{"id":7595,"date":"2021-02-18T12:11:37","date_gmt":"2021-02-18T11:11:37","guid":{"rendered":"https:\/\/boklima.de\/?p=7595"},"modified":"2021-02-18T12:27:15","modified_gmt":"2021-02-18T11:27:15","slug":"video-aus-fuers-klima-wie-man-co2-bei-videokonferenzen-einsparen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boklima.de\/?p=7595","title":{"rendered":"Video &#8212; aus f\u00fcrs Klima: Wie man CO2 bei Videokonferenzen einsparen kann"},"content":{"rendered":"\n<p>( 17.02.21 , von heise.de Org: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Video-aus-fuers-Klima-Wie-man-CO2-bei-Videokonferenzen-einsparen-kann-5058517.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> , D.Hutzler )<\/p>\n\n\n\n<p>Videokonferenzen sind wie Streaming-Dienste schlecht f\u00fcr die CO2-Bilanz. Eine geringere Videoqualit\u00e4t hilft \u2013 oder einfach die Video\u00fcbertragung abschalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Meetings, Familientreffen, der Spieleabend mit Freunden \u2013 das alles findet seit einem knappen Jahr vorwiegend per Videokonferenz statt. <br>&#8230;<br>Eine Begleiterscheinung dieser Entwicklung ist die Debatte um die <strong>Umweltfolgen von Streaming und Co<\/strong>. Doch wie gro\u00df ist der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck wirklich? Und wie l\u00e4sst sich gegensteuern?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahlen sind zun\u00e4chst schwindelerregend. <a href=\"https:\/\/www.de-cix.net\/de\/about-de-cix\/media-center\/press-releases\/number-of-the-year-2020-32-exabytes-of-data-traffic-at-de-cix-internet-exchanges-worldwide-1\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">32 Exabyte Datenverkehr wurden im Jahr 2020 am nach eigenen Angaben weltgr\u00f6\u00dften Internetknoten DE-CIX in Frankfurt gemessen<\/a>. Das entspreche einem acht Millionen Jahre andauernden Video-Anruf, hei\u00dft es von dort. Insbesondere in den Bereichen Homeoffice, Streaming und Videospiele seien die Datenmengen gestiegen. Und im M\u00e4rz 2020 wurde mit 9 Terabit Datendurchsatz pro Sekunde ein Rekord verzeichne, der im November mit 10 Terabit pro Sekunde nochmal \u00fcbertroffen wurde. Das hat Folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Modellstudie haben US-Forscher berechnet, dass die weltweite <strong>Internetnutzung zuhause im Zuge der Corona-Pandemie um 15 bis 40 Prozent gestiegen <\/strong>ist. Der damit verbundene <strong>zus\u00e4tzliche Energieaufwand in den Rechenzentren und f\u00fcr die Daten\u00fcbertragung sei f\u00fcr bis zu 3,2 Millionen zus\u00e4tzliche Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente<\/strong> verantwortlich, <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0921344920307072?via%3Dihub\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">hei\u00dft es in der im Januar erschienen Studie &#8220;The overlooked environmental footprint of increasing Internet use&#8221;<\/a>. Das ist mehr, als <a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/EN.ATM.CO2E.KT?locations=ME\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">ein Land wie Montenegro pro Jahr ausst\u00f6\u00dft<\/a> (Stand 2016).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_geringere__0\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Geringere_Videoqualitaet_weniger_CO2-Ausstoss\"><\/span>Geringere Videoqualit\u00e4t, weniger CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Wen nun beim Serien-Marathon das schlechte \u00f6kologische Gewissen plagt, f\u00fcr den haben die Autorinnen und Autoren konkrete Tipps parat. W\u00fcrde man etwa <strong>vier Stunden lang Videos in HD-Qualit\u00e4t pro Tag streamen, entspr\u00e4che das einem monatlichen Aussto\u00df von 53 Kilogramm CO2-\u00c4quivalenten<\/strong>. Wer von HD- auf <strong>Standard-Qualit\u00e4t wechsle, dr\u00fccke diesen Wert auf 2,5 Kilogramm \u2013 und spare etwa soviel ein, wie 150 Kilometer Autofahrt<\/strong> ausmachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch f\u00fcr die t\u00e4glichen Videokonferenzen hat die Studie Zahlen parat. Wer beispielsweise <strong>15 Meetings von einer Stunde pro Woche habe, komme auf einen monatlichen Aussto\u00df von 9,4 Kilogramm<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#fffad9\">Mit <strong>ausgeschaltetem Video sinke dieser Wert auf 377 Gramm<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Die eingesparten Emissionen seien etwa mit denen vergleichbar, die entst\u00fcnden, wenn man ein Smartphone f\u00fcr \u00fcber drei Jahre jede Nacht auflade.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist, dass es sich dabei um einen globalen Mittelwert handelt. Davon auf einzelne L\u00e4nder wie Deutschland zu schlie\u00dfen, sei jedoch schwierig, sagt die an der Studie beteiligte Umweltingenieurin Renee Obringer. &#8220;Es kann sein, dass Sie mit einem Server in China oder den USA verbunden sind, wenn Sie in Berlin ein Video online ansehen.&#8221; Es mache jedoch einen Unterschied, wie der Strommix in einzelnen L\u00e4ndern zusammengestellt sei und wie modern die \u00dcbertragungssysteme seien. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_geringer_anteil__1\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Geringer_Anteil_der_Rechenzentren\"><\/span>Geringer Anteil der Rechenzentren<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/presse\/pressemitteilungen\/video-streaming-art-der-datenuebertragung\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) sind insbesondere die \u00dcbertragungswege zentral<\/a>. Ein Videostream in HD-Qualit\u00e4t per Glasfaserkabel sei mit knapp zwei Gramm CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df pro Stunde etwa 50-mal effizienter als eine \u00dcbertragung per UMTS, also dem 3G-Datenfunk. &#8220;Bei Glasfaser hat man unterwegs kaum Verluste&#8221;, erkl\u00e4rt Marina K\u00f6hn. Sie leitet das Forschungsvorhaben &#8220;Green Cloud-Computing&#8221; des UBA in Kooperation mit dem Fraunhofer IZM. Das liege daran, dass gr\u00f6\u00dfere Datenmengen per Glasfaser \u00fcber eine gr\u00f6\u00dfere Distanz ohne Verst\u00e4rkung \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Der Anteil der Rechenzentren an der CO<sub>2-<\/sub>Bilanz des Videostreaming sei im Vergleich zur \u00dcbertragung &#8220;\u00fcberraschend gering&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Generell k\u00f6nne man aber sagen: Um CO<sub>2<\/sub> einzusparen sei es immer eine gute Idee, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/Streamen-ohne-Schuldgefuehle-Was-Nutzer-fuer-den-Klimaschutz-tun-koennen-4665976.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die Videoqualit\u00e4t herunterzustellen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch trotz der Zahlen zum Energieverbrauch von Videostreaming: <strong>Klimafreundlicher als lange Anreisen sind die Konferenzen allemal<\/strong>. &#8220;Innerhalb von einem Radius von zehn Kilometern k\u00f6nnten vielleicht echte Treffen effizienter sein&#8221;, sch\u00e4tzt K\u00f6hn. Doch sobald l\u00e4ngere Fahrten oder gar Fl\u00fcge anst\u00fcnden, habe die Videokonferenz vermutlich einen Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"CO2_Emissionen_lt_dataworldbankorg\"><\/span>CO2 Emissionen lt. data.worldbank.org <span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Co2 Emissionen der Jahre 1980 &#8211; 2016 (L\u00e4nder interaktiv ausw\u00e4hlbar) : <a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/EN.ATM.CO2E.KT?locations=ME-DE-DK-FI-FR-BE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>( hier k\u00f6nnen auch die Roh-Daten f\u00fcr eigene Reports heruntergeladen werden ! )<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/EN.ATM.CO2E.KT\">CO2 emissions (kt) &#8211; Montenegro, Germany, Denmark, Finland, France, Belgium<\/a>Carbon Dioxide Information Analysis Center, Environmental Sciences Division, Oak Ridge National Laboratory, Tennessee, United States.<em>License<\/em> : CC BY-4.0 &nbsp;<a>Line<\/a><a class=\"\">Bar<\/a><a>Map<\/a>Label<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/data.worldbank.org\/assets\/images\/placeholder.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>( siehe auch bei heise.de Streamen ohne Schuldgef\u00fchle, Original : hier )<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Streamen_ohne_Schuldgefuehle_Was_Nutzer_fuer_den_Klimaschutz_tun_koennen\"><\/span>Streamen ohne Schuldgef\u00fchle: Was Nutzer f\u00fcr den Klimaschutz tun k\u00f6nnen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/imgs\/04\/2\/8\/4\/7\/4\/2\/8\/Streamen_Titel-509e24e6bcea4010.jpeg\"><\/a>( 28.02.20 , <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/entdecken\/?redautor=Christof+Windeck%3B+Christian+W\u00f6lbert+\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christof Windeck; Christian W\u00f6lbert<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<p>(  <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/entdecken\/?keywords=Klimaschutz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimaschutz<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/entdecken\/?keywords=Streaming\">Str<\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/entdecken\/?keywords=Streaming\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">e<\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/entdecken\/?keywords=Streaming\">aming<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/entdecken\/?keywords=Strom+sparen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Strom sparen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/entdecken\/?keywords=Umweltschutz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Umweltschutz<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch im digitalen Alltag kann man das Klima schonen. Das hei\u00dft jedoch nicht, dass man auf seine Lieblingsserien verzichten muss.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dfer \u00fcber den Energiehunger der globalen IT wird auch oft \u00fcber die Klimasch\u00e4dlichkeit konkreter Anwendungen diskutiert. Vor allem Online-Videos werden dabei angeprangert. \u201e<strong>Streaming ist das neue Fliegen<\/strong>\u201c, titelte die Neue Z\u00fcrcher Zeitung vor ein paar Monaten. Und die Nachrichtenagentur AFP meldete, <strong>eine halbe Stunde Streaming verursache so viel CO2 \u201ewie eine Autofahrt von 6,28 Kilometern<\/strong>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Im selben Atemzug werden Nutzer aufgefordert, ihren Serienhunger zu z\u00fcgeln. So wirbt die franz\u00f6sische Klima-Denkfabrik \u201eThe Shift Project\u201c f\u00fcr \u201edigitale N\u00fcchternheit\u201c. Manch einer schl\u00e4gt sogar vor, wieder zur DVD zu greifen statt zu streamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch viele der durch das Netz geisternden Zahlen und Vergleiche stellen sich bei n\u00e4herem Hinsehen als fragw\u00fcrdig \u00adheraus. Bevor wir zu unseren Klimaschutztipps kommen, kl\u00e4ren wir deshalb zun\u00e4chst ein paar Grundlagen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"ct-Schwerpunkt_IT_und_Klimawandel\"><\/span>c&#8217;t-Schwerpunkt IT und Klimawandel<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/select\/ct\/2020\/6\/2000809335452149549\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die globale Klimabilanz der IT<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/Streamen-ohne-Schuldgefuehle-Was-Nutzer-fuer-den-Klimaschutz-tun-koennen-4665976.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Streaming und Co.: Was Nutzer tun k\u00f6nnen<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/select\/ct\/2020\/6\/seite-70\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wie Rechenzentren und Datennetze effizienter werden<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/select\/ct\/2020\/6\/2003011543211121851\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Umweltberichte von Apple, Google &amp; Co. unter der Lupe<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/select\/ct\/2020\/6\/2002215481386378276\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ecosia: Suchmaschine pflanzt B\u00e4ume<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_dreisat__0\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Dreisat_Endgeraet_Netze_Rechenzentren\"><\/span>Dreisat: Endger\u00e4t, Netze, Rechenzentren<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Den Energiebedarf von Anwendungen wie Streaming kann man grob in drei Bl\u00f6cke unterteilen: das Endger\u00e4t, die Netze und die Rechenzentren. Den Verbrauch der Ger\u00e4te kann man messen oder aus der Akkulaufzeit ableiten. Aktuelle Smartphones ben\u00f6tigen zum Videoabspielen etwa 1 bis 3 Watt. Tablets liegen eher bei 3 bis 5 Watt, Laptops bei 6 bis 20 und Fernseher bei 30 bis \u00fcber 200 Watt, je nach Modell.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Netzwerkausr\u00fcster Ericsson hat k\u00fcrzlich <a href=\"https:\/\/www.ericsson.com\/en\/reports-and-papers\/industrylab\/reports\/a-quick-guide-to-your-digital-carbon-footprint\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Sch\u00e4tzwerte f\u00fcr das Beispiel Videostreaming<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Er ber\u00fccksichtigt das Netzwerk in der Wohnung des Nutzers mit 5 Watt; 10 Watt rechnet er f\u00fcr alle weiteren beteiligten Netze und Rechenzentren hinzu. So kommt man auf einen Gesamtstromverbrauch von 0,018 kWh f\u00fcr eine Stunde Streaming am 3-Watt-Smartphone. Am 100-Watt-Fernseher w\u00e4ren es 0,115 kWh. Mit dem deutschen Strom-Mix entspricht das einem CO2-Aussto\u00df von 9 respektive 56 Gramm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_streaming_nicht__1\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Streaming_nicht_verteufeln\"><\/span>Streaming nicht verteufeln<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Ericsson hat als Konzern nat\u00fcrlich ein Interesse daran, digitale Technik in ein gr\u00fcnes Licht zu r\u00fccken. Ein unabh\u00e4ngiger Forscher nennt gegen\u00fcber c\u2019t h\u00f6here Zahlen: Der <strong>Green-IT-Experte Ralph Hintemann <\/strong>vom Berliner Borderstep Institut f\u00fcr Innovation und Nachhaltigkeit geht \u201egrob gesch\u00e4tzt\u201c von <strong>30 bis 500 Gramm CO2 f\u00fcr eine Stunde Streaming <\/strong>aus, je nach Endger\u00e4t, Aufl\u00f6sung und Art der Daten\u00fcbertragung; Mobilfunk kostet n\u00e4mlich mehr Energie als Festnetz samt WLAN (wobei \u00fcber Mobilfunk in der Regel nur kurze Clips gestreamt werden).<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Vergleich: <strong>Pro Kilometer Autofahrt mit einem typischen Benziner kommen aus dem Auspuff etwa 180 Gramm CO2<\/strong>. Bei sechs Kilometern sind es rund 1080 Gramm. Die oben zitierte Aussage, eine halbe Stunde Streaming schade dem Klima so wie sechs Kilometer Autofahrt, ist also weit \u00fcbertrieben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/imgs\/04\/2\/8\/4\/7\/4\/2\/8\/Streamen_Textbild-715bf086175841ee.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/heise.cloudimg.io\/width\/712\/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1\/_www-heise-de_\/ct\/imgs\/04\/2\/8\/4\/7\/4\/2\/8\/Streamen_Textbild-715bf086175841ee.png\" alt=\"Klimakiller Streaming\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_und_die__2\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Und_die_Alternative\"><\/span>Und die Alternative?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Bevor man aus solchen Rechnungen irgendwelche Schl\u00fcsse zieht, muss man noch die Alternativen zum Streaming \u00adbedenken. Wer einfach nur auf dem Sofa sitzt und D\u00e4umchen dreht, dr\u00fcckt den Strombedarf keineswegs auf Null. Der WLAN-Router schluckt im Leerlauf nicht viel weniger Strom als unter Volllast. Die Infrastruktur zur Cloud hin l\u00e4uft auch weiter, bestenfalls spart man ein paar Watt, weil die Betreiber dynamisch reagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die gute, alte DVD schadet dem Klima mindestens genauso stark wie Streaming. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine <a href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.1088\/1748-9326\/9\/5\/054007\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">US-Studie aus dem Jahr 2014<\/a>: Bestellt man die DVD beim Online-H\u00e4ndler, falle der gesamte Energiebedarf inklusive Produktion, Versand, DVD-Player und TV \u00e4hnlich hoch aus wie beim Streaming. F\u00e4hrt man mit dem Auto zur Videothek oder zum Gesch\u00e4ft, schneide die Silberscheibe deutlich schlechter ab. Obendrein kann man die DVD nicht am sparsamen Handy abspielen, und das WLAN bleibt ja auch eingeschaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ratschlag, weniger Videos zu streamen, hilft dem Klima also nicht unbedingt und kann sogar nach hinten losgehen, je nachdem, was man stattdessen mit seiner Zeit anstellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_alltagstipps__3\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Alltagstipps_zum_Klimaschutz\"><\/span>Alltagstipps zum Klimaschutz<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Wie also sinnvoll als Privatmensch das Klima schonen? Das Umweltbundesamt nennt als \u201eBig Points\u201c in erster Linie den Einsatz von \u00d6kostrom, Fahrradfahren auf Kurzstrecken, eine gute W\u00e4rmed\u00e4mmung, weniger tierische Lebensmittel und seltener zu fliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es lohnt sich aber auch, im IT-Bereich n\u00e4her hinzusehen. Schlie\u00dflich macht Kleinvieh auch Mist, und vieles kann man ohne Aufwand oder Komforteinbu\u00dfen umsetzen. Streamt man nur allein, kann man \u00fcberlegen, ob das Tablet reicht oder es der 42-Zoll-Flatscreen sein muss. Wer unbenutzte Apps l\u00f6scht, vermeidet unn\u00f6tige gro\u00dfe Update-Downloads. Und man kann hinterfragen, welche Daten wirklich regelm\u00e4\u00dfig oder doppelt und dreifach in der Cloud gesichert werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem lohnt es sich, unn\u00f6tige Stromfresser zu suchen. Im typischen Haushalt verschlingen allein Standby-Ger\u00e4te 20 bis 100 Watt. Ger\u00e4te, die selten benutzt werden, aber einen hohen Standby-Verbrauch haben, trennt man am besten \u00fcber eine schaltbare Steckerleiste vom Strom. Wie Sie Ihren <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/c-t-Stromspar-Tipps-Energieverbrauch-im-Haushalt-optimieren-4439213.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Energieverbrauch im Haushalt optimieren<\/a> k\u00f6nnen, haben wir in einem separaten Beitrag f\u00fcr Sie zusammengestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zweiter Hebel ist das m\u00f6glichst lange Nutzen von Ger\u00e4ten. Bei fast allen IT-Produkten f\u00fcr Privatnutzer \u00fcberwiegt n\u00e4mlich der Herstellungsaufwand den Stromverbrauch in der Nutzungsphase. Je l\u00e4nger man sie verwendet, desto klimafreundlicher werden sie ganz von allein. (<a href=\"mailto:cwo@ct.de\">cwo<\/a>)<br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/c-t-Stromspar-Tipps-Energieverbrauch-im-Haushalt-optimieren-4439213.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">c&#8217;t-Stromspar-Tipps:Energieverbrauch im Haushalt optimieren<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Faktencheck_Braucht_eine_Google-Suche_1000_Ws_Energie\"><\/span>Faktencheck: Braucht eine Google-Suche 1000 Ws Energie?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>Ende der 2000er-Jahre kursierten Berichte, laut denen eine einzige Suchanfrage bei Google ebensoviel Strom schlucke wie eine Energiesparlampe pro Stunde braucht. Das war Quatsch, wie Google 2009 in einem Blog-Beitrag klarstellte: Demnach verwandelten die Google-Server seinerzeit pro Anfrage rund 1 Kilojoule Strom in Abw\u00e4rme, also 1000 Wattsekunden oder 0,0003 kWh. Ob dieser Richtwert heute noch stimmt, verr\u00e4t Google nicht, denn auch er wurde f\u00fcr die kuriosesten Hochrechnungen missbraucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem blieb der Energiebedarf der Netze, die eine Anfrage zu Google leiten und die Antwort zur\u00fcck, stets au\u00dfen vor. Es gibt derma\u00dfen viele Faktoren, die den Energiebedarf einer Suchanfrage beeinflussen, dass sich keine sinnvollen Vergleiche zu anderen Arten der Energienutzung ziehen lassen. \u00d6ffentlich verr\u00e4t Google lediglich, im Jahr 2018 rund 10 Terawattstunden \u00d6kostrom verbraten zu haben \u2013 auf welche Dienste wie viel davon entf\u00e4llt, verschweigt Google ebenso wie die Anzahl der Suchanfragen pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p> Aufruf lasst uns dar\u00fcber im Forum sprechen !<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-transparent ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalte dieser Seite :<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 eztoc-toggle-hide-by-default' ><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Geringere_Videoqualitaet_weniger_CO2-Ausstoss\" >Geringere Videoqualit\u00e4t, weniger CO2-Aussto\u00df<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Geringer_Anteil_der_Rechenzentren\" >Geringer Anteil der Rechenzentren<\/a><\/li><\/ul><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#CO2_Emissionen_lt_dataworldbankorg\" >CO2 Emissionen lt. data.worldbank.org<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Streamen_ohne_Schuldgefuehle_Was_Nutzer_fuer_den_Klimaschutz_tun_koennen\" >Streamen ohne Schuldgef\u00fchle: Was Nutzer f\u00fcr den Klimaschutz tun k\u00f6nnen<\/a><ul class='ez-toc-list-level-4' ><li class='ez-toc-heading-level-4'><ul class='ez-toc-list-level-4' ><li class='ez-toc-heading-level-4'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#ct-Schwerpunkt_IT_und_Klimawandel\" >c&#8217;t-Schwerpunkt IT und Klimawandel<\/a><\/li><\/ul><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Dreisat_Endgeraet_Netze_Rechenzentren\" >Dreisat: Endger\u00e4t, Netze, Rechenzentren<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Streaming_nicht_verteufeln\" >Streaming nicht verteufeln<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-8\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Und_die_Alternative\" >Und die Alternative?<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-9\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Alltagstipps_zum_Klimaschutz\" >Alltagstipps zum Klimaschutz<\/a><ul class='ez-toc-list-level-4' ><li class='ez-toc-heading-level-4'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-10\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=7595\/#Faktencheck_Braucht_eine_Google-Suche_1000_Ws_Energie\" >Faktencheck: Braucht eine Google-Suche 1000 Ws Energie?<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>( 17.02.21 , von heise.de Org: hier , D.Hutzler ) Videokonferenzen sind wie Streaming-Dienste schlecht f\u00fcr die CO2-Bilanz. 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