Trotz aller Versuche , die Stadt(Verwaltung) lässt abholzen (MI 15.10.25). Was in 80, 90 und teilweise über 100 Jahren gewachsen ist — in 3h nieder geraspelt…. — traurig.
Wenn mal etwas Bereitschaft , Interesse und Bemühungen da gewesen wären wäre das nicht nötig gewesen — klar ein Saugbagger oder andere verfahren kosten vlt. “3.50 Euro” mehr aber dazu war ja UNSERE Stadt nicht bereit. Die Stadt bringt uns wiedermal ein Stück näher zur waldärmsten Stadt ….
Kategorie: Aktuell
LOST TREE GALLERIE — Video, weitere Berichte
LOST TREE GALLERY — die Graf Adolf Straße wird leider in Kürze abgeholzt :-( :-(
Leider ist die Verwaltung auf keine der Argumente von BoKlima und weiteren AkteurInnen eingegangen und der Rodungstermin für die 26 Platanen steht kurz bevor.
Dies möchte BoKlima nicht ohne einen letzten Rettungs-Versuch hinnehmen.
Daher diese Aktionen :
(1) Lost Tree Galerie
26 Personen (Anwohner, BoKlima-Aktive, … ) sprechen sich noch mal für den Baumerhalt aus und zeigen auf, was die Bäume alles leisten :
a) Übersicht :
( Auf Wunsch von 2 Personen gelöscht )
b) Einzelbetrachtung :
( Auf Wunsch von 2 Personen gelöscht )
(2) VideClip (3:30min)
(3) Leserbrief an die Bochumer Medien
Gut recherchiert ?
Leserbrief von BoKlima zu “26 dicke Bäume werden gefällt” (WAZ 4.10.25)
Einmal mehr wird der Leserschaft der WAZ dargelegt, was uns unsere Stadt zur Graf-Adolf-Straße und ihren Platanen mitteilen möchte: alles unausweichlich, alles alternativlos. Spitz formuliert: wir sind nun mal gezwungen den Ast, auf dem wir sitzen, abzusägen. Und das möge bitte jeder verstehen.
Schade, dass in dem Artikel nicht vorkommt, dass sich das Bochumer Klimaschutzbündnis BoKlima mit den über die Zeit changierenden Argumenten des Tiefbauamtes geduldig auseinandersetzte und dass es schließlich Akteneinsicht nahm. Fazit: die Fällungen sind keineswegs unausweichlich. Dabei verweisen wir auf
- unseren 20. Klimanotstandsbrief vom 26.11.2024,
link : https://boklima.de/?p=14598 - unsere Bürgeranregung zum 20. Klimanotstandsbrief vom 11.12.2024
link : https://boklima.de/?p=14609 - unseren Nachtrag zum 20. Klimanotstandsbrief vom 15.04.2025, der auch einen Antrag auf Akteneinsicht enthielt.
link : https://boklima.de/wp-content/uploads/2025/10/250414-20.1-knb-20-nachtragmitba-graf-adolf-strasse-20250415.pdf
Letztlich konnte weder das Tiefbauamt noch deren Akte die kritischen Fragen von BoKlima schlüssig beantworten. Über die notwendigen Abwägungen zur Findung einer bestmöglichen Lösung war nichts zu finden. Zudem befand sich in der gesamten Akte nicht der kleinste Hinweis darauf, dass die von der Verwaltung behauptete und in dem WAZ Artikel erwähnte “erneute Prüfung”, den Erhalt der Platanen betreffend, überhaupt jemals stattgefunden hat.
Über die Fällung der Platanen hinaus hält BoKlima die Form der Straßensanierung für nicht zeitgemäß: während sich unsere Stadt überregional in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen sonnt (ZEIT 21.8.2025), wurde hier weder die Weiterverwendbarkeit des Unterbaus oder Alternativen zur Rohr- und Kabelverlegung in den Gehwegen geprüft. Es wurde auch nicht die proklamierte Mobilitätswende oder das Schwammstadtprinzip in die Planungen einbezogen. Denn weder der dringend erwünschte Radverkehr, noch der Umgang mit künftig zunehmenden Starkregenereignissen, hat Eingang in die Planungen gefunden.
Auch die vom Tiefbauamt immer wieder angeführten Maximalforderungen an mögliche Gewegbreiten verdienten eine kritische mediale Auseinandersetzung. Zumal wenn wie hier, andere wichtige Belange komplett unter den Tisch fallen müssen. Letztlich muss der Verkehrsraum sinnvoll und gerecht aufgeteilt werden um bestmögliche Kompromisse zu finden. Muss erst erwähnt werden, dass auch jeder mobilitätseingeschränkte Mensch kühlenden Schatten, Vogelgezwitscher und raschelndes Laub genießt?
Abschließend möchten wir richtigstellen, dass es sich bei der am Samstag gestarteten LOST TREE GALLERY um eine Plakataktion des überparteilichen Bochumer Klimaschutzbündisses BoKlima handelt, und nicht, wie der Artikel es nahe legt, um eine Aktion der UWG:FreieBürger. Dass Anhänger verschiedener Parteien und Wählergemeinschaften das Bochumer Klimaschutzbündnis bei dieser Aktion unterstützen und die Art dieser Straßensanierung ebenfalls kritisch sehen, freut und bestätigt uns.
Gleichzeitig distanzieren wir uns von dem Anwurf “Ihr seid bekloppt”, der in dem Zusammenhang zitiert und im gleichen Absatz wie das Bochumer Klimaschutzbündnis genannt wird. Wir hoffen weiterhin auf konstruktive Austausche zur Erzielung bestmöglicher Ergebnisse für Bochums heutige und zukünftige Bürger:innen. Und wir hoffen, dass unsere Hoffnungen nicht vergeblich sind.
(4) Pressemitteilung Eröffnung der ‘Lost Tree Galerie’ , 07.10.25
(5) Impressionen: Plakatehängen
(6) Links den anderen Medien
- (08.10.25, bo-alt ) , Wenn Bäume reden könnten… — Einladung zur LOST TREE GALERIE — Graf-Adolf-Straße , Wattenscheid
- (07.10.25, Radio BO ) , Neugestaltung der Graf-Adolf-Straße in Bochum beginnt — Am Montag (13.10.) beginnen die Straßen- und Kanalbauarbeiten auf der Graf-Adolf-Straße in Wattenscheid. Im Vorfeld hatte es große Proteste gegen damit einhergehende Baumfällungen gegeben.
Klimaschützer wehren sich — Mit einer Bilder-Aktion zeigt das Bochumer Klimaschutzbündnis, dass sie nicht einverstanden sind mit der Abholzung der 26 alten Platanen. Deswegen haben sie Plakate mit ihren Gesichtern und Forderungen an die Bäume geheftet. Sie schlagen eine Planung der Sanierung vor, die den Erhalt der Platanen sicherstellt. - (06.10.25, WAZ) , Leserbrief zu dem Missverhältnis von der Behandlung durch die Verwaltung von der Graf-Adolf-Str und dem Gröppersweg in Langendreer : hier
- (04.10.25, WAZ ) , 26 dicke Bäume werden gefällt — Die Graf-Adolf-Straße wird saniert. Gleich zu Beginn müssen die Platanen weichen : hier
- (01.10.25, WAZ ) , Anwohner fordern Baumfällungen : hier
- ..
(7) Link Liste – Verweise auf weitere Berichte
- Link zur Petition “Rettet Bochums Bäume” von versch Bochumer Initiativen : https://openpetition.de/!rbb
- Link zur Petition der UWG : FB 1b) https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-platanen-in-der-graf-adolf-strasse-in-wattenscheid
- KlimaNotstandsBriefe zum Thema :
- 20. KNB (23.11.24) (PDF) Graf-Adolf-Straße – geplante Fällungen von Platanen — Alternativen von BoKlima
- 20a KNB-20a (11.12.24) (PDF) BoKlima : Bürgeranregung (Paragraf 24-Eingabe) zu Graf-Adolf-Straße
- 20b. KNB-20b (15.04.25) (PDF) Nachtrag zum Offenen Brief nebst Bürgeranregungen zur Sanierung der Graf-Adolf-Straße in Bochum-Wattenscheid —
Sanierungsaspekte bei der Straßenerneuerung der Graf-Adolf-Straße – Antrag auf Akteneinsicht und Fragen zum Sanierungskonzept
- (12.12.24, BoKlima) , BoKlima : Bürgeranregung (Paragraf 24-Eingabe) zu Graf-Adolf-Straße
Weitere Infos und Hintergrund
- (bo-aktiv.de)
Waldvernichtung trifft auf klimaschonende Wohnbebauung Bebauungsplan 0862 – Markstraße / Stiepeler Straße
https://bo-aktiv.de/bebauung-erichkaestnerschule
(mit Diskussionsbeitraegen) - (bo-alt) Bochums Bäume ab sofort Wahlkampfthema!
https://www.bo-alternativ.de/2024/11/26/bochums-baeume-ab-sofort-wahlkampfthema/ - (BoKlima) Petition ‘Rettet unsere Bäume’ — Papier-Sammelbogen
https://boklima.de/?p=14586 - (BoKlima) BoKlima Fragem Rat , Antworten Dr. Bradtke und Nachfrage BoKlima
https://boklima.de/?p=14592 - (Boklima) Bäume retten — WDR kommt — Di 22.10.24 , 14:30h — EKS , Ecke Markstr. / StiepelerStr
https://boklima.de/?p=14453 - (BoKlima)
Impressionen von : “Bäume retten — WDR kommt — EKS , Ecke Markstr. / StiepelerStr
https://boklima.de/?p=14492 - (BoKlima)
Weitere Entwicklung in Sachen Baum- / Wald-Rettung Markstr., EKS
https://boklima.de/?p=14551 - (BoKlima)
Ratssitzung 21.10.24 10h : Aufruf zur Demo 09:30 Glocke ; BoKlima Fragen zu EKS
https://boklima.de/?p=14560 - (bo-alternativ)
Protestkundgebung gegen die geplante Abholzung von hunderten Bäumen 1
https://www.bo-alternativ.de/2024/11/17/protestkundgebung-gegen-die-geplante-abholzung-von-hunderten-baeumen/
LOST TREE GALLERY — Graf Adolf Straße , Leserbriefe
Leserbriefe WAZ ,
- Nach Gutsherrenart regiert
- Wir brauchen Bäume
- Die Fällungen sind nicht unausweichlich
- Zweierlei Maß?



Weitere Infos / Links
- (08.10.25, BoKlima) , LOST TREE GALLERY — die Graf Adolf Straße wird leider in Kürze abgeholzt
(Beitrag mit Plakaten, PM, und weiteren Links) - .
Irrtümer beim Strom sparen –richtig oder falsch?
Die Verbraucherzentrale Bochum NRW klärt über 6 Stromsparmythen auf und stellt 6 Irrtümer klar und lädt zur Beratung ein : >>Sparen bei den Stromkosten hat im Alltag vieler privater Haushalte eine hohe Bedeutung. Doch einige überlieferte Tipps und Verhaltensweisen entpuppen sich häufig als Irrtum oder haben gegenteilige Effekte. „Wichtig ist, sich zu informieren, seine Verhaltensweisen kritisch zu prüfen und Schritt für Schritt die eigenen Stromsparroutinen im Alltag zu finden und anzuwenden“, sagt Stephanie Kallendrusch, Energieberaterin von der Beratungsstelle Bochum der Verbraucherzentrale NRW. Doch was sind gängige Irrtümer rund um Strom sparen im Haushalt?
Irrtum1:
Licht an- und ausschalten verbraucht mehr Strom als Licht brennen zu lassen
Stimmt nicht! Das gilt weder für moderne LED- noch für Halogenlampen. Leuchtmittel, die ausgeschaltet sind, verbrauchen immer weniger Energie als brennende. Wer beim Verlassen eines Raumes die Beleuchtung ausschaltet, spart Strom und damit bares Geld. Der Irrtum stammt noch aus der Zeit der als Energiesparlampen bekannten Kompaktleuchtstofflampen. Bei diesen erhöhte ein häufiges An- und Ausschalten den Stromverbrauch und verkürzte ebenso ihre Lebensdauer.
Irrtum 2: Ungenutzte Ladegeräte in der Steckdose verbrauchen keinen Strom
Nein! Der Energieverbrauch bei einem Smartphone- oder Tabletladekabel ohne aktiven Ladevorgang ist zwar kaum messbar. Allerdings verbrauchen alle im Stromnetz befindlichen elektrischen Geräte auch im Leerlauf Energie. Wer mehrere Ladegeräte im Haushalt nutzt, kann die Netzteile nach Gebrauch wieder aus der Steckdose ziehen oder dafür stromsparende, abschaltbare Steckdosenleisten einsetzen. Damit lassen sich alle Geräte in einem Schritt vom Stromnetz trennen.
Irrtum 3: Geräte im Standby-Modus kosten kein Geld
Entspricht nicht der Wahrheit! Standby-Geräte wie Fernseher, Musikanlage, Spielkonsole und andere Geräte im Haushalt laufen im Standby im Bereitschaftsmodus weiter. Eine abschaltbare Steckdosenleiste schafft Abhilfe. Beim Internet-Router, der nie ganz ruht, kann man in den Einstellungen in den Stromspar-Modus wechseln. Denn der jährliche Stromverbrauch eines Routers ist ähnlich hoch wie der eines Kühlschranks. So lässt sich der Stromverbrauch nachts, wenn der Router keine aktive Funktion hat, per Programmierung reduzieren.
Irrtum 4: Backofen vorheizen ist immer notwendig
Fast nie! Meist steht dies als Zubereitungstipp auf vielen Back- und Kochrezepten und auf Verpackungen von Fertigprodukten. Bis auf wenige Rezeptausnahmen wie beispielsweise Blätterteig, bei dem es auf eine hohe Temperatur von Beginn an ankommt, gelingen die Produkte auch so bei gleichem Geschmack. Ein Nachteil beim Vorheizen: Man wartet oft zu lang, bis etwa Fertigprodukte in den Backofen gestellt werden und verbraucht unnötig Energie. Grundsätzlich empfiehlt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung des Gerätes. In der Regel finden sich dort Temperatur- und Zeitempfehlungen und Anregungen zum energiesparenden Backen.
Irrtum 5:
Eco-Programm bei Wasch- und Spülmaschinen läuft zu lange und spart keinen Strom
Stimmt nicht. Bei Waschmaschinen im Eco-Modus beruht die längere Waschdauer auf längerem Einweichen der Wäsche und häufigerem Hin- und Herschaukeln der Trommel. So wird eine höhere Aufheizenergie vermieden, weil die reinigende Bewegung der Trommel weniger Energie benötigt als das Aufheizen des kalten Wassers auf 60 Grad. Ähnliches gilt bei Spülmaschinen im Eco-Programm: Die häufigere und längere Bewegung der Sprüharme benötigt weniger Strom als das Aufheizen des Wassers im Normalbetrieb.
Irrtum 6: Tiefkühltruhe kühlt besser, je niedriger die Temperatur ist
Nein! Beim Tiefkühlen sind minus 20 Grad nicht besser als minus 18 Grad für die Haltbarkeit von tiefgekühlten Lebensmitteln. Das Wachstum von Mikroorganismen wird bei minus 18 Grad vollends gestoppt, eine niedrigere Temperatureinstellung verbraucht daher unnötig Strom. Wichtig ist, dass man Türen von Gefrierschränken nicht zu lange geöffnet hat und nach dem Füllen und Entnehmen von Lebensmitteln schnell wieder schließt. So bleibt die Kühltemperatur konstant und es sammelt sich weniger Eis an. Hat sich bereits Eis im Kühlfach gebildet, hilft Abtauen beim Energiesparen.
Weiterführende Infos:
- Strom sparen im Haushalt: https://www.verbraucherzentrale.nrw/node/10734
- Aktuelle Veranstaltungen rund um das Thema Energie unter:
www.verbraucherzentrale.nrw/e-veranstaltungen - Für weitere Informationen:
Beratungsstelle Bochum , Verbraucherzentrale NRW e.V.
Stephanie Kallendrusch I Energieberaterin
T +49 234 974737 33
bochum.energie@verbraucherzentrale.nrw
www.verbraucherzentrale.nrw - <<
Impressionen der letzten PV-Workshops vom September 2025
Im September 2025 hat BoKllima zusammen mit der Verbraucherzentrale Bochun 4 PV (Photovoltaik) -Veranstaltungen durchgeführt. Hier nun ein paar Impressionen.
Am 06.09.25 waren wir auf dem Hammer-Stadtteil und Kirch-Fest. Ähnlich wie in Linden wurde hier kleine Vorführungen und eher Einzelgespräche geführt. Es gab recht reges Interesse und interessante Gespräche, insbes. auch mit Leuten , die schon länger eine PV-Anlage haben.
Am 24.09.25 gab es zum ersten Mal einen PV-Spaziergang. (( Ankündigung : “WattWanderung” — PV-Spaziergang (in Stiepel) ))
Hier wurden 4 laufende Dachanlagen gezeigt und besprochen sowie 3 sog. Balkonkraftwerke. Es waren Anlagen aus den Anfängen (2010) und neue Anlagen aus 2023, 2024. Hier wurden viele Fragen und Probleme besprochen — insbes. auch die Handweker- / Solatuer-Situation. Eine Dachanlage wurde selbst geplant, das Material selbst besorgt und es gab ‘nur’ einen Dachdecker zur Montage und einen Elektriker zum Anschluss. Hier warten 8 Leute mit dabei.
Am 26.09.25 wurden in einem Online-Vortrag BalkonKraftWerke erklärt und diskutiert.
Am 27.09.25 haben wir wieder unseren ‘großen’ VHS-PV-Workshop mit Vortrag und Praxisteil zum Selber stöpseln und breitem Fragen und Diskussionsteil durchgeführt — diesmal allerdings in den Räumlichkeiten der Verbraucherzentrale . (( Ankündigung : 27.09.25 , VHS, BoKlima — Sonnenstrom für Alle” nächster Workshop zu Balkon-Kraftwerken )) .
Leider war die Sonnen-Energie-Ausbeute in der Grossen-Beck-Str wg. der hohen Gebäude drumherum sehr gering. Hier nahmen 12 Leute teil.
Impressionen Hammer Stadtteilfest



Impressionen ‘Wattwanderung’



Impressionen VHS-PV-Workshop














Material zu ‘Heizen mit Zukunft! Welche Heiztechnik passt zu meinem Haus?’
Am 30.09.25 fand in der VHS ein Workshop zur Bochumer Wärmeplanung und dem Nutzen von Wärmepumpen statt. Dieser fand in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW, Scientists for Future und der Dortmunder Energie-Ag statt.
Thema und Inhalt
Erfahren Sie mehr über Wärmepumpen, kommunale Wärmeplanung und Fördermöglichkeiten! Ein Heizungstausch gewinnt mit Blick auf die kommunale Wärmeplanung, das Gebäudeenergiegesetz und mögliche Förderungen zunehmend an Bedeutung. Stephanie Kallendrusch, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW in Bochum, Helge Ehrhardt, Scientist for Future und Horst Wessel von der Energie AG des Klimabündnis Dortmund erläutern in diesem Vortrag die technischen Grundlagen von Wärmepumpen aber auch den Stand der kommunalen Wärmeplanung in Bochum. Im Anschluss werden bereits umgesetzte Beispiele aus dem Bochumer Umfeld vorgestellt und diskutiert.
Folien zu den Vorträgen
Wärmeplanung (Helge, S4F)
Wärmepumpen (Stephanie, Verbraucherzentrale-NRW, Bochum)
Material bei der Verbraucherzentrale unter :
- HEIZEN MIT WÄRMEPUMPEN — Entscheidungshilfe für den Umstieg : hier
- Wärmepumpe: Alles, was Sie wissen müssen : hier
- Besser heizen: Wärme pumpen! : hier
Kontakt für Beratungstermine: bochum.energie@verbraucherzentrale.nrw
Von Gas zu Strom — 2 Erfahrungsberichte (Horst, Energie-Ag, Dortmund)
…
Linkliste zu den Vorträgen
Wärmeplanung (Helge, S4F)
- Kommunale Wärmeplanung in Bochum : hier
- Originalvortrag (2:14 h) Dr. Peter Klafka: Wärmepumpen im Bestand
https://www.youtube.com/watch?v=5r8mODgmI68 - Wärmepumpen in Bestandsgebäuden , Kurzvortrag (0:40 h) Dipl.-Ing. Helge Ehrhardt
https://www.youtube.com/watch?v=qATsEvwKPsM&t=10s - Dr.-Ing. Marek Miara: Wärmepumpen im Gebäudebestand —
- Wärmepumpen-Check (kostenlos) mit Option zur Heizlastberechnung (kostenpflichtig)
https://heiz.report/de - Bafa-Liste der Förderfähigen Wärmepumpen : hier
- Bundeverband Wärmepumpe: JAZ-Rechner
https://www.waermepumpe.de/jazrechner/ - BMWK: Hintergrundpapier zur Gebäudestrategie Klimaneutralität 2045 : hier
- Langfristszenarien für die Energietransformation von Deutschland
https://langfristszenarien.de/enertile-explorer-de/
Wärmepumpen (Stephanie, Verbraucherzentrale-NRW, Bochum)
s.o.
Von Gas zu Strom — 2 Erfahrungsberichte (Horst, Energie-Ag, Dortmund)
- Energie AG – Erneuerbare für Dortmund , PV für Balkon, Dach, und Garten
- Klimawandel wuppen Dortmund klimaneutral
Schon bis 2050 3 Grad mehr ; Europa sogar noch mehr bis zu 9 Grad
Infos vom Extremwetterkongress in Hamburg
Erderwärmung: Was drei Grad ändern würden
WDR 5 Morgenecho – Interview 25.09.2025 05:40 Min.
Audio : hier
Laut neuer Forschungsergebnisse könnte sich die Erde bis 2050 um drei Grad erwärmen. “Dann steht zu befürchten, dass wir in Deutschland sogar um neun Grad höhere Temperaturen haben”, erklärt Meteorologe Karsten Schwanke. Das ziehe “größte Probleme” mit sich.
weitere Infos :
- Extremwetterkongress : https://extremwetterkongress.org/
Programm und Infos - (23.09.25, extremwetterkongress) ,
- Der ExtremWetterKongress ist die führende interdisziplinäre Fachtagung für Extremwetter im Klimawandel in Deutschland und als Dialogveranstaltung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit wichtiger Beitrag der aktiven Klimakommunikation. Zu den Referentinnen und Referenten zählen die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Expertinnen und Experten. Nutzen Sie die Gelegenkeit zum Netzwerken, persönlichen Austausch und zur Arbeit an dem Themenfeld, dessen Ereignisse nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft, große Folgen und Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben wird: Extremwetter im Klimawandel.
(Deutsche Klima-Konsotium ) - “In 80 Minuten um die Welt” – eine interaktive Rundreise mit Sven Plöger und Mojib Latif
- “Hoffnung aufgeben ist die schlechteste Lösung.”, Sven Plöger
10 Jahre Pariser Klimaschutzabkommen – eine Bilanz
- Der ExtremWetterKongress ist die führende interdisziplinäre Fachtagung für Extremwetter im Klimawandel in Deutschland und als Dialogveranstaltung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit wichtiger Beitrag der aktiven Klimakommunikation. Zu den Referentinnen und Referenten zählen die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Expertinnen und Experten. Nutzen Sie die Gelegenkeit zum Netzwerken, persönlichen Austausch und zur Arbeit an dem Themenfeld, dessen Ereignisse nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft, große Folgen und Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben wird: Extremwetter im Klimawandel.
- (24.09.25, zdf) , Ist das Klima noch zu retten?
Deutschland erwärmt sich so schnell wie kaum eine andere Region der Erde. Extremwetter nimmt dadurch rasant zu. Forscher warnen: Städte müssen sich dringend anpassen.- Anpassung ist der Schlüssel
Vor allem den Städten bleibt nichts anderes übrig, als sich anzupassen. Denn schon jetzt ist klar: Großstädte wie Hamburg sind von einem Temperaturanstieg viel stärker betroffen als ländliche Regionen. Die Gründachstrategie ist ein Baustein. Einige der begrünten Dächer in der Stadt betreut Marco Schmidt. Der Biologe von der Technischen Universität Berlin misst die Verdunstungseffekte auf den grünen Dächern. Die haben eine so starke Kühlleistung, dass die Mitarbeitenden das drinnen deutlich merken. “Wenn es im Sommer draußen anfängt zu regnen”, erläutert der Biologe, “und es ist total heiß im Sommer, dann sind gleich 10 bis 15 Grad weg.”
- Anpassung ist der Schlüssel
- (24.09.25, DWD) , WAS WIR 2025 ÜBER DAS EXTREMWETTER IN DEUTSCHLAND WISSEN Faktenpapier zum ExtremWetter in Deutschland (PDF, 5MB, Barrierefreiheit / barrierefrei (-arm))
- x
27.09.25 , VHS, BoKlima — Sonnenstrom für Alle” nächster Workshop zu Balkon-Kraftwerken
(( !! in den Räumen der Verbraucherzenztrale , Grosse Beckstr. 15 ))
Boklima motiviert und informiert in seinen Workshops zu Balkon-Kraftwerken / Mini-PV-Anlagen … :
Themen / Beschreibung
In Theorie und Praxis wird aufgezeigt, wie der Wunsch nach einer eigenen kleinen Photovoltaikanlage Wirklichkeit werden kann.
Sogenannte Balkonkraftwerke sind ein wunderbarer erster Schritt, um Erneuerbare Energie zu Hause selbst zu erzeugen, selbst zu nutzen, die Stromrechnung zu mindern und Teil der Energiewende zu werden.
In einem Vortragsteil werden zunächst die Grundlagen der solaren Stromgewinnung erläutert und die Besonderheiten der Balkonkraftwerke dargestellt.
Anschließend geht’s ganz praktisch weiter: Solarmodul, Wechselrichter, Verkabelung, Steckverbindungen usw. können angefasst und selbst zusammengebaut werden.
Wenn die Sonne scheint, erzeugen wir zum Abschluss des Workshops gemeinsam euren ersten Solarstrom!
Eine Veranstaltung vom
Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima.de)
Anmeldung zu den Workshops unter : balkonsolar@boklima.de
.
Link zum KurzViedeo: hier
Link zu unseren (Balkon-)-PV-Beiträgen : hier
.
Vergangene Workshops:
2024
- Sa 14.09.24 ; VHS
- Fr 15.06.25 ; Naturfreunde ; Langendreer
- Sa 15.06.24 ; JahannesKirche ; Grumme
- Sa 13.04.24 ; VHS ;
- Sa 02.03.24 ; Dahlhausen IfNuN
2023
- Sa 22.04.23 13h – 15h Ko-Fabrik ; Ankündigung , Impressionen
- Sa 17.06.23 13h – 15h Ko-Fabrik ; Ankündigung , Impressionen
- Sa 23.09.23 10:30 – 12:30 , zusammen mit der VHS in der VHS Bochum Kurs.Nr.: H20003 , Uhr VHS, Clubraum ;
- Fr 06.10.23 14:30 – 16:30 Uhr, Haus der Begegnung
- So 12.11.2023 , 13:30 ,‘Das Labor’ , Alleestr. 50 , Bochum – 5. Votrag / Workshop , Impressionen
Die Deutsche Umwelt Hilfe :
Energiewende zum Selbermachen: Balkonkraftwerke machen’s möglich!
verlost z.Zt. 10 Balkonkraftwerke, Teilnehmen unter : https://wse.io/umwelthilfe/c/62/74744
(Wenn dieser Link genutzt wird, erhöht sich die Gewinnchance auf eine Anlage für BoKlima/AkU…)
Der Wald an der Overdyker Straßemuss nicht sterben
BoKlima — das Bochumer Klimaschutz-Bündnis — wendet sich mit seinem 21. Klimanotstandsbrief (KNB) an die SPD Fraktion. Thema ist das Bebauungsplanverfahren 0294 „Overdycker Straße“ in Hamme. Dort sollen 65 Wohneinheiten und eine KiTa entstehen. Opfer dieser Pläne ist wie so oft eine Waldfläche. Die SPD hat die Pläne bereits gutgeheißen. BoKlima zeigt jedoch Ideen, wie das Wäldchen gerettet werden könnte:
21. Klimanotstandsbrief des Bochumer Klimaschutzbündnisses
An
Frau Simone Gottschlich, Herrn Jörg Laftsidis sowie
die gesamte SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bochum
Der Wald an der Overdyker Straße
muss nicht sterben,
Sie haben es in der Hand!
Sehr geehrte Frau Gottschlich,
sehr geehrter Herr Laftsidis,
sehr geehrte Damen und Herren der SPD-Fraktion,
der im Frühjahr d.J. bekannt gemachte Bebauungsplanentwurf der VBW wurde von Ihnen, Frau Gottschlich und Herr Laftsidis, für die Bochumer SPD positiv bewertet 1.
Diese Einschätzung können wir nach Durchsicht der Unterlagen nicht teilen und möchten Ihnen daher unsere Bedenken gg. die Abholzung des Wäldchens wie auch unsere alternativen Überlegungen mitteilen. Dabei sei zunächst unterstellt, dass die 65 neuen Wohneinheiten und die KiTa des städtebaulichen Entwurfs an diesem Ort tatsächlich auch benötigt werden.
Unser Ansatzpunkt ist der Umstand, dass der Kernbereich des Wäldchens etwa die Hälfte des B-Plangebietes ausmacht (Overdyker Wäldchen = rot umrandeter Bereich = südlicher Bereich des B-Plans), und wir überlegt haben, wie die aktuell genau dort angesiedelten Funktionen anderweitig erfüllt werden könnten um diesen Wald zu retten.
Auf der Kernfläche des Overdyker Wäldchens befinden sich gemäß Entwurf im Wesentlichen:
- 8 Reihen-EFH
- 1 MFH mit 15 WE (Gebäude 1)
- 1 MFH mit 9 WE, jed. nur zur Hälfte (Gebäude 2) (in Summe somit rd.28 WE)
- 1 KiTa
- 1 Parkplatz mit 34 Stellplätzen nebst aufwändiger und unglücklicher Zuwegung
Es gilt also diese Funktionen außerhalb der Waldfläche unterzubringen und gleichzeitig die Freifläche, im Norden des Gebietes, zu optimieren.
Hier unsere Lösungsansätze:
- Es ist vorgesehen das nördlichste der neuen Wohnhäuser (Gebäude 4), das direkt an die dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser der Untere Heidestraße anschließt, viergeschossig auszuführen. Diesen Gedanken finden wir richtig. Deshalb, aber auch generell, bietet es sich daher an den vorbeschriebenen Geschosswohnungsbau im Bestand ebenfalls um mindestens ein Geschoss zu ergänzen.
- Die Einfamilienhäuser des B-Planentwurfs sind generell fraglich, entsprechende Diskussionen, auch in unserer Stadt, sind bekannt. Deshalb würden wir vorschlagen, als Alternativangebot zu den EFH’s, einige der möglichen Aufstockungen als attraktive Penthousewohnungen in gehobener Ausstattung und Größe auszuführen. Darüber hinaus könnten die in dem vorgenannten Gebäudebestand befindlichen viergeschossigen Wohnhäuser ebenfalls um ein Penthouse, etwa in Form eines Staffelgeschosses, erweitert werden.
- Aufstockungen im Gebäudebestand sind aus Sicht von BoKlima jedwedem weiteren Flächenverbrauch vorzuziehen. Das Potenzial zusätzlichen Wohnraums allein in der unmittelbaren Nachbarschaft des B-Plangebietes ergibt sich aus folgender ersten Abschätzung:
Die bislang auf der bewaldeten Fläche geplanten 28 Wohneinheiten dürften sich allein hierdurch kompensieren lassen. - Die unbewaldete Fläche des Baugebietes (nördlicher Bereich) soll gem. Entwurf neben den neuen Wohnhäusern mit rd. 37 WE bislang auch einen weiteren Parkplatz, eine Spielfläche sowie eine Retentionsfläche erhalten. Lediglich unter den Gebäuden 3 und 4 soll eine Tiefgarage entstehen. Hier schlagen wir eine andere Aufteilung und Schwerpunktsetzung vor:
Die großflächige Auskofferung aufgrund der notwendigen Bodensanierung sollte für die Anlage einer ebenso großflächigen Tiefgarage genutzt werden, sodass die beiden geplanten ebenerdigen Parkplätze (einer im bisherigen Wald) entfallen können. - Die Spielfläche sowie den Außenbereich der KiTa würden wir direkt am Waldrand anordnen und somit den Wald, wenigstens teilweise, mitnutzen können.
- Was die Bebauung dieser Fläche mit bisher 37 Wohnungen betrifft (65 WE – 28 WE) könnte diese nunmehr deutlich intensiviert werden. Durch die vorgeschlagene Verlagerung der Spielfläche und des KiTa-Außenbereichs an den Waldrand und in den Wald hinein, sowie durch Wegfall des Parkplatzes, ergeben sich zusätzliche Bauflächen, die nicht nur Raum für 37 Wohnungen bieten, wie bisher, sondern die auch Platz für die KiTa schaffen.
- Eine Kita muss heute kein freistehendes Gebäude sein. Das zeigen zahlreiche Beispiele, etwa die KiTa Luthers Garten in einem gelungenen Neubauprojekt in Bonn:
Deswegen schlagen wir vor die KiTa im Erdgeschoss, ggf. auch bis ins 1. Obergeschoss, eines der neuen Mehrfamilienhäuser zu projektieren, und diesen Baukörper, vor allen anderen, nahe an den Wald heranzurücken.
Die von der VBW vorgelegte Planung entspricht nach unserer Auffassung nicht den heutigen Erfordernissen an eine zukunftsfähige Stadt. Wir sehen auch keine Notwendigkeit, dass Bochum-Hamme dieses Wäldchen verlieren muss. Deshalb bitten wir die Bochumer SPD Ihre Haltung in der Frage zu überdenken. Ihrer Rückäußerung sehen wir mit großem Interesse entgegen.
Bochum, den 12. September 2025
Gez.: Ihre Bürger*innen des Bochumer Klimaschutzbündnisses
Mailkontakt: boklima@boklima.de
Homepage: www.boklima.de
Kopien: Presseverteiler, Bündnisverteiler
1https://www.spd-bochum.de/2025/05/05/overdyker-strasse-spd-bewertet-geplantes-wohngebiet/
21. KNB als PDF : hier














