12.06.21 , WAZ Bericht vom WAZ – Klimaforum vom 08.06.21

Link zum BoKlima-Presse-Spiegel , -Archiv : hier
und der Artikel in voller Auflösung : hier
und als Online-Artikel bei waz.de : hier
Siehe hierzu auch in unserem Presse-Archiv den Artikel der WAZ
(09.06.21 , Wissenschaftliches Institut der AOK , Original : hier )
Der Report geht der Frage nach, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Gesundheit hat und welche Konsequenzen sich daraus für die medizinische Versorgung in Deutschland ergeben. Dabei bringt er die unterschiedlichen Perspektiven von Umweltepidemiologen, Medizinern und Gesundheitspolitikern zusammen. Expertinnen und Experten analysieren in insgesamt 16 Fachbeiträgen den Einfluss des Klimawandels auf Erkrankungshäufigkeiten, gefährdete Bevölkerungsgruppen und Infrastrukturen der Gesundheitsversorgung.
Der Report verfolgt das Ziel, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse für die Versorgungspraxis aufzubereiten und so zu einer stärkeren Sensibilisierung für die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels in der Gesellschaft beizutragen. Dargelegt werden:
Der Teil „Daten und Analysen“ informiert umfassend über die Häufigkeit von Erkrankungen und Behandlungen in Deutschland.
1
Veronika Huber2
Alina Herrmann und Ina Danquah
3
Elke Hertig und Alexandra Schneider4
Bernhard Kuch5
Hannah Klauber und Nicolas Koch6
Clemens Becker, Jochen Klenk, Julia Frankenhauser-Mannuß, Ulrich Lindemann und Kilian Rapp7
Julia Schoierer, Hanna Mertes, Katharina Deering, Stephan Böse-O’Reilly und Caroline Quartucci8
Susanne Breitner, Regina Pickford und Alexandra Schneider9
Jobst Augustin, Brigitte Stephan und Matthias Augustin10
Alika Ludwig, Daniela Bayr, Melanie Pawlitzki und Claudia Traidl-Hoffmann11
Martín Lotto-Batista, Christiane Behrens und Stefanie Castell12
Caroline Schmuker, Bernt-Peter Robra, Kai Kolpatzik, Klaus Zok und Jürgen Klauber13
Timothy McCall, Tatjana P. Liedtke, Claudia Hornberg und Michaela Liebig-Gonglach
14
Stephanie Krebs, Anna Larina Lietz und Martina Hasseler15
Judith Schröder und Susanne Moebus16
Ingo Bode
17
Caroline Schmuker, Ghassan Beydoun und Christian Günster
WAZ , vom 31.05.21



In der Cloud : hier
( 01. 05.2021 , von n-tv.de , Original + video : hier )
Das Karlsruher Urteil zum Klimaschutzgesetz setzt die Politik unter Druck, mehr gegen den Klimawandel zu tun. Das Umweltbundesamt bringt nun einen um acht Jahre früheren Kohleausstieg ins Spiel – und fordert mehr Anstrengungen bei den erneuerbaren Energien.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz fordert das Umweltbundesamt (UBA) einen früheren Kohleausstieg. “Wir brauchen den Kohleausstieg bis 2030”, sagte sein Präsident Dirk Messner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Nur so kann Deutschland auf dem Pfad zu deutlich unter zwei Grad Erderwärmung bleiben. Wenn wir erst 2038 aussteigen, reicht das nicht.” Bisher ist es das Ziel, bis spätestens 2038 aus der klimaschädlichen Kohleverstromung auszusteigen. <MEDIA>@https://www.n-tv.de<MEDIA>@https://www.n-tv.de
Auch bei den erneuerbaren Energien müsse Deutschland deutlich zulegen, sonst scheitere die Energiewende, mahnte der UBA-Präsident. “Wir müssen ab nächstem Jahr fünfmal so viel Windenergie pro Jahr bauen wie im letzten Jahr, und bei Photovoltaik dreimal so viel wie heute”, forderte Messner.
….
Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter verlangte vom Verkehrsbereich einen größeren Beitrag zum Klimaschutz. Dieser Sektor habe bisher als einziger kaum einen Beitrag dazu geleistet, sagte er den Funke-Zeitungen. Schiene, öffentlicher Personennahverkehr und Radverkehr müssten massiv ausgeweitet, der Umstieg auf Elektroautos forciert werden. Ab 2030 sollten ausschließlich emissionsfreie Autos neu zugelassen werden.
(29.04.21 Urteil aus Karlsruhe “Klimaskeptiker haben keinen Raum mehr”)
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht Deutschland hingegen “auf dem richtigen Weg” und verwies auf den Boom der Elektromobilität, die verbesserte Luftqualität in den Städten und die Fortschritte bei der Wasserstofftechnologie. Das Karlsruher Urteil gebe dem Kurs seines Ministeriums – “nachhaltige Mobilität durch Innovationen” – zusätzlich Schub, sagte der CSU-Politiker. Gleichzeitig mahnte Scheuer: “Wichtig ist, dass wir alle mitnehmen und nicht durch Verbote vor den Kopf stoßen.”
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Tip von Stefan
(03.05.21 , aus dem tagesspiegel.de , Original : hier )
Der Entwurf soll ein Einsparziel für die Reduktion der Treibhausgase enthalten. In der Höhe will sich Svenja Schulze von ihren Sachverständigen leiten lassen.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat angekündigt, bis zum Ende der Woche den Entwurf für eine Novelle des Klimaschutzgesetz vorzulegen. Laut der SPD-Politikerin soll darin soll auch ein neues Einsparziel für die Reduktion der Treibhausgase enthalten sein.
Bislang war geplant, die CO2-Emmissionen bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. „Wir arbeiten daran, schon in der kommenden Woche einen Gesetzentwurf vorzulegen, der auch ein neues deutsches Klimaziel für 2030 vorsehen wird“, sagte Schulze dem SPIEGEL.
In der Höhe wolle sie sich von ihren eigenen Sachverständigen leiten lassen. „Die Experten schätzen, dass das Ziel zwischen 62 und 68 Prozent liegen sollte. Ich nehme diesen Expertenrat sehr ernst.“
Schulze reagiert damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Donnerstag.
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Als Reaktion will Schulze mit dem Koalitionspartner CDU neben jahresgenauen Einsparzielen bis 2050 auch neue Strommengen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2030 festlegen.
„Mehr Planungssicherheit erreichen wir, indem wir nicht nur bis 2030, sondern auch danach konkrete Vorgaben für den Übergang in Richtung Klimaneutralität machen.“
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Sie fordert auch den zuständigen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf, einen neuen Vorschlag vorzulegen. „Ich habe dazu im Winter einen Vorschlag gemacht, wonach das Ausbautempo bei Wind- und Solaranlagen in den 20er Jahren im Vergleich zu den bisherigen Planungen verdoppelt würde“, sagte Schulze dem SPIEGEL.
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Tip von Stefan
‟Was immer da jetzt auch kommen mag, es sollten so viele vitale Bäume wie möglich erhalten werden”, so Martina Foltys-Banning, die die Grünen im Planungsausschuss vertritt.
Das ist doch zu wenig ! — ALLE !!
Hierzu wurde von Fr Klöckner (GHrüne im Rat) auf Nachfrage von BoKlima auf das ISEK-Innenstadt-Papier / Protokoll verwiesen :
Wichtig:
in diesem Quarks-Beitrag, ab Min 7:20 geht es um die Abschaffung der Insekten feindlichen Steingärten :
modern , unkrautfrei und insekten feindlich

Hierzu wollte Boklima schon mal die ‘silberne Zirtone’ vergeben
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( von bo-alternativ.de )
„Klimaschutz ist in Bochum nur etwas fürs Schaufenster”, kritisiert Dr. Carsten Bachert-Schneider, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion “Die Partei & Stadtgestalter”. In einer Pressemitteilung pflichtet der promovierte Physiker dem Klimabündnis BoKlima bei: “Aus dem Blick der Wissenschaft macht die Stadt und die Koalition zu wenig. Ausgerechnet die Bochumer Grünen verhinderten den Vorschlag der Stadtgestalter, kommunale Neubauten gemäß Passivhausstandard zu errichten. “Als Fraktion fordern wir besonders ein nachhaltiges Verkehrskonzept mit Ausrichtung auf den ÖPNV und den Radverkehr. Der Verkehr ist in Bochum der Bereich mit dem höchsten CO2-Ausstoß”, sagt Dr. Bachert-Schneider. “Es ist daher ein großes Versäumnis von den Grünen, die von uns vorgeschlagene RegioTram zur Anbindung von Günnigfeld an das Schnienennetz zu verhindern. Die Gelsenkirchener Grünen stehen dem Vorschlag offener gegenüber und befürworten eine Prüfung.”
„Eigentlich war das Ausrufen des Bochumer Klimanotstands ein riesiger Erfolg. Schließlich ist das vorrangigste Ziel zu 100 Prozent erreicht worden: Die Grünen in Bochum konnten mit diesem zahnlosen Papiertiger die Kommunalwahl gewinnen. Dazu mussten sie die Koalition mit der SPD nicht einmal durch echte unbequeme Klimaschutzmaßnahmen gefährden”, kommentiert Nils Brandt von „Der Partei“ und Vorsitzender der Fraktion satirisch. Brandt erinnert auch an den Kauf der Steag: “Dass sich die Stadt mit den Stimmen der Bochumer Grünen an dreckigen Kohlekraftwerken beteiligt hat, ist da das Krönchen.”