ARD-Doku : Drama Klimaschutz – Warum Wissenschaft und Proteste scheitern

Es passiert zu wenig für den Klimaschutz – zu dieser Erkenntnis kommen mehrere Wissenschaftler und Aktivisten. Doch woran liegt das und wird es jemals besser? Ein Rechercheteam von MDR und HR begibt sich auf Spurensuche.

In der Ard-Mediathek : hier


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wissen aktuell: Wer bezahlt die Zukunft?

Dokumentation 3sat , wochtige Reportage u.a. mit Niko paech , Philippa sigi-Glöckner , Fransika Heinrich , …

Wir alle wollen eine lebenswerte Zukunft. Für uns, für unsere Kinder, für unsere Enkel. Ideen sind da. Doch was ist der Preis dafür?

Link zur Mediathek : hier (mitlere Auflösung, 1.1GB)

Link zu 3sat : hier


Klimakrise und Staatsverschuldung, steigende Energie- und Lebenshaltungskosten bestimmen den gesellschaftlichen Diskurs. Hoffnungen auf eine Rente, die zum Leben reicht, hat kaum noch jemand, der heute jung ist. Wir leben in einem Zeitalter der Krisen.

Franziska Heinisch ist Aktivistin, die Umwelt- und Sozialfragen zusammendenkt. Gemeinsam mit ihr zeigt “wissen aktuell”, wo es gerade brennt, warum nicht mehr gewartet werden kann, sondern jetzt gehandelt werden muss.

“wissen aktuell” sucht außerdem nach Antworten auf die großen gesellschaftlichen Fragen: Warum ist hohe Staatsverschuldung nicht zwangsläufig ein Problem, sondern womöglich Teil der Lösung? Warum sollten wir aufhören, uns an Wirtschaftswachstum zu klammern? Inwiefern ist eine alternde Gesellschaft eine Chance zur Rettung unserer Rente? Wo liegt die eigene Verantwortung, wo die der Politik?

Was die Zukunft kostet, wer sie bezahlen soll und warum Nichtstun besonders teuer wird – dazu kommen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Psychologie zu Wort. Darunter ein Postwachstumsökonom, der das Wirtschaftswachstum nicht nur bremsen, sondern gar zurückfahren will; Wissenschaftler, die demgegenüber auf Kreativität, Innovation und grünes Wachstum setzen, und eine Finanzexpertin, die den Umgang mit Schulden revolutionieren will.

Die Experten sind sich uneins, Ideen widersprechen sich. Doch sie eint, dass sie über konventionelle, bereits breit diskutierte Lösungsansätze hinausgehen. Sie fordern zum Nachdenken auf und zeigen, dass Lösungen auch schmerzhaft sein können. Denn die Zukunft erfordert Anstrengung: Entscheidungen werden nicht nur in der Politik getroffen, sondern in erster Linie von dem Einzelnen.

Das zeigen Vorreiter wie beispielsweise ein Kapitalgeber, der ausschließlich in grüne Unternehmen investiert. Klimaaktivistinnen, die sich dem Arbeitskampf anschließen. Und eine Millionenerbin, die die einzige Chance zur Finanzierung der Zukunft in einer gerechten Umverteilung sieht – und den Großteil ihres Vermögens dem Staat geben will.

Die Zukunft – für viele scheint sie mehr bedrohlich als rosig zu sein. Doch wir können eine gute, bezahlbare Zukunft haben. Wir müssen sie nur einfordern.


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