(Waz 19.09.23) Bochum Geschützte Buche wird für neue Häuser gefällt
Wo bleibt da die Rücksicht auf den (ausgerufenen) KlimaNotStand, schließlich gibt es genug schon versiegelter Flächen die genutzt werden könnten.

(Waz 19.09.23) Bochum Geschützte Buche wird für neue Häuser gefällt
Wo bleibt da die Rücksicht auf den (ausgerufenen) KlimaNotStand, schließlich gibt es genug schon versiegelter Flächen die genutzt werden könnten.

Nächste Balkon-Solar-Workshops :
Boklima motiviert und informiert in seinen Workshops zu Balkon-Kraftwerken / Mini-PV-Anlagen … :
Aus der DASA Dortmund :
In Theorie und Praxis wird aufgezeigt, wie der Wunsch nach einer eigenen kleinen Photovoltaikanlage Wirklichkeit werden kann.
Sogenannte Balkonkraftwerke sind ein wunderbarer erster Schritt, um Erneuerbare Energie zu Hause selbst zu erzeugen, selbst zu nutzen, die Stromrechnung zu mindern und Teil der Energiewende zu werden.
In einem Vortragsteil werden zunächst die Grundlagen der solaren Stromgewinnung erläutert und die Besonderheiten der Balkonkraftwerke dargestellt.
Anschließend geht’s ganz praktisch weiter: Solarmodul, Wechselrichter, Verkabelung, Steckverbindungen usw. können angefasst und selbst zusammengebaut werden.
Wenn die Sonne scheint, erzeugen wir zum Abschluss des Workshops gemeinsam euren ersten Solarstrom!
Eine Veranstaltung vom
Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima.de)
Anmeldung zu den Workshops unter : balkonsolar@boklima.de
Der Flyer zur Veranstaltung (als PDF) : hier
.
Link zu unseren (Balkon-)-PV-Beiträgen : hier
Die Deutsche Umwelt Hilfe :
Energiewende zum Selbermachen: Balkonkraftwerke machen’s möglich!
verlost z.Zt. 10 Balkonkraftwerke, Teilnehmen unter : https://wse.io/umwelthilfe/c/62/74744
(Wenn dieser Link genutzt wird, erhöht sich die Gewinnchance auf eine Anlage für BoKlima/AkU…)
Original mit Abstimmung : hier
Gestartet von Zusammenschluss von FFF NRW und Bürgerinitiativen
Ungeachtet von Klima- und Artenschwundkrise drücken die Landesregierung NRW und “Straßen.NRW” (als ausführende Behörde) aktuell etliche Straßen-Neubauprojekte weiter durch.
Diese teils Jahrzehnte alten Planungen sind katastrophal für Natur und Klima: Sie sollen häufig durch bislang unberührte Naturgebiete mit hohem und höchstem Schutzstatus (FFH, Natura 2000) gebaut werden. Dabei werden Lebensräume zerstückelt und entwertet, die eigentlich für den Biotopverbund, die Naherholung und Frischluftschneisen von besonderer Bedeutung sind. [1]
Parallel dazu verfällt zentral wichtige Infrastruktur. [2] Es hat sich ein immenser Sanierungsbedarf angestaut, was bereits seit vielen Jahren zu immer mehr Verkehrschaos führt. Bezeichnend dafür ist auch der “Brückenskandal” um NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst Anfang 2023. [3] [4]
Ebenso wurden der öffentliche Personennahverkehr sowie das Rad- und Fußwegenetz sträflich vernachlässigt.
Wir fordern daher die Landesregierung NRW auf: Setzt in der Verkehrspolitik endlich zukunftsfähige Prioritäten!
Konkret fordern wir:
…..
(08.10.23, bo-alt) , Original hier
Vom 16. bis 20. Oktober 2023 lädt die Ruhr-Uni erstmals zu einer „Nachhaltigkeitswoche“ ein: »„Nachhaltigkeit bedeutet, kontinuierlich an Zielen und Maßnahmen zu arbeiten, ohne die Gewissheit von Perfektion. Mit der Nachhaltigkeitswoche möchten wir diese Ausdauer fördern und unseren Weg zur nachhaltigen Universität reflektieren“, fasst der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Ruhr-Uni, Prof. Dr. Andreas Löschel, es zusammen. Was bereits geschafft wurde, und wohin der Weg noch führen soll, darüber können sich alle Besucherinnen und Besucher der Nachhaltigkeitswoche ein Bild machen.
Vom 16. bis 20. Oktober 2023 öffnet täglich eine andere der vier Gebäudereihen auf dem Campus ihre Türen, um inspirierende Nachhaltigkeitsinitiativen und Projekte zu präsentieren. Poster-Ausstellungen, Workshops, Führungen, Pflanzaktionen, Filmvorführung, ein Nachhaltigkeitsmarkt und Diskussionsformate bereichern die Woche und laden zum Mitmachen ein.«
Insgesamt fast 70 dieser Angebote verspricht das Programm der Nachhaltigkeitswoche. Initiativen wie die Radwende, Fridays for Future, BoKlima oder der Arbeitskreis Umweltschutz beteiligen sich aktiv am Programmangebot.

Die Webseite der EU Kommission zur standortbezogenen Berechnung der möglichen Energieernte.
https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html#api_5.2
Die Konfiguration sollte man mit großer Sorgfalt vornehmen und das Ergebnis als optimistisches Best-case-Szenario ansehen.
Und das Ergebnis :
(04.10.23, heise.de) , Original : hier
Der Trend zu Balkonkraftwerken setzte sich im dritten Quartal weiter fort. Bis zum 2. Oktober waren im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mehr als 300.000 Betriebsanlagen registriert, die offiziell steckerfertige Erzeugungsanlagen heißen. Überdies waren laut den Datenbanken mehr als 18.600 solcher Anlagen in der Planungsphase.
Wahrscheinlich ist die tatsächliche Anzahl der Anlagen noch höher, da es unregistrierte Anlagen gibt und solche, deren Status unklar ist oder die bislang nicht angemeldet wurden. Es ist daher schwierig, das genaue Wachstum im dritten Quartal zu quantifizieren. Das Marktstammdatenregister zeigt jedoch fast 80.000 Anlagen mit einem Inbetriebnahmedatum nach dem 30. Juni, was als Mindestwert für den Zubau betrachtet werden kann.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) weist darauf hin, dass Marktteilnehmer nach der Inbetriebnahme vier Wochen Zeit haben, sich ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister zu registrieren. Der BSW wird die Anlagendaten daher zu einem späteren Zeitpunkt auswerten. Bis Ende August betrachtet der Verband jedoch einen Zuwachs von über 206.000 Geräten von Januar bis August.
….
Im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 2. Oktober wurden die meisten neuen Anlagen im Marktstammdatenregister für Nordrhein-Westfalen registriert, nämlich 15.895. Es folgen Bayern mit 11.075, Niedersachsen mit 10.404 und Baden-Württemberg mit 9801. Diese Länder haben auch die höchsten Gesamtbestände an solchen Anlagen.
…
Die Bochumer Beteiligungsplattform (bochum-mitgestalten.de) — das Bochumer-CONSUL-System hat ein erstes echtes kleines Beteiligungs-Projekt aufgesetzt: Es können Vorschläge zu Pocketparks eingetragen werden und es kann zu schon eingetragenen Vorschlägen gevotet werden. Beteiligt euch noch recht zahlreich — leider nur noch heute SO 24.09.23 möglich.
Der direkte Link auf die Mitbestimmungsseite der Stadt, und hier direkt zu den Pocketparks, lautet:
https://bochum-mitgestalten.de/pocket-parks
Es sind schon ca 50 Vorschläge eingetragen .
Man muss sich anmelden / registrieren um vorschlagen und voten zu können. Ist sehr einfach.
Neu eingetragen : der *”Innenhof an der Pauluskirche”* ganz neu vorgeschlagen und würde mich über eure Unterstützung freuen. Der war beim Klimaspaziergang am verg. Freitag nochmal aufgefallen. In dem Zusammenhang bitte vllt auch den Vorschlag *”Grünes Zentrum am Brunnen” *unterstützen, der damit einen Zusammenhang bilden könnte.
IG Grumme lädt zum Dämmerschoppen …
Die IG-Grumme veranstaltet einen Themen-Abend zu Dachbegrünung am Freitag 22. September 2023, 19 Uhr an der Johanneskirche und berichtet:
>>Wir sprechen darüber, wie man mit begrünten Dächern dafür sorgen kann, das Regenwasser länger zu halten, sodass ein Teil davon verdunstet. Außerdem gibt es Anregungen, wie man das Grundstück dafür vorbereitet und ob bei Regen dort Wasser auf dem Grundstück steht oder wie schnell es abfließt. Zudem gibt es Informationen über die attraktive finanzielle Förderung für den Umbau, die max. die Hälfte der Kosten abdecken.
Gäste: Fachleute von der Emschergenossenschaft, eine Architektin, die Privatleute für die Stadt Bochum zu Versickerungsmöglichkeiten berät und Mitglieder der IG Grumme.
Außerdem lernen Sie dabei unser erfolgreiches neues Veranstaltungsformat Dämmerschoppen kennen, das wir im Sommer etabliert haben. Es ist ein informeller Nachbarschaftstreff zum Wochenende, immer am vierten Freitag im Monat mit Getränken und Gesprächen in der evangelischen Johanneskirche in Bochum-Grumme (im Kirchgarten, Patmosstraße).
Bisherige Termine:
3. Dämmerschoppen im August: Thema iDrop, Bürgerwissenschaft zum Trinkwasser (Gast Jan Kath, Didaktik der Chemie, Ruhr-Universität)
Interessengemeinschaft „IG Grumme“ , Besuchen Sie uns im Internet: IG.Grumme.de
http://ig.grumme.de
<<
>>Kommentar zum Presse-Bericht der Stadt vom 12.09.2023; Nachhaltigkeitsstrategie Bochum
Wenn die Stadt Bochum schreibt: „Seit Jahren ist klar, dass wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel umfassendes Umdenken und weitreichende Erneuerungsprozesse erfordern“, dokumentiert sie, dass sie trotz der seit Jahrzehnten von der Wissenschaft deutlich ausgesprochenen Warnungen nicht entsprechend gehandelt hat. Erfreulich ist, dass die Stadt Bochum jetzt feststellt: „Bochum ist sich dieser Verantwortung bewusst“.
Doch wo sind das städtische Handeln, das Umdenken und die Erneuerungsprozesse erkennbar?
Schon die Erstellung dieser Nachhaltigkeitsstrategie hat seit der Ausrufung des Klimanotstands für Bochum am 06.06.2019 vier Jahre Zeit in Anspruch genommen!
Noch immer wird für Bauprojekte (Schlossstraße, OSTPARK – Neues Wohnen, ehemalige Erich-Kästner-Schule, Erweiterung Technologie-Quartier…) wichtiger Baumbestand abgeholzt. Die Kühlung, CO2-Aufnahme alter Bäume und die Wirkung auf die menschliche Psyche lässt sich durch Ausgleichspflanzungen junger Bäumchen nicht annähernd ersetzen. Selbst die letzten radikalen Abholzungen der Stadt an der Blankensteiner Str. lassen KEIN nachhaltiges Umdenken der Stadt erkennen (eine 200 m Tempo-30 Zone und eine neue Fahrbahndecke hätte 27 Bäumen das Leben retten können).
Klimagerecht müsste alter Baumbestand in Neubauprojekte auf Brachgelände einbezogen werden und weiterer Wohnraum durch moderate Verdichtung entstehen. Spannend bleibt, wie sich die Stadt hier an der Neustraße verhält. Hier stehen neun 50 – 120 Jahre alte Bäume zur Disposition
Erfreulich auch die Aussage „Bochum will bis 2035 eine klimaneutrale, erneuerbare Schwammstadt sein“, doch der Umbau von 900 Metern der Wasserstr. im Jahr 2021 und 300 Metern Hattinger Str. im Jahr 2023 lässt ahnen, wie viele Jahrzehnte es wirklich dauern wird, bis alle 2.100 Bochumer Straßen mit Rigolen zur Regenrückhaltung ausgestattet sein werden.
Auch die Gebäudedämmung und -beheizung, ein wichtiger Bereich zur Reduktion des CO2-Ausstoßes in der Kommune, werden von der Stadt Bochum nicht angegangen. Dies, obwohl 80 % der VBW Bauen und Wohnen städtischen Eigenbetrieben gehören und hier vorbildlich nachhaltiges Wohnen umgesetzt werden könnte.
Auch die Förderung des Photovoltaik-Ausbaus ist eher eine Hohn. Da werden 100.000 Euro Restmittel aus der Corona-Zeit als Förderung bereitgestellt und als der große Wurf bezeichnet. Die gleiche Summe wie für die Solarförderung wurde für den „Fotospot“ BOCHUM vor dem Rathaus ausgegeben. Andere Städte sind da wesentlich weiter: Essen fördert PV mit über 2,4 Millionen Euro, selbst Hattingen stellt pro Einwohner mehr zur Verfügung.
Generell liegt Bochum beim PV-Zubau auf den hintersten Plätzen weit hinter Dortmund — siehe
https://plattform.wattbewerb.de/ranking – Bochum ist hier also nicht gerade nachhaltig.
Wenn die Stadt Bochum in ihrer Presseeinladung behauptet, ihre Nachhaltigkeitsstrategie sei ein „deutschlandweit einmaliges Konzept“, dann muss man – sich fremdschämend – feststellen, dass hier Trippelschrittchen als großer Wurf verkauft werden sollen. Die Stadt betreibt hier pures Greenwashing und Marketing auf Kosten ECHTER Nachhaltigkeit – die man in Bochum leider mit der Lupe suchen muss.
Bereits am 04. Mai dieses Jahres war für Deutschland der Erdüberlastungstag. Wir verbrauchen also ca. 3 mal so viel Ressourcen wie die Erde hergibt. Als Konsequenz aus dieser Erkenntnis müssten Rohstoffverbrauch und Konsum möglichst sofort um 2/3 reduziert werden, um zukunftsfähig zu leben und zukünftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Dafür reichen die geplanten Maßnahmen bei Weitem nicht aus.<<
Bericht als PDF : hier