Klima: 2020 war das zweitwärmste Jahr weltweit

( WD°R, Orginal : hier ) ; Von Nina Magoley

2020 war das zweitwärmste Jahr weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klima-Abkommens sei kaum noch zu erreichen, meint der Deutsche Wetterdienst.

Nicht nur in Deutschland, auch weltweit haben Wetterforscher das vergangene Jahr zum zweitwärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ernannt. Die Meereisfläche in der Arktis habe im September 2020 nach 2012 ihren zweitniedrigsten Wert erreicht, sagte Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am Dienstag bei der Vorstellung der neuesten Klimadaten.

Der meteorologische Trend geht dabei offenbar in Richtung Extreme: So habe es in der Sahel-Region, um das Horn von Afrika sowie in Indien, Pakistan und China 2020 besonders viel Regen gegeben – teilweise um 500 Prozent mehr als im bisherigen Durchschnitt. Bis Mitte November 2020 seien außerdem weltweit 96 tropische Stürme registriert worden, im Nordatlantik mit 30 Stürmen mehr als doppelt so viele wie dort typisch sind.

2020 in Deutschland: Viel zu warm

Auch in Deutschland waren im Jahr 2020 acht Monate zu trocken und vier Monate zu nass, sagte der DWD-Klimaexperte Thomas Deutschländer. Elf von zwölf Monaten waren wärmer als das Mittelmaß der Referenzperiode 1961 bis 1990.

Baumstämme liegen auf dem Waldboden vor abgeknickten Bäumen

Durch den Kahlschlag auf dem Lüderich in Rösrath ist der Blick auf Köln frei.

Zwar wurden nicht die Spitzenwerte aus dem Jahr 2019 erreicht – mit mehr als 40 Grad –, dennoch hätten die sommerlichen Temperaturen in Verbindung mit großer Trockenheit der Landwirtschaft schwer zu schaffen gemacht. In den vergangenen drei Jahre seien bei den Forschern die Befürchtung gewachsen, “dass wir künftig immer öfter mit Wetter– und Klimaextremen rechnen müssen”, so Deutschländer.

Pariser Klimaziele nicht mehr zu schaffen

Aber nicht nur Natur und Landwirtschaft leiden darunter. Nach Einschätzung des DWD ist damit eine Begrenzung der Klimaerwärmung auf zwei Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts nicht mehr erreichbar. Derzeit sehe es eher nach einem Plus von drei bis vier Grad aus, sagte DWD-Präsident Adrian. Damit würde das Ziel des Pariser Klimaabkommens von 2015 klar verfehlt. Audio starten, abbrechen mit Escape

“Bäume haben nach wie vor ein großes Problem”

WDR 5 Mittagsecho. 24.02.2021. 03:54 Min.. Verfügbar bis 24.02.2022. WDR 5.

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Dass seit Beginn der Corona-Pandemie weltweit deutlich weniger Flugzeuge fliegen, Autos fahren und Fabriken qualmen, hat offenbar kaum Besserung gebracht: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre sei im vergangenen Jahr weiterhin ungebremst gestiegen, gab der DWD bekannt. In Deutschland ist NRW da trauriger Spitzenreiter: Rund 260 Millionen Tonnen waren es 2018 – etwa ein Drittel der gesamten Treibhausgas-Emission bundesweit.

Forscher warnt: Vorhersagen lagen richtig

Dass diese Messungen und Warnungen ernst zu nehmen sind, zeige die Tatsache, dass der Weltklimarat genau diese Entwicklung bereits in den 1990er Jahren so prognostiziert habe, sagte Adrian. Heute lägen noch einmal “deutlich verbesserte wissenschaftliche Szenarien” vor – die besser “sehr ernst” genommen würden.

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Klimatag im WDR: Klima-Salat aus Wuppertal – Aufbruch am Arrenberg. 03:19 Min.. Verfügbar bis 25.02.2022.

Klimaforschung Dürren in Deutschland könnten extremer werden (AWI)

( Informationen des Afred Wegener Instituts [AWI] , Original : hier )

Forschende analysieren Daten des letzten Jahrtausends [19. März 2021]  Zukünftig könnten Dürren noch stärker ausfallen, als dies im Jahr 2018 in Teilen Deutschlands der Fall war. Die Analyse von Klimadaten des letzten Jahrtausends zeigt, dass mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, damit eine Megadürre auftritt. Neben steigenden Temperaturen sind das die Sonneneinstrahlung sowie bestimmte Wetterlagen und Strömungsverhältnisse im Nordatlantik, wie sie für die Zukunft prognostiziert werden.

Das berichten Forschende unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts jetzt im Fachmagazin Communications Earth & Environment.

Niedrigwasser der Elbe in Dresden.
Trockene und feuchte Regionen im Jahr 2003
Trockene und feuchte Regionen im Jahr 2003
Trockene und feuchte Regionen in den Jahren 1971-1976
Trockene und feuchte Regionen in den Jahren 1770 bis 1840
Trockene und feuchte Regionen im Jahr 2015
Luftdruckmuster
Wassertemperatur
Trockene und feuchte Regionen im Jahr 2018
Trockene und feuchte Regionen in den Jahren 1400 bis 1480
Wassertemperatur

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Trotz teilweise üppiger Niederschläge in diesem Winter haben sich vielerorts in Deutschland die Böden noch nicht von den drei letzten trockenen Jahren erholt, der Wald und andere Vegetation leiden. Es wurde spekuliert, das Jahr 2018 sei das trockenste in der modernen Geschichte gewesen. Ein Blick in die Klimadaten des letzten Jahrtausends belegt jedoch, dass dieses „Rekordjahr“ ebenso wie die sehr trocknen Jahre 2003 und 2015 innerhalb der Grenzen der natürlichen Variabilität lagen. Extreme Dürreperioden gab es zwischen den Jahren 1400 und 1480 sowie 1770-1840. Diese betrafen damals aber ganz andere Landschaften, mit einem wesentlich höheren Anteil an natürlichen Mischwäldern, Flussläufen und Feuchtgebieten.

Luftdruckmuster
Luftdruckmuster (Grafik: Alfred-Wegener-Institut / Monica Ionita)

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass es im Zuge des Klimawandels in Deutschland zukünftig zu Extremdürren kommen kann, die in der modernen Land- und Forstwirtschaft enorme Schäden anrichten“, sagt Dr. Monica Ionita-Scholz vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Sie hat mit ihrem Team historische Datensätze des letzten Jahrtausends analysiert, um Dürren zu rekonstruieren. „Wir haben in unserer Studie erstmals versucht, die treibenden Faktoren für Dürren in Mitteleuropa im letzten Jahrtausend zu identifizieren“, so die Klimawissenschaftlerin. Dabei nutze sie beispielsweise historische Aufzeichnungen von Temperatur und Niederschlag sowie Wasserständen von Flüssen und analysierte Strömungen im Nordatlantik und Luftdruckmuster – beides Faktoren, die unser Wetter mitbestimmen. Das Fazit der Studie: In Mitteleuropa gab es immer dann Megadürren, wenn mehrere Faktoren zusammentrafen. Die extremen Dürreperioden im letzten Jahrtausend waren geprägt von einer schwachen oder negativen Phase der atlantischen Multidekaden-Oszillation, geringer Sonneneinstrahlung und häufig auftretenden stabilen Luftdrucksystemen über dem Nordatlantik und der Nordsee.

„Prognosen für zukünftige Dürreszenarien konzentrieren sich derzeit auf die steigenden Temperaturen im Zuge der menschgemachten Klimaerwärmung, verbunden mit Trockenheit durch starke Verdunstung“, sagt Monica Ionita-Scholz. „Wir müssen jedoch unbedingt auch weitere natürliche und menschgemachte Faktoren mit in unsere Kalkulationen einbeziehen, wenn wir uns auf die Zukunft vorbereiten wollen.“ Die Wissenschaft geht davon aus, dass sich die nordatlantische Ozeanzirkulation abschwächen wird. Kommt dann eine Phase geringer Sonnenaktivität durch die natürliche Variabilität hinzu, könnte dies ausgeprägte, Dekaden andauernde Megadürren bewirken, wie sie im vergangenen Jahrtausend aufgetreten sind – eine enorme Herausforderung für Gesellschaft und Politik.

Originalpublikation

M. Ionita, M. Dima, V. Nagavciuc, P. Scholz und G. Lohmann: Past megadroughts in central Europe were longer, more severe and less warm than modern droughts. Communications Earth & Environment (2021); DOI: 10.1038/s43247-021-00130-w

Studie zu Dürren in Europa: So trocken wie noch nie

( 15.03.21 , von heise.de , Original : hier (von dpa) )

Ernteausfälle, vertrocknete Wälder, trockenfallende Flüsse – nur drei Folgen jüngster Hitzewellen in Europa. Zuletzt wurden die Dürreperioden immer heftiger. Kommentare lesen 86 Beiträge

Die Sommerdürren, die Europa seit 2015 erlebt hat, waren weitaus gravierender als in den rund 2100 Jahren davor. Das ergab eine internationale Studie, die im Fachblatt Nature Geoscience veröffentlicht wurde. … . Die außergewöhnliche Trockenperiode ist nach Ansicht der Forscher auf den von Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen.

Europa erlebte etwa in den Jahren 2003, 2015 und 2018 extreme sommerliche Hitzewellen und Dürren. Die Folgen hatten nicht nur Land- und Forstwirtschaft betroffen, sondern auch die Zahl der Hitzetoten nach oben schnellen lassen, schreiben die Wissenschaftler. Tatsächlich hatte eine Studie, deren Ergebnisse im Fachjournal The Lancet veröffentlicht wurden, ermittelt, dass allein in Deutschland 2018 rund 20.200 Todesfälle bei über 65-Jährigen im Zusammenhang mit Hitze standen.

“Wir sind uns alle der Häufung von außergewöhnlich heißen und trockenen Sommern bewusst, die wir in den letzten Jahren hatten”, fasst Ulf Büntgen von der Universität von Cambridge, Erstautor der aktuellen Studie, zusammen. “Aber wir brauchten präzise Rekonstruktionen der historischen Bedingungen, um zu sehen, wie diese jüngsten Extreme im Vergleich zu früheren Jahren ausfallen.” Für diese Einordnung nahmen Büntgen und seine Kollegen mehr als 27.000 Messungen an Baumringen von 147 Eichen vor, die einen Zeitraum von 2100 Jahren (75 v. Chr. bis 2018) abdeckten. …

Aus jedem der Baumringe extrahierten und analysierten die Forscher dann die stabilen Kohlenstoff- und Sauerstoffisotope. Während sich normale Baumring-Messungen auf Ringbreite und Holzdichte beschränken, spiegeln die hier untersuchten stabilen Isotope die physikalischen Bedingungen und die Reaktionen der Bäume darauf wider. “Die Kohlenstoffwerte hängen von der photosynthetischen Aktivität ab, die Sauerstoffwerte werden durch das Quellwasser beeinflusst. Zusammen korrelieren sie eng mit den Bedingungen der Wachstumsperiode”, führt Koautor Paolo Cherubini aus. Auf diese Weise ergäben die stabilen Isotope der Jahresringe “ein viel genaueres Archiv, um die Hydroklimabedingungen in gemäßigten Gebieten zu rekonstruieren, wo herkömmliche Studien mit Jahresringen oft versagen”, ergänzt Jan Esper von der Universität Mainz.

Die Forscher führen die beobachtete Häufung der ungewöhnlich trockenen Sommer auf die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung und der damit verbundenen Veränderungen der Position des Polarjetstreams zurück. Dieser gehört zu den beiden großen Windbändern,
….
. “Der Klimawandel bedeutet nicht, dass es überall trockener wird: Mancherorts wird es vielleicht feuchter oder kälter, aber extreme Bedingungen werden häufiger, was für die Landwirtschaft, die Ökosysteme und die Gesellschaft insgesamt verheerend sein könnte”, prognostiziert Ulf Büntgen. Lesen Sie auch Golfstrom-System so schwach wie nie in tausend Jahren zuvor

Dazu passt die jüngste Vorstellung der Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD): Denn während die Daten der aktuellen Studie nur bis 2018 reichen, vermeldete der DWD erst vor wenigen Tagen, dass das Jahr 2020 das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland gewesen sei. Sommerliche Spitzenwerte von über 40 Grad Celsius wie 2019 seien zwar ausgeblieben, doch speziell in der für das Pflanzenwachstum besonders wichtigen Zeit von April bis September habe die Trockenheit das Witterungsgeschehen dominiert.

Die größten Klimakiller

Der Utopia-Podcast – Einfach nachhaltig leben

#48 Die größten Klimakiller

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Feb 19 2021 31 mins   239

Fliegen, Kohlestrom, Fleisch – was sind denn nun die größten Klimakiller? Das wollen Andreas und Kathi aus der Utopia-Redaktion klären. Download episode

Über ein Viertel des Stromverbrauchs entfällt auf Computer, TV & Co.

Unterhaltungselektronik sowie Informations- und Kommunikationstechnik entwickeln zunehmend den größten Energiehunger in privaten Haushalten.

(von heise.de , Original : hier , 07.03.2021 Stefan Krempl )

Fast 130 Terawattstunden (TWh) Strom verbrauchen die Haushalte in Deutschland jährlich, 2018 waren es exakt 126,6 TWh. Den größten Anteil daran hat der Bereich Unterhaltungselektronik sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IuK): Rund 28 Prozent des Stroms fließen in den Betrieb von Computern, Fernsehern, Radios, Spielekonsolen, Routern, Servern & Co.

Das zeigen vorläufige Zahlen, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erhoben und am “Tag des Energiesparens” am 5. März veröffentlicht hat. Rund 14 Prozent des Stromverbrauchs entfallen demnach auf den Bereich Waschen und Trocknen, 13 Prozent auf Licht. Elf Prozent des Stroms verbrauchen Kühl- und Gefriergeräte. Mit neun beziehungsweise acht Prozent folgen die Anwendungsfelder Kochen und Spülen.

Gegenüber dem Jahr 2000 gab es insbesondere in den Anwendungsfeldern IuK-Technik sowie Kühl- und Gefriergeräte deutliche Veränderungen. Während sich der Stromverbrauch der digitalen und vernetzten Apparate in den vergangenen zwanzig Jahren mehr als verdoppelt hat, halbierte sich der von Kühlschränken und Gefriertruhen parallel nahezu. Dies führt der BDEW vor allem auf effizientere Geräte. Der Bereich Kühlen und Gefrieren sei der erste gewesen, in dem in den 1990er Jahren ein Energielabel eingeführt worden sei.

2018 seien noch 17 Prozent des Stromverbrauchs auf das Konto von Rechnern, TV & Co. gegangen, hatte der BDEW voriges Jahr geschätzt. Den größten Anteil am Stromhunger von Mietern und Eigentümern verortete der Verband damals mit 30 Prozent bei der sogenannten Prozesswärme. Darunter fallen vom Anstellen von Kochfeldern über Wäschetrockner und Toaster bis hin zum Haartrockner und dem Aufheizen von Wasser für Elektrogeräte alle Anwendungen, die Wärme benötigen.

Damit die Digitalisierung nicht zum “Brandbeschleuniger für den Klimawandel” wird, startete das Bundesumweltministerium (BMU) voriges Jahr eine Kampagne mit 70 Maßnahmen etwa für mehr Grünstrom oder langlebigere Produkte. Seit Kurzem unterstützt das Ressort das Projekt Co:dina, das neue Lösungen für eine nachhaltige Digitalisierung vorantreiben soll.

“Bisher werden die Themen Digitalisierung und Umweltschutz noch allzu oft in unterschiedlichen ‘Blasen’ diskutiert”, monierte Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei der Co:dina-Auftaktveranstaltung Ende Februar. Es fehle “der intensive Austausch von Forschungsinstitutionen, Start-ups, Nachhaltigkeits-Community, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik”. Diese Lücke solle das Vernetzungsprojekt schließen und “neue strategische Stoßrichtungen für eine sozial-ökologische Digitalisierung identifizieren”.

So wird Strom im Haushalt eingesetzt. (Bild: BDEW 2021)

Knapp jeder zweite Bundesbürger spart im Alltag gezielt Energie, um das Klima und die Umwelt zu schützen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter insgesamt 10.000 Bundesbürgern aus dem Dezember, das der Energiekonzern Eon gerade publiziert hat. Vor allem in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen ist das entsprechende Bewusstsein mit knapp 50 Prozent demnach hoch, die 29- bis 49-Jährigen machen sich darüber mit 42,9 Prozent weniger stark einen Kopf.

Der BDEW und sein Partner der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung HEA sehen gerade mit Blick auf IuK-Technik erhebliches Potenzial zum Energiesparen. Verbraucher sollten ihnen zufolge unter anderem beim Kauf auf die gerade neu ausgerichteten Energielabel achten, eine schaltbare Steckdosenleiste verwenden, um Stand-by-Verluste zu vermeiden, Monitore und Fernseher-Bildschirme abdunkeln und alte, ineffiziente Apparate durch moderne sparsame Modelle ersetzen. Dabei empfehle es sich, “auf eine bedarfsgerechte Größe” zu achten.

Eon rät etwa dazu, ungenutzte Ladekabel etwa für Smartphones, Navis und Powerbanks vom Netz zu nehmen, wenn gerade kein Gerät Strom darüber tankt. Streaming über Laptops sei deutlich effizienter als über TV-Geräte. Generell hätten Fernseher “sehr großes Stromfresser-Potenzial”. Auf einer speziellen Webseite gibt der BDEW weitere Tipps zum Energiesparen etwa durch richtiges Heizen und Lüften, den Verweis auf Effizienzkennzeichen oder das Angebot eines Gebäudechecks.

Laschets Windkraft-Verbot stoppen

(Eine Aktion von campact.de ; zur Unterzeichnung : hier )

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will Nordrhein-Westfalen zur Verbotszone für Windräder machen – ein Angriff auf den Klimaschutz.

Noch können wir sein Gesetz stoppen. Mit einem Appell machen wir Laschet klar: Wer die Erneuerbaren sabotiert, wird kein Kanzlerkandidat.

Unterzeichnen Sie jetzt – retten Sie die Windkraft in NRW! Mit der geplanten Abstandsregelung für Windräder würden 99,5 Prozent der Fläche von Nordrhein-Westfalen zur Verbotszone für die Windenergienutzung. Selbst von kleinsten Siedlungen müssten Windräder künftig mindestens 1.000 Meter entfernt stehen. Das wäre das endgültige Aus für die Windkraft in NRW. Die schwarz-gelbe Landesregierung lässt zu, dass im Rheinland jährlich Millionen Tonnen Kohle verbrannt werden – und sabotiert gleichzeitig die Erneuerbaren. Dabei werden schon heute in NRW viel zu wenig Windräder aufgestellt. Mit den neuen Abstandsregeln käme es noch schlimmer: Sogar der Ersatz alter Windräder durch neue, effizientere Anlagen am gleichen Ort würde verhindert.

Für den Klimaschutz ist das eine Katastrophe. Denn nur mit deutlich mehr Wind- und Solarstrom kann Deutschland schnell aus Kohle, Öl und Gas aussteigen. Wir fordern: Stoppen Sie die 1.000-Meter-Abstandsregelung – und sorgen Sie dafür, dass NRW endlich auf Windenergie statt Kohle setzt.


( von Stefan )

Streaming stößt aufgrund schlechter Infrastruktur viele Treibhausgas-emissionen aus

Video-Streaming-Duell: Amazon-Dienst mit 3,7 Millionen mehr Nutzern als Netflix – Branche wächst, doch stößt aufgrund schlechter Infrastruktur viele Treibhausgasemissionen aus

  • Amazon mit 14,6 Millionen Streaming-Abos in Deutschland Nummer 1
  • Netflix mit 10,9 Millionen auf zweitem Platz
  • 27 % der Bundesbürger nutzen seit Corona-Krise häufiger Streaming-Dienste
  • Treibhausgasemissionen maßgeblich von Technik abhängig, mit welcher die Daten zu den Nutzern übertragen werden

14,6 Millionen Deutsche hatten im vergangenen Jahr ein Abonnement für den Amazon Prime Video Streaming-Dienst. Bei Netflix waren es hingegen 10,9 Millionen, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht. Insgesamt befindet sich die Branche im Aufwind. Um einen geringeren ökologischen Fußabdruck zu erzeugen, sind indes Fortschritte beim Infrastruktur-Ausbau vonnöten.

Wie die Infografik aufzeigt, nutzen seit Pandemie-Ausbruch 27 Prozent der Bundesbürger häufiger Streaming-Dienste. Im Gegenzug beträgt der Anteil jener, die seltener Streaming-Dienste nutzen, lediglich 6 Prozent. Insgesamt haben 44 Prozent der Deutschen ein Film- oder Streaming-Abo.

Wie viele Treibhausgasemissionen per Videostreaming-Stunde ausgestoßen werden, das hängt maßgeblich von der Technik ab, mit der die Daten zu den Nutzern übertragen werden. Geschieht dies via Glasfaser, dann fallen lediglich 2 Gramm CO2 je Stunde Videostreaming an. Allerdings ist der Glasfaser-Ausbau in Deutschland sehr rückständig, und kann einem internationalen Vergleich nicht standhalten. Bei Kupferkabeln sind es hingegen 4 Gramm. Deutlich schlechter sieht es bei LTE (13 Gramm) und UMTS (90 Gramm) aus.

Ein Blick auf das Börsenparkett verdeutlicht, dass Streaming-Anbieter zu den Gewinnern der Stunde zählen. Binnen der letzten 12 Monate legte Netflix rund 35 Prozent an Marktkapitalisierung zu. Auch Mitbewerber konnten ähnliche Zuwächse erreichen. Besonders groß schlägt der Anstieg bei Roku zu Buche: hier beläuft sich das Plus auf 236,3 Prozent.

„Hinsichtlich der aktiven Streaming-Abonnements liegt Amazon sogar noch vor Netflix“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Zugutekommen dürfte dem E-Commerce-Giganten hierbei auch, dass die Streaming-Dienste Bestandteil von Amazon Prime sind“.

Hier geht es zum ausführlichen Beitrag mit weiteren interessanten Informationen und anschaulichen Infografiken zum Teilen & Einbetten:

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Über Kryptoszene.de

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www.kryptoszene.de

Video — aus fürs Klima: Wie man CO2 bei Videokonferenzen einsparen kann

( 17.02.21 , von heise.de Org: hier , D.Hutzler )

Videokonferenzen sind wie Streaming-Dienste schlecht für die CO2-Bilanz. Eine geringere Videoqualität hilft – oder einfach die Videoübertragung abschalten.

Meetings, Familientreffen, der Spieleabend mit Freunden – das alles findet seit einem knappen Jahr vorwiegend per Videokonferenz statt.

Eine Begleiterscheinung dieser Entwicklung ist die Debatte um die Umweltfolgen von Streaming und Co. Doch wie groß ist der ökologische Fußabdruck wirklich? Und wie lässt sich gegensteuern?

Die Zahlen sind zunächst schwindelerregend. 32 Exabyte Datenverkehr wurden im Jahr 2020 am nach eigenen Angaben weltgrößten Internetknoten DE-CIX in Frankfurt gemessen. Das entspreche einem acht Millionen Jahre andauernden Video-Anruf, heißt es von dort. Insbesondere in den Bereichen Homeoffice, Streaming und Videospiele seien die Datenmengen gestiegen. Und im März 2020 wurde mit 9 Terabit Datendurchsatz pro Sekunde ein Rekord verzeichne, der im November mit 10 Terabit pro Sekunde nochmal übertroffen wurde. Das hat Folgen.

In einer Modellstudie haben US-Forscher berechnet, dass die weltweite Internetnutzung zuhause im Zuge der Corona-Pandemie um 15 bis 40 Prozent gestiegen ist. Der damit verbundene zusätzliche Energieaufwand in den Rechenzentren und für die Datenübertragung sei für bis zu 3,2 Millionen zusätzliche Tonnen CO2-Äquivalente verantwortlich, heißt es in der im Januar erschienen Studie “The overlooked environmental footprint of increasing Internet use”. Das ist mehr, als ein Land wie Montenegro pro Jahr ausstößt (Stand 2016).

Wen nun beim Serien-Marathon das schlechte ökologische Gewissen plagt, für den haben die Autorinnen und Autoren konkrete Tipps parat. Würde man etwa vier Stunden lang Videos in HD-Qualität pro Tag streamen, entspräche das einem monatlichen Ausstoß von 53 Kilogramm CO2-Äquivalenten. Wer von HD- auf Standard-Qualität wechsle, drücke diesen Wert auf 2,5 Kilogramm – und spare etwa soviel ein, wie 150 Kilometer Autofahrt ausmachten.

Auch für die täglichen Videokonferenzen hat die Studie Zahlen parat. Wer beispielsweise 15 Meetings von einer Stunde pro Woche habe, komme auf einen monatlichen Ausstoß von 9,4 Kilogramm.

Mit ausgeschaltetem Video sinke dieser Wert auf 377 Gramm.

Die eingesparten Emissionen seien etwa mit denen vergleichbar, die entstünden, wenn man ein Smartphone für über drei Jahre jede Nacht auflade.

Wichtig ist, dass es sich dabei um einen globalen Mittelwert handelt. Davon auf einzelne Länder wie Deutschland zu schließen, sei jedoch schwierig, sagt die an der Studie beteiligte Umweltingenieurin Renee Obringer. “Es kann sein, dass Sie mit einem Server in China oder den USA verbunden sind, wenn Sie in Berlin ein Video online ansehen.” Es mache jedoch einen Unterschied, wie der Strommix in einzelnen Ländern zusammengestellt sei und wie modern die Übertragungssysteme seien.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) sind insbesondere die Übertragungswege zentral. Ein Videostream in HD-Qualität per Glasfaserkabel sei mit knapp zwei Gramm CO2-Ausstoß pro Stunde etwa 50-mal effizienter als eine Übertragung per UMTS, also dem 3G-Datenfunk. “Bei Glasfaser hat man unterwegs kaum Verluste”, erklärt Marina Köhn. Sie leitet das Forschungsvorhaben “Green Cloud-Computing” des UBA in Kooperation mit dem Fraunhofer IZM. Das liege daran, dass größere Datenmengen per Glasfaser über eine größere Distanz ohne Verstärkung übertragen werden können. Der Anteil der Rechenzentren an der CO2-Bilanz des Videostreaming sei im Vergleich zur Übertragung “überraschend gering”.

Generell könne man aber sagen: Um CO2 einzusparen sei es immer eine gute Idee, die Videoqualität herunterzustellen.

Doch trotz der Zahlen zum Energieverbrauch von Videostreaming: Klimafreundlicher als lange Anreisen sind die Konferenzen allemal. “Innerhalb von einem Radius von zehn Kilometern könnten vielleicht echte Treffen effizienter sein”, schätzt Köhn. Doch sobald längere Fahrten oder gar Flüge anstünden, habe die Videokonferenz vermutlich einen Vorteil.



CO2 Emissionen lt. data.worldbank.org

Co2 Emissionen der Jahre 1980 – 2016 (Länder interaktiv auswählbar) : hier

( hier können auch die Roh-Daten für eigene Reports heruntergeladen werden ! )

CO2 emissions (kt) – Montenegro, Germany, Denmark, Finland, France, BelgiumCarbon Dioxide Information Analysis Center, Environmental Sciences Division, Oak Ridge National Laboratory, Tennessee, United States.License : CC BY-4.0  LineBarMapLabel



( siehe auch bei heise.de Streamen ohne Schuldgefühle, Original : hier )

Streamen ohne Schuldgefühle: Was Nutzer für den Klimaschutz tun können

( 28.02.20 , Christof Windeck; Christian Wölbert )

( Klimaschutz, Streaming, Strom sparen, Umweltschutz )

Auch im digitalen Alltag kann man das Klima schonen. Das heißt jedoch nicht, dass man auf seine Lieblingsserien verzichten muss.

Außer über den Energiehunger der globalen IT wird auch oft über die Klimaschädlichkeit konkreter Anwendungen diskutiert. Vor allem Online-Videos werden dabei angeprangert. „Streaming ist das neue Fliegen“, titelte die Neue Zürcher Zeitung vor ein paar Monaten. Und die Nachrichtenagentur AFP meldete, eine halbe Stunde Streaming verursache so viel CO2 „wie eine Autofahrt von 6,28 Kilometern“.

Im selben Atemzug werden Nutzer aufgefordert, ihren Serienhunger zu zügeln. So wirbt die französische Klima-Denkfabrik „The Shift Project“ für „digitale Nüchternheit“. Manch einer schlägt sogar vor, wieder zur DVD zu greifen statt zu streamen.

Doch viele der durch das Netz geisternden Zahlen und Vergleiche stellen sich bei näherem Hinsehen als fragwürdig ­heraus. Bevor wir zu unseren Klimaschutztipps kommen, klären wir deshalb zunächst ein paar Grundlagen.

c’t-Schwerpunkt IT und Klimawandel

Den Energiebedarf von Anwendungen wie Streaming kann man grob in drei Blöcke unterteilen: das Endgerät, die Netze und die Rechenzentren. Den Verbrauch der Geräte kann man messen oder aus der Akkulaufzeit ableiten. Aktuelle Smartphones benötigen zum Videoabspielen etwa 1 bis 3 Watt. Tablets liegen eher bei 3 bis 5 Watt, Laptops bei 6 bis 20 und Fernseher bei 30 bis über 200 Watt, je nach Modell.

Der Netzwerkausrüster Ericsson hat kürzlich Schätzwerte für das Beispiel Videostreaming veröffentlicht. Er berücksichtigt das Netzwerk in der Wohnung des Nutzers mit 5 Watt; 10 Watt rechnet er für alle weiteren beteiligten Netze und Rechenzentren hinzu. So kommt man auf einen Gesamtstromverbrauch von 0,018 kWh für eine Stunde Streaming am 3-Watt-Smartphone. Am 100-Watt-Fernseher wären es 0,115 kWh. Mit dem deutschen Strom-Mix entspricht das einem CO2-Ausstoß von 9 respektive 56 Gramm.

Ericsson hat als Konzern natürlich ein Interesse daran, digitale Technik in ein grünes Licht zu rücken. Ein unabhängiger Forscher nennt gegenüber c’t höhere Zahlen: Der Green-IT-Experte Ralph Hintemann vom Berliner Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit geht „grob geschätzt“ von 30 bis 500 Gramm CO2 für eine Stunde Streaming aus, je nach Endgerät, Auflösung und Art der Datenübertragung; Mobilfunk kostet nämlich mehr Energie als Festnetz samt WLAN (wobei über Mobilfunk in der Regel nur kurze Clips gestreamt werden).

Zum Vergleich: Pro Kilometer Autofahrt mit einem typischen Benziner kommen aus dem Auspuff etwa 180 Gramm CO2. Bei sechs Kilometern sind es rund 1080 Gramm. Die oben zitierte Aussage, eine halbe Stunde Streaming schade dem Klima so wie sechs Kilometer Autofahrt, ist also weit übertrieben.

Klimakiller Streaming

Bevor man aus solchen Rechnungen irgendwelche Schlüsse zieht, muss man noch die Alternativen zum Streaming ­bedenken. Wer einfach nur auf dem Sofa sitzt und Däumchen dreht, drückt den Strombedarf keineswegs auf Null. Der WLAN-Router schluckt im Leerlauf nicht viel weniger Strom als unter Volllast. Die Infrastruktur zur Cloud hin läuft auch weiter, bestenfalls spart man ein paar Watt, weil die Betreiber dynamisch reagieren.

Und die gute, alte DVD schadet dem Klima mindestens genauso stark wie Streaming. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine US-Studie aus dem Jahr 2014: Bestellt man die DVD beim Online-Händler, falle der gesamte Energiebedarf inklusive Produktion, Versand, DVD-Player und TV ähnlich hoch aus wie beim Streaming. Fährt man mit dem Auto zur Videothek oder zum Geschäft, schneide die Silberscheibe deutlich schlechter ab. Obendrein kann man die DVD nicht am sparsamen Handy abspielen, und das WLAN bleibt ja auch eingeschaltet.

Der Ratschlag, weniger Videos zu streamen, hilft dem Klima also nicht unbedingt und kann sogar nach hinten losgehen, je nachdem, was man stattdessen mit seiner Zeit anstellt.

Wie also sinnvoll als Privatmensch das Klima schonen? Das Umweltbundesamt nennt als „Big Points“ in erster Linie den Einsatz von Ökostrom, Fahrradfahren auf Kurzstrecken, eine gute Wärmedämmung, weniger tierische Lebensmittel und seltener zu fliegen.

Es lohnt sich aber auch, im IT-Bereich näher hinzusehen. Schließlich macht Kleinvieh auch Mist, und vieles kann man ohne Aufwand oder Komforteinbußen umsetzen. Streamt man nur allein, kann man überlegen, ob das Tablet reicht oder es der 42-Zoll-Flatscreen sein muss. Wer unbenutzte Apps löscht, vermeidet unnötige große Update-Downloads. Und man kann hinterfragen, welche Daten wirklich regelmäßig oder doppelt und dreifach in der Cloud gesichert werden müssen.

Außerdem lohnt es sich, unnötige Stromfresser zu suchen. Im typischen Haushalt verschlingen allein Standby-Geräte 20 bis 100 Watt. Geräte, die selten benutzt werden, aber einen hohen Standby-Verbrauch haben, trennt man am besten über eine schaltbare Steckerleiste vom Strom. Wie Sie Ihren Energieverbrauch im Haushalt optimieren können, haben wir in einem separaten Beitrag für Sie zusammengestellt.

Ein zweiter Hebel ist das möglichst lange Nutzen von Geräten. Bei fast allen IT-Produkten für Privatnutzer überwiegt nämlich der Herstellungsaufwand den Stromverbrauch in der Nutzungsphase. Je länger man sie verwendet, desto klimafreundlicher werden sie ganz von allein. (cwo)

Faktencheck: Braucht eine Google-Suche 1000 Ws Energie?

Ende der 2000er-Jahre kursierten Berichte, laut denen eine einzige Suchanfrage bei Google ebensoviel Strom schlucke wie eine Energiesparlampe pro Stunde braucht. Das war Quatsch, wie Google 2009 in einem Blog-Beitrag klarstellte: Demnach verwandelten die Google-Server seinerzeit pro Anfrage rund 1 Kilojoule Strom in Abwärme, also 1000 Wattsekunden oder 0,0003 kWh. Ob dieser Richtwert heute noch stimmt, verrät Google nicht, denn auch er wurde für die kuriosesten Hochrechnungen missbraucht.

Außerdem blieb der Energiebedarf der Netze, die eine Anfrage zu Google leiten und die Antwort zurück, stets außen vor. Es gibt dermaßen viele Faktoren, die den Energiebedarf einer Suchanfrage beeinflussen, dass sich keine sinnvollen Vergleiche zu anderen Arten der Energienutzung ziehen lassen. Öffentlich verrät Google lediglich, im Jahr 2018 rund 10 Terawattstunden Ökostrom verbraten zu haben – auf welche Dienste wie viel davon entfällt, verschweigt Google ebenso wie die Anzahl der Suchanfragen pro Jahr.


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Runter vom Gas (Theory of Change)

( 12.02.21 ) Runter vom Gas

Direkt zum Audio-Podcast : Runter vom Gas Wer Nordstream 2 will, will auch weniger Klimaschutz.

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Alle sprechen über Nordstream 2 – doch kaum darüber, worum es eigentlich geht. Wir lichten das geopolitische Gestrüpp aus Putin, USA und Gaslobby, damit sichtbar wird, was die Riesenpipeline wirklich ist: ein Klimaverbrechen.


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