DUH* : Tracking-Tool für deine Sonnenenergie vom Balkon

( DUH : Deutsche Umwelt Hilfe )

DUH veranstaltet eine Solarstrom-Challange 2023 :

Dein Balkonkraftwerk macht keine Sommerpause und nutzt jede Sonnenstunde optimal aus? Das ist toll! Trage deine monatliche Strom-Ernte in unser Tracking-Tool ein und hilf uns dabei eine große Sonnenernte zu erfassen. Lade auch Freund*innen und Bekannte dazu ein, damit wir noch mehr erreichen können. Jede erfasste Kilowattstunde ist ein Argument, mit dem wir in der politischen Diskussion punkten können und Druck auf die Regierenden machen. Zusammen machen wir uns für die „Energiewende von unten“ stark!….

Track mit uns: Wie viel Strom erntest du pro Monat mit deinem Balkonkraftwerk?

Zum Mitmachen : hier

Wer kann mitmachen? Alle Menschen, die bereits ein Balkonkraftwerk nutzen. Du hast bereits ein Balkonkraftwerk und produzierst deinen Strom ganz einfach selbst? Das ist fantastisch! Schließe dich anderen BKW-User*innen an und verrate uns wie viel Strom du mit deinem Balkonkraft erntest!



Zum Boklima-(Balkon-)-PV – Bereich : hier


Weitere wichtige Themen der DUH-Site:

Der Kampf ums Klima: Wie uns die Öl-Industrie belügt

(01.06.23, ard , Reschke Fernsehen) , Org : hier

direkt zum Video : hier

Der Klimawandel spaltet die Nation: FDP gegen Grüne, Protestler gegen LKW-Fahrer, Junge gegen Alte. Doch während wir uns die Köpfe einschlagen, lacht sich ein großer Player ins Fäustchen: die Öl-Industrie. Über deren Anteil am Klimawandel spricht kaum jemand. Und das hat Gründe: Reschke Fernsehen zeigt, wie die fossilen Unternehmen uns seit Jahrzehnten mit Milliarden Dollar und Lobbyeinfluss manipulieren. Anja Reschke dreht den Spieß um und blickt in die dunklen Hinterzimmer – zu den Ölmagnaten, Kohlekonzernen, Gasgiganten.

Einige Eindrücke :






Impressionen vom Balkon-PV-Workshop 17.06.23

(zur Balkon-PV-Solar-Startseite )


Einige Highlights vom Workshop zu Balkon-PV vom Samstag 17.06.23 in der Kofa
22 hoch motivierte und interessierte TeilnehmerInnen :


Module aus der letzten Sammelbestellung

Es stehen noch Module aus der letzten Sammelbestellung zur Verfügung, wer Interesse hat, Näheres hier


Links aus der Veranstaltung :

— folgt in Kürze —

Weitere Links :


(zur Balkon-PV-Solar-Startseite )

Ankündigung : Balkon-PV-Workshop , Samstag 17.06.23 13h , Kofa , Stühmeyerstr 33, Bochum

Am Samstag (17.06) starten wir zum 2. Mal unseren Balkon-PV-Workshop.

Anmeldungen bitte an: mailto:balkonsolar [bei] boklima.de
Impressionen vom letzten Workshop (22.04.23) und weitere Termine, weiter unten.

Und hier der *NEUE* Flyer , zum Download als PDF : hier ; Danke an Arno. :




Weitere Termine

Vorankündigung : Sep ‘ 23 zusammen mit der VHS in der VHS Bochum
Kurs.Nr.: 20003 , Datum: 23.09.2023 Zeit: 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr VHS, Clubraum

Weitere Infos

im Schwerpunkt-Bereich Balkon-PV : hier


Impressionen vom Balkon-PV-Workshop vom 22.04.23:

PET-Einwegflaschen sind keine Liebe zur Natur – sondern ein Lobby-Streich!

(15.05.23 , bund) , Original: hier

Diese Flasche ist im deutschen Sortiment des Discounters Lidl zu finden. Es handelt sich dabei um eine 1,5 l PET-Einwegflasche, deren Flaschenkörper laut Hersteller zu 100 Prozent aus recyceltem PET-Kunststoff besteht. Durch den Einsatz von Recyclingmaterial für die Produktion, das geringere Gewicht und die höhere Kompression beim Leerguttransport soll die Ökobilanz der Flaschen besser sein als jene von Glas- & PET- Mehrwegflaschen. Dazu wurde extra eine Studie beim Institut für Energie und Umwelt (IFEU) in Auftrag gegeben.

Lobbying statt Lösung

Der Zeitpunkt ist klug gewählt. Nationale und europäische Gesetze sollen demnächst mehr Mehrweg vorschreiben. Lidls Kampagne täuscht die Möglichkeit eines verlustfreien Recycling-Kreislaufs vor und will die Öffentlichkeit glauben lassen, dass wir uns aus der Plastikkrise raus-recyceln können. Wirklich nachhaltige Alternativen wie unverpackt-Lösungen (z.B. gesundes Leitungswasser statt Flaschenwasser) und ein flächendeckender Ausbau der Mehrweginfrastruktur durch eine verbindliche und überfällige Mehrweg-Gesetzgebung sind akut durch die finanzstarke Kampagne gefährdet.

Wieso täuscht die Bilanz?

Es gibt rein physikalisch und auch prozessbedingt keine verlustfreien Stoffkreisläufe. Nicht jede Flasche landet wieder im Kreislauf. Lidl sammelt derzeit mehr ein, als sie produzieren. Nur so können die unvermeidlichen Materialverluste ausgeglichen werden. Dieser wird bei anderen Herstellern mit neuen Flaschen mit großen Anteilen an Neuplastik ausgeglichen. Es gibt also keine PET-Flasche, die vollständig recycelt werden kann, ohne zusätzliches neues Plastik einzubringen.

Gesundheit ist gefährdet durch PET

Für die PET-Produktion werden viele verschiedene Chemikalien eingesetzt. Lidl spricht in den Kreislaufflaschen-FAQs verdächtige Stoffe wie Bisphenol (möglicher Eingriff in das Hormonsystem) oder Acetaldehyd (verdachtsweise krebserregend) an. Die Palette an eingesetzten Chemikalien ist jedoch breiter. Dabei handelt es sich um Stoffe wie 2-Methyl-1,3-dioxolan oder Nonanal, die direkt vom PET-Material auf den Flascheninhalt übergehen können. Wir wissen auch, dass PET-Nanoplastik mittlerweile ins Gehirn gelangt.

Mehrwegsysteme optimieren und ausbauen

Der BUND fordert den Ausbau poolfähiger Mehrwegsysteme und Mehrweg zum neuen Normal zu machen, die für alle Firmen zugänglich sind. Insellösungen von großen Handelsketten dienen nur der Stärkung der eigenen Marktmacht. Dafür brauchen wir eine starke Gesetzesgebung und Sanktionen für die, die sich nicht dranhalten.

Sie möchten mehr über Mehrweg lesen? Unser BUND-Newsletter hält Sie auf dem Laufenden. Jetzt hier abonnieren.

Mehr Infos


Weitere Links :

Sind wir ökosozial-aktivistisch?

(13.05.23, taz.de) , Original : hier

Sozial-ökologische Transformation: Von Yuppies, Ökos, Egos und dem kleinen Mann

Wie Geld, Bildung und Umweltbewusstsein zusammenhängen, untersuchen Forscher:innen in Jena. Sie verraten, welche Klischees stimmen und welche nicht.

taz: Frau Holz, Herr Fritz, dass sich Deutschland extrem verändern muss, um klimaneutral zu werden, ist offensichtlich. Warum passiert trotzdem so wenig?

Jana Holz: Genau diese Frage treibt mich als Wissenschaftlerin an. Ich möchte wissen, warum das eigentlich so schwierig ist mit der sozial-ökologischen Transformation. Also: Wo hakt es da ganz konkret? Warum reden zwar einerseits alle darüber, dass sich etwas ändern muss, aber es passiert trotzdem nicht das Notwendige.
…..

Martin Fritz: Wir wollen herausfinden, wie sich durch den ökologischen Wandel die Mentalitäten, die Sozialstrukturen und die Erwerbsstrukturen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen verändern, wie sie sich auch wandeln müssen, um angepasst zu sein an ein nachhaltigeres Wirtschaften.
….

Um mit dem Positiven zu beginnen: Wer sind denn die Menschen, die die Transformation politisch und persönlich vorantreiben?

Martin Fritz: Wir konnten durch unsere Forschung neun verschiedene Mentalitätstypen in Bezug auf die Transformation identifizieren. Den Typen, der den Wandel am stärksten vorantreibt, nennen wir die ökosozial-aktivbürgerliche Mentalität. Das sind Menschen mit einem sehr hohen Umweltbewusstsein, ihnen ist soziale Gerechtigkeit wichtig, sie engagieren sich politisch und gesellschaftlich.

Infografik: Anaïs Edely

Original : https://taz.de/picture/6261986/948/grafik-online-taz-230512-Sozialmilieus-4-2.jpeg

….

Weitere sehr interesasante Aussagen und Grafilken im Artikel : hier


(Tip, von Holger)
Insbesondere die Grafiken im Anhang machen meiner Meinung nach sehr gut deutlich, wie unterschiedlich wir je nach Mentalität den Klimawandel sehen und wie unser CO2 Fußabdruck ausfällt. Das Interview mit den Forscher:innen dazu unten (taz, 13.05.2023).

Demo Aufruf : 05.05.23 16h HBF : Klimaschutz in Bochum : grob ungenügend

Klima Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder

Die Stadt #Bochum rühmt sich dieses Jahr mit ihrer 30-jährigen Mitgliedschaft im #Klima-Bündnis, doch Fakt ist, dass der #Klimaschutz in Bochum grob ungenügend ist. Gegen dieses #Greenwashing gehen wir diesen Freitag um 16 Uhr vorm HBF auf die Straße! Kommt auch.

Impressionen vom BoKlima-Workshop zu BalkonKraftWerken

Der Workshop war mit über 30 sehr interessierten Leuten gut besucht. Es gab viele Fragen – insbes. während des Praxis-Teils, die auch überwiegend alle besprochen werden konnten. BoKlima freut, dass mind. 6 TeilnehmerInnen es ernsthaft vorhaben so ein Balkonkraftwerk zu installieren — meldet Euch bei Problemen ; wir helfen .

Die weiteren Termine

” Sonnenstrom für Alle – mein erstes Balkonkraftwerk –
Vortrag und Workshop zum Schnuppern und Anfassen “

  • Am 17.06.23 13h – 15h in der Quartiershalle Ko-Fabrik , Stühmeyerstr. 33 , 44787 Bochum ; Vorankündigung : Sep ‘ 23 zusammen mit der VHS in der VHS Bochum
  • Kurs.Nr.: 20003 , Datum: 23.09.2023 Zeit: 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr VHS, Clubraum

Einige Impressionen vom Workshop

Die Stadt muss Vorbild sein, anders geht’s nicht!

Kommentar zur Eröffnung der Ausstellung „Vielfalt im Garten – Lebensraum für Insekten und Co.“ von BoKlima


Das Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima) war bei der Eröffnung der Ausstellung „Vielfalt im Garten – Lebensraum für Insekten und Co.“ durch Herrn Dr. Bradtke am 18.4.2023 in der VHS Bochum und stellt kritisch fest :

>> Ein gutes Dutzend Menschen hatte sich am 18. April um 14:30 h im Foyer der VHS eingefunden, um der Ausstellungseröffnung „Vielfalt im Garten – Lebensraum für Insekten und Co.“ beizuwohnen. Dabei handelte es sich weit überwiegend um Menschen, die sich ohnehin mit der Materie bereits auskennen, sei es vor einem beruflichen oder ehrenamtlichen Hintergrund. Das Fehlen der eigentlich wichtigen Adressaten dieser Ausstellung, die Eigentümer:innen privater, meist konventionell gestalteter Haus- und Kleingärten,


mag mit einer mangelhaften oder unambitionierten Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld zu tun haben. Aber auch nach Begleitveranstaltungen wie Vorträgen, Exkursionen oder Workshops, z.B. mit Experten des Grünflächenamtes, sucht man im Zusammenhang mit dieser Ausstellung bislang vergebens….

An einem Strang ziehen

Zu Recht wies unser Bau-, Umwelt-und Nachhaltigkeitsdezernent Dr. Markus Bradtke in seiner kurzen Eröffnungsansprache auf die Bedeutung der Hausgärten für den Umwelt- und Naturschutz hin. Doch um dieses wichtige Potenzial zu erschließen braucht es weit mehr Anstrengungen, als sie bisher unternommen wurden. Vor allem aber muss unsere Stadt als glaubwürdige Vorreiterin auftreten, und muss diejenigen, die Willens sind, entsprechende Beiträge in Ihren Gärten zu leisten, spüren lassen, dass sie mit Ihrer Stadt an einem Strang ziehen.

Vier Fragen

Vier Fragen, die sich auf eben dieses städtische Engagement beziehen, hatte das Bochumer Klimaschutzbündnis mit seinem 15. Klimanotstandsbrief (nochmals als Anlage beigefügt) am Tag der Ausstellungseröffnung vorgetragen. Das Büro Bradtke hat dem Klimaschutzbündnis versprochen sie zu beantworten, aber leider nicht verraten bis wann. Das wäre aber insofern relevant, da die Verwaltung dem am 4. Mai tagenden Stadtrat vorgeschlagen hat, die Amtszeit des Dr. Bradtke um weitere acht (lange) Jahre zu verlängern. Und in diesem Brief fragt das Klimaschutzbündnis auch nach dessen Agenda für eine mögliche zweite Amtszeit, eine Frage, die im politischen Raum eigentümlicherweise bisher nicht vernommen werden konnte…

Zwei Erste-Hilfe-Maßnahmen

Unabhängig davon schlagen wir, das Bochumer Klimaschutzbündnis, folgende Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Wirkkräfte dieser Ausstellung vor:

  • Rasche Installation eines bislang versäumten Begleitprogramms zur Ausstellung, wie oben angedeutet
  • Biodiverse Bepflanzung der Pflanzbeete vor der VHS (dem BVZ)
    zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit unseres Gemeinwesens

Denn zur Zeit werden mögliche Besucher der Ausstellung vor dem BVZ von diesem „Pflanzbeet“ begrüßt:

Mailkontakt: boklima@boklima.de ; Homepage: www.boklima.de <<