Beteiligung , Ideen zum Klimaschutz : Direkt zum Klimadialog , Direkt zur Klimamap ) ( Leider keine Einträge mehr möglich … Boklima bemüht sich um erneute Freischaltung )
(18.05.22) Kurzbericht vom 3. WS
ca 33 Anwesende davon ca. 25 aus Stadt, Stadtverwaltung bzw. addon
Visionen : falls man Klimadikatur spielen dürfte …
… folgt …
(05.05.22 ) Aufruf zur 3. Runde , WS – Wohnen :
Von: Gertec <info@gertec.de> Verschickt: Do, 5. Mai 2022 9:38 Betreff: Klimaplan Bochum 2035; Fachworkshop klimagerechtes und freundliches Wohnen/Quartiere
Sehr geehrte Klima-Fachinteressierte, wie Sie u.a. bereits durch die Auftaktveranstaltung im Dezember letzten Jahres oder auch im Zusammenhang mit weiteren Klima-Aktivitäten erfahren haben, erarbeitet die Stadt Bochum mit Unterstützung externer Gutachter*innen, unter anderen durch uns – der Gertec Ingenieurgesellschaft – zurzeit den Klimaplan Bochum 2035. Die Zielvision für das Jahr 2035 ist die klimaneutrale, erneuerbare Schwammstadt Bochum (weitere Informationen unter www.bochum.de/klimaplan). Neben einer breiten Bürger*innenbeteiligung ist uns dabei auch der fachliche Input von Expert*innen aus Bochum sehr wichtig. Diesen wollen wir vor allem mit Fachworkshops sicherstellen, die begleitend zur Erarbeitung des Maßnahmenplans für die verschiedenen Handlungsfelder seit Ende April stattfinden. Im Auftrag der Stadt Bochum führen wir daher einen Fachworkshop durch, der den thematischen Schwerpunkt auf die die klimagerechte Entwicklung des Wohngebäudebestandes und -neubaus legt. Dabei steht die nachhaltige Quartiersentwicklung in Bochum im Mittelpunkt. Mit diesem Workshop sollen auch die bisherigen Aktivitäten der Allianz für Wohnen aufgegriffen und die bisherigen Ergebnisse weiterentwickelt werden.
Wir laden Sie hiermit herzlich zu diesem Workshop ein: Die Veranstaltung findet am 18. Mai 2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Stadtarchiv Bochum, Wittener Str. 47 statt. Ziel und Schwerpunkt des Workshops wird es sein, Ihre und weitere Maßnahmenvorschläge im Handlungsfeld Klimagerechtes und -freundliches Wohnen: Gebäudesanierung und Stadtentwicklung zu diskutieren und für Bochum zu konkretisieren. Bitte melden Sie sich bei Kristine Braun per E-Mail (Kristine.Braun@gertec.de) bis spätestens zum 12. Mai 2022 verbindlich zurück, damit wir die Veranstaltung entsprechend vorbereiten können. Da wir nicht alle Expert*innen zum Themengebiet des klimagerechten und -freundlichen Wohnens im Vorfeld vollständig erfassen können, leiten Sie die Einladung gerne auch an Ihnen bekannte, ausgewiesene Fachkolleg*innen weiter. Bitte beachten Sie, dass maximal 30 Teilnehmende vor Ort anwesend sein dürfen, um die noch immer gegebenen Corona-Risiken möglichst gering zu halten.
Es gilt die 3G-Regel, das Tragen von FFP2-Masken ist empfohlen. Sofern wir mehr als 30 Anmeldungen erhalten, werden wir diese prüfen und ggfs. zusätzlich alternative, u.U. auch digitale Formate einsetzen. Im Anhang finden Sie einen ersten Programmentwurf für den Workshop. Einige Tage vor dem Workshop erhalten Sie dann das finale Programm sowie weiteren fachlichen Input als Grundlage zur Vorbereitung auf die Veranstaltung. Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihr Engagement und freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Teilnahme.
wie Sie u.a. bereits durch die Auftaktveranstaltung im Dezember letzten Jahres oder auch im Zusammenhang mit weiteren Klima-Aktivitäten erfahren haben, erarbeitet die Stadt Bochum mit Unterstützung externer Gutachter*innen, unter anderen durch uns – der EPC gGmbH – zurzeit den Klimaplan Bochum 2035. Die Zielvision für das Jahr 2035 ist die klimaneutrale, erneuerbare Schwammstadt Bochum. Die Stärkung der Klimaresilienz gegen die bereits eingetretenen Folgen der Klimakrise ist hierbei ein zentrales Ziel und Handlungsfeld des Klimaplans (weitere Informationen unter www.bochum.de/klimaplan).
Neben einer breiten Bürger*innenbeteiligung ist uns dabei auch der fachliche Input von Expert*innen aus Bochum sehr wichtig. Diesen wollen wir vor allem mit Fachworkshops sicherstellen, die begleitend zur Erarbeitung des Maßnahmenplans für die verschiedenen Handlungsfelder ab Ende April stattfinden. Im Auftrag der Stadt Bochum starten wir nun mit dem ersten Fachworkshop, der den thematischen Fokus auf die Klimafolgenanpassung setzt. Dabei stehen die gesundheitlichen Risiken durch Hitze ebenso wie der Schutz von Infrastrukturen vor Überflutungsereignissen und allgemeine Aspekte der Aufenthalts- und Lebensqualität in Bochum im Mittelpunkt.
Wir laden Sie hiermit herzlich zu diesem Workshop ein: die Veranstaltung findet am 26. April 2022 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Stadtarchiv Bochum, Wittener Str. 47 statt. Ziel und Schwerpunkt des Workshops wird es sein, Ihre und weitere Maßnahmenvorschläge im Handlungsfeld der Klimafolgenanpassung zu diskutieren und für Bochum zu konkretisieren.
Bitte melden Sie sich bei Daniela Wilden per E-Mail (wilden@e-p-c.de) bis spätestens zum 20. April 2022 verbindlich zurück, damit wir die Veranstaltung entsprechend vorbereiten können. Da wir nicht alle Expert*innen zum Themengebiet der Klimafolgenanpassung im Vorfeld vollständig erfassen können, leiten Sie die Einladung gerne auch an Ihnen bekannte, ausgewiesene Fachkolleg*innen weiter.
Bitte beachten Sie, dass maximal 30 Teilnehmende vor Ort anwesend sein dürfen, um die noch immer gegebenen Corona-Risiken möglichst gering zu halten. Es gilt die 3G-Regel, das Tragen von FFP2-Masken ist empfohlen. Sofern wir mehr als 30 Anmeldungen erhalten, werden wir diese prüfen und ggfs. zusätzlich alternative, u.U. auch digitale Formate einsetzen.
Im Anhang finden Sie einen ersten Programmentwurf für den Workshop. Einige Tage vor dem Workshop erhalten Sie dann das finale Programm sowie weiteren fachlichen Input als Grundlage zur Vorbereitung auf die Veranstaltung.
Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihr Engagement und freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Teilnahme. Für Rückfragen stehen Ihnen Dr. Ulrich Eimer (eimer@e-p-c.de) und Daniela Wilden (wilden@e-p-c.de) gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen, im Auftrag, D. W. Projektmanagement
Der Stadt Bochum ist es gelungen, eine sehr professionelle Firma zu gewinnen, die Bochums „Klima-Anstrengungen“ präsentiert. Die Agentur EPC legte jetzt die Dokumentation der Auftaktveranstaltung des geplanten Prozesses „Klimaplan Bochum 2035“ vor, in der kompetent und umfangreich viele wichtige klimapolitische Anregungen und Ziele aufgeführt werden. EPC hat es geschafft, viele klimapolitische Akteur:innen der Stadt dazu zu bringen, all die Forderungen zu wiederholen, die sie zum größten Teil seit Jahrzehnten vergeblich an die Stadt richten.
In der Dokumentation wird festgehalten: „Ein viel diskutiertes Thema war die Ernsthaftigkeit, mit welcher die Stadt die Zivilgesellschaft in die Ausarbeitung des Klimaplans 2035 einbezieht.“ Ältere Umweltaktivist:innen erinnern sich halt, dass es 1998 einen ganz brauchbaren Radwegeplan gab, der vom Rat beschlossen und nie umgesetzt wurde. Vor 22 Jahren startete der Agenda-Prozess in Bochum mit klimapolitischen Forderungen, die heute noch aktuell sind, weil die rot-grüne Mehrheit im Rat sie nie ernst genommen hat. Ein inzwischen etwas zynisch gewordener älterer Öko meinte am Ende der Auftaktveranstaltung: „Wenn ich die schönen Worte höre, wird mir gleich 1,5 Grad wärmer ums Herz.“.
(22.12.21, epc) Dokumentation 1. Klimaplan-Veranstaltung vom 15.12.21
Die Stadt Bochum möchte bis 2035 klimaneutral werden. Dafür hat die Stadt den “Klimaplan Bochum 2035” ins Leben gerufen. In dem sollen zusammen mit Bochumerinnen und Bochumern, Ideen für den Klimaschutz gesammelt werden. Im Klimaplan Bochum 2035 soll außerdem festgehalten werden, wie sich unsere Stadt in Zukunft auf Extremwetterereignisse vorbereitet.
0. Teilnahme an der Umfrage zum Klimaplan Bochum 2035 :
(27.12.21, leider nicht mehr aktiv / online !)
Umfrage der Stadt zu Klimaschutz im persönlichen Alltag — nicht mehr Online
Mit der folgenden Umfrage möchten wir gerne erfahren, welche Rolle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung bereits jetzt und auch künftig in Ihrem Alltag spielen. Zentral ist für uns die Frage, welche Angebote und Unterstützung Sie benötigen, um ihren Alltag klimagerechter zu gestalten. Abschließend werden einzelne soziodemographische Daten, bspw. Alter erhoben. Uns ist es wichtig, dass Sie den Fragebogen ehrlich beantworten – nur so können wir gemeinsam die Zukunft unserer Stadt gestalten.
Nehmen Sie sich also gerne eine Tasse Kaffee oder Tee und schenken Sie dem Klimaschutz in Bochum 10 – 15 Minuten Ihrer Zeit. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Ideen für ein klimaneutrales und klimaresilientes Bochum!
1. Auftakt Veranstaltung MI 15.12.21
Die Stadt will einen “Masterplan Klimaschutz- und Klimafolgenanpassung 2035 für Bochum” erstellen lassen. Dabei sollen auch Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Deshalb lädt die Stadt zu einer Auftaktveranstaltung am 15. Dezember 2021 um 16:30 Uhr ein. Außerdem wird um Beteiligung an einer Umfrage zum Klimaplan Bochum 2035 gebeten.
Ablauf , Aussteller
Ausstellungsplakate und Infos von BoKlima
Forderungen von BoKlima , … als mögliche Sofort-Maßnahme :
Sofortmaßnahme 1: Klimaneutralität jetzt! Bei allen aktuell in Planung befindlichen Neubau- und Sanierungsvorhaben städtischer Gebäude: Planung und Ausführung mit dem verbindlichen Ziel klimaneutrale Gebäude mit Schwammfunktion zu schaffen (Die städtische Leitlinie vom 1.9.2021 (!) bleibt hinter dieser notwendigen Forderung weit zurück)
Sofortmaßnahme 2: Weckruf Dach! Die Dächer aller städtischen Gebäude hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit für die drei vordringlichen Aufgaben: – Energiegewinnung (PV oder Solarthermie) – Regenwassernutzung – Verbesserung des Mikroklimas/Hitzeschutz/Regenwasserrückhaltung (Gründächer) klassifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten.
Sofortmaßnahme 3: Mobil zu Fuß und Rad! – Große Tempo 20 / 30 Zonen einrichten – Innenstadtring als Einbahnstr (Bus-, Taxi-, CarSharing- ; Fahrrad- ; Auto-Spur) – kein kostenloses Parken für städtische Mitarbeiter in den Parkhäusern – keine Dienstverbrenner für die städtischen Mitarbeiter – Tarifsenkung bei der ÖPNV-Nutzung
Sofortmaßnahme 4: Grüne Oase Innenstadt! – Erhalt der Freiflächen im Stadtgebiet – Begrünung in den Hitzeinseln der Stadt (Bäume, Fassaden- u. Dach-Begrünung (siehe Weckruf Dach!))
Energetische Sanierung der ca. 1000 städtischen Gebäude,
PV Verpflichtung wo immer es geht (Bundes- u Landesgesetzgebung einwirken)
Mobilitäts Aktiviäten
Verbesserung des ÖPNV ( Taktung , Anschlüsse, Kosten , …)
Tempo 30 Innenstadt (Bundes- u Landesgesetzgebung einwirken)
Baustop auf landwirtschaftlichen Flächen. (Die qm-Preise für landwirtschaftliche Böden müssen viel höher liegen. Fast kostenlose Vernutzung von Boden! Immobilienfinanzierung machen durch diese niedrigen Bodenpreise zu viel Reibach. Änderung der Gesetzgebung. Wertschätzung des Bodens muß sich ändern.)
Gewerbegebiete in den Fokus: ökologische, nachhaltige Sanierung der alten/älteren Gebäude und Grundstücke- dort Entsiegelung übergroßer Parkplätze- Dachbegrünung- ästhetisch ansprechende Gestaltung der Regenrückhaltung und des Geländes/Grundstücks- schriftliche Anregungen für Firmen und Gewerbetreibende
entsprechende Gestaltung neuer Gewerbegebiete
Rub-, Gesundheitscampus: Dachbegrünungen, RRB vor Ort
Mobilität: Kfz-freie Siedlungen mit ökologische.nachhaltiger und ästhetischer Gestaltung- zur Ermöglichen verbessertes Mobilitätsangebot- Entsiegelung übergroßen Parkplätze (s.Lidl, Viktoriastraße)
Freiflächen/Grün: -Erhalt und ökologische Aufwertung—-
Online – Umfrage der Stadt Bochum , Online-Umfrage, die begleitend zur Auftaktveranstaltung durchgeführt wird. Diese Umfrage ist ein weiterer, zentraler Baustein in der Entwicklung des Klimaplans. Nehmen Sie sich also gerne eine Tasse Kaffee oder Tee und schenken Sie dem Klimaschutz in Bochum 10 bis 15 Minuten Ihrer Zeit.
(2015) Energie- und Klimaschutzkonzept Bochum 2030, kurz , lang
Ziel: 65 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2030 und 85 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2050 gegenüber dem Basisjahr 1990 in Bochum zu verursachen.
Fragen
Kann das erreicht werden ?
Welche Maßnahmen wurden beschlossen ?
Sind diese Maßnahmen wirkungsvoll ?
Was muss darüber hinaus getan werden ?
Resümee für die Zeit 2015 bis 2021 :
Wie viel Energie wurde eingespart ?
Wie viel weniger CO2 Ausstoß gibt es jetzt ?
Wurde erreicht was die Bochumer 2015 wollten : ? Was bewegt die Bochumer? Das Thema Klimaschutz wird von der Bochumer Bevölkerung oftmals in Zusammenhang mit dem Thema Mobilität gesehen: Über 30 Prozent der Antworten bezogen sich auf Mobilitätsthemen* wie „ÖPNV statt Auto“ oder „doppelt so viele Radwege“ und „günstige Bahn-Tickets“
Bausteine des Energie- und Klimaschutzkonzeptes 2030, 1. Energie- und Treibhausgasbilanz Bochum 2014: – 8.291.994 MWh Endenergie verbraucht und – 2.578.125 t CO2e-Emissionen ausgestoßen. (370t Einw. x 11t {Bundesdurschnitt UBA } eigentl ca. ~~ 4.3 Mio t) Wo sind die Zahlen von heute ?
Die Erfolgskontrolle der Maßnahmen wird vom Klimaschutzmanagement der Stadt Bochum durchgeführt — wo sind sie ??
Der vorliegende Ergebnisband stellt abgeschlossene Projekte aus dem Forschungs- und Technologieprogramm „Stadt der Zukunft“ des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Bereich Klimaneutrale Städte vor. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen eine Entwicklung in Richtung energieeffiziente und klimaverträgliche Stadt unterstützen, die auch dazu beiträgt, die Lebensqualität und die wirtschaftliche Standortattraktivität zu erhöhen. Schriftenreihe 29/2021 Redaktionelle Gestaltung: Bianca Pfefferer, Hannes Warmuth (ÖGUT) Herausgeber: BMK
GREENPASS® ermöglicht Städten und Kommunen die standardisierte Evaluierung, Optimierung und Zertifizierung städtebaulicher Projekte – um die optimale Klimaresilienz und Kosteneffizienz zu gewährleiste
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (englischSustainable Development Goals, SDGs; französischObjectifs de développement durable) sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), die weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen.[1] Sie wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) entworfen und traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft.[2] Im Unterschied zu den MDGs, die insbesondere Entwicklungsländern galten, gelten die SDGs für alle Staaten.
von Dr. Ingo Franke, Arbeitskreis Umweltschutz, In Bochum gab es einen Beirat Bochum Agenda 21. Besetzt mit Vertretern gesellschaftlicher relevanter Gruppen sollte dieser Politik und Verwaltung zur zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt beraten. Die Art und Weise wie wir unsere Stadt und unsere Lebensweise gestalten ist eng verknüpft mit dem grausamen Sterben im Mittelmeer. … Unser Wirtschaftswachstum auf ein für die Erde verträgliches Maß zurückfahren. Endlich zukunftsfähig leben. … Ist die Einsparung von zwei Stellen im Agendabüro in der Verwaltung wichtiger als die Arbeit an einer lebenswerten Zukunft für die Menschen in dieser Stadt …
Agenda 21 ‒ das ist die Tagesordnung für das 21. Jahrhundert, das was zu tun ist im 21 Jahrhundert. Lokal ‒ auf eine bestimmte Stadt bezogen, in unserem Falle auf Bochum.
“Das ökologisch Notwendige ökonomisch sinnvoll und sozial gerecht umsetzen. Die Entwicklung der Dritten Welt ermöglichen und die berechtigten Ansprüche zukünftiger Generationen berücksichtigen.”
Unter diesem Leitziel sind alle Kommunen weltweit 1992 auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro aufgefordert worden, mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, den gesellschaftlichen Gruppen und der Wirtschaft einen Handlungsplan aufzustellen.
18.06.1998 Beschluss vom Rat ” Durchführung des Agenda-Anhörungsprozesses beschlossen”
15.12.1998 1. Beiratssitzung :, zu der die vom Rat festgelegten gesellschaftlich relevanten Bochumer Gruppen mit je einem Vertreter/einer Vertreterin eingeladen wurden.
30.01.1999 Info Börse zur Agenda , 1.Schritt in die Öffentlichkeit : Eco-Textil auf dem Holland-Gelände in Bochum-Wattenscheid vollzogen.
15.05.99 richtiger Start der Bochum-Agenda 21: Agenda-Auftaktveranstaltung auf dem Dr.-Ruer-Platz – Der AkU ist im Agendabeirat vertreten. – Weitere Bochumer Agenda-Gremien sind die Agendaforen bzw. die Arbeitskreise, das verwaltungsinterne Agendabüro
Der Bochumer Agenda-Prozess ist NICHT MEHR auf der Homepage der Stadt Bochum vorhanden
Einige Bruch-Stücke sind im Internet-Gedächtnis zu fionden : hier
RUB entwickelt Indikatoren Set Um festzustellen ob das Verwaltungshandeln und die politischen Beschlüsse im Einklang mit diesen Leitlinien stehen,
Auf Ebene des Landes NRW gibt es viel geeignetere Indikatorensets, die aber nur für Teilbereiche vorliegen. Der AkU hat bereits in seinem Vorschlag zum Ratsbeschluß zum Start des Agenda-Prozesses den Rat aufgefordert gleichzeitig ein Verfahren zu beschließen mit dem der Einklang zwischen den aufzustellenden Agenda-Leitlinien und dem Verwaltungs- bzw. politischem Handeln überprüft werden kann. Dies ist nicht geschehen. Dieses Verfahren ist wegen seiner Oberflächlichkeit klanglos in den Verwaltungsschubladen verschwunden.
Das Bochumer Klimaschutzbündnis fordert transparente und engagierte Klimapolitik vor Ort
„Klimaschutz und Energiewende sollen für alle erfahrbar und mitgestaltbar werden“ – das ist den beiden Mitinitiatoren des Bochumer Klimaschutzbündnisses wichtig. Sicherlich gebe es die Politik, die mit Richtlinien für eine klimagerechtere Welt sorgen müsse – parallel dazu könne aber auch ein Umdenken bei jedem Einzelnen angeregt werden. Es lohne sich nicht, den Leuten Angst zu machen vor der Klimakatastrophe, stattdessen brauche es neue Erzählungen davon, wo wir hinwollen mit Klima- und Umweltschutz, und dafür müsse man miteinander ins Gespräch kommen. Und das tun I. und T. bei ihrem Infostand auf der Wiese des Bergbaumuseums. Mitgebracht haben sie ein Stecker-Solar-Modul, das jede*r bequem privat nutzen kann, ob auf dem Balkon der Mietwohnung oder auf dem Dach des Gartenhäuschens.
Grüne Energie , FRAGEN DER ZEIT – Zukunft JETZT ; POLITIK-LABOR – Ein Thema, drei Schwerpunkte: Aufmacher, Interviews, Europa-Artikel, Glosse und Lokaltexte aus Köln, Wuppertal und dem Ruhrgebiet
(05.05.22, WAZ ) , Zelt-Demo für mehr Umweltschutz
Liebe MitstreiterInnen, nach zahlreichen Klimacamps in diversen Städten wird es vom 04.05 bis 20.05, passend zur Landtagswahl in NRW, ein Klimacamp in der Bochumer Innenstadt geben!
Wir wollen ein Ort sein, an dem für Klimagerechtigkeit und für sozialgerechten Klimaschutz in Bochum und NRW gekämpft wird. An dem Wissen geteilt wird, Kontakte geknüpft werden und an dem an die Klimakatastrophe erinnert wird. Und vor allem ein Ort, an dem jeder Mensch willkommen ist. Es gibt noch die Möglichkei sich mit Musik, Workshops, Vorträgen, offenen Treffen oder allem weiteren, was im Camp angeboten werden kann, am Programm zu beteiligen.
Wenn ihr Interesse daran hättet einen solchen Programmpunkt zu organisieren oder einfach Fragen habt, schreibt gerne einfach Zora an (Signal an 0171/1630355, über Telegram an @punkyv).
Mit freundlichen Grüßen das Klimacamp Bochum Orga-Team
Warnung vor Umweltzerstörung — UN fordern neue Regeln für Sandabbau
Stand: 26.04.2022 11:30 Uhr
Weltweit wird immer mehr Sand für Bauprojekte verwendet – mit verheerenden Folgen für die Natur. Das UN-Umweltprogramm fordert in einem neuen Bericht Konsequenzen – etwa ein Verbot von Sandabbau an Küsten.
Die massive Nachfrage nach Sand angesichts des weltweiten Baubooms droht Ökosysteme zu zerstören und das Risiko für Naturkatastrophen zu erhöhen. Der Sandverbrauch habe sich innerhalb von zwei Jahrzehnten verdreifacht, berichtet das UN-Umweltprogramm (UNEP).
Sand sei nach Wasser der meistverwendete Rohstoff der Erde. 40 bis 50 Milliarden Tonnen Sand, Kies, Splitt und Schotter würden im Jahr verarbeitet – unter anderem für die Herstellung von Beton. Das entspricht etwa 18 Kilogramm Sand pro Erdenbürger pro Tag – oder genug, um eine 27 Meter breite und 27 Meter hohe Wand rund um den Erdball zu bauen.
Mehr Sand verarbeitet als gebildet
Die UNEP warnt in ihrem neuen Bericht “Sand und Nachhaltigkeit: 10 strategische Empfehlungen zur Abwendung einer Krise” davor, dass mehr Sand verarbeitet wird als sich natürlich bildet. Sand entsteht über Millionen Jahre durch die Verwitterung von Gestein, das Hitze, Kälte, Wind und Wetter ausgesetzt ist.
Sand müsse als strategischer Rohstoff eingestuft werden, der nicht nur zum Bauen benötigt wird, sondern auch wichtige Umweltfunktionen habe. Zum Beispiel könne der Abbau von Sand an Flussmündungen, -deltas, Stränden, in Küstennähe und auch in Wüsten problematisch sein. Das könne Ökosysteme zerstören, der biologischen Vielfalt schaden und zur Versalzung von Grundwasser und Erosion beitragen, was das Risiko von Sturm- und Überschwemmungsschäden erhöhe.
Anderer Umgang mit Sand gefordert
Sand müsse deshalb einen Preis bekommen, der auch seine Wichtigkeit für die Umwelt widerspiegele. Sand an Flüssen und Küsten zu belassen sei die günstigste Strategie, um sich gegen den Klimawandel zu wappnen. Der Sandabbau an Küsten etwa sollte ganz verboten werden, fordert die UNEP. Auf hoher See sollten zum Schutz der Ökosysteme für den Sandabbau internationale Standards entwickelt werden.
Länder sollten Bestandsaufnahmen machen und die Kreislaufwirtschaft fördern. So eigneten sich etwa Bau- und Abbruchmaterial oder Erzsand aus Bergwerksabfällen zur Wiederverwendung im Bau.
Es warem mal 33 x ca 35 – 75 Jahre alte Bäume. Das wäre doch nun wirklich nicht nötig wenn Stadt , Politik etc endlich mal NACHLATIG denken könnten / würden …..
(21.02.22) Impressionen von den abzuholzenden Bäumen der Aloysiusstr…
(08.02.22) Bewertungs-Bogen für Bäume (TU – Dresden)
Es sollten / könnten die Bäume doch vor der Abholzungs-Freigabe doch erst mal bewertet werden und ihr Ökologischer Wert bestimmt werden . z.B. nach diesem Muster der TU-Dresden ( würde dies sowohl für die zu fällenden wie auch für die potentiell neu zu pflanzenden durchgeführt würde man ein arges MISSVERHÄLTNIS sehen ) :
Sitzung: Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung, 8. Sitzung Termin: Mi, 09.02.2022 15:00 Uhr
— Hier die Zusammenfassung
07 x ca 40 Jahre 37 x ca 35 – 55 Jahre 19 x ca 35 – 58 Jahre 07 x ca 30 – 35 Jahre 07 x ca 35 – 45 Jahre 09 x ca 35 – 50 Jahre 16 x ca 35 – 50 Jahre 06 x ca 85 – 100 Jahre !!! 12 x ca 30 – 60 Jahre 09 x ca 35 – 55 Jahre 08 x ca 35 – 50 Jahre 33 x ca 35 – 75 Jahre —- 170 Baeume und das steht nicht mal im Baumfaellkataster !! —- und hier aus der TO :
5.1 Baumentfernung auf dem Grundstück Zechenstr. 12 20213561 5.2 Baumentfernung auf dem Grundstück Universitätsstr. 150 GC-Komplex 20213754 5.3 Baumentfernung auf dem Grundstück Universitätsstr. 150 20213881 5.4 Baumentfernung auf dem Grundstück Sumperkamp 9-15 20214022 5.5 Baumentfernung auf dem Grundstück Aloysiusstr. 16 a – f 20214023 5.6 Baumentfernung auf dem Grundstück Rhönstr. 2-6 20214024 5.7 Baumentfernung auf dem Grundstück Westenfelder Str. 117 20214025 5.8 Baumentfernung auf dem Grundstück Lothringer Str. 40 20214026 5.9 Baumentfernung auf dem Grundstück Herner Str. 308-310 20220003 5.10 Baumentfernung auf dem Grundstück Werner Hellweg 433 20220020 5.11 Baumentfernung auf dem Grundstück Rensingstr. 12, 14 20220082 5.12 Baumentfernung auf dem Grundstück Hunscheidtstr. 116 20220087
Eine Schnelldurchsicht ergab , meistens nur wg Erweiterungsbebauung ….
(08.02.22) Simpler Vergleich auf Stamm-Fläche :
(für die erste Position)
Neuanpflanzungen sind ein Witz 4,9 % , d.h. 95,1 % gehen verloren !!!
(08.02.22) Kommentar (via EM)
ich (AK) möchte diese Darstellung etwas konkretisieren. Vorweg: die hier dargestellten Verwaltungsvorlagen sind Mitteilungen, der Umweltausschuss entscheidet hier also nicht, sondern nimmt zur Kenntnis. Auch fällt bis auf eine Ausnahme nicht „die Stadt Bochum“. Die Grundstücksinhaber haben in der Regel ein Recht auf Bebauung. Manche der Fällungen finden allerdings aufgrund der Verkehrssicherungspflicht statt, wie zum Beispiel die Fällungen auf der Unistraße.
Um die Fällungen zu erschweren erarbeitet die Verwaltung gerade auf unseren Auftrag hin eine neue Baumschutzsatzung, die die Hürden für Fällungen erhöhen soll und den Stammumfang der nachzupflanzenden Bäume erhöhen soll. Dieser ist aktuell angesichts der teilweise großen Bäume deutlich zu klein. Ich schicke den Entwurf in die Runde, sobald da ein rechtsicherer Entwurf vorliegt. 5.1. Zechenstraße: 7 Bäume fallen, 15 Bäume mit einem Stammumfang von mindestens 20 cm werden auf dem Fällgrundstück nachgepflanzt.5.2. Uni-Campus GC: 37 Bäume werden gefällt, Ersatzplanzungen werden auf dem Uni-Campus nach dem Konzept stattfinden, das wir in der Dezember-Sitzung gehört und verabschiedet haben.5.3. Unicampus: Fällungen aufgrund von Verkehrssicherungspflicht.5.4. Die Wohnanlage Sumperkamp (in der ich schon selbst gewohnt habe), ist deutlich in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Die Anlage ist insbesondere für Menschen mit Behinderungen wichtig, weil sie schon sehr früh barrierefrei war. Hier werden 7 Bäume gefällt, auf dem Grundstück werden 14 Bäume neu gepflanzt.5.5 7 Fällungen aufgrund von Wohnbebauung. 14 Neupflanzungen auf dem Baugrundstück5.6 9 Fällungen aufgrund von Wohnbebauung. 20 Neuplanzungen auf dem Baugrundstück5.7 Kita-Bau: 16 Fällungen, 24 Neuplanzungen5.8 6 Fällungen aufgrund von Wohnbebauung, 25 Neupflanzungen auf dem Baugrundstück5.9 12 Fällungen aufgrund von Wohnbebauung, 25 Neupflanzungen auf dem Baugrundstück5.10 9 Fällungen aufgrund von Wohnbebauung, 24 Neuplanzungen auf dem Baugrundstück5.11 8 Fällungen aufgrund von Gewerbeerweiterung, 18 Neupflanzungen auf dem Baugrundstück5.12 33 Fällungen auf einer Fläche, auf der Altlasten saniert werden sollen. 76 Neupflanzungen auf dem Baugrundstück. Ich finde, in der Gesamtschau relativiert das den Eindruck etwas, den man beim Lesen der Vorlagen gewinnen kann. Dass die Ersatzpflanzungen auf dem Baugrundstücken erfolgen, ist wichtig, damit der Baumbestand in der Stadt nicht abnimmt. Es ist wirklich ärgerlich, wenn die Pflanzungen auf der grünen Wiese erfolgen.
Auch interessant, dass beim Unternehmen Energielenker ein Herr Reiner Tippkötter arbeitet, der dort european energie award (eea) Berater und Auditor ist und als ehemaliger Geschäftsführer (?) der Infas enermetic consulting GmbH durchaus im Zusammenhang mit dem eea in den letzten Jahren in den Niederschriften von Sitzungen der Bochumer Gremien auftaucht.
Wie genau lautete der Auftrag an die Verwaltung? Entwickeln oder kaufen?
Fridays for Future Bochum kündigt an, sich am 25.03.2022 am zehnten globalen Klimastreik mit einer Großdemonstration zu beteiligen: »Die weltweite Bewegung streikt 2022 bereits im vierten Jahr. Auch in Bochum finden inzwischen seit über drei Jahren Klimaproteste statt. Weltweit fordern am 25.3. Klimaaktivist*innen die Regierungen auf, die Erderhitzung auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen, anstatt die Profite von einigen fossilen Konzernen über das Leben von Menschen zu stellen. Fridays for Future Deutschland wird außerdem am 25.03. Bilanz über die ersten 100 Tage der Regierung ziehen, nachdem kurz nach der Bundestagswahl Forderungen an die Ampel-Koalition gestellt wurden.
Zuletzt kritisierte Fridays for Future die Bundesregierung für ihren Umgang mit den Taxonomie-Plänen der EU. Die Bewegung hatte eine klare Ablehnung der Einstufung von fossilem Gas als nachhaltigen Energieträger gefordert. Dem war die Bundesregierung in ihrer Stellungnahme zur Taxonomie nicht nachgekommen. In Bochum setzen sich die Aktivist*innen mit der geplanten Aktion unter anderem dafür ein, lokal die Mobilitätswende massiv zu beschleunigen. Thematisch passend wird die Demonstration am 25.3. in Form einer Fahrraddemo stattfinden. Zusätzlich wird es ein Programm geben, welches auch ohne Fahrrad besucht werden kann.
„Um das Klima zu schützen, die Lebensqualität zu steigern und die Gesundheit der Bürger*innen zu verbessern, muss Bochum ab jetzt Fußgängerinnen, Radfahrer*innen und dem ÖPNV oberste Priorität einräumen – auch wenn dies zu Lasten des Autoverkehrs geht,“ ergänzte Stefan Roth.
International kritisiert die Bewegung unter dem Motto #PeopleNotProfit, dass ambitionierte Klimapolitik häufig zugunsten von Konzerninteressen ausgebremst wird und die Perspektiven und Forderungen von Menschen aus schon heute stark von der Klimakrise betroffenen Staaten meist nicht in klimapolitische Entscheidungen einbezogen werden.
Sara Krafft erklärt: „Wir streiken, damit Menschenleben wichtiger werden als Gaskonzerne, Dörfer wichtiger als Kohleabbau und gerechte Lebensverhältnisse wichtiger als die Gewinne von Autoherstellern. Intakte Ökosysteme können wir nur durch sehr schnelle Emissionsreduktion erhalten – es wird Zeit, dass Regierungen weltweit dementsprechend handeln. Am 25. 3. werden wir das einfordern!‫