Die Klimaretter – haben wir noch eine Chance? (ARD)

(10.01.22, ard.de ) , Original : hier (43:00min)

Weltweit werden in Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten Lösungen für das drängendste Problem unserer Zivilisation gesucht. Die Macher der Doku besuchten Klimaretter:innen im Sudan, in Indonesien und Europa.

Vorschau-Video : hier (00:29min)

Jedes Mal, wenn die Frauen in Shagra einen Akazien-Setzling in den Sand Darfurs einpflanzen, ist das in dem sudanesischen Dorf ein Anlass großer Freude. Der Baum wird seine Wurzeln hundert Meter ins Erdreich treiben und besser gegen die Dürren in der Sahelzone gewappnet sein als die meisten anderen Pflanzen. Er wird Gummisaft absondern, wenn die Frauen nach ein paar Jahren die Rinde anritzen. Der Verkauf von Gummi arabicum wird die Armut im Dorf lindern. 65.000 Akazien wachsen bereits in Darfur: ein Segen für die bitterarme Region und zugleich ein Kohlendioxid-Speicher, der dazu beitragen kann, die Erderwärmung zu begrenzen.

Besuch bei Klimaretter:innen

Weltweit werden in Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten Lösungen für das drängendste Problem unserer Zivilisation gesucht. Die Macher der Doku besuchten Klimaretter:innen im Sudan, in Indonesien und Europa. Deren Erfindergeist lässt Winddrachen steigen, Gebäude abkühlen, Länder durch Ökostrom-Trassen verbinden oder Kohlendioxid aus der Atmosphäre saugen. Ihre Arbeit entscheidet mit über die Lebensbedingungen der nächsten Generationen.

Ein Film von Thomas Aders

Diese Sendung online first ab 3. Januar und nach der Ausstrahlung 12 Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar.


Es ist das drängendste Problem unserer Zivilisation: Der Klimawandel. Weltweit suchen Menschen in der Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten nach Lösungen, um das Klima zu stabilisieren. In dieser Doku besuchen die Macher zahlreiche Klimaretter:innen auf der Welt und präsentieren ihre Vorschläge. Zum Beispiel reisen sie nach Dafur im Sudan, wo Frauen Akaziensetzlinge pflanzen, die ihre Wurzeln weit in den Boden treiben. So trotzen sie der Dürre und speichern Kohlendioxid. Außerdem geht es noch nach Indonesien und Europa.



Ähnliche Sendungen

Schlagworte: Wissenschaft/Forschung Umweltfragen/Klima Dokumentation/Reportage Lassen Sie sich durch die An- und Abwahl der Schlagworte entsprechende Sendungen anzeigen.

FFF Forderungen für die 1. 100 Tage

FFF Forderungen

Siehe hierzu auch die Sofortmaßnahmen von BoKlima im Rahmen des Klimaplan Bochum 2035 : hier


Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5°C-Ziels

Fridays for Future fordert die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5°C-Ziels. Explizit fordern wir für Deutschland:

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Entscheidend für die Einhaltung des 1,5°C-Ziels ist, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich stark zu reduzieren. Deshalb fordern wir ab sofort:

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine CO2-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180€ pro Tonne CO2

Weitere Infos :

https://cloud.fridaysforfuture.is/s/QBHr2dzSwYzgyqx

Neues zur Neustr

(28.12.21) Bilder vom TeilAbriss

Zur Erinnerung , 2015 :

Zur Erinnerung , 2015

Weitere Briefe aus dem Post-Kasten :

Die bisherigen Briefe : Neustr. : Reaktionen , Antworten


Weitere Dokumente aus dem RIS (Stadtverwaltung)


Links zu bisherigen Neustr – Beiträgen

Klimaplan Historisch (25.03.2000)


Zu den Dokumenten und Links zum Klimaplan 2035


Bochum Agenda 21
Antrag an das Plenum des Forumstages am 25.03.2000

Antragsteller: AG Leitbilder (Beschluss vom 22.3.00)

Die Teilnehmenden am Forumstag fordern die zuständigen Gremien der Stadt Bochum (Agenda-Beirat und Stadtrat) auf, folgende Agenda-Projekte auf den Weg zu bringen:

I. Stadtentwicklungsplan “Nachhaltiges Bochum 2010”

Bis zum Frühjahr 2002 (Mitte der aktuellen Ratsperiode) wird vom Rat der Stadt Bochum ein Stadtentwicklungsplan “Nachhaltiges Bochum 2010” verabschiedet. Dieser Plan enthält:

  1. Grundsätze und Leitziele für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Bochum Eine Grundlage für den Diskussionsprozess ist das entsprechende Papier der AG Leitbilder vom 11.1.2000. Die Verabschiedung der “Grundsätze und Leitziele” durch den Rat könnte und sollte noch im Jahre 2000 erfolgen.
  2. Konzept für Nachhaltigkeits- und Umweltqualitätsziele mit Indikatoren
    für zentraleHandlungsfelder der Stadtentwicklung

An Vorschlägen für Indikatoren nachhaltiger Entwicklung arbeitet derzeit ein Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum (Agenda-Büro). (Vgl. dazu die entsprechende Arbeitsvorlage auf dem Forumstag.)

  1. Handlungskonzept zur Erreichung der Nachhaltigkeits- und Umweltqualitätsziele

(Maßnahmenbündel, Zeitplan mit Zwischenschritten, Akteure, finanzieller Mitteleinsatz, Umsetzungsberichte zur Zielerreichungskontrolle) Hier kommt es darauf an, bei der Fortschreibung der verschiedenen Rahmenpläne (vgl. Bochum-Planung 2010) und Fachpläne die Nachhaltigkeits- und Umweltqualitätsziele zu konkretisieren, zu präzisieren und maßnahmenbezogen zu integrieren.

II. Klimaschutzkonzept Bochum 2010

1. Klimaschutzkonzept Bochum 2010: Als Einstieg in den Stadtentwicklungsplan “Nachhaltiges Bochum 2010” verabschiedet der Rat der Stadt bis Herbst 2001 ein Klimaschutzkonzept Bochum 2010. Das Ziel dieses integrierten Maßnahmenkonzeptes ist, die Vorgaben des Klima-Bündnisses – Reduktion der CO2-Emissionen um die Hälfte bis 2010- zu realisieren.

2. Klimaschutzbericht: Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, bis Ende des Jahres einen Klimaschutzbericht für Bochum vorzulegen. Dieser Bericht soll gleichzeitig eine Erfolgskontrolle des “Bochumer Energiekonzeptes” aus dem Jahre 1993 beinhalten.

3. Wissenschaftliches Gutachten: Um Handlungsempfehlungen für das Klimaschutzkonzept und den Klimaschutzbericht auf fundierter Datenbasis zu erarbeiten, gibt der Rat der Stadt noch im Frühjahr 2000 ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag. Dessen Aufgaben sind:

  • Umsetzungsorientierte Maßnahmenvorschläge, insb. für die klimarelevanten Bereiche Energie
  • Als Grundlage für die Maßnahmenvorschläge: Erhebung der Ist-Situation beim Energie-

Die Erfahrungen mit entsprechenden Gutachten für andere Städte zeigen, dass für ein fundiertes Klimaschutz-Gutachten ein Kostenansatz von 150.-200.000 DM erforderlich ist. Für dieses Gutachten soll daher für den kommenden Jahresetat 2000 der Stadt ein Betrag in Höhe von 150.-200.000 DM bereitgestellt werden (unabhängig vom Agenda-Budget).

Die Beantragung dieses Haushaltspostens ist dringlich, da die Verabschiedung des Haushaltes auf der Hauptausschusssitzung am 3.5.2000 ansteht.

Begründung des Antrags:

Der Bochumer Agenda-Prozess befindet sich nun seit über einem Jahr in seiner aktiven Phase (Beginn mit der Info-Börse am 30.1.99). Es ist daher an der Zeit, dass sich die Agenda-Aktiven über ihre Beteiligung an Arbeitsgruppen, Foren und der Vorbereitung von Einzelprojekten hinaus darüber verständigen, zu welchem konkreten Ziel mit welchen Zwischenschritten in welchem Zeitrahmen die Agenda-Aktivitäten insgesamt hinführen sollen.

Der Agenda-Prozess: Initiierung einer nachhaltigen Entwicklung für die gesamte Stadt oder Förderung von Einzelprojekten?

Auf dem Foren-Tag soll die Vorstellung von Projekten aus der Arbeit der einzelnen Foren einen gewichtigen Raum einnehmen, um eine Entscheidung über die Förderung von ausgewählten Projekten aus dem Budget des Agenda-Prozesses vorzubereiten.

Nichts spricht gegen das Vorgehen, einzelne Projekte finanziell zu fördern, die in besonderer Weise geeignet erscheinen, eine nachhaltige Entwicklung in Bochum anzustoßen und diesen Entwicklungsprozess gleichzeitig zum Ausdruck zu bringen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind allerdings Zweifel angebracht, den noch jungen Agenda-Prozess auf die Auswahl von Einzelprojekten zu fokussieren, da noch keinerlei Verständigung unter den Agenda-Beteiligten über das Gesamtprofil der angestrebten nachhaltigen Entwicklung in Bochum erfolgt ist. Bevor hierüber aber keine tragfähige Klärung erreicht ist, besteht die Gefahr, dass die Konzentration auf Einzelprojekte von der Befassung mit der Gesamtentwicklung der Stadt ablenkt und darüberhinaus inhaltlich gesicherte Entscheidungsgrundlagen für die Auswahl von Einzelprojekten fehlen. Über Einzelprojektförderung hinaus wird aber der Agenda-Prozess seinem Anspruch auf Nachhaltigkeit nur gerecht, wenn er in einem integrativen Politikansatz die Gesamtentwicklung der Stadt Bochum in den Blick nimmt.

Integrativer Agenda-Ansatz

Bei einem integrativen Ansatz des Agenda-Prozesses stehen nicht Einzelaspekte, sondern die Stadtentwicklung in ihrer Gesamtheit und Vielfalt auf dem Prüfstand. Auf dem Weg über die Formulierung von konkreten Qualitätszielen soll der Agenda-Prozess in ein konkretes und verbindliches Handlungs- und Maßnahmenprogramm der Stadt führen. Zu vermeiden ist, dass die Agenda 21 ein unverbindlicher Empfehlungskatalog für die Entscheidungsträger der Stadt wird. Vielmehr sollte die Bochum Agenda 21 das zentrale Steuerungsinstrument für die zukünftige Stadtentwicklung werden. Dabei müssen die verschiedenen Handlungsfelder der kommunalen Politik unter dem Gesichtspunkt der nachhaltigen Entwicklung miteinander vernetzt werden.

Der Agenda-Prozess als Initiierung einer grundlegenden Neuausrichtung der städtischen Entwicklung auf das Ziel der Nachhaltigkeit schließt die Förderung von Einzelprojekten (Projektansatz) gerade dann ein, wenn diese Vorbild- und Initialfunktion für die weitere städtische Entwicklung haben.

Verfahrensschritte

Unverzichtbar ist es, sich auf einen tragfähigen Konsens über die Grundsätze und Leitziele für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Bochum zu verständigen. Bezogen auf die zentralen Handlungsfelder der städtischen Politik müssen dann konkrete Umweltqualitätsziele

(z.B. zur Reduzierung der Luftverschmutzung) formuliert werden, deren Umsetzung anhand von Nachhaltigkeitsindikatoren (z.B. CO2-Emission) dann gemessen und kontrolliert werden kann. Bezogen auf die zentralen Handlungsfelder muss dann eine Ist-Analyse (Bestandsaufnahme) erfolgen, um anschließend aus der Differenz von Ist- und Soll-Zustand die Maßnahmen ableiten zu können, die zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung erforderlich sind. Die Umweltqualitätsziele dienen also als politisch relevante Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für die politischen Entscheidungsträger.

Um den mittlerweile ein Jahr alten Agenda-Prozess in einem überschaubaren Zeitrahmen zum Erfolg zu führen, erscheint es notwendig und zielführend, für die einzelnen Verfahrensschritte (bei aller gebotenen Vorsicht ) zeitliche Vorgaben zu vereinbaren. Ansonsten droht der Prozess, sich ins Unverbindliche zu verlaufen.

Aus dem ganzheitlichen Ansatz des Agenda-Prozesses folgt, dass es nicht damit getan ist, ein Agenda-Budget mit 200.000 DM/Jahr auszustatten bei einem Haushaltsvolumen der Stadt Bochum von ca. 1,7 Milliarden DM. Vielmehr ist es erforderlich, das gesamte Ausgabeverhalten der Stadt an den Kriterien der Nachhaltigkeit auszurichten.

Es ist schwierig, mit der nachhaltigen Entwicklung konkret zu beginnen, wenn man nicht zu Beginn eine sinnvolle Auswahl von Maßnahmen trifft. Für eine solche Auswahl bietet sich ein Handlungsfeld an, das selbst schon hinreichend komplex (fachpolitik-übergreifend) und in hohem Maße konsensual ist. Dies trifft in einzigartiger Weise für das Feld des Klimaschutzes zu.

Klimaschutzkonzept als Einstieg in eine ganzheitliche nachhaltige Entwicklung

Der Klimaschutz stellt sowohl eine globale wie auch nationale und kommunale Aufgabe allerersten Ranges dar, wenn es um nachhaltige Entwicklung geht. Aus diesem Grunde ist auch die Stadt Bochum seit 1994 Mitglied im “Klimabündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder”. Die Mitglieder dieses Bündnisses verpflichten sich auf eine “Reduzierung der CO2-Emissionen der Kommunen mit dem Ziel einer Halbierung bis zum Jahr 2010″ sowie auf eine “weitgehende Reduzierung aller treibhausrelevanten Gase im kommunalen Bereich” (Zweck des Vereins, §2 der Vereinssatzung). Bisher fehlt in Bochum die Ausarbeitung eines integrierten Handlungskonzeptes, das umfassend Maßnahmen enthält, die die Erreichung dieses ehrgeizigen Klimaschutzzieles gewährleisten können.

Wir schlagen vor, die Erarbeitung eines Bochumer Klimaschutzkonzeptes mit zeitlichem Vorrang anzugehen. Ein solches Handlungskonzept umfasst die Bereiche Energie, Verkehr, Stadtplanung, Umwelt, Soziales als auch Wirtschaft(sförderung). Es ist also aufgrund seiner Komplexität wesentlich mehr als ein Einzelprojekt. Um gesicherte Zielvorgaben für die Politik machen zu können, ist zuerst eine Bestandsaufnahme der CO2-Emissionen –nach Verursacherbereichen getrennt- im Bereich der Stadt Bochum erforderlich. Diese Arbeitsschritt sollten –wie in anderen Agenda-Kommunen auch- von einem ausgewiesenen wissenschaftlichen Institut ausgeführt werden.

Aktivitäten fürs Klima — Klimasünder – Klimahelden: Eine Reise um die Welt (ARD)

Ein besonderes Projekt zum Klimagipfel: Die Weltspiegel-Korrespondentinnen und Korrespondenten Tamara Anthony, Christian Blenker, Kerstin Klein, Sven Lohmann und Sandra Ratzow haben Klimahelden gesucht, die Hoffnung machen. Via Video-Call waren sie mit der Zentrale in Hamburg verbunden an ihren Drehorten von Grönland bis in die Wüste Gobi.

Link zum Video : hier

Besondere Beispiele :

  • Lebenswertes Singapoor : Grüne Hochhäuser , ab min : 33:35
    • In 10 Jahren mehr al 10 Millionen Bäume NEU anpflanzen
    • Auto-Anmelde-Beschränkung / Beschränkung der Neuzulassungen
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Positive Ideen zum Klimaschutz : RuhrPark und Hanibal mit PV-Modulen bestücken (die Stadtgestalter)

(06.12.21, die-stadtgestalter.de ) , Original : hier

Ruhr Park und Hannibal Center könnten viel Sonnenstrom erzeugen

Die Bochumer Einkaufszentren Ruhr Park und Hannibal Center verfügen über riesige Dach- und Parkplatzflächen, die zur Erzeugung von Sonnenstrom genutzt werden könnten. Die STADTGESTALTER haben errechnet, was maximal möglich wäre. Es könnte so viel Strom erzeugt werden wie 6.200 Bochumer Haushalte im Jahr verbrauchen.

Sonnenstrom hat in Bochum zur Stromerzeugung das größte Potential


Um Strom aus Sonne zu gewinnen, können Solaranlagen auf Dächer montiert werden, auf Freiland-, Wasser- oder Parkplatzflächen. Jedoch stehen Frei- und Grünflächen in Bochum für eine solare Nutzung nur wenige zur Verfügung. Regelmäßig stehen dem großflächigen Aufbau von Solarfarmen eine andere Nutzung, z.B als Acker oder Weideland, eine Ausweisung als Naturschutzgebiet oder optische Gründe entgegen. Die Nutzung der Bochumer Seen für schwimmende Solaranlagen hatten die STADTGESTALTER schon vorgeschlagen (Schwimmende Solaranlagen auf Bochumer Seen). Auf dem Wasser könnte so viel Strom erzeugt werden, wie 11% der Bochumer Haushalte im Jahr verbrauchen. Das ist schon eine Menge. Das Potential in Bochum lässt sich aber noch deutlich vergrößern, wenn zusätzlich Dach und Parkplatzflächen genutzt werden. Aus Wirtschaftlichkeitsüberlegungen sollte sich die Stadt dabei zunächst auf die Nutzung von besonders großen Flächen konzentrieren, wie sie zum Beispiel bei Einkaufszentren vorzufinden sind. Entsprechend wird auf dem Dach des Hannibal Centers bereits seit 2009 Sonnenenergie in Strom umgewandelt.

Wieviel Sonnenstrom könnte auf den Geländen von Ruhr Park und Hannibal Center erzeugt werden?

Doch wie groß ist das Potential bei der Stromerzeugung aus Sonnenkraft zum Beispiel bei Hannibal Center und Ruhr-Park, den beiden größten Einkaufszentrum auf dem Stadtgebiet?  …

Dachflächen:…
– beim Ruhr Park eine solare Nutzung zu maximal 60% zu.
– Beim Hannibal Center … maximal 80% der Dachflächen nutzbar. 
==> Ohne Betrachtung der Statik wäre maximal eine Dachfläche von 4,36 ha für die Montage von Solaranlagen auf beiden Einkaufszentren nutzbar.

Freilandflächen: …’
Angrenzend an das Hannibal Center befindet sich jedoch eine rund 10 ha große Brachfläche, … Eine Nutzung für eine Freiflächen-Solaranlage böte sich daher an.

Park- und Verkehrsflächen: 
– Ruhr Park und Hannibal Center über insgesamt 23.3 ha Parkplatz-und Straßenflächen. Es bestehen zwei Möglichkeiten diese solar zu nutzen. Die Stellplätze können überdacht werden oder es könnten Solar-Tracker (Solar-Tracker: Nachführsysteme für Photovoltaik-Anlagen) aufgestellt werden. Bei Solar-Trackern werden Solarmodule drehbar auf einen mehrere Meter hohen Mast montiert und dann nach dem jeweiligen Sonnenstand ausgerichtet. Dies ermöglicht eine zusätzliche Stromausbeute von bis zu 45% gegenüber starren Freiland- oder Dachanlagen. So wird es möglich selbst bei schlechtem, bewölktem Wetter mittels Solar-Trackern noch eine erkleckliche Menge Strom zu gewinnen.

Solar-Tracker, Foto Parucom:

Aus diesen Gründen haben die STADTGESTALTER eine solare Nutzung durch Solar-Tracker betrachtet, wie sie z.B. bereits auf dem Parkplatz des Amazon-Lagers FRA3 in Bad Hersfeld besteht. https://www.youtube.com/embed/4Pz93ZMOwR8?feature=oembed

Bis zu 620 Solar-Tracker könnten auf dem Gelände von Ruhr Park und Hannibal Center zur Erzeugung von Sonnenstrom aufgestellt werden.

Solarpotential von Ruhr Park und Hannibal Center

Nutzt man die genannten Flächen vollständig für die Erzeugung von Sonnenstrom, wäre die Erzeugung von maximal 15.000 MWh Strom pro Jahr möglich. Das entspräche dem Jahresbedarf von 6.200 Bochumer Haushalten (3,1% aller Bochumer Haushalte). 7.300 t CO2 könnten so pro Jahr eingespart werden.

KlimaIni-SpeedDating im Museum — Impressionen

Einladung : hier

(13.11.21) BoKlima-Vorstellung

Einige Bild-Impressionen :

a) als Slide-Show


b) zum Download


Vorstellung der Initiativen (Video-Schnipsel)

01 – Start , AKU , Boklima, Beetogether

21 Abschluss – Veronika


Diskussions-Schnipsel (Teil 1 – (Eisenmann )) , (Teil 2) , (Teil 3)

Text Jason


Dank und Abschluss Veronika



Der Link zu allen Video-Schnipseln : hier


Übersicht und Kontakte der Initiativen

NameSiteKontakt
AKU
(Arbeitskreis Umweltschutz)
aku-bochum.deinfo[at]aku-bochum.de
BoKlima
(Bochumer Klimaschutz Bündnis)
boklima.deboklima[at]boklima.de
Beetogetherbeetogether-bochum.de/
bib der Dingebib-der-dinge-bochum.de/
Bochumbolztbochumbolzt.org/
BUND Bochumbund-bochum.de/
BUND Jugend Bochumbundjugend-nrw.de/mitmachen/ortsgruppen/bochum-2/
ER / EssBO
(Ernärungsrat )
ernaehrungsrat-bochum.de/
Expedition Hammeexpeditionhamme.wordpress.com/
fff Bochumtwitter.com/fffBochumanfragen@fffbochum.de
Hof Bergmannderhof.eu/
Klimawende Bochumklimawende-bochum.de/
klimawende.org/klimawende-bochum
Leihladen Bochumleihladen-bochum.de/
Netzwerk für Bürgernahe
Stadtentwicklung
stadtentwicklung.net
Parents 4 Futureparentsforfuture.de/de/Bochum
Radentscheid Bochumradentscheid-bochum.de/
SolaWi Bochumsolawi-bochum.de/
Stadtteilkoordination Westendbochum-westend.de/
Studens for Futurewachstumswende.de/project/students-for-future-bochum/
Tierbefreier*innen Bochum
VHSvhs.bochum.de
XR Bochum
(Extinction Rebellion)
extinctionrebellion.de/og/bochum/
Übersicht Initiativen

Die Klima Reihe im Schauspielhaus : Wie wollen wir hier leben

WAZ-Bericht : Umweltbewusstsein lässt zu wünschen übrig

Was kann Boklima tun ?

( Auch in unserem PresseSpiegel : hier )


Weitere Artikel zum Thema :

  • (16.06.21, schnetzer) , Veröffentlichung: Sonderstudie “Jugend und Corona in Deutschland” (Sommer 2021)
    • zum youtube Video : hier (Online-Pressekonferenz zur Veröffentlichung mit Klaus Hurrelmann und Simon Schnetzer)
  • (?.21, bildung-lausitz.de ) , EINE SONDERAUSWERTUNG DER STUDIE “JUNGE DEUTSCHE 2021” VON SIMON SCHNETZER UND KLAUS HURRELMANN (
    • J U G E N D U N D C O R O N A : W I E R Ü C K S I C H T S V O L L V E R H A L T E N S I C H D I E J U N G E N G E N E R A T I O N E N (CC, OpenSource)
  • (22.11.21, t-online) , Umfrage   Viele Junge wollen für Klimaschutz nicht verzichten,
    • Berlin (dpa) – Grün reden, aber nicht so grün leben? Viele junge Menschen wollen trotz Klima-Protesten auf ihren gewohnten Komfort nicht verzichten. Das jedenfalls legt eine Umfrage nahe.
    • Der Klimawandel macht demnach zwar vielen jungen Menschen in Deutschland Sorgen. Auf das Fliegen, Fleischessen und Autofahren beispielsweise will eine Mehrheit aber dennoch nicht verzichten.
  • (22.11.21, tagesschau.de ) , Mehrheit will Gewohnheiten nicht verändern
    • Bildungsforscher Hurrelmann schätzt ein: “Der größte Gegenspieler von Veränderung ist die Komfortzone des Wohlfahrtstaats, in der sich die jüngere Generation nach dem Vorbild ihrer Eltern bequem eingerichtet hat.” In der Studie kommt er zu dem Schluss: “Die große Mehrheit ist noch nicht bereit, die lieb gewordenen Gewohnheiten in den Bereichen Konsum, Mobilität, Ernährung aufzugeben und wartet erst einmal auf Entscheidungshilfen durch die Politik.” Und er folgert weiter: “Unter diesen Umständen kann der von jungen Leuten mehrheitlich befürwortete Klimaschutz nur mit klaren Regeln und Vorgaben durch die Politik gelingen.
  • (22.11.21, FAZ) , Viele Junge wollen für Klimaschutz nicht verzichten
    • … Viele wollen keinen Verzicht beim Auto oder Reisen …
  • (22.11.21, jungefreiheit.de ) , Jugendliche sind weniger umweltbewußt als gedacht
    • Sichere Rente ist eine Kernerwartung von Jugendlichen
      Der Umfrage zufolge erwarteten junge Leute von der Politik in Zukunft vor allem ein Garantieversprechen auf ihre Altersbezüge. „Auffällig ist der hohe Stellenwert der Sicherung der Rente. Im Vergleich zu früheren Studien ist das ein neuer Akzent, der aufhorchen läßt“, erläuterte Schnetzer die 59 Prozent der befragten Jugendlichen, die diese Erwartung an die Politik geäußert hatten. Am Horizont zeichne sich neben der Angst um das Klima die Sorge junger Leute um ihre Altersabsicherung im Lichte der demographischen Entwicklungen ab.
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Im Internen Bereich (nach Anmeldung) ist dazu ein DiskussionsThread eröffnet : hier