{"id":5794,"date":"2020-08-10T11:37:09","date_gmt":"2020-08-10T09:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/boklima.de\/?p=5794"},"modified":"2020-08-10T11:37:13","modified_gmt":"2020-08-10T09:37:13","slug":"waldbraende-in-sibirien-feuer-wo-eis-sein-sollte-die-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boklima.de\/?p=5794","title":{"rendered":"Waldbr\u00e4nde in Sibirien: Feuer, wo Eis sein sollte (Die Zeit)"},"content":{"rendered":"\n<p>Temperaturrekorde am Polarkreis, brennende W\u00e4lder und tauende Permafrostb\u00f6den: Der Klimawandel l\u00f6st in Sibirien einen Teufelskreislauf aus. Ist der noch zu stoppen? <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gastbeitrag von <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/autoren\/V\/Claudia_Vallentin\/index\">Claudia Vallentin<\/a> 1. August 2020, 13:20 Uhr in der Zeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Feuer_wo_Eis_sein_sollte\"><\/span>Feuer, wo Eis sein sollte <span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Am GeoForschungsZentrum Potsdam hat sie die Nutzbarkeit von Bildern aus dem All f\u00fcr die Landwirtschaft erforscht. Auch das Ausma\u00df der Waldbr\u00e4nde in Sibirien berechnen internationale Forscher anhand von Satellitendaten. Die Geowissenschaftlerin Claudia Vallentin erkl\u00e4rt, was man darauf erkennt \u2013&nbsp;und was die Feuer am Polarkreis f\u00fcrs Weltklima bedeuten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Schon wieder brennt es in Russland. Eine Fl\u00e4che gr\u00f6\u00dfer als Sachsen stand zwischenzeitlich in Flammen, schwarzer Rauch verdunkelt teils noch immer den Himmel \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/sibirien\">Sibirien<\/a>, das zeigen Bilder aus dem All. In den borealen W\u00e4ldern rund um die Arktis brennt es jedes Jahr \u2013 B\u00e4ume und Gestr\u00fcpp verkohlen. Dabei wird der Kohlenstoff aus dem Pflanzenmaterial zu CO\u2082. Das Treibhausgas steigt in die Atmosph\u00e4re auf, wo es den <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/klimawandel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimawandel<\/a> anheizt. Seit einigen Jahren brechen die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2019-07\/arktis-feuer-polarkreis-klimawandel-permafrost\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">saisonalen Waldbr\u00e4nde Rekorde<\/a>: Im Durchschnitt wird es hei\u00dfer und trockener rund um die Arktis am n\u00f6rdlichen Polarkreis, der neben Russland auch Norwegen, Schweden, Finnland, Alaska, Kanada und Gr\u00f6nland durchzieht.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Und die Saison, in der es brennt, dauert mit den Jahren immer l\u00e4nger. Die n\u00f6rdlichen Breiten sind gepr\u00e4gt von ganzj\u00e4hrig gefrorenem Boden (Permafrost), der abgestorbene Pflanzenreste seit Jahrtausenden konserviert. Die rasche Erw\u00e4rmung und die anhaltenden Feuer lassen den Permafrost jetzt tauen \u2013 und setzen dabei wiederum klimasch\u00e4dliche Gase wie CO\u2082 und Methan frei.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Sommer <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2020-07\/sibirien-hitzewelle-temperaturrekord-klimawandel-wmo\" target=\"_blank\">leidet Werchojansk im Osten Sibiriens unter einer<\/a> besonderen Hitzewelle. Die Menschen suchen am Fluss Jana Abk\u00fchlung \u2013\u00a0und das in einer Stadt, die bekannt ist f\u00fcr ihre eisigen Winter. Minus 48 Grad Celsius im Januar sind dort keine Seltenheit. Und nun ein neues Extrem: 38 Grad plus im Juni \u2013 und auch jetzt <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/news.un.org\/en\/story\/2020\/07\/1068961\" target=\"_blank\">Ende Juli wird die 30-Grad-Marke weiter <\/a>\u00fcberschritten. Zwar sind relativ hohe Sommertemperaturen in der Region normal, aber dieser Wert ist ein Rekord f\u00fcr eine Stadt n\u00f6rdlich des <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polarkreis\">Polarkreises<\/a>. Und w\u00e4hrend manche sich \u00fcber den hei\u00dfen Sommer freuen, zeigt sich in anderen Teilen der Republik Sacha die Kehrseite der anhaltenden Trockenheit. Denn auch nachdem die Hitze etwas abgeklungen ist, brennen weiter gro\u00dfe Gebiete von mehr als 400.000 Hektar. Nach Angaben des Forstschutzdienstes Awialesoochrana w\u00fcteten Anfang Juli <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/aviales.ru\/popup.aspx?news=6067\" target=\"_blank\">die Br\u00e4nde sogar auf einer Fl\u00e4che von 1,9 Millionen Hektar<\/a>.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Stark betroffen ist vor allem der Osten des Landes, wo etliche Bezirke den Notstand ausgerufen haben. Der Gro\u00dfteil der brennenden Fl\u00e4chen ist abgelegen und schwer zug\u00e4nglich, dennoch k\u00f6nnen auch in diesen wenig besiedelten Teilen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\">Russlands<\/a> die Waldbr\u00e4nde Wohngebiete gef\u00e4hrden. Vor allem der Rauch, der dabei entsteht und kilometerweit durch das Land zieht, kann die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung belasten. &#8220;Angesichts des Ausma\u00dfes der Br\u00e4nde und der Menge des Rauchs, der einiges an sch\u00e4dlichen Stoffen und Spurengasen enth\u00e4lt, ist die Luftqualit\u00e4t f\u00fcr die betroffenen Menschen ernsthaft beeintr\u00e4chtigt&#8221;, sagt Mark Parrington. Am <a href=\"https:\/\/www.ecmwf.int\/en\/about\/who-we-are\/staff-profiles\/mark-parrington\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Europ\u00e4ischen Zentrum f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersage<\/a> in Reading in England, arbeitet er beim Copernicus-Atmosph\u00e4ren-\u00dcberwachungsdienst und erforscht anhand von Satellitendaten die Emissionen von Waldbr\u00e4nden.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Schon im vergangenen Jahr gab es ausgedehnte Waldbr\u00e4nde in Sibirien,<a href=\"https:\/\/greenpeace.ru\/news\/2020\/07\/02\/greenpeace-prizyvaet-pravitelstvo-ostanovit-novuju-pozharnuju-katastrofu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Sch\u00e4tzungen der Umweltorganisation Greenpeace<\/a> gehen davon aus, dass 150.000 Quadratkilometer von Feuer betroffen waren. In Gro\u00dfst\u00e4dten wie Tomsk oder Krasnojarsk mussten die Menschen wochenlang rauchbelastete Luft atmen. Aktuelle Satellitendaten zeigen, dass das Ausma\u00df der Br\u00e4nde 2020 sogar die ungew\u00f6hnlich hohe <a href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/node\/1261\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aktivit\u00e4t des vergangenen Jahres \u00fcbertrifft<\/a>. Ob ein Funke von einer Zigarette, gezielte Brandstiftung oder ein Gewitterblitz die verschiedenen Feuer entfacht haben, ist nicht endg\u00fcltig gekl\u00e4rt. Beh\u00f6rden gehen sowohl von nat\u00fcrlichen, als auch von menschlichen Ursachen aus. Fest steht: Die andauernde Trockenheit hat die Vegetation so ausged\u00f6rrt, dass ein Blitzschlag oder ein verlassenes Campingfeuer ausreicht, um sie in Brand zu setzen.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Feueraktivit\u00e4t am Polarkreis sei derzeit sehr ungew\u00f6hnlich, sagt auch Parrington. In den Jahren vor 2019 seien deutlich weniger Feuer in der sibirischen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/arktis\">Arktis<\/a> aufgetreten, sagt der Physiker. &#8220;\u00dcblicherweise haben sich die Br\u00e4nde s\u00fcdlich des Polarkreises ereignet.&#8221;<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arktis erw\u00e4rmt sich in besorgniserregendem Tempo. Die mittlere Temperatur steigt dort etwa doppelt so schnell an (<a href=\"https:\/\/www.amap.no\/documents\/doc\/snow-water-ice-and-permafrost-in-the-arctic-swipa-2017\/1610\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AMAP, 2017<\/a>) wie im Rest der Welt. Regionen wie Alaska und der Nordosten Russlands sind zudem gepr\u00e4gt von wiederholt auftretenden extremen Wetterereignissen. Sehr kalte Winter, aber auch lange Trockenphasen im Sommer mehren sich. Die Ursachen f\u00fcr die derzeitige lange Trockenheit sind vielf\u00e4ltig, eine davon ist der schw\u00e4chelnde Jetstream. Das starke Windband in etwa zehn Kilometern H\u00f6he der Atmosph\u00e4re zieht normalerweise mit hohen Geschwindigkeiten um die Erde, angefacht von den starken Temperaturunterschieden zwischen der Arktis und den Tropen. Doch weil es in der Arktis w\u00e4rmer wird \u2013 in diesem Mai wich die Oberfl\u00e4chentemperatur in Teilen Sibiriens<a href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/investigating-unusually-mild-winter-and-spring-siberia\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> um zehn Grad Celsius von der Norm ab<\/a> \u2013, ger\u00e4t der Jetstream ins Stocken. Das als Folge des <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/klimawandel\">Klimawandels<\/a> abschmelzende arktische Eis beg\u00fcnstigt diesen Trend (<a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41598-019-43823-1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Nature:<\/em> Romanowsky et al., 2019<\/a>).&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Dass_es_ernst_ist_hat_auch_Russlands_Regierung_erkannt\"><\/span>Dass es ernst ist, hat auch Russlands Regierung erkannt<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Folge: extreme K\u00e4lteeinbr\u00fcche im Winter, so wie Ende Januar 2019 in Chicago, aber auch lang anhaltende Trockenphasen, wie derzeit in Sibirien. Es wird nicht nur durchschnittlich w\u00e4rmer, sondern auch die B\u00f6den trocknen aus, W\u00e4lder und Steppen verdorren.<br><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Die Entwicklung schreitet rasch und dramatisch voran&#8221;, sagt der Feuer\u00f6kologe Johann Goldammer. &#8220;Die Menschen in Sibirien sp\u00fcren den Klimawandel deutlicher als bisher. Und die Feuer im hohen Norden sprechen nat\u00fcrlich B\u00e4nde.&#8221; Das neue Klima sei ein Klima der Extreme, sagt Goldammer, der schon seit Jahrzehnten zu zirkumpolaren Br\u00e4nden forscht und das Global Fire Monitoring Centre (GFMC) in Freiburg leitet. Da der Klimawandel Teile der Erde hei\u00dfer und trockener werden l\u00e4sst,<a href=\"https:\/\/climate.nasa.gov\/news\/2912\/satellite-data-record-shows-climate-changes-impact-on-fires\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> steigt eben auch das Risiko f\u00fcr Br\u00e4nde<\/a>. Wie viele sch\u00e4dliche Treibhausgase bei solchen gro\u00dffl\u00e4chigen Feuern in die Atmosph\u00e4re gelangen, modelliert Parrington anhand von Satellitendaten r\u00fcckblickend bis 2003. Allein im Juni dieses Jahres seien 15 Megatonnen Kohlenstoff freigesetzt worden, berichtet der Wissenschaftler. Ob dieser durch die nachwachsende Vegetation oder auch durch die Bindung in Biokohle (<a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41561-019-0403-x\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Nature Geosciences<\/em>: Jones et al., 2019<\/a>) komplett kompensiert werden kann, sei fraglich. Brennt beispielsweise eine Steppenlandschaft der Tundra mit relativ niedrigen B\u00fcschen und Gr\u00e4sern, k\u00f6nnen diese schnell nachwachsen und so neuen Kohlenstoff binden. Brennen aber W\u00e4lder, brauchen diese wom\u00f6glich Hunderte Jahre, um sich zu regenerieren.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass nicht nur die Vegetation in Flammen steht, sondern auch die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2009\/48\/U-Torfmoor-Borneo\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Torfb\u00f6den brennen<\/a>, sagt Parrington. Anhand von Satellitendaten und der Farbe des Rauches, der bei diesen Feuern entsteht, kann man den Brand von Torfboden und Vegetation erkennen. Bei diesem Prozess wird zus\u00e4tzlicher Kohlenstoff freigesetzt, welcher seit Zehntausenden von Jahren im Torf als aufgeschichtetes, konserviertes Pflanzenmaterial eingeschlossen war. Torfbr\u00e4nde sind meist Schwelbr\u00e4nde und k\u00f6nnen sogar den Winter \u00fcberdauern. &#8220;Das ist eine irreversible Freisetzung von Kohlenstoff, der wahrscheinlich in der Atmosph\u00e4re verbleibt&#8221;, sagt Parrington. Die Torfb\u00f6den sind typisch f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/wie-torf-und-moore-den-planeten-vor-dem-klimawandel-schuetzen-koennten\/1706046\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Permafrostb\u00f6den und gelten als Kohlenstoffsenken<\/a> \u2013 das gilt <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/Klimaschutz-Moore-sind-effektive-CO2-Speicher,moore158.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">f\u00fcr deutsche Moore<\/a> \u00fcbrigens genauso. Aufgrund der steigenden Temperaturen in der Arktis tauen sie in Sibirien auf, was durch die Br\u00e4nde verst\u00e4rkt wird.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p>Feuer\u00f6kologe Goldammer erkl\u00e4rt, dass Feuer die Oberfl\u00e4che in einem \u00d6kosystem ver\u00e4ndert. Denn selbst wenn es bei einem ersten Feuer nur oberfl\u00e4chlich brennt und der Boden nicht betroffen ist, ver\u00e4ndert sich doch die Farbe der betroffenen Fl\u00e4che. W\u00e4hrend helle Strukturen wie Eis und Schnee die Sonnenstrahlen reflektieren, wird diese W\u00e4rme von dunklen Fl\u00e4chen aufgenommen. &#8220;Und das kann den nat\u00fcrlichen Vorgang des nach und nach auftauenden Permafrostbodens erheblich beschleunigen. Wir sind da in einem Teufelskreis&#8221;, sagt Goldammer.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230; <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>vollst\u00e4ndiger  Artikel auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2020-07\/waldbraende-sibirien-russland-hitzewelle-klimawandel-polarkreis-permafrost-arktis\/komplettansicht\" target=\"_blank\">Zeit.de<\/a> <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Der Klimawandel nimmt immer dramatischere Formen an. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Bochumer Politik nimmt den Klimanotstand nicht ernst<\/strong>. In den 14 Monaten seit er ausgerufen wurde ist nichts von Bedeutung geschehen obwohl kurzfristiges, drastisches Handeln notwendig ist.<br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>via Ingo<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-transparent ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalte dieser Seite :<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 eztoc-toggle-hide-by-default' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=5794\/#Feuer_wo_Eis_sein_sollte\" >Feuer, wo Eis sein sollte<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/boklima.de\/?p=5794\/#Dass_es_ernst_ist_hat_auch_Russlands_Regierung_erkannt\" >Dass es ernst ist, hat auch Russlands Regierung erkannt<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Temperaturrekorde am Polarkreis, brennende W\u00e4lder und tauende Permafrostb\u00f6den: Der Klimawandel l\u00f6st in Sibirien einen Teufelskreislauf aus. 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