Klimacamp FFF — Vorbereitung startet

Wir (FFF) wollen ein Klimacamp in #Bochum aufbauen- wie krass ist das denn?😱😍

Aber halt- was soll das denn sein, ein “Klimacamp?”🤔

Ein #Klimacamp ist ein Ort, an dem….
… wir für einen begrenzten Zeitraum mit unseren #Klima-Forderungen sichtbar sind
… wir Banden knüpfen und #Wissen teilen
… wir Druck auf die #Politik ausüben
… wir für alle #Menschen ansprechbar sind
… wir klar machen: Klimakatastrophe ist #Jetzt, und wir müssen alles tun, um sie aufzuhalten 📣✊🏻

Und dafür brauchen wir dich❗ Komm am #

Mittwoch, dem 02.02 um 18:30 Uhr
in unsere Zoom-Konferenz

zum Gründungsplenum der neuen Gruppe und plane mit! 💪 Den Link bekommst du, indem du uns per Direkt-Nachricht anschreibst. Wir freuen uns schon auf dich! ✌️

( MailTo: anfragen@fffbochum.de )

Klimawandel-Buch — Machste dreckig – Machste sauber: Die Klimalösung

(Dez, 2021 ) Original : hier

Zwei Studenten erklären mit kurzen Texten, anschaulichen Grafiken und der Unterstützung von über 250 Wissenschaftlern die Maßnahmen zur Lösung des Klimaproblems

Sven PLöger :
Statt lähmender Katastrophenangst sind Ideen gefragt, die jeder und jedem Mut machen. David & Christian bringen das in beeindruckender Weise und mit tollen Grafiken auf den Punkt. Ein so wichtiges Buch!

  • Leseprobe : hier
  • Einzelne Grafiken : hier
  • Alle Grafiken (Achtung 60MB) : hier

Verkleinerte Grafiken

Titel der Folien

Lassen Sie uns gemeinsam den Klimaschutz in die Tat umsetzen!

  • Grundlage des Klimas
    • — Der Unterschied zwischen Wetter und Klima
    • — Die Erwärmung seit der Industrialisierung
    • — Die Ursache des Klimawandels: Der Treibhauseffekt
  • Folgen des Klimawandels :
    • — Der Grönländische Eisschild schmilzt…
    • — Der Unterschied zwischen einer 1,5 und 2 Grad Erwärmung
  • Loesung
    • — Wie können wir das 1,5 Grad-Limit einhalten?
    • — Wo entstehen die Treibhausgasemissionen?
    • — Das Klimaproblem ist ein Energieproblem… … aber noch immer stammt der Großteil der weltweit benötigten Primärenergie aus fossilen Energien!
    • — Erneuerbare Energien werden immer wettbewerbsfähiger!
    • — Smart-Grid – das Energiesystem der Zukunft
    • — Zukünftig wird Solarenergie weltweit am meisten Energie liefern!
    • — Wind in Deutschland
    • — Energiespeicher unterstützen eine stabile Energieversorgung.
    • — Übersicht der notwendigen Maßnahmen zur Errichtung eines klimafreundlichen Gebäudes.
  • Folgen des Klimawandels
    • — Welche Verkehrsmittel verursachen die meisten Emissionen?
    • — Beim Elektroauto gilt: Je mehr Ökostrom getankt wird, desto besser!
    • — Die richtige Lagerung von Lebensmitteln hilft Lebensmittelverschwendung und damit Emissionen zu vermeiden!
  • Loesung
    • — Emissionen verschiedener Nahrungsmittel
    • — Industrieländer konsumieren zu viele tierische Produkte!
    • — Wie funktioniert eigentlich ein CO2-Preis?
    • — Zusammenfassung der wichtigsten Klimaschutzmaßnahmen
    • — Klimaschutz gelingt nur, wenn alle mit anpacken!

  • Deshalb sind hier die 7 wichtigsten Dinge, die jeder tun kann!

Impressionen von der 1. KlimaDemo 2022

Heute waren nur 140 Personen bei der Klimademo.

Wie rechtfertigen wir in der westlichen Welt eigentlich in den Urlaub zu fliegen oder bereits im Januar Erdbeeren zu essen welche in geheizten Gewächshäusern gewachsen sind und mit dem Flugzeug zu uns transportiert wurden, wenn dadurch im Rest der Welt Menschen verhungern, weil es dort seid Monaten wegen der Klimakatastrophe nicht mehr geregnet hat?

Einige Impressionen

Weitere Bilder und Berichte :

  • FFF-Forderungen (bei boklima) : hier
  • bo-alternativ : hier
  • AKU : hier
  • FFF : hier
  • Waz : (als PDF ) , hier

Die Klimaretter – haben wir noch eine Chance? (ARD)

(10.01.22, ard.de ) , Original : hier (43:00min)

Weltweit werden in Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten Lösungen für das drängendste Problem unserer Zivilisation gesucht. Die Macher der Doku besuchten Klimaretter:innen im Sudan, in Indonesien und Europa.

Vorschau-Video : hier (00:29min)

Jedes Mal, wenn die Frauen in Shagra einen Akazien-Setzling in den Sand Darfurs einpflanzen, ist das in dem sudanesischen Dorf ein Anlass großer Freude. Der Baum wird seine Wurzeln hundert Meter ins Erdreich treiben und besser gegen die Dürren in der Sahelzone gewappnet sein als die meisten anderen Pflanzen. Er wird Gummisaft absondern, wenn die Frauen nach ein paar Jahren die Rinde anritzen. Der Verkauf von Gummi arabicum wird die Armut im Dorf lindern. 65.000 Akazien wachsen bereits in Darfur: ein Segen für die bitterarme Region und zugleich ein Kohlendioxid-Speicher, der dazu beitragen kann, die Erderwärmung zu begrenzen.

Besuch bei Klimaretter:innen

Weltweit werden in Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten Lösungen für das drängendste Problem unserer Zivilisation gesucht. Die Macher der Doku besuchten Klimaretter:innen im Sudan, in Indonesien und Europa. Deren Erfindergeist lässt Winddrachen steigen, Gebäude abkühlen, Länder durch Ökostrom-Trassen verbinden oder Kohlendioxid aus der Atmosphäre saugen. Ihre Arbeit entscheidet mit über die Lebensbedingungen der nächsten Generationen.

Ein Film von Thomas Aders

Diese Sendung online first ab 3. Januar und nach der Ausstrahlung 12 Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar.


Es ist das drängendste Problem unserer Zivilisation: Der Klimawandel. Weltweit suchen Menschen in der Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten nach Lösungen, um das Klima zu stabilisieren. In dieser Doku besuchen die Macher zahlreiche Klimaretter:innen auf der Welt und präsentieren ihre Vorschläge. Zum Beispiel reisen sie nach Dafur im Sudan, wo Frauen Akaziensetzlinge pflanzen, die ihre Wurzeln weit in den Boden treiben. So trotzen sie der Dürre und speichern Kohlendioxid. Außerdem geht es noch nach Indonesien und Europa.



Ähnliche Sendungen

Schlagworte: Wissenschaft/Forschung Umweltfragen/Klima Dokumentation/Reportage Lassen Sie sich durch die An- und Abwahl der Schlagworte entsprechende Sendungen anzeigen.

FFF Forderungen für die 1. 100 Tage

FFF Forderungen

Siehe hierzu auch die Sofortmaßnahmen von BoKlima im Rahmen des Klimaplan Bochum 2035 : hier


Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5°C-Ziels

Fridays for Future fordert die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5°C-Ziels. Explizit fordern wir für Deutschland:

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Entscheidend für die Einhaltung des 1,5°C-Ziels ist, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich stark zu reduzieren. Deshalb fordern wir ab sofort:

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine CO2-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180€ pro Tonne CO2

Weitere Infos :

https://cloud.fridaysforfuture.is/s/QBHr2dzSwYzgyqx

Neues zur Neustr

(28.12.21) Bilder vom TeilAbriss

Zur Erinnerung , 2015 :

Zur Erinnerung , 2015

Weitere Briefe aus dem Post-Kasten :

Die bisherigen Briefe : Neustr. : Reaktionen , Antworten


Weitere Dokumente aus dem RIS (Stadtverwaltung)


Links zu bisherigen Neustr – Beiträgen

Klimaplan Historisch (25.03.2000)


Zu den Dokumenten und Links zum Klimaplan 2035


Bochum Agenda 21
Antrag an das Plenum des Forumstages am 25.03.2000

Antragsteller: AG Leitbilder (Beschluss vom 22.3.00)

Die Teilnehmenden am Forumstag fordern die zuständigen Gremien der Stadt Bochum (Agenda-Beirat und Stadtrat) auf, folgende Agenda-Projekte auf den Weg zu bringen:

I. Stadtentwicklungsplan “Nachhaltiges Bochum 2010”

Bis zum Frühjahr 2002 (Mitte der aktuellen Ratsperiode) wird vom Rat der Stadt Bochum ein Stadtentwicklungsplan “Nachhaltiges Bochum 2010” verabschiedet. Dieser Plan enthält:

  1. Grundsätze und Leitziele für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Bochum Eine Grundlage für den Diskussionsprozess ist das entsprechende Papier der AG Leitbilder vom 11.1.2000. Die Verabschiedung der “Grundsätze und Leitziele” durch den Rat könnte und sollte noch im Jahre 2000 erfolgen.
  2. Konzept für Nachhaltigkeits- und Umweltqualitätsziele mit Indikatoren
    für zentraleHandlungsfelder der Stadtentwicklung

An Vorschlägen für Indikatoren nachhaltiger Entwicklung arbeitet derzeit ein Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum (Agenda-Büro). (Vgl. dazu die entsprechende Arbeitsvorlage auf dem Forumstag.)

  1. Handlungskonzept zur Erreichung der Nachhaltigkeits- und Umweltqualitätsziele

(Maßnahmenbündel, Zeitplan mit Zwischenschritten, Akteure, finanzieller Mitteleinsatz, Umsetzungsberichte zur Zielerreichungskontrolle) Hier kommt es darauf an, bei der Fortschreibung der verschiedenen Rahmenpläne (vgl. Bochum-Planung 2010) und Fachpläne die Nachhaltigkeits- und Umweltqualitätsziele zu konkretisieren, zu präzisieren und maßnahmenbezogen zu integrieren.

II. Klimaschutzkonzept Bochum 2010

1. Klimaschutzkonzept Bochum 2010: Als Einstieg in den Stadtentwicklungsplan “Nachhaltiges Bochum 2010” verabschiedet der Rat der Stadt bis Herbst 2001 ein Klimaschutzkonzept Bochum 2010. Das Ziel dieses integrierten Maßnahmenkonzeptes ist, die Vorgaben des Klima-Bündnisses – Reduktion der CO2-Emissionen um die Hälfte bis 2010- zu realisieren.

2. Klimaschutzbericht: Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, bis Ende des Jahres einen Klimaschutzbericht für Bochum vorzulegen. Dieser Bericht soll gleichzeitig eine Erfolgskontrolle des “Bochumer Energiekonzeptes” aus dem Jahre 1993 beinhalten.

3. Wissenschaftliches Gutachten: Um Handlungsempfehlungen für das Klimaschutzkonzept und den Klimaschutzbericht auf fundierter Datenbasis zu erarbeiten, gibt der Rat der Stadt noch im Frühjahr 2000 ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag. Dessen Aufgaben sind:

  • Umsetzungsorientierte Maßnahmenvorschläge, insb. für die klimarelevanten Bereiche Energie
  • Als Grundlage für die Maßnahmenvorschläge: Erhebung der Ist-Situation beim Energie-

Die Erfahrungen mit entsprechenden Gutachten für andere Städte zeigen, dass für ein fundiertes Klimaschutz-Gutachten ein Kostenansatz von 150.-200.000 DM erforderlich ist. Für dieses Gutachten soll daher für den kommenden Jahresetat 2000 der Stadt ein Betrag in Höhe von 150.-200.000 DM bereitgestellt werden (unabhängig vom Agenda-Budget).

Die Beantragung dieses Haushaltspostens ist dringlich, da die Verabschiedung des Haushaltes auf der Hauptausschusssitzung am 3.5.2000 ansteht.

Begründung des Antrags:

Der Bochumer Agenda-Prozess befindet sich nun seit über einem Jahr in seiner aktiven Phase (Beginn mit der Info-Börse am 30.1.99). Es ist daher an der Zeit, dass sich die Agenda-Aktiven über ihre Beteiligung an Arbeitsgruppen, Foren und der Vorbereitung von Einzelprojekten hinaus darüber verständigen, zu welchem konkreten Ziel mit welchen Zwischenschritten in welchem Zeitrahmen die Agenda-Aktivitäten insgesamt hinführen sollen.

Der Agenda-Prozess: Initiierung einer nachhaltigen Entwicklung für die gesamte Stadt oder Förderung von Einzelprojekten?

Auf dem Foren-Tag soll die Vorstellung von Projekten aus der Arbeit der einzelnen Foren einen gewichtigen Raum einnehmen, um eine Entscheidung über die Förderung von ausgewählten Projekten aus dem Budget des Agenda-Prozesses vorzubereiten.

Nichts spricht gegen das Vorgehen, einzelne Projekte finanziell zu fördern, die in besonderer Weise geeignet erscheinen, eine nachhaltige Entwicklung in Bochum anzustoßen und diesen Entwicklungsprozess gleichzeitig zum Ausdruck zu bringen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind allerdings Zweifel angebracht, den noch jungen Agenda-Prozess auf die Auswahl von Einzelprojekten zu fokussieren, da noch keinerlei Verständigung unter den Agenda-Beteiligten über das Gesamtprofil der angestrebten nachhaltigen Entwicklung in Bochum erfolgt ist. Bevor hierüber aber keine tragfähige Klärung erreicht ist, besteht die Gefahr, dass die Konzentration auf Einzelprojekte von der Befassung mit der Gesamtentwicklung der Stadt ablenkt und darüberhinaus inhaltlich gesicherte Entscheidungsgrundlagen für die Auswahl von Einzelprojekten fehlen. Über Einzelprojektförderung hinaus wird aber der Agenda-Prozess seinem Anspruch auf Nachhaltigkeit nur gerecht, wenn er in einem integrativen Politikansatz die Gesamtentwicklung der Stadt Bochum in den Blick nimmt.

Integrativer Agenda-Ansatz

Bei einem integrativen Ansatz des Agenda-Prozesses stehen nicht Einzelaspekte, sondern die Stadtentwicklung in ihrer Gesamtheit und Vielfalt auf dem Prüfstand. Auf dem Weg über die Formulierung von konkreten Qualitätszielen soll der Agenda-Prozess in ein konkretes und verbindliches Handlungs- und Maßnahmenprogramm der Stadt führen. Zu vermeiden ist, dass die Agenda 21 ein unverbindlicher Empfehlungskatalog für die Entscheidungsträger der Stadt wird. Vielmehr sollte die Bochum Agenda 21 das zentrale Steuerungsinstrument für die zukünftige Stadtentwicklung werden. Dabei müssen die verschiedenen Handlungsfelder der kommunalen Politik unter dem Gesichtspunkt der nachhaltigen Entwicklung miteinander vernetzt werden.

Der Agenda-Prozess als Initiierung einer grundlegenden Neuausrichtung der städtischen Entwicklung auf das Ziel der Nachhaltigkeit schließt die Förderung von Einzelprojekten (Projektansatz) gerade dann ein, wenn diese Vorbild- und Initialfunktion für die weitere städtische Entwicklung haben.

Verfahrensschritte

Unverzichtbar ist es, sich auf einen tragfähigen Konsens über die Grundsätze und Leitziele für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Bochum zu verständigen. Bezogen auf die zentralen Handlungsfelder der städtischen Politik müssen dann konkrete Umweltqualitätsziele

(z.B. zur Reduzierung der Luftverschmutzung) formuliert werden, deren Umsetzung anhand von Nachhaltigkeitsindikatoren (z.B. CO2-Emission) dann gemessen und kontrolliert werden kann. Bezogen auf die zentralen Handlungsfelder muss dann eine Ist-Analyse (Bestandsaufnahme) erfolgen, um anschließend aus der Differenz von Ist- und Soll-Zustand die Maßnahmen ableiten zu können, die zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung erforderlich sind. Die Umweltqualitätsziele dienen also als politisch relevante Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für die politischen Entscheidungsträger.

Um den mittlerweile ein Jahr alten Agenda-Prozess in einem überschaubaren Zeitrahmen zum Erfolg zu führen, erscheint es notwendig und zielführend, für die einzelnen Verfahrensschritte (bei aller gebotenen Vorsicht ) zeitliche Vorgaben zu vereinbaren. Ansonsten droht der Prozess, sich ins Unverbindliche zu verlaufen.

Aus dem ganzheitlichen Ansatz des Agenda-Prozesses folgt, dass es nicht damit getan ist, ein Agenda-Budget mit 200.000 DM/Jahr auszustatten bei einem Haushaltsvolumen der Stadt Bochum von ca. 1,7 Milliarden DM. Vielmehr ist es erforderlich, das gesamte Ausgabeverhalten der Stadt an den Kriterien der Nachhaltigkeit auszurichten.

Es ist schwierig, mit der nachhaltigen Entwicklung konkret zu beginnen, wenn man nicht zu Beginn eine sinnvolle Auswahl von Maßnahmen trifft. Für eine solche Auswahl bietet sich ein Handlungsfeld an, das selbst schon hinreichend komplex (fachpolitik-übergreifend) und in hohem Maße konsensual ist. Dies trifft in einzigartiger Weise für das Feld des Klimaschutzes zu.

Klimaschutzkonzept als Einstieg in eine ganzheitliche nachhaltige Entwicklung

Der Klimaschutz stellt sowohl eine globale wie auch nationale und kommunale Aufgabe allerersten Ranges dar, wenn es um nachhaltige Entwicklung geht. Aus diesem Grunde ist auch die Stadt Bochum seit 1994 Mitglied im “Klimabündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder”. Die Mitglieder dieses Bündnisses verpflichten sich auf eine “Reduzierung der CO2-Emissionen der Kommunen mit dem Ziel einer Halbierung bis zum Jahr 2010″ sowie auf eine “weitgehende Reduzierung aller treibhausrelevanten Gase im kommunalen Bereich” (Zweck des Vereins, §2 der Vereinssatzung). Bisher fehlt in Bochum die Ausarbeitung eines integrierten Handlungskonzeptes, das umfassend Maßnahmen enthält, die die Erreichung dieses ehrgeizigen Klimaschutzzieles gewährleisten können.

Wir schlagen vor, die Erarbeitung eines Bochumer Klimaschutzkonzeptes mit zeitlichem Vorrang anzugehen. Ein solches Handlungskonzept umfasst die Bereiche Energie, Verkehr, Stadtplanung, Umwelt, Soziales als auch Wirtschaft(sförderung). Es ist also aufgrund seiner Komplexität wesentlich mehr als ein Einzelprojekt. Um gesicherte Zielvorgaben für die Politik machen zu können, ist zuerst eine Bestandsaufnahme der CO2-Emissionen –nach Verursacherbereichen getrennt- im Bereich der Stadt Bochum erforderlich. Diese Arbeitsschritt sollten –wie in anderen Agenda-Kommunen auch- von einem ausgewiesenen wissenschaftlichen Institut ausgeführt werden.