Diese Veranstaötung fand am 08.03.20 in der Linchtburg in Essen statt und wurde von ‘Parents for Future – Essen ‘ organisiert.
Kategorie: #-Status zur Sichtbarkeit
Was ist und was will BoKlima?
Das Bochumer Klimaschutzbündnis ist ein seit September 2019 bestehender Zusammenschluss verschiedener Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich bereits dem Klimaschutz in unserer Stadt widmen oder in Zukunft widmen möchten. Dieser Zusammenschluss soll die Arbeit aller Bündnispartner*innen voranbringen und erleichtern – sowohl durch gemeinsame neue Aktionen als auch durch bereits bestehende Aktivitäten in den Gruppen. Allen Unterstützer*innen ist es völlig freigestellt, was sie wie bisher im Rahmen der Arbeit in ihren Herkunftsgruppen, und was sie auf der Plattform des Klimaschutzbündnisses einbringen möchten. Entscheidend ist, dass unsere Initiativen und unser Einsatz eine größtmögliche Wirkung entfalten. Gegenseitige Hilfe, fachlicher Austausch und die Bündelung der Kräfte sollen helfen, dass wir in Bochum gemeinsam mehr bewegen, als es bisher der Fall war.
Wir wollen erreichen, dass der Bekämpfung des Klimawandels und seiner Folgen auch in unserer Stadt erste Priorität eingeräumt wird, weil wir alle wissen, dass globales Denken lokales Handeln erfordert! Als Industriestaatler*innen, die wir sind, tragen wir eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Denn der Klimawandel wurde von einer Minderheit auf diesem Globus verursacht. Und wir gehören zu den Verursacher*innen! Die Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung in Bochum sind bislang zu wenig ambitioniert, meist halbherzig und oft nur symbolisch. Wir möchten erreichen, dass sich das ändert. Und wir wollen dabei helfen, unsere Stadt auf eine Zukunft vorzubereiten, in der sich Sonne, Wind und Wetter anders darstellen werden, als wir es aus der Vergangenheit gewohnt sind.
Klimafolgenanpassung ist ein dringend notwendiger “Feuerwehreinsatz” zur Milderung der bereits eingetretenen erheblichen Klimaschäden. Darüber darf ein langfristiger Einsatz für wirksamen Klimaschutz nicht ins Hintertreffen geraten. Viele Unterstützer*innen haben darüber hinaus einen weit breiteren Ansatz, in dem sie sich um Natur- und Artenschutz, soziale Gerechtigkeit, neue Formen des Wirtschaftens, kurz um Nachhaltigkeit in einem umfassenden Sinne bemühen. Deshalb werden auch diese Themen im Rahmen der Arbeit des Bochumer Klimaschutzbündnisses immer wieder im Fokus stehen.
Auch steht das Bochumer Klimaschutzbündnis anderen Initiativen und Bürger*innen gerne mit Rat und Tat zur Seite – fordert Unterstützung an!
Wie Alles begann:
Mit dem Jahr 1896 – ja richtig, achtzehnhundertsechundneunzig
– und mit dem naturwissenschaftlich eindeutigen Beweis, dass CO2 ein
Treibhausgas ist verbunden mit der Vorhersage, dass durch die
Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas die Temperatur der Erdatmosphäre
ansteigen wird www.rsc.org › Arrhenius1896_tcm18-173546
Das Bochumer Klimaschutzbündnis wurde auf Initiative des Arbeitskreises Umweltschutz Bochum
(AkU) am 04.09 2019 gegründet. In ihm sind mehrere Bochumer
Umweltgruppen zusammengeschlossen. So soll den Forderungen nach mehr und
effektivem Klimaschutz an die Bochumer Politik und Verwaltung mehr
Nachdruck verliehen werden. Es haben sich mehrere Arbeitsgruppen
gebildet. Bereits vor bzw. in der Gründungsphase wurden drei
Bürgeranregungen nach § 24 der Gemeindeordung NRW gestellt.
- Die Stadt möge den Klimanotstand ausrufen (AkU und XR ). Dies ist mit der Verabschiedung einer Resolution durch den Rat am 06.06.19 geschehen.
- Die Stadt möge 2 zusätzliche Klimamanager zur Umsetzung des Klimanotstandes einstellen (AkU). Der Umweltausschuss hat je 90.000 € für 3 Jahre in den Haushalt eingestellt.
- Die Stadtwerke mögen die Steag-Anteile verkaufen und die Erlöse in die Erzeugung von regenerativen Strom oder die Stromspeicherung investieren. (AkU mit Unterstützung mehrerer Gruppen). Dies wurde vom Ausschuss für Beteiligungen und Controlling abgelehnt. Es soll aber geplant sein.
Interview Kai Rüsberg mit Bochums OB Thomas Eiskirch zum Thema Mobilität
Interview (6:34 Min.) von Kai Rüsberg mit Bochums OB Thomas Eiskirch zum Thema Mobilität (MIV, ÖPNV, Fuß- und Radverkehr, Parken, Fahrbahnbreite Königsallee):
HdW: BoKlima an Projektbüro (03.03.20)
Sehr geehrte Frau Dr. Freis,
vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben!
Dass die von uns angesprochenen Sachthemen zum Großteil schon mitgedacht und durchdrungen werden, sogar originärer Bestandteil des Bauvorhabens sein werden, stimmt uns optimistisch!
Umsomehr interessiert uns die konkrete konzeptionelle Umsetzung, zumal wir in den öffentlich zugänglichen Quellen dazu bislang keine brauchbaren Angaben finden konnten.
Bitte helfen Sie uns, unser diesbezügliches Informationsdefizit zu beheben. Bitte setzen Sie uns in die Lage ein vertieftes Bild von der Projektkonzeption im Hinblick auf seine ökologische Ausrichtung zu gewinnen. Unsere in 10 Punkten formulierten Fragen werden bei der strukturierten Beurteilung der notwendigen Nachhaltigkeit ganz sicher hilfreich sein.
Gerne wüssten wir auch, ob Sie unsere Anregung einer ökologischen Schwerpunktsetzung dieses zentralen Bochumer Vorhabens nachvollziehen können und unterstützen wollen. Dazu führten wir aus:
“Was liegt eigentlich näher, als dass ein in Zeiten des Klimawandels entstehendes „Haus des Wissens“ eben selbst Ausdruck und Träger desjenigen Wissens wird, das wir jetzt und in Zukunft so dringend benötigen? Denn vor dem Wissen steht das Erlernen und dieses erwächst aus dem Erleben!”
Unseren Wunsch nach Fotos, Animationen und Zeichnungen des Preisträgerentwurfs zur vertieften Beschäftigung und zur Nutzung auf unserer Homepage möchten wir hiermit gerne in Erinnerung bringen.
Besonders danken möchten wir Ihnen für Ihr freundliches Gesprächsangebot, das wir natürlich sehr gerne annehmen werden. Zuvor wollen wir uns intensiv mit den erbetenen Unterlagen und Details beschäftigen, um damit die Grundlage für einen konstruktiven und gehaltvollen Dialog zu schaffen. Insofern ist der 12. März leider ungeeignet.
Wir verbleiben in der Hoffnung auf eine baldige Beantwortung unserer Fragen und Bereitstellung aussagekräftiger Unterlagen, einen anschließenden konstruktiven Dialog und eine sehr klimafreundliche Projektentwicklung.
Gerne hören wir wieder von Ihnen!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Bürger*innen des Bochumer Klimaschutzbündnisses (www.BoKlima.de)
(Sprecher von BoKlima)
AkU e.V., Alsenstraße 27, 44789 Bochum
Mailkontakt: presse-boklima-de@boklima.de
Homepage: www.BoKlima.de (noch im Aufbau)
Kopie: OB Eiskirch,
Homepage BoKlima.de
Kein Dieselfahrverbot für Bochum
Ist das wirklich ein gutes Ergebnis ?
Kein Dieselfahrverbot in Bochum! Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: „Das ist ein gutes Ergebnis.“
Drohende Diesel-Fahrverbote in Bochum sind vom Tisch. Die Stadt Bochum, das Land NRW und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben einem Vergleich beim Oberverwaltungsgericht Münster zugestimmt.
Die DUH hatte Klage gegen das Land eingereicht. Die Verhandlung machte deutlich: Bochum hat seine Hausaufgaben bei der Luftreinhaltung gemacht. Auf der Herner Straße zwischen den Autobahnen A40 und A43 sank der Jahresmittelwert auf 38 µg/m3 und liegt damit deutlich unter dem Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. 2018 betrug dieser noch 48 µg/m3, in 2017 sogar 51 µg/m3. ….
weitere Infos :
https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/14_200228/index.php
Der Verein „Deutsche Umwelthilfe“, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Bochum haben auf Vorschlag des Gerichts folgenden gerichtlichen V e r g l e i c h
hier die Anlage : https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/14_200228/Bochum_Vergleich_Anlage_01.pdf
Hier die Messstellen (es gibt nur 2 !):
Liste der NO2-Messstellen in Bochum : https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/14_200228/Bochum_Vergleich_Anlage_02.pdf
Messort ; Kennung ; Standort ; Beschreibung
– Dorstener Straße ; BODS ; Verkehr ; https://www.lanuv.nrw.de/luqs/messorte/steckbrief.php?ort=BODS
– Herner Straße 385 ; VBOH2 ; Verkehr ; https://www.lanuv.nrw.de/luqs/messorte/steckbrief.php?ort=VBOH2
In Luxemburg ist der ÖPNV ab Samstag gratis
Als erstes Land der Welt macht Luxemburg von diesem Samstag an alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos. “Im ganzen Land braucht man dann für Bus, Bahn und Tram keine Tickets mehr”, sagte der luxemburgische Mobilitätsminister François Bausch (Grüne) am Donnerstag. Mit diesem Schritt wolle man Menschen dazu bewegen, mehr vom privaten Auto auf öffentlichen Transport umzusteigen. Das Gratis-Angebot sei aber nur ein Teil eines umfassenden Konzepts zur Verkehrswende im Großherzogtum: “Es ist sozusagen die Kirsche auf dem Kuchen”, sagte Bausch.
“Modell für moderne Mobilität im 21. Jahrhundert”
Eigentlich war der Start der kostenfreien “Öffis” für Sonntag geplant. Am Donnerstag gab Bausch bekannt, man werde schon am Samstag starten – da die Umstellung da auch landesweit gefeiert werde….
Klimawandel — viel zu warm hier
Durch den Klimawandel hat sich Deutschland deutlich erwärmt. Wir zeigen, wie sich die Temperatur in Ihrer Gemeinde in den letzten 137 Jahren entwickelt hat.
Von Paul Blickle, Elena Erdmann, Flavio Gortana, Maria Mast, Julian Stahnke und Julius Tröger
10. Dezember 2019, 13:02 Uhr
Deutschland
wird wärmer. Das zeigen Messdaten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
1881. Wie war die Entwicklung bei Ihnen vor der Haustür, in Ihrer Stadt
und Gemeinde? ZEIT ONLINE zeigt es mit Wärmestreifen, einen für jedes
Jahr seit der Mensch Temperaturdaten sammelt. Von kälteren Jahren in
Blau bis zu immer mehr wärmeren Jahren in Rot:
Wie viel wärmer ist es bei Ihnen?
Bochum :


Die Wärmestreifen zeigen: Heiße Jahre häufen sich in den vergangenen Jahrzehnten. Und das an allen Orten in Deutschland.
In diesem Sommer meinte man den Klimawandel am eigenen Körper zu spüren. Am 25. Juli 2019 wurden im niedersächsischen Lingen 42,6 °C (Grad Celsius) gemessen, mehr als jemals zuvor in Deutschland. An diesem Tag lag die Temperatur deutschlandweit an 25 Messstationen bei mehr als 40 °C.

Aus der Zeit online 10.12.19
Antwort des Projekt-Büros (27.02.20)
Von: … (Projekt-Büro Haus des Wissens)
An: BoKlima
Verschickt: Do, 27. Feb. 2020 16:20
Betreff: Antw: offener Klimanotstandsbrief zum Haus des Wissens
Sehr geehrter … ,
die Durchdringung sozialer, ökologischer und ökonomischer Fragen im Gesamtzusammenhang des Kontextes, wie wir zukünftig leben wollen, ist originär für die Konzeption des Haus des Wissens und ihrer Hauptnutzer.
Wir begrüßen daher Ihr Engagement und Ihre Ideen sehr, die wir zum Großteil schon mitdenken und teilen. Zu diesen Themen haben auch schon andere Gespräche , z.B. mit dem Ernährungsrat Bochum stattgefunden. Ein anderes Beispiel war der Bürgerdialog am 5.12. zu dem wir alle Bürger*innen geladen hatten, uns mitzuteilen, was sie für Wünsche an das Haus haben – auch hier spielte das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten eine große Rolle und wir haben viele Stimmen und Ideen eingesammelt.
Wir würden Sie gerne einmal zu einer kleine Runde einladen, um gemeinsam zu überlegen, welche Funktionen das HdW aus Ihrer Sicht erfüllen sollte.
<<Projekt-Büro>> und ich laden Sie dazu gerne ein.
Wann würde Ihnen so ein Gespräch zeitlich gut passen?
Vorschlag unsererseits: Donnerstag 12. März, 13:30-14:30 Uhr.
Herzliche Grüße Projekt-Büro
BoKlima an die Projekt-Beauftrage für das Haus des Wissens (25.02.20)
Von : Boklima.de
An : Projekt-Beauftragte für das Haus des Wissens
Date: 25.02.2020 22.45
Sehr geehrte …,
auf den freundlichen Hinweis unseres Oberbürgermeisters wenden wir uns mit unserem Anliegen gerne an Sie und das zuständige Projektbüro.
Wie Sie unserem offenen Brief vom 16. Februar entnehmen, stellen sich uns im Hinblick auf die Entwicklung dieses wichtigen Bochumer Projektes nicht nur eine ganze Reihe von Fragen. Wir möchten den politisch und planerisch Verantwortlichen damit vor allem auch folgende Anregung geben:
“Was liegt eigentlich näher, als dass ein in Zeiten des Klimawandels entstehendes „Haus des Wissens“ eben selbst Ausdruck und Träger desjenigen Wissens wird, das wir jetzt und in Zukunft so dringend benötigen? Denn vor dem Wissen steht das Erlernen und dieses erwächst aus dem Erleben!”
Wie stehen die Verantwortlichen zu dieser Anregung, die ja über den Bildungs- und Dienstleistungsanspruch des bisherigen Konzeptes hinausgeht und einen, wie wir meinen, wichtigen und zeitgemäßen Schwerpunkt setzt?
Gerne würden wir auch Punkt für Punkt erfahren, inwieweit die von uns angesprochenen Sachfragen im künftigen Planungsprozess noch berücksichtigt werden können soweit sie nicht ohnehin bereits implementiert sind.
Wir möchten unseren Unterstützern und der Öffentlichkeit die Möglichkeit bieten sich näher mit diesem Projekt und unseren Diskussionsbeiträgen auseinanderzusetzen und wären Ihnen deshalb dankbar, wenn Sie uns Fotos, Animationen und Zeichnungen des Preisträgerentwurfs zur Nutzung auf unserer Homepage zur Verfügung stellten.
Abschließend möchten wir uns ebenfalls an der Suche nach einem Namen für das “Haus des Wissens” beteiligen.
Unsere Vorschläge lauten:
- Klimahaus
- Klimahaus Bochum
- Bochumer Klimahaus
- Haus des Klimas
- Haus des Klimawissens
- Haus des Zukunftswissens
- Zukunftszentrum
- Zukunftshaus
- Zukunftshaus Bochum
- Markt der Zukunft
- Neues Bochum Nachhaltigkeitshaus
- Nachhaltiges Bochum
- Haus der Nachhaltigkeit
- Stadthaus Bochum
- Stadthaus Ruhr
- Stadtklimahaus Bochum
- Stadtklimahaus Ruhr
Gerne hören wir von Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Bürger*innen des Bochumer Klimaschutzbündnisses (www.BoKlima.de)
c/o BoKlima (Sprecher von BoKlima)
AkU e.V., Alsenstraße 27, 44789 Bochum Mailkontakt: presse-boklima-de@boklima.de Homepage: www.BoKlima.de (noch im Aufbau) Kopie: OB Eiskirch, Homepage BoKlima.de
