf Staud (Als Buch u Hörbuch !)
Was man wirklich über Klima-Kipppunkte wissen muss Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürren, Waldbrände – die Auswirkungen des immer extremeren Wetters sind auch hierzulande zunehmend spürbar. Aber all das ist erst der Anfang: Weil das 1, 5-Grad-Limit nicht mehr zu halten ist und die Erderhitzung fortschreitet, drohen in naher Zukunft im Klimasystem mehrere sogenannte Kipppunkte überschritten zu werden. Die Folgen wären einschneidend, auch für Deutschland.
Benjamin von Brackel und Toralf Staud liefern, was man über Kipppunkte wirklich wissen muss. Sie schildern die jahrzehntelange Erforschung der Kipppunkte, ihre möglichen Folgen und die Kontroversen der Fachwelt – eine der größten Detektivgeschichten unserer Zeit, deren Ausgang über nichts weniger entscheidet als über das Schicksal unserer Zivilisation. Die Autoren nehmen uns mit auf eine Weltreise zu den wichtigsten Kippelementen im Erdsystem: von den eisigen Landschaften der Pole über die Warmwasserheizung Europas bis zum Amazonas-Regenwald. Sie erklären, wie unsere Erde – und auch die Klimawissenschaft – funktioniert.
Am Ende weiß man, welche Kipppunkte einem tatsächlich Sorge bereiten sollten und welche weniger. Nicht zuletzt zeigt das Hörbuch positive Kipppunkte in Technologie und Gesellschaft auf. Diese könnten exponentielles Wachstum beim Klimaschutz ermöglichen und uns noch davor bewahren, in ein chaotisches Klima abzustürzen. Ein dramatisches Wettrennen gegen die Zeit.
In einem Pressegespräch hat die Stadt Bochum ihr Photovoltaik-Projekt „Mission solar“ vorgestellt. Holger Rüsberg berichtet: Schon lange hatten Initiativen, wie das Bochumer Klimaschutzbündnis BoKlima, gefordert, dass die Stadt Bochum die Dächer ihrer eigenen Gebäude für Photovoltaik (PV) nutzen solle. Bis jetzt gingen die städtischen Bemühungen hierzu nur schleppend voran. Knapp 30 PV-Anlagen sind bisher in Betrieb gegangen – bei 750 Gebäuden, die sich im Eigentum der Stadt befinden. „Wir wollen und müssen nachhaltiger werden“ erklärte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch bei der Vorstellung eines Rahmenvertrags, den die Stadt hierzu mit den Stadtwerken Bochum geschlossen hat. Der lokale Energieversorger soll alle notwendigen Arbeiten übernehmen oder entsprechende Dienstleister koordinieren.
Stadtwerke-Geschäftsführerin Elke Temme betonte bei dem Termin, dass lokale PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden mit wenig Leitungsverlusten einhergehen. Ihr Geschäftsführungskollege Robert Peric´ erläutert, dass die Stadtwerke im Jahr 2023 70 neue PV-Anlagen gebaut haben. Auch die Stadt Bochum erhalte zukünftig ein „Rundum-Sorglos-Paket“. Damit erzeugter Strom wird zunächst für den Eigenbedarf des jeweiligen Gebäudes genutzt und überschüssige Energie in das öffentliche Netz eingespeist werden.
Auf die Frage, ob auch weiter mit Bürgerenergiegenossenschaften zusammengearbeitet werde, die bereits 3 große Anlagen auf Bochumer Schulen errichtet haben, betont die Stadt, dass die Partnerschaft mit den Stadtwerken mehr Tempo bringen solle. Denn die Stadtverwaltung wolle bis 2035, also in 11 Jahren, klimaneutral werden.
Eine Bürgerbeteiligung sei über die Finanzierung bei der Sparkasse möglich. Hier solle demnächst ein dritter Sparkassenbrief „natürlich Bochum“ aufgelegt werden. Zurzeit findet sich auf der Sparkassen-Homepage der Hinweis, dass diese Anlageform „in klimafreundliche Projekte der Stadtwerke Bochum direkt vor Ort“ ausverkauft ist. Das bisher auf 2 Millionen Euro beschränkte Gesamtvolumen müsste aber erheblich erhöht werden, um für die Finanzierung der benötigten neuen PV-Anlagen auf städtischen Dächern auszureichen.
Ob Bochumerinnen und Bochumer von der Investitionsmöglichkeit in lokale Photovoltaik überhaupt erfahren, bleibt abzuwarten. Die WAZ, einzige Tageszeitung in Bochum, war jedenfalls nicht zur Vorstellung der so genannten „Mission solar“ erschienen. Wie schon bei der Vorstellung des Bündnisses mit der Wohnungswirtschaft zur Wärmewende (bo-alternativ.de 08.03.2023) dokumentiert die WAZ damit, dass Klimaschutz für sie kein Thema ist.
Lutz Leitmann produziert mit Gegenlicht vor dem Alice-Salomon-Berufskolleg ein Foto (rechts), auf dem nicht nur die Sonne strahlt. In der Mitte die beiden Hausmeister Markus Biege und Thomas Molkenthin, links Heike Temme und Robert Peric, rechts Thomas Eiskirch und Eva Maria Hubbert. Foto rechts: Holger Rüsberg