Bericht von Der Mahnwache – FFF (WAZ)

( 07.05.21 aus waz.de Original : hier )

Die Bewegung Fridays for Future hat eine Mahnwache in Bochum abgehalten. Trotz Corona sind sie draußen weiter für den Klimaschutz aktiv.

Auch während der Pandemie geht die Klimaschutzbewegung-Bewegung Fridays for Future (FFF) auf die Straße. Einige wenige Mitglieder der Bochumer Gruppe von FFF hielten am Freitagnachmittag auf dem Kurt-Schumacher-Platz — mit Maske und Abstand — eine ‟Mahnwache” für das Klima ab.

Nächste Veranstaltung ist am Bergbaumuseum Bochum geplant

Dabei kamen sie mit Passanten ins Gespräch. Auf Schautafeln und Themenblättern sprachen sie einzelne Problemfelder an wie Kohleverstromung, ‟Zerstörung von Wäldern und Dörfern für den Braunkohleabbau” oder den Treibhauseffekt. Ein roter Faden verband diese Felder und zeigte, wie fast alles zusammenhängt.

Am 14. Mai (17.30 Uhr) ist eine ‟Lauf-Demo” von FFF am Bergbaumuseum geplant.
siehe hierzu auch : hier


Bilder von Boklima von der Mahnwache

Bilder von Boklima von der Mahnwache

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Politiker kritisieren : ” zu schnelles Baumfällen” in Bochum

( 10.05.21 , aus Waz.de von S.Vogt , Original : hier )

Bochum-Innenstadt. 
An der Max-Grewe-Straße wurden Bäume gefällt, um Platz zu schaffen für Wohnungen und eine Tagespflegeeinrichtung. Kritik im Bezirk Bochum-Mitte.

Nicht nur bei Bürgerinnen und Bürgern wächst der Unmut über das Fällen von Bäumen. Auch die Politik zieht zunehmend in Zweifel, ob das Abholzen für neue Bauvorhaben immer in der beantragten Größenordnung sein muss. Jüngster Fall: An der Max-Grewe-Straße stehen sechs Bäume einem Wohngebäude im Weg. Bäume Bochum: Bäume gefällt — Streit in der Nachbarschaft

Dort sollen 29 Wohnungen und eine Tagespflegeeinrichtung entstehen. Die sechs Bäume fallen unter die Baumschutzsatzung der Stadt. Christiane Laschinski (SPD) zeigte sich in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte verwundert. ‟Wir sind allzu schnell beim Fällen dabei. Es sollte künftig abgewogen werden zwischen den Interessen der Investoren und den Anforderungen des Klimaschutzes.”

Bochumer Politik will mehr einbezogen werden

So könnte kleiner gebaut werden, damit weniger Bäume für ein Bauvorhaben fallen müssten. Die Politik wolle mehr einbezogen werden und nicht nur lapidare Mitteilungen erhalten. ‟Es kann nicht sein, dass wir zu Baumfällungen immer Ja sagen.” Die Bezirksvertreterin forderte einen Ortstermin, bevor die Bäume abgesägt werden. Ihr Fraktionskollege Holger Schneider aber wusste zu berichten: Ein Ortstermin ist hinfällig, die Bäume sind bereits weg.

CDU-Fraktionschef James Wille nannte die Forderung der Interessensabwägung ‟fraglich”: Es handele sich um das Eigentumsrecht des jeweiligen Grundstücksbesitzers, da könne die Stadt nicht eingreifen. In keinem Fall aber sollte die Politik soweit gehen, dass Grundstücke nicht bebaut werden können, weil dort Bäume stünden.

Es fehlen Hunderte von Straßenbäumen

‟Wir müssen uns darüber Gedanken machen, ob wir bestimmte Dinge verhindern. Uns fehlen Hunderte von Straßenbäumen. Wenn ein Investor Ausgleichszahlungen statt Neuanpflanzungen leistet, könnten mehr Straßenbäume mit dem Geld gekauft werden.”

…..

David Schnell (SPD) erinnerte daran, dass für den Bau eines Klärwerks an der Hordeler Heide vor Jahren ein kompletter Wald entfernt worden war. Weil es an Flächen im Bezirk Mitte fehlte, wurde ein neuer Wald in Herne angepflanzt. ‟Straßenbäume waren somit auch nicht möglich.”

Eigentümer überzeugen

Karsten Finke (Grüne) warf ein: ‟Wir wollen vorher wissen, was passiert. Denn manchmal können Eigentümer überzeugt werden, mehr Bäume stehen zu lassen.”

Für den Neubau Max-Grewe-Straße muss der Bauherr als Ersatz 19 Bäume neu pflanzen; nach dessen Angaben sollen neun auf dem Fällgrundstück gepflanzt werden, jeweils fünf auf den Grundstücken Herrensiepen 2 und Breite Hille 27. Na­tur­schutz­ge­biet soll wach­sen

Das Na­tur­schutz­ge­biet Am Blu­men­kamp — zwi­schen Hor­del und Gün­nig­feld — soll er­wei­tert wer­den.

Die Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on öst­li­ches Ruhr­ge­biet ist zu­stän­dig für die Na­tur­schutz­flä­che. Sie schlägt vor, sie Rich­tung Wes­ten zu ver­grö­ßern und somit den öko­lo­gi­schen Wert zu stei­gern.

Neuanpflanzungen in Unterhordel

Grüner soll es in Unterhordel werden: Hier plant die Stadt, an der Straße Am Lakenbruch und Hannoverstraße leere Baumscheiben (nach Ela) im kommenden Herbst/Winter neu zu bepflanzen. Umwelt Bochum: Warum eine uralte Stieleiche gefällt werden musste

Straßenbäume fehlen auch im Riemker Neubaugebiet Am Wiesenstück und am Mühlenbach. Darauf machte die SPD-Fraktion aufmerksam. Die Stadt erklärt nun: Insgesamt sollen dort 20 neue Bäume gepflanzt werden, und zwar zeitnah.

bau(m)-kunst Art

bau(m)- kunst

“Wenn die Bäume gehen, wohin gehen dann wir?”
H.D. Gölzenleuchter

Genaueres : hier

ARTWALK

Begegnen Sie den Kunstwerken von H.D. Gölzenleuchter auf einem einzigartigen ARTWALK durch ganz Bochum.
Einmal quer durch Bochum,von Linden über Weitmar, Wiemelhausen bis Gerthe West engagieren sich Bürgerinitiativen gegen Bebauungspläne wider die Natur.

„Bäume können nicht fliehen.“
Der ARTWALK verbindet kulturelle Leidenschaft mit der Liebe zur Natur und gibt Bäumen eine Stimme.
Vielerorts stehen Werke (Holzschnitte) von H.D. Gölzenleuchter „Pate“ und werden schützend um die von einem Bauvorhaben betroffenen Bäume gelegt.


Bochum fällt und baut

In Altenbochum musste schon alter Baumbestand dem Ostpark weichen und es soll weitergehen: fast 200 Bäume wurden für das neue Schulzentrum in Bochum-Gerthe gefällt, das geplante Bauprojekt „Gerthe West“ würde bei Umsetzung nach der ersten “Vision” zu einem Verlust von mehr als 400 schützenswerten Bäumen führen.

Bochum plant, für die nächsten Jahre fast 10.000 neue Wohneinheiten zu bauen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Fast alle Bauvorhaben (Hattinger Straße / Hinter der Kiste in Linden, Charlottenstrasse in Stiepel, Schloßstraße in Weitmar, Gerthe West in Hiltrop) können nicht
ohne Baumfällaktionen umgesetzt werden.

Aber: „Wenn die Bäume gehen, wohin gehen dann wir?“ (H.D. Gölzenleuchter)

Es muss doch auch anders gehen: moderates Bauen im Einklang mit der Natur muss das Ziel sein. Landschaftsschutzgebiete dürften nicht verplant werden, Bäume auf der Naturdenk-malliste (so z. B. die drei Eichen an der Charlottenstrasse) dürfen gar nicht erst in die nähere Betrachtung eines Bauvorhabens kommen.

Um diese Forderungen zu verdeutlichen, haben sich die Bürgerinitiativen Gerthe West – so nicht! und Hinter der Kiste sowie die Initiativen Schlosspark und Charlottenstrasse mit dem Bochumer Künstler H.D. Gölzenleuchter zusammengeschlossen. Gemeinsam werden sie in
den nächsten Wochen mit der Aktion „Bau(M)-Kunst“ die Öffentlichkeit auf betroffene, besonders schützenswerte Bäume und Baumbestände aufmerksam machen – natürlich unter Einhaltung der Schutzbestimmungen. Die Motive werden schützend um die Bäume gelegt.

Die Arbeiten von H.D. Gölzenleuchter haben alle Mensch und Natur zum Thema – und das im doppelten Sinne.
Er arbeitet als bildender Künstler seit den 60er Jahren mit Holz, schneidet Motive in gebrauchtes Holz, walzt es in Farbe ein und druckt es als Holzschnitt auf Papier oder Leinwand.

Sein Holz: ausgediente Türen, Tischplatten, Vierkantbalken oder alte Eichenbohlen. Wald und Baum prägen seit jeher Bewusstsein und Denken der Menschen verschiedenster Kulturen.
H.D. Gölzenleuchter hat aus dem Zyklus Mensch und Baum Motive zur Verfügung gestellt, die überaus eindringlich diese Verbundenheit zeigen.

Jede Bürgerinitiative konnte sich ihre Motivewählen. Die Aktion beginnt am 8.Mai 2021.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.baum-kunst.art

Greenwashing per Gesetz: Versorger liefern bis zu 58 Prozent weniger Ökostrom als offiziell angegeben


Siehe hierzu auch :


(29.04.21 aus spiegel.de , Original : hier )

Viele deutsche Stromversorger sind schmutziger, als sie tun.

Ein Gesetz will, dass sie ihren Ökostromanteil künstlich groß rechnen. Nach jahrelanger Kritik plant die Regierung nun eine Reform.
Von Stefan Schultz 29.04.2021.

Deutschlands Stromversorger liefern ihren Kundinnen und Kunden erheblich weniger Ökostrom, als sie offiziell ausweisen. Das geht aus einem Gutachten des Hamburg Instituts im Auftrag des Ökostromanbieters Lichtblick hervor.

Der Energiekonzern E.on zum Beispiel weist einen Ökostromanteil von 56 Prozent aus, obwohl erneuerbare Energien nur sieben Prozent seines Strommixes ausmachen. Der Versorger EnBW steigert seinen Ökostromanteil auf dem Papier von 13 auf 65 Prozent, das Unternehmen Vattenfall von 15 auf 66 Prozent. Insgesamt hat das Hamburg Institut 30 Versorger untersucht, die meisten davon sind schmutziger, als sie auf dem Papier ausweisen.

Ursache des groß angelegten Greenwashings ist die gesetzliche Stromkennzeichnung. In dieser muss jeder Versorger angeben, aus welchen Quellen er die Elektrizität für seine Kunden beschafft hat und wie viel Gramm CO₂ bei der Produktion einer Kilowattstunde seines Stroms verursacht werden.

In diesen Strommix müssen die Anbieter allerdings nachträglich Ökostrom reinrechnen, den sie gar nicht gekauft und geliefert haben:

, sondern beim Gesetzgeber«, stellt ein Lichtblick-Sprecher trocken fest. Mehr zum Thema Vermurkster Systemwechsel: 100 Dinge, die bei der CO2-Wende schieflaufen Eine Mängelliste von Stefan Schultz

Irreführung der Verbraucher

In den Anfangsjahren der deutschen Energiewende hatte diese Regelung womöglich ihre Berechtigung. Inzwischen aber ist der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromversorgung stark gewachsen – und mit ihm sind auch die zusätzlichen Ökostromprozente immer höher geworden, die die Versorger auf ihren Strommix draufschlagen müssen.

Verbraucher werden so in die Irre geführt. Dazu wird der Wettbewerb verzerrt: Versorger, deren Strom größtenteils aus Kohlekraftwerken stammt, wirken auf dem Papier fast so klimafreundlich wie echte Ökostromanbieter.

Die Regierung will das veraltete Gesetz nun reformieren.


Info von Stafan

Bauen in Bochum : wo Wohnungen entstehen – eine Übersicht (WAZ)

(26.04.21 WAZ.de , Original : hier )

Neubauprojekte , Bastian Rosenkranz Aktualisiert: 26.04.2021

Bochum.  Vom Ostpark bis Gerthe-West: In Bochum entstehen neue Wohnungen, Häuser und ganze Wohngebiete. Eine Übersicht der großen Neubauprojekte:

  • Bochum baut – im Stadtgebiet entstehen in öffentlicher und privater Hand Wohnungen, Häuser und ganze Neubaugebiete.
  • Dazu gehören in Bochum große Wohnbauprojekte wie der Ostpark oder „Gerthe-West“, nobler Wohnungsbau wie das Dichterviertel oder ungewöhnliche Konzepte wie der Umbau der Antoniuskirche.
  • Doch genauso ist der Wohnungsbau in Bochum Teil einer Diskussion, die Befürworter wie Gegner des Handlungskonzepts Wohnen sowie einzelner Bauprojekte führen.

Das Handlungskonzept Wohnen, das die Stadt 2017 beschlossen hat, sieht den Bau von 800 neuen Wohnungen pro Jahr vor.

Doch die Zweifel wachsen, ob derart viele Neubauten überhaupt nötig sind. Sowohl eine Studie des Analysehauses Wüest Partner als auch eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) nahmen die Grünen Anfang November zum Anlass, das Handlungskonzept zur Diskussion zur stellen – beide Analysen legten Bau über Bedarf in Bochum nahe. Wohnungsbau Bochum: Baut die Stadt mehr Wohnungen als gebraucht werden?

Die Kritik auf den Vorstoß der Grünen fiel heftig aus – doch genauso gibt es Zustimmung und sich formierenden Widerstand gegen einzelne Bauprojekte. In Bochum-Linden setzt sich die Bürgerinitiative „Hinter der Kiste“ für den Erhalt von Frei- und Ackerflächen ein, ebenfalls auf die Straße treibt „Gerthe-West“.

Übersicht :

Bauen in Bochum: Ostpark

Es ist die derzeit größte Wohnbauflächenentwicklung in Bochum: das Projekt „Ostpark – neues Wohnen.“ In den Stadtteilen Altenbochum und Laer entstehen in den kommenden Jahren zwei voneinander unabhängige Quartiere, die an die Siedlungen Feldmark im Westen und Havkenscheider Höhe im Osten anknüpfen. Knapp 43 Hektar stehen zur Verfügung, 14 Hektar davon werden bebaut – für den Rest sind Wasser-, Frei- und Grünflächen eingeplant.

Das „Quartier Feldmark“ bekommt Zuwachs zwischen dem Sheffieldring, der Immanuel-Kant-Straße, Feldmark und dem Eichendorffweg. „NRW.Urban“ entwickelt bis Ende 2025 das Gelände, auf dem knapp 700 Wohneinheiten Platz finden werden – zwischen Einfamilien-, Mehrfamilien- und Reihenhäusern sind Stadtvillen und Doppelhaushälften geplant. Ende 2021 sollen in Teilabschnitten die ersten Hochbauten stehen.

Die Nachfrage ist riesengroß, hier lesen Sie den letzten Stand: 500 Bewerbungen trotz hoher Preise. Wohnungsbau Bochum: Wohnen am “Ostpark”: 500 Bewerbungen trotz hoher…

Während in der einen Hälfte des neuen Ostparks bereits schweres Gerät rollt, steckt das „Quartier Havkenscheider Höhe“ noch in der Planungsphase. Östlich der Havkenscheider Straße entstehen 600 Wohneinheiten, einen endgültigen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht.

Unsere Berichterstattung zum Projekt „Ostpark – neues Wohnen“:

17 Neubauten umfasst das Konzept bislang, Details lesen Sie hier. Wohnungsbau An der Charlottenstraße in Bochum werden neue Häuser gebaut

Damit erhalten die frisch gebauten Mehrfamilienhäuser, die parallel zur Königsallee entstanden, bald Gesellschaft. Ebenso wie drei mächtige Eichen, die unter Denkmalschutz stehen. Hier fordert vor allem die SPD einen besseren Schutz, nach bisherigen Planungen soll um die Bäume herum gebaut werden.

Die Übersicht zum Neubaugebiet im Bochumer Süden:

Etwas weiter nördlich, an der Querenburger Straße, hält die Bollmann Bauen&Wohnen GmbH ebenfalls das Planungszepter in ihren Händen. Neben dem Neuen Gymnasium entstehen Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser im gehobenen Preissegment.

Wann die ersten Grundsteine gelegt werden, erfahren Sie hier:

Wie es um den Baufortschritt und die Nachfrage im Dichterviertel steht:

Bauen in Bochum: Schloßstraße

Kaum ein Thema diskutieren die Bewohnerinnen und Bewohner von Weitmar wohl so kontrovers wie die Pläne von Stadt und Investor Eckehard Adams Wohnungsbau, an der Schloßstraße insgesamt 270 neue Wohnungen zu errichten – darunter 20 Prozent Sozialwohnungen. Die Bürgerinitiative Schloßpark sieht das Vorhaben überdimensioniert, bei der Vorstellung im Oktober äußerten die Bürger viel Kritik. Schloßstraße Neubau Schloßstraße Bochum: Viel Kritik bei Planvorstellung

Auch die Versiegelung von Flächen und ein mögliches Verkehrschaos in der Siedlung treibt die Bewohner um. Die Planungen für die Wohnungen zwischen 35 und 140 Quadratmetern sind noch im Fluss, die Öffentlichkeit soll weiter eingebunden werden.

Alles rund um die Schloßstraße und den Wohnungsbau in Weitmar:

Bauen in Bochum: „Gerthe-West“

Umstritten ist auch das Bauprojekt im Bochumer Nordosten, das die Stadt und der Treuhänder „NRW.Urban“ als Stadtentwickler seit Ende 2018 vorantreiben: „Gerthe-West“. Auf etwa 13 Hektar Fläche sollen 800 Wohneinheiten entstehen mit dem Ziel, „attraktiven und bezahlbaren Wohnraum“ (Stadt) zu entwickeln. https://www.facebook.com/plugins/post.php?app_id=1650819678556421&channel=https%3A%2F%2Fstaticxx.facebook.com%2Fx%2Fconnect%2Fxd_arbiter%2F%3Fversion%3D46%23cb%3Df344f1b6604abca%26domain%3Dwww.waz.de%26origin%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.waz.de%252Ff33050dbfda99a%26relation%3Dparent.parent&container_width=619&href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FGertheWest%2Fposts%2F2806017626391980&locale=de_DE&sdk=joey&width=619

Die Corona-Pandemie erschwert aktuell die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Beteiligungs- und Planungsphase. Dennoch machten Anfang Oktober rund 170 Bochumer ihrem Ärger im Ruhrcongress Luft, vor allem das Wachstum auf Kosten von Grünflächen und die damit verbundenen Einschnitte in die Lebensqualität im Viertel kritisierte Sabine Schoening als Sprecherin der Bürgerinitiative „Gerthe West – so nicht!“

Wie es mit dem Projekt „Gerthe-West“ weitergeht:

Bauen in Bochum: Lewackerstraße

In der Lewacker-Schule in Bochum-Linden fand schon seit 2011 kein Unterricht mehr statt, seit vergangenem Jahr ist auch das Gebäude Geschichte. An dessen Stelle sollen bald Neubauten in die Höhe wachsen, 40 Wohneinheiten in Form von Einfamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern sowie einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung sind an der Lewackerstraße geplant.

Mindestens 30 Prozent sollen im geförderten Wohnungsbau entstehen, die Stadt Bochum möchte die Fläche zum Großteil selbst vermarkten. Genauso sollen die mehr als 50 Bäume rund um das Gelände nach Möglichkeit in die Bebauung integriert werden.

Warum das Bauprojekt an der Lewackerstraße erst verspätet Fahrt aufgenommen hat:

Unter Leitung des Kölner Investors Kreer Development GmbH sind 115 neue Wohnungen angedacht, dazu sollen die 15.000 Quadratmeter für Büros, Praxen und Dienstleistungen genutzt werden. Der Startschuss dürfte allerdings erst in mehreren Jahren erfolgen.

Die ersten Informationen zur Ehrenfeldstraße:

Bauen in Bochum: Antoniuskirche

Was passiert mit den vielen Kirchen in NRW, die etwa auf Grund von Gemeindezusammenlegungen entwidmet werden und leer stehen? Im Bochumer Westen haben sich der Planungsausschuss und die Bezirksvertretung Mitte für eine kreative Lösung entschieden: In die Antoniuskirche werden Wohnungen integriert.

Die Antoniuskirche im Griesenbruch soll für Eigentumswohnungen umgebaut werden.
Die Antoniuskirche im Griesenbruch soll für Eigentumswohnungen umgebaut werden.  Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Zwölf anstatt der ursprünglich geplanten 39 Einheiten entstehen, Teile der Kirche wie etwa der Chorraum werden erhalten. Ein Investor erhielt Anfang Oktober die Baugenehmigung – Ziel ist es, den Veränderungsprozess im Stadtumbau West fortzusetzen und die Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil zu fördern.

Wie der Umbau der Antoniuskirche genau geplant ist:

Bauen in Bochum: Lennershof

Bezahlbares Wohnen in Reichweite der Ruhruniversität Bochum – diesen Plan verfolgt die VBW Bauen und Wohnen GmbH in Querenburg, am Lennershof sollen 99 Wohnungen entstehen. VBW-Sprecher Dominik Neugebauer rechnet damit, dass bis 2023 „das komplette Quartier in neuem Glanz strahlt.“ Wohnungsbau Bochum: 99 neue Wohnungen werden am Lennershof gebaut

Zu den 99 Einheiten am Lennershof sollen etwa öffentlich geförderte Mietwohnungen, Studentenwohnungen und Eigentumswohnungen gehören. Lesen Sie hier, wie das Neubauprojekt am Lennershof genau ausgestaltet wird.

Einwohnerantrag: 100% Ökostrom bis 2025

Einwihnerantrag zu 100% Oekostrom der Klimawende ist gestartet

Hintergrund

https://www.linksfraktionbochum.de/2021/02/klimaschutz-konkret-welchen-strom-beschaffen-die-stadtwerke-bochum-wirklich

Colin Fischer erklärt das große Missverständnis mit dem Strommix

Die Stadtwerke Bochum weisen in ihrem Strommix einen Anteil von 74,4 Prozent an erneuerbaren Energien aus.

Das wirkt so, als könne sich die Rathaus-Koalition aus SPD und Grünen bequem zurücklehnen –

denn in ihrem Koalitionsvertrag haben sie lediglich versprochen, bis zum Jahr 2022 den Anteil auf 75 Prozent zu erhöhen.

Eine umfassende Anfrage der Bochumer Linksfraktion hat jedoch ergeben: Der von den Stadtwerken tatsächlich beschaffte Strom

besteht zu fast hundert Prozent aus fossilen Energien, mit einem Kohleanteil von 58,9 Prozent und einem Atomstrom-Anteil von 17,6 Prozent.

Wie passt das zusammen? Wie funktioniert der große Trick, der Kohle- und Atomstrom grün werden lässt?

In dem beiliegendem Flyer wird die komplizierte Materie erklärt.


von der Klimawende Bochum :

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( Info von Pe )

(WAZ) Umstrittenes Neubaugebiet : Stadt holt sich Rüffel ab

(15.04.21 Original WAZ.de : hier ) Von Gernot Noelle

Bochum-Dahlhausen. 
Bei der geplanten Bebauung am Ruhrort hat die Bezirksregierung Arnsberg erhebliche Bedenken. Die Stadt Bochum kommt dabei nicht gut weg.


Nun ist auch herausgekommen, weshalb die Stadt Bochum die Beschlussvorlage für den Bebauungsplan Nummer 997 im Januar plötzlich, kurz vor den politischen Sitzungen, zurückgezogen hat. Die Bezirksregierung Arnsberg hatte kurz zuvor in einer Stellungnahme weiterhin erhebliche Bedenken gegen die angedachte Bebauung geäußert. Die Stadt Bochum, speziell das Planungsamt, kommt dabei gar nicht gut weg.

Bezirksregierung hat wegen Neubaugebiet Bedenken – Rüffel für die Stadt Bochum

Das Bochumer Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung konnte sich Zugang zu einer schriftlichen Stellungnahme aus Arnsberg verschaffen. In diesem Schreiben vom 19. Januar reagiert die Bezirksregierung auf die Antwort des Bochumer Planungsamtes (11. Januar) zur Stellungnahme aus Arnsberg vom 29. Juni 2020, in der die Bezirksregierung erhebliche immissionsschutzrechtliche Bedenken zu dem Planungsentwurf dargelegt hat.

Von diesen Bedenken, das macht die Bezirksregierung sehr deutlich, rückt sie auch nicht ab. Mehr noch: Das Antwortschreiben des Bochumer Planungsamtes wird regelrecht auseinander genommen: Die dargelegten Ausführungen ‟sind teilweise nicht zutreffend und die vorgebrachten immissionsschutzrechtlichen Bedenken werden hierin nicht beantwortet bzw. die angesprochenen Probleme sind nicht erkannt und nicht gelöst worden”, heißt es darin. Stadtentwicklung Neubaugebiet: Stadt hält Klimagutachten nicht für nötig

Arnsberg kommt zu dem Ergebnis, dass die Antwort des Planungsamtes ‟völlig unzureichend” sei und …

Kritik an Stadt Bochum: Lärmmessung zur falschen Zeit am falschen Ort

So wird in Arnsberg etwa moniert, dass die ohnehin nur einmalige und damit wenig aussagekräftige Lärmmessung zur falschen Zeit, wenn ohnehin nicht so viel Lärm sei, und noch dazu an einem geschützten Ort durchführt worden sei. So sei eine Beurteilung der Lärmsituation dort nicht möglich. Im kritischen südwestlichen Bereich des geplanten Wohngebietes hingegen sei nicht gemessen worden. ….

Aus Sicht der Bezirksregierung sei nicht auszuschließen, dass in den oberen Etagen der geplanten Wohnbebauung, die nicht durch die Ofenhalle der benachbarten Fabrik Dr. C. Otto abgeschirmt werden, ‟wesentlich höhere Lärmimmissionen zu erwarten sind”. Stadtteil-Check Dahlhausen: Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan

Die Wilma Immobilien AG will am Ruhrort auf einer Fläche von 2,6 Hektar 64 Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser bauen. Für dieses Bauvorhaben wurde der Bebauungsplan 997 aufgestellt. Darin ist auch festgelegt, dass der Großteil der für die Baugrundstücke und die Erschließung vorgesehenen Flächen wegen Hochwassergefahr um ca. zwei Meter angehoben werden.

Die Bezirksvertretung Südwest hatte sich bereits für das Neubauprojekt in Dahlhausen ausgesprochen. Kurz vor der Sitzung des Ausschusses für Planung und Grundstücke hatte die Verwaltung die Vorlage mit dem Satzungsbeschluss jedoch zurückgezogen. Auch die Beratung und Beschlussfassung in Hauptausschuss und Rat wurden verschoben.

Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung kritisiert, dass die Verwaltung die politischen Gremien bis heute nicht über diese konkreten Bedenken der Bezirksregierung informiert hat.

Thomas Sprenger, Sprecher der Stadt Bochum, hatte sich im Januar auf WAZ-Anfrage so geäußert: ‟Wir haben die Vorlage zunächst zurückgezogen, weil es noch Fragen zu klären gibt, etwa zum Baumbestand und zum Schallschutz. Wir sehen bei einigen offenen Aspekten noch Optimierungsbedarf. Wenn alles geklärt ist, wird der Satzungsbeschluss erneut vorgelegt.” Wohnungsbau Wohnen in Bochum: Neues Park-Viertel — Käufer gesucht

Stadtbaurat Markus Bradtke habe gegenüber dem Netzwerk erklärt, auch wenn das Schallgutachten nun voraussichtlich überarbeitet bzw. ergänzt werde, gehe er davon aus, den Bebauungsplan zum Satzungsbeschluss zu bringen; es handele sich insofern um ein Nachschärfen der Unterlagen im Hinblick auf eine möglichst große Rechtssicherheit. Dies teilt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt für das Netzwerk mit. Er befürchtet, dass es nun nur noch darum gehe, ‟die Unterlagen gerichtsfest zu machen”.

Anfrage an BV Bochum-Mitte Irgendwas mit Bäumen (“Die PARTEI”)

Siehe auch bei den Leserbriefen der WAZ : hier

Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 15.04.2021
Betrifft: Irgendwas mit Bäumen und so
Status: öffentlich
Datum: 10.04.2021
Verfasser/in: Arnim Backs ( Die PARTEI)

Gender-Disclaimer:
In diesem Antrag wurde aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Femininum verwendet. Männliche und andere Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint.

Die sehr gute Partei Die PARTEI fragt an:

Kann die Verwaltung bitte ein wenig erklären, was eigentlich in Sachen Bäume, Fällungen, Wiederaufforstung, Nachpflanzungen etc. abgeht?

Das ist ja nicht mehr feierlich, was da so an Bäumen im Bezirk Bochum-Mitte gefällt wird. Und auch wenn es ja seine Gründe haben mag, dass wegen Druckzwiesel, Fäule, Aldi, Pilzbefall , Pflegeheim oder aufgrund sonstiger Erwägungen der ein oder andere Feldahorn oder gar die Kirsche das Zeitliche segnet, so befindet sich Bochum immer noch im Klimanotstand und es müssen ja wohl mindestens mal entsprechende Nachpflanzungen vorgenommen werden.

Kann daher bitte jemand transparent machen:
Wo genau wird nachgepflanzt bzw. wie wird kompensiert?

Wie knietief im Dispo ist der Kontostand auf dem Öko-Konto und wie erfolgt die Buchhaltung dabei?
Wie erfolgt die Auftragsvergabe hinsichtlich der Fällungs-Arbeiten?
Wie erfolgt die Auftragsvergabe hinsichtlich der Nachpflanzungen und sind dabei Faktoren wie
Klimaresilienz berücksichtigt?

Die sehr gute Partei Die PARTEI ist der Ansicht, dass auch zu diesem Themenkomplex ggf. eine Vertreterin des Umweltamtes zu einer Fragestunde geladen werden müsste.

Wäre dies nicht eine dufte Möglichkeit, um den Beta-Test für das neue Videokonferenzsystem der BV Bochum-Mitte durchzuführen, zwinkersmiley?

Arnim Backs
Sehr guter Bezirksvertreter der sehr guten Partei Die PARTEI
Mail: arnim@die-partei-bochum.de