wir haben den Briefkasten für Eure Ideen wieder mit Karten bestückt und reaktiviert.
Bitte überschüttet uns und vor allem die Stadt mit Wünschen für das kleine Gebiet — damit wenigstens etwas Grün in dieser von Politik , Stadt und Verwaltung gewünschten Beton-Wüste erhalten bleibt.
Es ist ja gegüber dem Winter trotz des Zustandes ein wenig Grün geworden ….
Einige Ideen haben wir schon gesammelt : hier , hier und der kleine Filmclip : hier
Offener Brief des Bochumer Klimaschutzbündnisses an die politisch Verantwortlichen
Wir protestieren: das stadtökologisch wichtige Grundstück zwischen Kreuz- und Neustraße darf nicht rücksichtslos verscherbelt werden!
Hierin fordert das Klimaschutzbündnis (Boklima.de) den Verkauf des Geländes nicht unter rein wirtschaftlichen Aspekten abzuwickeln :
Keine Fläche darf allein „im Sinne der Wirtschaft“ entwickelt werden!
Die Innenstadt darf nicht weiter bloß „vermarktet“ werden!
Klimaschutz und Klimaanpassung müssen sofort und immer berücksichtigt werden!
Klimaanpassung darf sich nicht auf Modellvorhaben beschränken!
Schluss mit der Ausgrenzung der innerstädtischen Bevölkerung!
BoKlima fordert : Umsetzung des Klimanotstandsbeschlusses, d.h. Bestgebotsverfahren mit ambitionierten Klimaschutz- und Klimaanpassungszielen für dieses Grundstück – jetzt!
Etwa 250 Teilnehmenden waren am gestrigen Freitag zur Klimademo von Fridays for Future gekommen. Schwerpunktforderung war „In 15 Jahre auf Null“. Gemeint ist das Ziel, in 15 Jahren Klimaneutralität zu erreichen. In der Begrüßungsrede wurde das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes als Erfolg gewertet. Die bisherigen Pläne, mit denen die Bundesregierung auf das Urteil reagieren will, wurden als völlig unzureichend kritisiert: „Inkompetenz trifft auf Klimaurteil trifft auf Inkompetenz“ Die Rede im Wortlaut.
Auf der Zwischenkundgebung auf dem Husemannplatz wurde die Rolle der der Banken, die weiter in großem Umfang in fossile Brennstoffe investieren, thematisiert: Eine*r der größten Akteur*innen in der Klimakrise ist der Finanzsektor. Die Rede im Wortlaut.
Die Commerzbank als eine der Akteur*innen wurde ganz konkret wegen ihrer Investitionen angegriffen: Die Commerzbank macht fett Kohle! Die Rede im Wortlaut.
Mit Aktionen, Transparenten und einem Redebeitrag machte „Ende Gelände“ auf das geplante neue Versammlungsgesetz von CDU und FDP in NRW aufmerksam. Die schwarz-gelbe Koalition will mit dem Gesetz erfolgreiche Proteste wie im Hambacher Forst zukünftig unterbinden. Aber: „Klimaschützen ist kein Verbrechen!“ Die Rede im Wortlaut.
Zum Abschluss erinnerte Fridays for Future daran, dass die Klimakrise eine wesentlich größere Krise als die Corona-Krise ist. Die Erkenntnisse der Wissenschaft, was zu tun ist, sind seit langem bekannt. Nur: „Gegen die Klimakatastrophe gibt es keinen Impfstoff!“ Die Rede im Wortlaut.
Und hier Ein Bericht der WAZ :
Weitere Artikel von WAZ u.a. in unserem PresseSpiegel : hier
Die Bewegung Fridays for Future hat eine Mahnwache in Bochum abgehalten. Trotz Corona sind sie draußen weiter für den Klimaschutz aktiv.
Auch während der Pandemie geht die Klimaschutzbewegung-Bewegung Fridays for Future (FFF) auf die Straße. Einige wenige Mitglieder der Bochumer Gruppe von FFF hielten am Freitagnachmittag auf dem Kurt-Schumacher-Platz — mit Maske und Abstand — eine ‟Mahnwache” für das Klima ab.
Nächste Veranstaltung ist am Bergbaumuseum Bochum geplant
Dabei kamen sie mit Passanten ins Gespräch. Auf Schautafeln und Themenblättern sprachen sie einzelne Problemfelder an wie Kohleverstromung, ‟Zerstörung von Wäldern und Dörfern für den Braunkohleabbau” oder den Treibhauseffekt. Ein roter Faden verband diese Felder und zeigte, wie fast alles zusammenhängt.
Am 14. Mai (17.30 Uhr) ist eine ‟Lauf-Demo” von FFF am Bergbaumuseum geplant. siehe hierzu auch : hier
Kommentar zu untenstehendem WAZ-Artikel vom BoKlima-Sprecher :
Und hier der Artikel :
Kennt unsere Umweltministerin Svenja Schulze die bereits im Dez. 2015 beschlossene 1,5°-Grenze nicht? Weis sie nicht dass wir nur noch 4200 Mill. t CO2 emittieren dürfen wenn sie eingehalten werden soll:
Selbst dann überschreiten wir die 1,5°-Grenze mit 50 % Wahrscheinlichkeit. Eine Überschreitung von höchstens 33 1/3 % ist bereits nicht erreichbar (Auskunft des Wuppertalinstituts).
Schulze will 25 Mill. t pro Jahr einsparen.
Dann überschreiten wir unser Kontingent bereits 2025. (s. Anhang.)
‟Was immer da jetzt auch kommen mag, es sollten so viele vitale Bäume wie möglich erhalten werden”, so Martina Foltys-Banning, die die Grünen im Planungsausschuss vertritt.
Das ist doch zu wenig ! — ALLE !!
Hierzu wurde von Fr Klöckner (GHrüne im Rat) auf Nachfrage von BoKlima auf das ISEK-Innenstadt-Papier / Protokoll verwiesen :