DUH hat einen HitzeCheck für Deutschland erstellt — Bochum nur unteres Mittelmaß

(( direkt zum DUH Baumfällmelder Gibt es Bäume in deiner Stadt, die gefällt werden sollen? ))

Stadtbäume sind kein Luxus, sondern lebensnotwendig. Deshalb brauchen wir jetzt verbindliche Regeln, die Stadtgrün endlich als das behandeln, was es ist:
unverzichtbare Infrastruktur für Hitzeschutz, Gesundheit und Lebensqualität.

Wo wir Flächen entsiegeln und Stadtgrün stärken müssen

Die Sommer in Deutschland werden immer heißer, mit gefährlichen Folgen für Mensch, Natur und Infrastruktur. Jährlich werden in Deutschland rund 62 Quadratkilometer Fläche neu versiegelt, das entspricht etwa der Größe der Stadt Fürth. Etwa die Hälfte aller Siedlungs- und Verkehrsflächen ist bereits versiegelt: betoniert, gepflastert oder durch Tiefgaragen unterbaut. Diese Flächen heizen sich stark auf und kühlen sich nachts kaum ab – ein Risiko besonders für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen. …
mehr : hier

In Zusammenarbeit mit der Luftbild Umweltplanung Planung GmbH haben wir in den letzten Jahren aufgedeckt, wo Flächen versiegelt sind, die Hitzebetroffenheit besonders hoch ist und wo schützendes Grün fehlt. 

HitzeCheck deutscher Städte : hier

Bochum liegt zwar im gelben Bereich aber mit einem Baumverlust 2018-20254 von 9627 Bäumen wobei Dortmund mit fast 2x soviel Einwohnern ‘nur’ einen Verlust von etwas über 15000 Bäumen hat

Informationen zu :

  • Hitze-Check 2026: Wie entwickeln sich die Städte und wie gehen sie mit ihrem Baumbestand um?
  • Hitze-Check 2024
  • Hitze-Check 2025: Der Hitzebetroffenheitsindex
  • Warum entsiegeln und begrünen so wichtig ist
  • Forderungen :
    • eine verbindliche Obergrenze für Neuversiegelung im Raumordnungsgesetz
    • verbindliche Instrumente für Kommunen wie Grünflächenfaktoren oder Freiraumsatzungen
    • Reform von Baugesetzbuch und Landesbauordnungen, um blau-grüne Infrastruktur zu fördern
    • flächendeckende Einführung von ambitionierten Baumschutzsatzungen

Baumverluste in Bochum

DUH sammelt gefärdete Bäume : Jetzt bedrohte Bäume melden!

(( Was Boklima mal im kleinen angefangen hatte führt die DUH jetzt größer aus …. ))

macht mit ….

Gemeinsam machen wir deutlich: Stadtbäume sind kein Luxus, sondern unverzichtbar. Sie spenden Schatten, schützen vor Hitze und machen unsere Städte lebenswerter. Damit aus deiner Unterstützung echter politischer Druck wird, brauchen wir jetzt Hinweise aus ganz Deutschland. Wir wollen sichtbar machen, wo Stadtbäume konkret bedroht sind.

Kennst du einen Ort in deiner Stadt, an dem Bäume gefällt werden sollen oder bereits von Fällungen bedroht sind? Dann nenn ihn uns über den Baumfällmelder. Jeder Hinweis hilft dabei, bedrohte Bäume sichtbar zu machen, den Druck für ihren Schutz zu erhöhen und Gesetzesänderungen voranzubringen. Wir können keine Einzelfälle verfolgen/begleiten. Ausgewählte Fälle möchten wir genauer prüfen und gegebenenfalls auch juristisch begleiten – bis hin zu einer möglichen Musterklage für einen besseren Schutz unserer Stadtbäume. Wenn dein Hinweis dafür infrage kommt, melden wir uns bei dir per E-Mail. Danke, dass du Teil dieser Bewegung bist.

Zur Baummeldung bei der DUH : hier

Anregungen der DUH — Bochum sollte sich ein Beispiel nehmen

Hitze in der verdichteten Stadt — Eine Dokumentation und Handlungshilfe
für die kommunale Praxis : hier

das (s.5) könnte man doch auch mal in Bochum probieren :

S.8 :

Petitionen zum Baum-Erhalt — bitte mitzeichnen / unterschreiben

(1) Boklima : hier , hier , direkt zur Petition : hier
Wir fordern:
– Erste Priorität für Bäume und Wälder in unserer Stadt
– Volle Transparenz bei Kompensationsmaßnahmen

Die Bäume und Wälder unserer Stadt müssen in planerischen Abwägungsprozessen ein viel höheres Gewicht bekommen! In der Vergangenheit sind schon viele verloren gegangen, einige konnten von aktiven Bochumer Bürger:innen vor der Rodung bewahrt werden. Wir wollen, dass dem Erhalt von Bochums Bäumen bei allen Baumaßnahmen eine deutlich höhere Priorität eingeräumt wird, als es bisher der Fall ist. Und im Falle von Kompensationsmaßnahmen soll für die Bürger:innen jederzeit nachvollziehbar sein, wo und wie diese durchgeführt werden.

Hier sind unsere Bäume aktuell unter Druck:hier


(2) DUH , Jetzt Petition für mehr Stadtgrün unterschreiben!
Fast eine Million Bäume sind in den letzten Jahren aus deutschen Städten verschwunden. Während sich unsere Städte durch die Klimakrise immer unerträglicher aufheizen, werden ausgerechnet große Stadtbäume, unsere wirksamsten natürlichen Klimaschützer und Schattenspender, vielerorts bedenkenlos geopfert: für Bauprojekte, Parkplätze und kurzfristige Profitinteressen. Das ist ein politisches Versagen mit fatalen Folgen. Denn mit jedem gefällten Baum verlieren wir nicht nur Grün und Lebensqualität, sondern vor allem lebenswichtigen Schutz vor Hitze, die längst zu einer massiven Gesundheitsgefahr geworden ist.

Unsere Forderungen:

  1. Baumschutz vor Baurecht
  2. Verbindliche Mindeststandards für Stadtgrün: die 3-30-300-Regel
  3. Kein Baum weniger
  4. Pflege und Bewässerung sichern
  5. Stadtgrün als lebensnotwendige Gesundheitsinfrastruktur anerkennen

DUH : Vonovia erlaubt Balkonkraft-werk nach Rechtsverfahren der DUH

(( DUH : Deutsche Umwelhilfe ))

Original und in voller Länge siehe Pressemitteilung der DUH : hier

Signalwirkung für hunderttausende Mieterinnen und Mieter: Vonovia erlaubt Balkonkraftwerk nach Rechtsverfahren der Deutschen Umwelthilfe

Mittwoch, 07.01.2026
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  • Nach monatelangem Widerstand erlaubt der größte Vermieter Deutschlands das Balkonkraftwerk eines Aachener Mieters vorbehaltlos
  • DUH unterstützte Klage des Aachener Mieters und fordert Wohnungswirtschaft auf, Balkonkraftwerke für die Energiewende in Bürgerhand nicht länger zu blockieren
  • Wegweisendes Urteil aus Hamburg zeigt, dass Vermieter die Installation von Balkonkraftwerken nicht grundsätzlich verweigern dürfen

Berlin, 7.1.2026:
Das größte deutsche Wohnungsunternehmen Vonovia hat nach monatelangem Widerstand der Montage eines Balkonkraftwerks gerichtlich zugestimmt. Ein Mieter aus Aachen hatte sich mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Blockadehaltung und überzogene Anforderungen gewehrt, darunter Windlastberechnungen, statische Nachweise und die Anwendung der Norm für Vertikalverglasung. Die Vonovia hat nun auf die Klage des Mieters hin vor Gericht vorbehaltlos zugestimmt, so dass sich der Rechtsstreit zugunsten des Mieters und auf Kosten der Vonovia erledigt hat. Die DUH fordert die Vonovia auf, ihre Gestattungsvereinbarungen zur Anbringung von Balkonkraftwerken nun schnellstmöglich zu überarbeiten und damit hunderttausenden Mieterinnen und Mietern Rechtsicherheit zu verschaffen.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Der Rückzug von Vonovia bestätigt, dass der pauschale Widerstand gegen Balkonkraftwerke rechtlich und sachlich nicht haltbar ist. Wer Mieterinnen und Mieter mit überzogenen technischen Anforderungen ausbremst, steht der Energiewende aktiv im Weg. Balkonkraftwerke sind sicher, rechtlich privilegiert und politisch ausdrücklich gewollt. Wir fordern alle großen Vermieter auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben und ihre internen Vorgaben an Recht und Realität anzupassen. Wir erwarten klare und verhältnismäßige Regelungen, die Mieterinnen und Mietern den unkomplizierten Zugang zu Balkonkraftwerken ermöglichen – alles andere ist Schikane. Wir werden auch zukünftig Mieterinnen und Mieter unterstützen, die sich mit einem Balkonkraftwerk an der Energiewende beteiligen wollen und von großen Wohnungsunternehmen daran gehindert werden.“

Gestützt wird die Forderung der DUH durch ein Urteil von Anfang Dezember: Eine große Hamburger Wohnungsgenossenschaft versuchte, einen Mieter zum Rückbau seines Balkonkraftwerks zu zwingen. Das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek stellte klar, dass der Vermieter dies nicht verlangen könne und stärkt damit Mieterrechte auf Installation von Balkonkraftwerken. Pauschale Bedenken des Vermieters, wie Haftungsrisiken oder optische Beeinträchtigungen, sind demnach keine ausreichenden Gründe zur Verweigerung. Besonders erfreulich ist dabei, dass mit diesem Urteil erstmals explizit auch der Anschluss an einer herkömmlichen Außensteckdose („Schuko“) gerichtlich erlaubt wurde. Das spart die hohen Kosten der in der Vergangenheit oft noch verlangten Einspeisesteckdose.

Dirk Legler, Rechtsanwalt und Partner bei Rechtsanwälte Günther:„Das Urteil aus Hamburg und die Einigung in Aachen bestätigen, dass Vermieter keine willkürlichen Hürden errichten dürfen, um die Energiewende zu blockieren. Mieter und Mieterinnen haben das Recht, sich unkompliziert an der Energiewende zu beteiligen und ihre Stromversorgung nachhaltig zu gestalten. Absurd hohe Anforderungen wie die von Vonovia gehen an der Realität vorbei und zeugen von einer Verhinderungstaktik.“

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