Bochums zweiter Pop-Up-Radweg innerhalb von nur 14 Tagen

Foto: BoKlima

20. Juni 2020: Sympathische Pro-Fahrrad-Demo der Bochumer Greenpeace Gruppe

Greenpeace Bochum legte am Samstag, dem 20. Juni nach: nur zwei Wochen nach dem erfolgreichen Pop-Up-Radweg der Bochumer Radwende mit rund 250 Teilnehmer*innen steckte Greenpeace einen Rundkurs um das Musikzentrum ab, der im Bereich der Viktoriastraße als Pop-Up-Radweg markiert war. Ein sehr gut zu fahrender und vor allem sehr sicherer, wenig unfallträchtiger Kurs!
Einziger Wermutstropfen dieser sympathischen, bei herrlichem Wochenendwetter durchgeführten Demonstration war wohl die deutlich schwächere Resonanz gegenüber der Aktion vom 6. Juni. Woran es lag, dass diesmal nur rund 50 Teilnehmer*innen die Aktion durch ihre Anwesenheit unterstützten, hat wohl mehrere Gründe. Zwei seien hier genannt: zum Einen beklagten die Organisator*innen die sehr späte behördliche Genehmigung dieses Kurses, die eine erfolgreiche Bewerbung der Aktion behinderte. Zum anderen fehlte es wohl auch an der notwendigen Zusammenarbeit der vielen Initiativen, die auf die eine oder andere Weise an der ökologischen Entwicklung unserer Stadt arbeiten; trotz vieler Netzwerke und aller digitalen Möglichkeiten. Aber was nicht ist, kann noch werden. Hoffen wir mal, dass uns die dafür notwendige Zeit noch bleibt…

Brennstoffzellen-Busflotte nimmt in Wuppertal Betrieb auf

Strom aus der Müllverbrennung soll künftig Omnibusse der Wuppertaler Stadtwerke antreiben. Die Energie wird im Kraftwerk als Wasserstoff zwischengespeichert.

In Wuppertal sollen am Samstag, 20. Juni 2020 zehn Linienbusse mit Brennstoffzellen in Betrieb gehen. Das melden die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH. Der Wasserstoff für ihren Antrieb wird in Wuppertal mit Strom aus der Müllverbrennung erzeugt.

Im Omnibus wird Strom aus der Brennstoffzelle in einer Hochvolt-Lithium-Batterie auf dem Fahrzeugdach zwischengespeichert oder treibt direkt die Elektromotoren an. Das Fahrzeug erreicht eine Leistung von 210 kW. Durch Rekuperation kann der Wasserstoffverbrauch auf rund 9 kg/100 km begrenzt werden. Mit einer Tankfüllung von 38,5 kg entsprechend rund 350 km Reichweite und einer Tankdauer von unter zehn Minuten müssen die Einsatzpläne gegenüber den Bussen mit Dieselmotor nicht wesentlich umgestellt werden.

Die Zweiachser des Typs A330 vom belgischen Herstellers Van Hool sind rund 12 Meter lang, bieten 35 Sitz- und 39 Stehplätze, einen für einen Rollstuhlfahrer und einen für einen Kinderwagen. Die Busse sind barrierefrei, verfügen über USB-Anschlüsse und WLAN.

Ein Bus kostet rund 650.000 Euro und damit fast dreimal so viel wie ein herkömmlicher Dieselbus. Die Gesamtkosten betragen 12 Millionen Euro. 6,5 Millionen Euro kamen von der Europäischen Union, dem Bund, dem Land NRW und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Mit der Produktion und Nutzung von Wasserstoff als Treibstoff soll der Schadstoffausstoß in Wuppertal spürbar reduziert werden. Im Müllheizkraftwerk auf Korzert wird aus Wasser durch Elektrolyse Wasserstoff gewonnen, der dafür nötige Strom stammt aus der Müllverbrennung. Die Elektrolysekapazität liegt bei rund 400 Kilogramm Wasserstoff täglich.

Bei Bedarf ist die Anlage erweiterungsfähig. Bereits im kommenden Jahr soll die Wasserstoffbusflotte auf 20 Fahrzeuge verdoppelt werden.


Link zur Seite bei hesie.de

( auf der Seite hat sich eine sehr angeregte Diskussion entwickelt )


Klima-Call – “Die Klimaschmutzlobby”: Buchbesprechung mit Annika Joeres und Katarina Huth

Video zur KlimaSCHMUTZlobby

Der grüne Europa-Abgeordnete Michael Bloss hatte zu seinem Webinar über die „Klimaschmutzlobby“ gleich zwei Expertinnen unserer Klimaredaktion eingeladen: Katarina Huth erzählte über die Undercover-Recherche bei den millionenschweren Klimawandel-Leugnern der USA, dem Heartland-Institut. Mit einer Kuli-Kamera und monatelangem Taktieren konnte sie beweisen, wie jede:r beim angeblich wissenschaftlichen Institut für Geld Kampagnen kaufen kann. Unsere Klimareporterin Annika Joeres erzählte über ihr neuestes Buch zur „KlimaSchmutzlobby“. Zusammen mit Susanne Götze hat sie jahrelang und mit vielen verdeckten Quellen recherchiert, wer seit Jahrzehnten dafür sorgt, dass der Ausstoß von CO2 immer neue Rekorde erreicht. Diese Spurensuche nach den Bremsern von Klimaschutz hatte aber seinen Preis: Klimawandel-Leugner erteilten ihnen Hausverbote auf ihrer Münchener Konferenz, Ökonomie-Professoren schrieben auf journalistische Anfragen, sie „wollten für ihre restliche Lebenszeit“ nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Dennoch fanden sie Netzwerke marktradikaler Denkfabriken mit direktem Zugang zur Bundesregierung, Rechtspopulisten, die sich mit Klimawandelleugnern vereinigen, und Staatssekretäre, die intern zum „Bermudadreieck der Energiewende“ getauft werden. 


Link zur Aufzeichnung bei Youtube


Michael Bloss 59 subscribers Die Klimakrise ist das dringlichste Probleme vor der die kommenden Generation stehen werden. Doch die Emissionen nehmen weiter zu. Wieso? Annika Joeres und Susanne Götze legen in ihrem Buch offen, wie der Klimaschutz durch Lobbyangriffe unter die Räder kommt. Eine Diskussion mit der Autorin Annika Joeres und der Correctiv-Journalistin Katarina Huth. Das Buch “Die Klimaschmutzlobby” ist beim Piper-Verlag erschienen: https://www.piper.de/buecher/die-klim… Die Recherche von Katarina Huth, CORRECTIV, gibt es hier: https://correctiv.org/top-stories/202… ➤ Abonniert meinen Kanal ➤ Verpasst keine Folge ➤ Spread the word! ➤ Folgt mir auf Telegram https://t.me/MichasKlimanews



Info von Ingo

Offener Brief Wohnraummangament – Pressemitteilung Begleitbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Anhang senden wir Ihnen den 5. Offenen Klimanotstandsbericht des Bochumer Klimaschutzbündnisses – diesmal zum Wohnraummanagement – zu. Auf 11 Seiten werden Fragen zum Klimaschutz mit umfangreichen Hintergründen zum Klimaschutz beim Wohnungsbau gestellt. Eine akribische Auflistung von Informationen zur Situation in Bochum mit kritischen Fragen zu politischen Beschlüssen wie z. B. dem Wohnbaulandkonzept weisen eine sachkundige Auseinandersetzung mit dem Thema aus.

Wir bitten um Berichterstattung zu dem offenen Klimanotstandsbrief.

Für die Berichterstattung bedanken wir uns im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen
für das Bochumer Klimaschutzbündnis (www.boklima.de)
(Sprecher von BoKlima) AkU e.V., Alsenstr.27, 44789 Bochum
Mailkontakt: boklima@boklima.de
Homepage: www.boklima.de

Ratsfraktion in Bochum beklagt Info-Mangel beim Klimaschutz

WAZ , 12.06.20 ,

Kritik richtet die Fraktion „FDP & Stadtgestalter“ an die Verwaltung in Bochum: Sie informiere nicht genug über die Umsetzung von Klimaschutz.

Die Fraktion FDP & Die Stadtgestalter wirft der Stadt Bochum mangelnde Information zum Klimaschutz vor.

Bereits im März habe sie bei der Stadt um Infos zum Stand der Umsetzung der verschiedenen Klimaschutzkonzepte angefragt. „Eine gekündigte Antwort zur Ratssitzung am 25.06.2020 wird nun offensichtlichverschleppt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Felix Haltt mit Blick auf die Tagesordnung.

Die Verwaltung müsse die Mitteilung „unbedingt nachreichen“. „Eigentlich wäre eine Beantwortung laut der Geschäftsordnung bereits im Mai fällig gewesen. Dann kündigte man an, die Antwort zur Ratssitzung am 25. Juni zu liefern. In der Tagesordnung der Sitzung fehlt die Mitteilung bislang jedoch.“

„Mit der Transparenz beim Klimaschutz hapert es in Bochum“

Fraktions-Vize Volker Steude: „In Bochum werden immer wieder schnell und vollmundig Versprechungen und Konzepte aufgestellt oder angekündigt. Bei der Umsetzung hapert es dann oft erheblich“, ergänzt mit Blick auf das „verschleppte Radverkehrskonzept“.

Haltt ergänzt: „Hier muss man dem Bochumer Klimabündnis schon recht geben, denn mit der Transparenz beim Klimaschutz hapert es in Bochum. Die Politik und die Öffentlichkeit brauchen eine Auskunft darüber, wie weit wir mit den CO2-Einsparungen sind und bei welchen Maßnahmen die Verwaltung Schwierigkeiten in der Umsetzung hat, damit man auch effektivgegensteuern kann.“


(Anmerkung der Redaktion BoKlima :
Lesen Sie hierzu auch den Brief des Bochumer Klimaschutzbündnisses zu einem Jahr Klimanotastand )


(Hinweis von Christian)

Mitteilung der Verwaltung Sachstand Klimaschutz in Bochum (08.06.2020)

Mitteilung der Verwaltung Vorlage Nr.: 20201325

Status: öffentlich
Datum: 08.06.2020
Verfasser/in: Dr. Nils Leber / Frank Frisch
Fachbereich: Dezernat VI
Bezeichnung der Vorlage: Sachstand Klimaschutz in Bochum
Beratungsfolge:
Gremien: Sitzungstermin: Zuständigkeit:
Haupt- und Finanzausschuss 17.06.2020 Kenntnisnahme
Rat 25.06.2020 Kenntnisnahme

Kurzübersicht:

Die Stadt Bochum betreibt bereits seit Jahren erfolgreich Klimaschutz und Klimaanpassung und ist damit auch im regionalen Vergleich sehr erfolgreich. So konnten die Treibhausgasemissionen in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich reduziert werden. Um diese Bemühungen zu unterstreichen hat der Rat der Stadt im Juni 2019 den Klimanotstand verkündet. Die Erklärung des Klimanotstandes ist der politische Auftrag, die erfolgreichen Aktivitäten im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung weiter zu intensivieren. Die Verwaltung nimmt die Jährung des Ratsbeschlusses zum Klimanotstand zum Anlass, einen Sachstand zu den laufenden und den geplanten Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung zu geben.

Wortlaut:

Ausgangslage

Die Stadt Bochum ist bereits seit langen Jahren in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung aktiv. Mit Beitritt zum Klimabündnis („Alianza del Clima“) hat die Stadt die „Resolution des Klima-Bündnis‘“ inkl. der Selbstverpflichtung im Bereich CO 2 -Reduktion bereits im Jahr 1993 anerkannt und hat sich angelehnt an die nationalen und internationalen Klimaziele und auf der Grundlage der Erkenntnisse des ICPP seit dem ersten Klimaschutzkonzept (ifeu 2002) und den folgenden Energie- und Klimaschutzkonzepten (Bochum 2020 und Bochum 2030 konkrete Dekadenziele auf die Agenda geschrieben.
Den Klimaschutzkonzepten folgend wird bis 2030 eine Reduktion der Treibhausgase (THG)um 65 % (zum Vergleich Nationaler Klimaschutzplan 2050: -55 % bis zum Jahr 2030). Für das Jahr 2050 sieht das aktuelle Klimaschutzkonzept der Stadt Bochum eine Reduzierung um -85% THG vor. Diese Ziele werden vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse erneut zu überprüfen sein.
1Die Treibhausgas-Emissionen konnten in den zurückliegenden Jahren bereits merklich gesenkt werden. Die Verwaltung hat die CO 2 Bilanz in den letzten Jahren regelmäßig vorgestellt. Aktuelle Bilanzierungen erfolgen zukünftig durch den RVR (Pflichtaufgabe!). Sobald die Ergebnisse und Vergleiche vorliegen erfolgt eine gesonderte Mitteilung.
In seiner Sitzung am 6. Juni 2019 hat der Rat der Stadt Bochum die Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency (Klimanotstand) beschlossen (Vorlage Nr. 20191696).
Am 6. Juni 2020 jährt sich nun der Beschluss zum Klimanotstand erstmalig. Die Verwaltung nimmt diesen Umstand zum Anlass für eine Darstellung der aktuellen und der geplanten Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung.

Laufende Konzepte und Maßnahmen

Die Aktivitäten und Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung sowie im Bereich der Klimabildung wurden im zurückliegenden Jahr durch die Verwaltung erfolgreich umgesetzt und weiterentwickelt. In diesem Rahmen konnten eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen fortgeführt, neu konzipiert und/oder initial angestoßen werden.

Die Aktivitäten sowie die Maßnahmen und Projekte stammen aus verschiedenen Ämtern der Stadt Bochum (Tiefbauamt, Umwelt und Grünflächenamt, Amt für Stadtplanung und Wohnen u. w. m) und den Beteiligungsgesellschaften (Stadtwerke, USB, VBW). Dies unterstreicht den Querschnittscharakter der Themen Klimaschutz und Klimaanpassung. Oftmals bilden allerdings in diesen Projekten der Klimaschutz und die Klimaanpassung nicht den fachlichen Schwerpunkt. Dies macht in vielen Fällen ein trennscharfes Monitoring und/oder ein monetäres Controlling z.B. im Sinne der Bezifferung klar abgegrenzter Kosten schwierig.

Es muss allerdings konstatiert werden, dass sich die laufende Corona-Krise auf die eine oder andere Aktivität, gerade im Kontakt mit den Bürgerinnen der Stadt Bochum bremsend ausgewirkt hat. Dies ist vor allem im Bereich der Umweltbildung festzustellen.

Die Stadt Bochum nimmt weiterhin am European Energy Award–Zertifizierungs-verfahren (eea) teil und stellt sich der externen Auditierung erneut im Jahr 2021. Auch für den Bereich Klimaanpassung wird sich die Stadt Bochum einem Zertifizierungsverfahren European Climate Adaptation Award (eca) stellen. Der Förderbescheid wird kurzfristig erwartet.

Die Verwaltung hat in den Sitzungen des Ausschusses für Strukturentwicklung vom 18.06.2019 und vom 26.09.2019 jeweils einen Bericht über den aktuellen Sachstand zum Klimaschutz in Bochum und zu den bis dato durchgeführten Maßnahmen des Klimaschutzes gegeben (Vorlage Nr. 20191910 und 20192664).

Die nachfolgende Liste zeigt eine Auswahl von Maßnahmen des Klimaschutzes, der Klimaanpassung und der Klimabildung, die im zurückliegenden Jahr erfolgreich weitergeführt wurden.

Klimaschutz und Klimaanpassung

  • Beschluss zur Teilnahme am ECA Zertifizierungsverfahren, Beantragung der Förder abge- schlossen, Bewilligungsbescheid wird in Kürze erwartet
  • Klimafonds Projekte 2020 (bei dem Aufruf für Förderprojekte 2020 lag der Schwerpunkt auf Machbarkeitsstudien und Maßnahmen die bis September 2020 abgeschlossen sind, um diese im Oktober 2020 abzurechnen).
  • Projekte der Stadt Bochum aus dem Bereich Stadtentwässerung
    • Aktive Teilnahme in der Zukunftsinitiative Wasser in der Stadt von Morgen 
    • Machbarkeitsstudie zur Abkopplung des Sportplatzes an der Gahlensche Straße und zur Ableitung des Regenwassers in den Präsidentenbach 
    • Machbarkeitsstudie für die Umsetzung eines wassersensiblen Entwässerungskonzepts für den Stadtgarten in Wattenscheid. Prüfung des Abkopplungspotenzials städtischer Flä- 2o o o o o o chen und der Möglichkeit zur Einleitung in den Stadtgartenteich sowie Prüfung, ob der ak- tuelle Teichüberlauf in den Mischwasserkanal durch einen Überlauf in einen Regenwas- serkanal ersetzt werden kann mit Anschluss an den Wattenscheider Bach. 
    • Planung der Regenwasserableitung vom Gelände der KiTa an der Küpperstraße in den Stadtparkteich. 
    • Umbau der Hattinger Straße zwischen Königsallee und Kulmer Str. mit Baumrigolen, Überflutungskaskade, Regenwasserrückhaltung und –behandlung. Bauleistungen sind Bestandteil des ersten Förderantrags, die bis Ende 2020 abgeschlossen werden können. 
    • Rückbau der befestigten Fläche im Bereich des ehemaligen Bolzplatzes im Siepen „In der Hose“ am Kuhlenkamp zur Verbesserung des Überflutungsschutzes (Rückbau der aktuell befestigten Fläche, Neumodellierung des Geländes, Umgestaltung der Ein- und Ausläufe zur geplanten Flutmulde). 
    • Realisierung einer Dachbegrünung für das Schulgebäude der Schule „An der Marbrücke“
  • Projekte von Tochterunternehmen der Stadt Bochum und gewerblicher Antragsteller 
    • Abkopplung der Betriebshoffläche der Stadtwerke Bochum GmbH an der Darpestraße. 
    • Machbarkeitsstudie zur Abkopplung der Betriebshofflächen der Bogestra an der Hattinger Str. 
    • Realisierung einer Dachbegrünung an der Herzogstr. 75. 
    • Machbarkeitsstudie der befestigten Flächen des BG Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH. Anschluss an den neu zu bauenden RW-Kanal in der Hattinger Straße. 
    • Ggf. kleinere Maßnahmen im Kontext des Quartierentwicklungsprojekts „Bochum_Nach2“ an der Bärendorfer Straße. Öffentlichkeitsarbeit 
    • Teilnahme an der Earth Hour 2020 (03/2020) 
    • Mitarbeiterinformation “Ausszeit” (Energiesparen im Homeoffice) Energieberatung 
    • Beschluss Vertragsverlängerung Energieberatung der Verbraucherzentrale (AUSO 03/2020; Rat 04/2020) E-Mobilität 
    • Ausbau Ladeinfrastruktur 
    • Beschaffung E-Autos 
    • E-Busse Bogestra (20 E-Busse sind in der Beschaffung, erste Busse sollen dann im Sommer 2020 in Dienst gestellt werden, Einsatz zunächst nur auf der Line 354 in Bochum) Fuß- und Radverkehr 
    • Unterschiedliche Maßnahmen zur Herstellung, Sanierung und Aufwertung des Alltagsradwegesystems (z.B. Installation Wegweisung für Radfahrerinnen, Spatenstich Teilstücke RS 1, Installation Radfahrstreifen Alte Wittener Str.)
  • Grün-Projekte
    •  StadtBaumKonzept im Rahmen der Bochum Strategie (2019:1,4 Mio. mit insgesamt 1.200
    • Bäumen, 2020: ca. 1.100 Baumplanzungen, zzgl. 500 Obstbäume in 2019 und 2020)

Meta-Daten zum Dokument :

Name:20201325  
Aktenzeichen:VI/R (3366) / VI/KS (1413)
Art:Mitteilung der Verwaltung  
Datum:18.05.2020  
Betreff:Sachstand Klimaschutz in Bochum
Mitteilung der Verwaltung 445 KB

Im RIS hier ; Vollständiges Dokument bei Bochum.de , hier

(Hinweis von Christian)

Mit Tiny Forests gegen Klimawandel-Folgen

WDR 5 Neugier genügt – Freifläche. 05.06.2020. 09:07 Min.. Verfügbar bis 05.06.2021. WDR 5.

Biodiversität statt Monokultur: Tiny Forests sind kleine Waldstücke, die in jedem großen Garten angelegt werden können. Sie sollen widerstandsfähig sein gegen die Folgen des Klimawandels. Carolin Weische berichtet darüber im Gespräch mit Anja Backhaus.

Audio Audio Download

Waldboden in Roetgen Audio starten, abbrechen mit Escape . 00:00:00 Audio starten, abbrechen mit Escape


siehe auch beim WDR


Pop-Up-Radweg auf dem Südring in acht Minuten (Pressemitteilung)

Samstag, 6. Juni 2020: Die Radwende begeht den ersten Jahrestag der Ausrufung des Klimanotstands in Bochum mit der Demonstration des schnellen Auf- und Abbaus eines verkehrssicheren, kostengünstigen und ressourcenleichten Radwegs, einem so genannten Pop-Up-Radweg. Rund 250 Radfahrer*innen, darunter Familien mit Kindern, nutzen ihn begeistert.

Um 14 Uhr startete am Samstag bei schönstem Wetter auf dem Kurt-Schumacher-Platz am Eingang zur Einkaufszone die Demonstration des Radwende Bündnis. Die Radwende hatte in Coronazeiten nur 50 Personen angemeldet. Zur Auftaktkundgebung sollten sie auf abstandskorrekten Markierungen stehen. Etwa 250 Radfahrer*innen waren jedoch schließlich gekommen und konnten erfolgreich den zuvor schnell eingerichteten Pop-Up-Radweg geschickt werden.

Nur acht Minuten hatte die Einrichtung der etwa 500 Meter langen Radspur zwischen dem Kurt-Schumacher-Platz vor dem Hauptbahnhof bis zur Viktoriastraße gedauert. Radwende-Mitglieder hatten mit im Abstand von wenigen Metern aufgestellten professionellen rot-weißen Leitkegel zur Verkehrssicherung die zweispurige Straße in eine Auto- und eine Radspur geteilt – ein so genannter Pop-Up-Radweg entstand.

Die Polizei hatte dabei nicht viel zu tun, sie kontrollierte lediglich, ob die Sprühkreide, mit der die Aktivist*innen das Radweg-Symbol auf die Straße gesprüht hatten, nicht eventuell doch permanent sein könnte.

Mit Abstand und in mehreren Blöcken starteten die Radler*innen auf die leider nur sehr kurze Strecke. Anders als bei normalen Demos mussten sie sich auch an die Regeln der Straßenverkehrsordnung halten und stoppten an den Ampeln – schließlich waren sie auch ohne Polizeibegleitung im dichten Samstagsverkehr unterwegs.

Die Radwende wollte so zeigen, wie komfortabel und gewöhnlich ein Pop-Radweg sein kann. Auf diesem gelten natürlich auch die normalen Regeln des Straßenverkehrs, auch wenn er vom Autoverkehr deutlich getrennt ist. Bis auf den Entfall einer Fahrspur ergab der Aufbau auch für den Autoverkehr keine Probleme. Die Autofahrer*innen konnten in die und aus den einmündenden Straßen ein- und abbiegen, selbst die Bussfahrer*innen kamen ohne weiteres durch eine allerdings immer wieder zu öffnende Lücke in der Leitkegelreihe zum Halt an der großen Bushaltestelle vor der Kortumstraße. Mit einer entsprechenden Beschilderung, wie sie die Radwende an den Einmündungen und eingesetzt hatte, wäre auch dies ohne Aufwand möglich.

An der Kreuzung setzten die Teilnehmer auf die andere Seite des Südrings und fuhren zum Hauptbahnhof zurück – allerdings dort nicht geschützt durch eine Pop-Up-Spur. Den Unterschied konnten sie hautnah spüren, selbst wenn ihnen die Gruppen der vielen Radler*innen Sicherheit gab. Denn die durch die neue Straßenverkehrsordnung eigentlich bekannter gewordenen Abstandsregel von 1,50 Meter für das Überholen durch Autos erhöht das Sicherheitsgefühl nur, wenn ohne markierte Trennung auch die Geschwindigkeit der Überholenden reduziert ist und Autofahrer*innen aufmerksam sind.

Das war zumindest das Fazit vieler Teilnehmer*innen gegenüber den Radwende-Veranstalter*innen. Gerade Eltern mit Kindern spürten den Unterschied deutlich. „Der Pop-Up-Radweg erzeugt viel mehr Sicherheit bei mir und sichtbar auch bei meiner Tochter“, äußerte sich ein Vater. „Niemals würde ich mit meinem Kind auf dem Rad über den Ring fahren, ohne eine solche Sicherung oder wenn nicht mehr Menschen mit dem Rad unterwegs sind“, sagte eine Mutter.

„Steigt die Zahl der Radfahrer*innen auf den Straßen, steigt auch die Sicherheit für sie, das zeigt sich hier ganz deutlich“, sagte ein Mitradler. „In Städten, in denen mehr Radfahrer*innen unterwegs sind, oder wie jetzt auf dem Südring, wächst auch die Rücksicht der Autofahrer*innen.“

Auch andere Teilnehmer*innen berichteten, dass sie eigentlich keine bösen Worte von den überholenden Autofahrer*innen hören mussten. „Alle waren sehr freundlich und rücksichtsvoll“, meinte eine Radlerin, „obwohl der Ring offenbar auch wegen des kostenlosen Parkangebots sehr stark befahren war.“

Damit zeigte das zweite Experiment eines Pop-Up-Radwegs auf dem Ring wieder deutlich, wie schnell und kostengünstig mehr Radmobilität in der Stadt möglich wäre. Glaubt man den Berliner Erfahrungen, kostet die Einrichtung von Pop-Up-Radwegen etwa 50-mal weniger als permanente Straßenumbauten, von der Ökobilanz und den jahrelangen Planungszeiträumen ganz zu schweigen.

Dass sich mit einer Verbesserung der Radmobilität auch die stagnierende Klimabilanz der Stadt verbessern würde, war Thema des Redebeitrags der Auftaktkundgebung (siehe Anhang). Schließlich ist der der Verkehr mit einem CO2-Emissionsanteil von 37 Prozent der stärkste Klimatreiber. Mit der Erhöhung des Radverkehrsanteils von sieben auf 25 Prozent, wie ihn sich die Stadt seit 2016 als Mitglied der Arbeitsgemeinchaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS) vorgenommen hat, wäre sicherlich eine entsprechende Reduktion sichtbar. Die Radwende bemängelt in der Rede deutlich, dass es überhaupt keine aktuellen Zahlen zu Klimanotstand und -bilanz in Bochum gibt.

„Ein Radverkehrskonzept, was bis heute erst sechs Jahre lang unbearbeitet blieb, jetzt nach dem Ratsbeschluss aber in zwei Jahren kommen soll, wird erst in einigen Jahren nach der Umsetzung Erfolge zeigen“, meinte Christoph Bast von der Radwende. „Mit Pop-Up-Radwegen und Tempo 30 ließe sich dagegen innerhalb kürzester Zeit und ohne ressourcenintensiven Straßenbau selbst in der Autostadt Bochum mehr Radmobilität erzeugen – und damit auch der Klimanotstand verbessern.“

Der Straßenumbau zum Auto-Südring erfolgte nach Ende der Demonstration sogar noch schneller. In sechs Minuten bauten nur wenige Aktive die Strecke zurück. „Wenn wir irgendwann die beiden innenliegenden Spuren des Rings zur Fahrradstraße machen wollen, brauchen wir mit den ressourcenleichten Pop-Up-Radwegen auch keine größeren Straßenumbauten. Das spart enorm viel an Energie und Baumaterial“, sind sich die Radwende-Aktivist*innen sicher.

Trotz des nur kleinen Radkreisels auf dem Südring zeigten sich die meisten Teilnehmer*innen begeistert: „Das machen wir jetzt jede Woche“, war häufiger zu hören.

Fotos zur freien Verwendung unter: https://www.radwende-bochum.de/2020/06/06/erste-fotos-radaktion-popup-radwege-fuer-bochum/


Redebeitrag: Pop-Up-Radwege für Bochum

Liebe Freundinnen und Freunde!

Heute ist der erste Jahrestag des Klimanotstands in Bochum. Krass, was in diesem einen Jahr passiert ist.

Klimaschutz ist jedenfalls DAS Thema in Bochum: Umweltfreundliches Bauen, Wärmewende, klimafreundliche Mobilität, Kinder, die sicher quer durch die Stadt radeln.

Wahnsinn, was alles geht, hier wo das WIR noch zählt!

Aber der Reihe nach:

Vor einem Jahr hatte der Rat der Stadt tatsächlich beschlossen, dass mit der Ausrufung des Notstands alle städtischen Entscheidungen unter „Klimavorbehalt“ gestellt werden. Zumindest haben wir das damals so verstanden.

Schließlich steht in der Resolution vom 6. Juni 2019:

„Die Kommune erklärt den Climate Emergency und anerkennt damit die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe höchster Priorität.“

Super. Eine tolle Anerkennung der Realität und der damals schon über ein halbes Jahr andauernden Proteste von Fridays-for-Future – die übrigens Teil des Bündnis Radwende sind.

Jeden Freitag hatten sie demonstriert, bei Wind und Wetter. Sie waren nicht zu übersehen, sie nervten, waren jung – und fanden breite Unterstützung.

SPD und Grüne erklärten in Bochum den Notstand. Den Klimanotstand. Auf der Basis von zwei Bürgeranträgen nach Paragraph 24 der Gemeindeordnung.

Nicht zu fassen: Demokratie! Bürgerbeteiligung! Endlich lokal die menschengemachte Erderwärmung bekämpfen, die lokale Verantwortung für das begrenzte noch zu emittierende CO2-Budget anerkennen, der Rat, die Verwaltung, alle machen mit.

Denn:

„Die Kommune wird die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen.“

vollständiger Artikel hier bei der Radwende, Redebeitrag



Bilder auch beim AKU


Auch auf Bo-Alternativ
Bilder der Pop-up-Radweg-Aktion auf dem Südring
Ein Jahr Verkündung des Klimanotstands in Bochum:
Alles muss man selber machen: z. B. Pop-up-Radwege

1 Jahr Klimanotstand – andere Städte

Konstanz – Ein Jahr Klimanotstand: Was bringt es?

ZDF :

Klimanotstand – vor einem Jahr rief die Stadt Konstanz als erste Stadt in Deutschland diesen aus. Mehr als 60 weitere Städte sind gefolgt. Was hat es gebracht?

Sie waren die Ersten: vor einem Jahr rief Konstanz den Klimanotstand aus. Eine symbolische Aktion, aber mit dem Versprechen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Mehr als 60 Städte und Gemeinden sind dem Beispiel gefolgt. Aber hat was was gebracht?

Quelle und Video (ZDF) , 02.05.2020 14:00 Uhr : https://www.zdf.de/nachrichten/video/politik-klima-klimanotstand-100.html


Ein Jahr Klimanotstand in Konstanz: Symbolpolitik oder echter Wandel?

Daniela Becker , Journalistin, München

Der St.-Stephansplatz liegt mitten in Konstanz. Freitags und dienstags findet dort ein Wochenmarkt statt, an den anderen Tagen ist der Platz üblicherweise vollgeparkt. Vielfach durch Autos mit Schweizer Kennzeichnen, die gern zum Shoppen in das schöne Städtchen am Bodensee kommen. Doch im Moment wirkt der Platz öde: Infolge der Corona-Krise dürfen die Schweizer die Grenze nicht mehr passieren.

Die Ödnis schmerzt den städtischen Klimaschutzkoordinator Lorenz Heublein: Am langen Wochenende um den 1. Mai hätten auf dem St.- Stephansplatz Klimaaktionstage stattfinden sollen, genau ein Jahr nachdem die Stadt als erste deutsche Gemeinde den sogenannten “Klimanotstand” ausgerufen hat. Im Anschluss war geplant, die Fläche nicht wieder vollständig als Parkplatz zu nutzen – sondern fortan als “Stadtwandelaktionsfläche”, wo den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten zum Klimaschutz aufgezeigt werden. “So wollten wir den ‚Notstand’ in eine aktivierende Mitmachphase überführen”, sagt Heublein. “Wir möchten die Stadtgesellschaft einladen, sich zu beteiligen, weil die Stadtverwaltung nur einen Teil zum Klimaschutz beitragen kann.”

Jannis Krüßmann (rechts) und Cyra Mehrer von #FridaysForFuture ist es noch längst nicht genug, was die Stadt Konstanz fürs Klima unternimmt;

Über das Wort ‚Notstand’ war auch in Konstanz lange diskutiert worden. Viele fanden die begriffliche Nähe zu den Notstandsgesetzen unangemessen. “Natürlich macht der Begriff vielen Menschen auch Angst. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise sieht man, dass der Klimawandel insgesamt immer noch eher als etwas sehr Abstraktes ist und weniger als Gefahr wahrgenommen wird. Nur wenn der Handlungsbedarf klar kommuniziert wird, wird auch etwas passieren”, meint Heublein.

So schienen es schließlich auch alle Parteien des Konstanzer Stadtrats zu sehen. “Der Klimanotstand beinhaltet die Aufforderung, diese Gefahren durch schnelles Handeln abzumildern oder zu beseitigen”, heißt es in dem Beschluss vom 2. Mai 2019, der einstimmig gefasst wurde, also mit den Stimmen aller Fraktionen. #FridaysForFuture ist mit dem bisherigen Ergebnis nicht zufrieden

Schnelles Handeln kann Jannis Krüßmann nicht wirklich erkennen. Der 18-Jährige ist einer der Vertreter von #FridaysForFuture in Konstanz, die die Klimaresolution ausgearbeitet hatten. “Wir dachten, mit dem Begriff ‘Notstand’ wird die Dramatik der Lage klar – und dass die Fraktionen selbst aktiv Klimaschutzmaßnahmen in den Gemeinderat einbringen”, sagt Krüßmann. “Das hat definitiv nicht in dem Ausmaß stattgefunden, wie wir uns das erhofft hatten.”

Zwar wurde innerhalb der Verwaltung direkt nach Beschluss des Notstands eine “Task Force Klimaschutz” eingerichtet, die Maßnahmen erarbeitete. “Wir wollten, dass alle Bereiche die Gelegenheit erhalten, ihre Ideen einzubringen, anstatt ihnen einfach etwas aufzuoktroyieren”, sagt Klimaschutzkoordinator Heublein. Heraus kam ein buntes Sammelsurium an Vorschlägen: vom Ausbau des kommunalen Energiemanagements über einen zentralisierten städtischen Fuhrpark und den Ausbau von Geh- und Radwegen bis hin zum Aufbau eines Klimabürgerrats, der die Verwaltung beraten soll. Daneben sollte eine Kommunikationsoffensive gestartet werden, um die Konstanzer Bürger*innen beim Klimaschutz stärker einzubeziehen.

Auch Gebäudesanierungen spielen eine Rolle: So hat sich die Stadt bei der Deutschen Energieagentur (dena) erfolgreich als Modellkommune für Energiespar-Contracting beworben. Die Gemeinde erhält dadurch nun einen kostenlosen Berater an die Seite gestellt, der sich eine kosteneffiziente Strategie überlegt, um in Zusammenarbeit mit Rundum-Dienstleistern ausgewählte Gebäude energetisch zu modernisieren. Immerhin: Der Stadtrat muss jetzt jeden Beschluss auf Klimafolgen prüfen

Eine weitere Maßnahme sind die so genannten “Klimarelevanzprüfungen”. Die Gemeinderäte müssen nun bei jeder Beschlussvorlage per Kästchenabfrage beantworten, ob mit dem Beschluss eine positive, negative oder gar keine Auswirkungen für den Klimaschutz zu erwarten sind. Wird “negativ” ankreuzt, was im Grunde bei nahezu allen Beschlüssen zur Stadtentwicklung und Infrastruktur der Fall ist, muss die eigentliche Begründung zur Vorlage darauf eingehen, wie diese negativen Auswirkungen konkret aussehen – und was man unternommen hat, um diese möglichst gering zu halten.

Quelle : torial.com : https://www.torial.com/daniela.becker/portfolio/490616 ,
und Klimafakten.de : https://www.klimafakten.de/meldung/ein-jahr-klimanotstand-konstanz-symbolpolitik-oder-echter-wandel



Erlangen

Am 29. Mai 2019 wurde in der Universitätsstadt Erlangen der Klimanotstand ausgerufen. Zeit für eine Zwischenbilanz.

1 Jahr Klimanotstand, Zwischenbilanz (Video via Youtube ) : https://www.youtube.com/watch?v=VwVldPfWfLo



Kiel

Praxisbeispiel: Kiel im Klimanotstand | Meine Kommune im Klimanotstand

Deusche Bundesstiftung Umwel

Viedeo :

Durch die Warnungen der Klimawissenschaftler*innen, die Extremwetterereignisse der letzten Jahre und nicht zuletzt durch Aktivitäten von Fridays For Future ist der Klimaschutz ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit gerückt. Die aktuell unverändert ansteigenden Treibhausgasemissionen verlangen nach raschen, ambitionierten Zielsetzungen und umfassenden Handlungen auf allen staatlichen Ebenen. Eine besondere Rolle kommt hier den Städten, Gemeinden und Kreisen zu. Mit ihrer Planungshoheit für Gebäude und im Verkehrsbereich entscheiden die Kommunen heute maßgeblich über die Treibhausgasbelastung der Atmosphäre in der Zukunft. Dank ihrer Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern können hier positive Impulse für Klimaschutz in der Kommune gesetzt werden.

Referentin:
Anna Muche, Klimaschutzmanagerin Stadt Kiel https://www.kiel.de/

Playlist mit allen Videos der Veranstaltung: https://www.youtube.com/playlist?list…
Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/d_b_u/a… ________________________________________

Veranstaltet durch:
Klima-Bündnis: https://www.klimabuendnis.org
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: https://www.klimaschutz-niedersachsen…
EnergieAgentur.NRW: https://www.energieagentur.nrw/
LandesEnergieAgentur Hessen: https://www.landesenergieagentur-hess…
Deutsche Bundesstiftung Umwelt: https://www.dbu.de/

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) https://www.dbu.de/



Veranstaltung : Meine Kommune im Klimanotstand – Was nun

Zusammenfassung der Veranstaltung | Meine Kommune im Klimanotstand – Was nun , 29.01.2020 DBU , Zentrum für Umwelt


Video : https://www.youtube.com/watch?v=M_9q5wu4ZGY

Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU
Durch die Warnungen der Klimawissenschaftler*innen, die Extremwetterereignisse der letzten Jahre und nicht zuletzt durch Aktivitäten von Fridays For Future ist der Klimaschutz ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit gerückt. Die aktuell unverändert ansteigenden Treibhausgasemissionen verlangen nach raschen, ambitionierten Zielsetzungen und umfassenden Handlungen auf allen staatlichen Ebenen. Eine besondere Rolle kommt hier den Städten, Gemeinden und Kreisen zu. Mit ihrer Planungshoheit für Gebäude und im Verkehrsbereich entscheiden die Kommunen heute maßgeblich über die Treibhausgasbelastung der Atmosphäre in der Zukunft. Dank ihrer Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern können hier positive Impulse für Klimaschutz in der Kommune gesetzt werden.

Statements von:

  • Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär
  • • Prof. Dr. Markus Große Ophoff, DBU Zentrum für Umweltkommunikation
  • • Anna Muche, Klimaschutzmanagerin Stadt Kiel
  • • Cornelia Rösler, Deutsches Institut für Urbanistik
  • • Dr. Dag Schulze, Klima-Bündnis
  • • Dr. Karsten McGovern, LandesEnergieAgentur Hessen
  • • Josephine Dai, Fridays For Future Osnabrück
  • • Cord Hoppenbrock, Klimaschutzmanager Landkreis Osnabrück
  • • Marcus Müller, Stadt Lüdenscheid
  • • Heinrich Strößenreuther, GermanZero
  • • Sarah Göttlicher, WertSicht
  • • Isa Reher, Kreis Stormarn