Hier stellen wir Informationen zu / von durchgeführten Installationen der Sammelbestellungen zusammen .
Bitte an Alle — schickt uns bitte weitere Berichte und Fotos via E-M an boalkon-solar [bei ] boklima.de um hier alle Interessierten ein wenig zu motivieren … 🙂
Danke, BoKlima.de
Nov’ 22 Dortmund
Hallo zusammen, heute habe ich mein Modul installiert (siehe Bild) und die ersten 150Wh sind eingespeist. Die Hauswand ist gen Westen ausgerichtet. Ab Mittag scheint die Sonne halbschräng drauf. Viele sonnige Grüße F.F.
Okt’ 22 Dortmund
seit gestern ist unser Balkon-Kraftwerk angeschlossen. Da wir unser Haus nun verkaufen, haben wir die Paneelen nicht mehr aufs Vordach montiert, sondern an der Pergola direkt an der Terrasse, inklusive “Regendach” für den Wechselrichter. Ausrichtung Süd-West. Shelly ist eingerichtet.
Und gemessen wir über einen shelly-Dose :
Sep ‘ 22 Lünen
Montage Beispiele und Hilfen (als PDF ) : Inspiriert und infiziert von Eurer Infoveranstaltung “Steckersolar” und dem Praxis-Workshop in Lünen, können wir, drei Reihenhaus-Nachbarn aus Herdecke, jetzt die erfolgreiche Montage und Installation unserer Balkonkraftwerke vermelden.
Angefügt findet Ihr einige Bilder und Hinweise zur Montage. Hoffentlich ist das eine oder andere Detail auch auf Eure Einbausituation übertragbar. Nachhaltige Grüße A.
16.08.22 , ca 14h vor dem Vonovia Hauptsitz , Eine Akation von Students For Future Germany
Lützerath, 15.8.2022 ; Pressemitteilung ; Students for Future
3000 Kilometer-Klimademo – „Ohne Kerosin Nach Berlin“ — Kundgebung am Dienstag, 16.8.22 um 12:30 vor der RWE Zentrale in Essen und gegen 14 Uhr vor dem Vonovia Hauptsitz in Bochum
Die Krisen überschlagen sich, doch über all den Krisen steht die Klimakrise. Jeden Tag nimmt sie an Dramatik zu. Die gesellschaftlichen Herausforderungen werden täglich größer. Doch die Regierung verstrickt sich in weiteren Abhängigkeiten, verlängert atomare und fossile Energieerzeugung und schafft keine angemessenen Lösungen, um die 1,5 Grad Grenze einzuhalten. Klimaaktivist*innen der „Letzten Generation“ oder in Lützerath werden kriminalisiert.
….
Dann zieht die Demo weiter und wird gegen gegen 14 Uhr vor der Vonovia Geschäftszentrale in Bochum demonstrieren. Die Botschaft dort: „Die Energiewende muss gerecht gestaltet werden . Es kann nicht sein, dass z.B. Sanierungskosten an Mietende weitergegeben werden, während Vonovia riesige Gewinne vorweisen kann. Denn die Klimakrise ist deswegen so ungerecht, weil nicht die Verursacher die Kosten der Krise tragen, sondern Menschen, die keinen Nennenswerten Beitrag zur Krise leisten. Gerade in Zeiten der Energiekrise dürfen in Folge der Herausforderungen keine Übergewinne gemacht werden – auch nicht bei Vonovia.
Hier stellen wir Informationen zu den aktuellen Typen , Beschaffungsmöglichkeiten für Wechselrichter bereit.
Bitte an Alle — da die Beschaffungslage insbes. für Wechselrichter z.Zt. ‘recht schwierig’ ist und die Informationen sehr schnell wechseln / veralten — helft bitte mit durch einen Kommentar (s. ganz unten) oder durch eine E-M an boalkon-solar [bei ] boklima.de hier für alle Interessierten etwas mehr Klarheit zu schaffen … 🙂
Danke, BoKlima.de
Aktuelles / Ergänzugen
(17.10.22) Hinweis auf Komplett-Sets ergänzt siehe unten
Für Balkon-Solar-PV-Module gibt es grundsätzlich 2 Möglichkeiten a) 300 Watt Wechselrichter (bei 2 Modulen werden 2 gebraucht) b) 600 Watt Wechselrichter (einer für 2 -3 Module)
Vergleichstest aktueller Wechselrichter der 600W Klasse für Balkonkraftwerke
(30.04.2022) Seid Ihr unentschlossen welchen Wechselrichter (Inverter) Ihr für euer Balkonkraftwerk nehmen sollt? In diesem Video erfahrt Ihr welches Gerät das Beste für euch ist mit teils überraschenden Ergebnissen. Mit dabei sind: * Envertech EVT560 * Hoymiles HM-600 * TSUN TSOL M800 * APSystems DS3-S * APSystems QS1
Zwei Bilder der selbstgefertigten Haken Material: Aluleisten 40 mm breit, 3 mm stark, 300 mm lang (aus einem 1000 mm langen Band gesägt). Anschließend eingespannt und mit der Lötlampe erhitzt und anschließend gebogen.
Kufen zur schrägen Aufstellung auf dem Garagendach / im Garten
( PV : Photovoltaik) >>Die Volkshochschule (VHS) Bochum bietet im August zwei kostenfreie Online-Vorträge zum Thema „Sonnenklar – Solarstrom nutzen“ an. Interessierte können sich unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de anmelden. Energie-Beraterinnen und -Berater der Verbraucherzentrale NRW erklären am Dienstag, 9. August, und Montag, 22. August, jeweils von 17 bis 18.30 Uhr, was nötig ist, um die selbst erzeugte Sonnenenergie in das Hausnetz einzuspeisen und wie sich damit Batteriespeicher, Wärmepumpe und Elektroheizstäbe für Heizung und Warmwasseraufbereitung betreiben lassen.
Anmeldeschluss für den 9. August (Kursnummer F48830) ist der 5. August. Für den Kurs am 22. August (Kursnummer F48831) endet die Anmeldefrist am 18. August. <<
Dabei geben die Expertinnen und Experten auch Tipps zur Überwindung von Hürden und worauf bei Handwerksangeboten und Preisen zu achten ist. Daneben erhalten die Teilnehmenden Informationen zur Installation und Inbetriebnahme von Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach sowie Steckersolargeräten für Balkone und Terrassen.
Boklima und die Energie-Arbeits-Gemewinschaft des Klimabündnis Dortmund führen in unregelmäßigen Abständen Sammelbestellungen von PV-Mudulen (Wechselrichter und Halterungen müssen selbst beschafft werden) druch. Interessenten tragen sich bitte in dieses Kontaktformular ein : Kontakt – Fomular Balkon-Solar – (EM)
Wer sich einfach ein Solarpanel aufstellen will und damit Strom erzeugen möchte stößt auf Einschränkungen, die wir mit dieser Petition aus dem Weg räumen wollen.
Zusätzlich zur drohenden Gefahr des Klimawandels, zeigt sich durch den Krieg in der Ukraine, wie wichtig eine saubere und unabhängige Energiegewinnung für BürgerInnen und Länder in Europa sind. Es liegt jetzt an uns Allen gemeinsam, private Initiativen zu fördern, sie nicht zu bremsen sondern ihnen politisch und rechtlich den Weg zu ebnen.
Balkonkraftwerke sind risikofrei realisierbar, werden durch private Initiativen getragen und helfen uns unsere eigene Energie sauber und unabhängig zu erzeugen. Aktuell wird die Realisierung dieser Anlagen durch die Gesetzgebung und Beschränkungen verhindert und gehemmt.
Die BürgerInnen wollen aus Ihrer Ohnmacht entkommen, sie wollen etwas zum Klimaschutz beitragen, sie wollen ihre Energie nicht aus Ländern beziehen, die Angriffskriege führen – und sie brauchen Ihre Hilfe dabei!
Durch eine einfache Maßnahme können Millionen Haushalte und Unternehmen schnell und noch in diesem Jahr dazu animiert werden, dezentrale Erzeugungsanlagen zu installieren. Wir sollten dieses Momentum nutzen und bürokratische Hürden ohne jedes Risiko sofortabbauen.
Pro Kalenderjahr können durchschnittliche Haushalte bei einem Verbrauch von 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden bis zu 30 % der benötigten elektrischen Haushaltsenergie durch kleine Balkonkraftwerke abdecken. Bei Verwendung entsprechender Verbrauchsoptimierung (z.b Waschmaschine und Geschirrspüler primär tagsüber verwenden) und smarten Speichern im Sommer ist 100% des Tagesbedarfs möglich.
Wir fordern:
sofortiger Wegfall der Anmeldepflicht bei den zuständigen Netzbetreibern
sofortiger Wegfall der Pflicht eines Zweirichtungszähler (“Rücklaufsperre”) (Alternativ: Moratorium. Die Wartezeiten für den Zählereinbau sind derzeit zu hoch. Jeder Tag zählt)
sofortiger Wegfall der 600W-Grenze pro Zähler. Wir empfehlen 600W pro Phase als neue Grenze.
sofortiger Wegfall der Pflicht von speziellen Einspeisesteckern (bei vorhandenen Inselschutz des Wechselrichters und IP54-Steckern im Außenbereich). Schuko reicht!
Bei Balkonen, Terrassen, Gärten, Carports und Garagen die lediglich angemietet sind, fordern wir ein Recht auf eigene Erzeugung. Vermieter, Eigentümerversammlungen und Kommunen dürfen nicht aus optischen Gründen die Energiewende gefährden!
Genehmigungsfreier Anschluss von (smarten) Speichern ohne Brandgefahr (z.b LifePo4) mit bis zu 2.4kWh Kapazität pro Phase
Wir wissen
Jede auf diese Weise erzeugte kWh reduziert fossilen Energieverbrauch, macht unabhängig, und unterstützt direkt die Klimaschutzziele.
pro Balkonkraftwerk mit 600W werden in jedem Jahr ca 0,6 Megawattstunden erzeugt. Technisch möglich wären bis zu 1,8 MWh pro Erzeuger
Pro 1.600.000 Anlagen entspräche das ca. 1-3 Terawattstunden pro Jahr.
Die Möglichkeit selbst seine Energie zu erzeugen und einen eigenen Teil beizutragen steckt an und bringt Dynamik.
Alleine in Deutschland gibt es 58 Mio Personen mit Zugriff auf einen Balkon sowie 16 Mio Einfamilienhäuser, die zumeist über Flächen im Garten, auf Carports oder Terrassen verfügen.
Solarparks benötigen viele Monate, bis sie betriebsbereit sind. Balkonkraftwerke dagegen können in wenigen Tagen installiert werden!
Balkonkraftwerk sind Netzentlastend
Für Balkonkraftwerke gibt es keine EEG-Vergütung – diese Energie ist subventionsfrei! Pro Terawatt installierter Leistung entspricht das 63 Millionen Euro Subventionsersparnis pro Jahr!
Sicher und gefahrlos ist der Anschluss solcher Anlage mit Schukostecker auch heute schon ohne Elektriker möglich. Die BürgerInnen benötigen dafür Rechtssicherheit.
Cemil Degirmenci
Degirmenci Stiftung für erneuerbare Energien, Open-Source und Elektromobilität
13. Klimanotstandsbrief des Bochumer Klimaschutzbündnisses an Politik und Verwaltung in unserer Stadt
Heute, am Pfingstmontag, jährt sich die Ausrufung des Klimanotstandes für unsere Stadt zum dritten Mal. Denn am 6. Juni 2019 ging der Rat folgende Selbstverpflichtung ein:
„Die Kommune wird die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaft-liche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen.“
Anhand von drei Beispielen müssen wir heute leider erneut aufzeigen, dass es bei der Umsetzung des Klimanotstandsbeschlusses weiterhin an guten Konzepten und an Engagement fehlt:
1. Blankensteiner Straße 1-42: Zwei mal 300 m Fahrradweg, die nur der Statistik nützen
Schaubild 1: Bewohnbare Straße: Foto BoKlima, aufgenommen einen Tag vor der Abholzung aller Bäume (Feb 2021)
Dieser Abschnitt der Blankensteiner Straße in Bochum Weitmar litt unter einem schlechten Straßenbelag und glänzte durch einen wunderbaren Baumbestand (erstes Foto).
Heute ist es umgekehrt: mit der Sanierung dieses 300 m langen Straßenabschnitts verschwand eine bewohnbare Straße zugunsten einer überbreiten Piste mit zwei KFZ- und zwei Fahrradspuren (zweites Foto).
Dabei hätte eine Sanierung der Straße im Sinne der o.g. Selbstverpflichtung zu einem ganz anderen Ergebnis führen können: eine erneuerte Fahrbahn für alle Verkehrsteilnehmer bei deutlich reduzierter Geschwindigkeit, hierdurch sichere Nutzung durch Radfahrer:innen und gefahrloses Überqueren durch Fußgänger:innen, so wie wir es von der Massenbergstraße kennen (Konzept der shared spaces). Erhalt des alten Baumbestandes und des Charmes dieser Wohnstraße, Minderung der sommerlichen Aufheizung einer großflächigen Asphaltfläche durch Verschattung, Vermeidung von zusätzlicher Versiegelung sowie die Einsparung von stofflichen wie finanziellen Ressourcen wären der Gewinn für unsere Stadt und für die Anwohner gewesen.
2. Grundstück zwischen Kreuz- und Neustraße: Stadt nutzt die Chancen nicht
Die Zukunft eines so großen und zentralen Grundstücks in der Innenstadt ist von erheblicher Bedeutung für die Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte. Aber die kürzlich bekannt gewordene Vergabe bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück, die unsere Stadt hier gehabt hätte.
BoKlima hatte der Stadt 11 Anregungen vorgelegt, die eine Grundstücksentwicklung im Sinne des Klimanotstandsbeschlusses und zahlreicher von der Stadt Bochum beschlossener Konzepte erlaubt hätte (vgl. Nachtrag zum 12.Klimanotstandsbrief vom 25.4.2022). Doch die mussten in der Sitzung des Hauptausschusses durch den Stadtbaurat kurzerhand vom Tisch gewischt werden, damit der von der Wirtschaftsförderung im Hinblick auf Klima und Ökologie mehr schlecht als recht ausgehandelte Kaufvertrag Ende April den Ausschuss passieren konnte.
Auf der Grundlage des bestehenden städtebaulichen Grobkonzeptes hatten wir insbesondere Wege für eine ökologisch optimierte Nutzung aller Dächer, Fassaden und Freiflächen aufgezeigt:
Schaubild 3: Konzeptvorschläge BoKlima
Doch der Kaufvertrag wird dbzgl. nur marginale und unscharfe Anforderungen stellen. Und es ist ein schwacher Trost, wenn den Bürger:innen von der Verwaltung versichert wird, die Käufer seien vernünftige Leute, sicher werden die von sich aus entsprechende Maßnahmen ergreifen. Wann hat das jemals funktioniert?
Die Politik säte im vergangenen Jahr mit Ihren Beschlüssen zu künftigen Grundstücks-vergaben in Erbpacht große Erwartungen. Schade nur, dass sie in der Neu- und Kreuzstraße einmal mehr wichtige Flächen auf immer aus der Hand gibt, ohne auf das Instrument der Erbpacht zurückzugreifen.
Schaubild 4: Quelle: Homepage der Fa. Ecofina
Dass Bochum sich um faire Beschaffung und fairen Handel bemüht und vor einem Jahr erneut eine entsprechende Zertifizierung erhielt, ist eine gute Sache. Dass der in der Neustraße künftig angesiedelte Schokoladenanbieter auf andere Verkaufsargumente als FairTrade setzt, ist dagegen bedauerlich (Bild oben). Wir möchten der Fa. E
Schaubild 5: Quelle: FairTrade
cofina deshalb an dieser Stelle vorschlagen, doch einmal ernsthaft zu prüfen, ob sie ihre Beschaffung nicht künftig, ganz im Geiste unserer Stadt, ebenfalls auf FairTrade umstellen könnte. Für die angesprochene Zielgruppe des Schokoladen-herstellers sollte dies vermutlich finanzierbar sein.
3. Haus des Wissens: nicht um jeden Preis
Bereits mit unserem ersten Klimanotstandsbrief vom 16. Februar 2020 befassten wir uns mit dem Haus des Wissens und warben für eine ökologische Ausgestaltung dieses wünschens-werten Projekts. Doch die bekannt gewordenen Kostensteigerungen, von der Machbarkeits-studie (60 Mio €), über den Vorentwurf (90 Mio €) und den jetzt vorliegenden Entwurf (über 150 Mio €) sind kein Naturgesetz. Wenn Planer:innen aufgrund einer Kostenschätzung von 90 Mio € ein „go“ für einen Entwurf erhalten, dann ist das gewiss kein Auftrag für ein 150 Millionen-Projekt. Die allgemeinen Baukostensteigerungen können als Begründung dafür jedenfalls nicht in der Hauptsache herangezogen werden. Vielmehr sind hier handwerkliche Fehler der Projektsteuerung und Planung in Betracht zu ziehen, die nach unserem Dafürhalten das Vorhaben nunmehr komplett in Frage stellen.
Denn Nachhaltigkeit bemisst sich auch an einem sorgsamen Umgang mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Umwelt- und Klimaschutz sind für unsere Kommune auch finanziell eine gigantische Herausforderung. Und jeder Euro muss auch in diesem Sinne mit größtmöglicher Wirkung investiert werden. Das ist beim Haus des Wissens nun nicht mehr der Fall. Und woher bei einem derart teuren Bauvorhaben, das auf dem Abriss des nur 40 Jahre alten BVZ‘s fußt und dessen Markthalle mit seinen viergeschossigen Glasfassaden einen riesigen Sonnenkollektor darstellt, dessen unerwünschte Wärmeerzeugung mit aufwändigster Technik ins Erdreich entsorgt werden muss, eine Platin-Zertifizierung in Sachen Nachhaltigkeit kommen soll, lässt sich nicht ohne weiteres nachvollziehen.
Deshalb sprechen wir uns für den Vorschlag der Opposition im Rat der Stadt Bochum aus, die Bürger:innen nach entsprechender öffentlicher Diskussion und nach Offenlegung aller Fakten, über diese gigantische Investition in ein Haus des Wissens selbst entscheiden zu lassen (Ratsbürgerentscheid).
Bochum, den 6. Juni 2022
Gez.: Ihre Bürger*innen des Bochumer Klimaschutzbündnisses
Liebe Mitglieder der GNK-Steuerungsgruppe in Bochum, der Ersatztermin für unsere verschobene Sitzung vom 07. April 2022 findet nun am 09. Juni 2022 von 17-20 Uhr statt. Der Ort wird noch bekannt gegeben.
Ziel der Sitzung ist es, einen Grundkonsens zu den entworfenen Leitlinien und strategischen Zielen zu erreichen. Dies erfolgt über eine Diskussion der Zielentwürfe und einen Abstimmungsprozesses mit Mehrheitsentscheid. Es ist daher wichtig, dass Sie sich mit dem bestehenden Entwurf zu Leitlinien und strategischen Zielen vor der Sitzung vertraut machen.
Im zweiten Teil der Sitzung werden wir im Rahmen von handlungsfeldspezifischen Kleingruppen erste Entwürfe für operative Ziele erarbeiten. Jedes Mitglied der Steuerungsgruppe kann im Rahmen der Sitzung nur an einer Handlungsfeld-Kleingruppe teilnehmen, Impulse zu weiteren Handlungsfeldern können jedoch im Rahmen einer nachgeschalteten Online-Abfrage eingereicht werden.
In GNK-Prozess in Bochum werden die folgenden Handlungsfelder bearbeitet:
· Nachhaltige Verwaltung
· Lebenslanges Lernen & Kultur
· Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft
· Nachhaltige Wirtschaft & gute Arbeit
· Globale Verantwortung & Eine Welt
· Nachhaltiger Konsum & gesundes Leben
Wir möchten Sie auch noch daran erinnern, im Zuge der Anmeldung Ihr präferiertes Handlungsfeld für die Gruppenarbeit mitanzugeben – falls Sie dazu noch keine Rückmeldung gegeben haben. Bitte orientieren Sie sich in der Handlungsfeldzuordnung an Ihrem fachlichen und institutionellen Hintergrund. Bitte richten Sie Ihre Zu- oder Absage zur Teilnahme an der 3. Sitzung bis zum 29. Mai 2022 an (MGrenz@bochum.de).
Mit freundlichen Grüßen
(10.12.21) Umfrage zu den Handlungsfeldern
Die Stadt Bochum erarbeitet zur Zeit eine Nachhaltigkeitsstrategie unter dem Namen Global Nachhaltige Kommune (GNK). Infos : hier
Protokoll s. unten
Informationen über die Strategien zur Entwicklung von Nachhaltigkeit / Zukunftsfähigkeit / Lokale Agenda 21 gibt es hier und beim AKU : hier
Wir sind herzlich gebeten, bis zum 17.12.2021 an der Onlineabfrage für: Leitlinien und strategische Ziele zu den sechs Handlungsfeldern des GNK Prozesses teilzunehmen.
Unsere Vorschläge müssen zusammengefasst im Onlinetool eingetragen werden.
Schon im Voraus vielen Dank für Eure Beteiligung.
Hinweise zur Handhabung:
Diese Dokument herunterladen und lokal abspeichern ( hier ) (Demo-Ansicht s.u)
Das gespeicherte Dokument mit einem PDF-Viewer (muss Formulare können) öffenen
Ab Seite 5 in die Formular-Felder Eure Wünsche / Ideen eintragen
(( Da für jede Initiative (also ganz Boklima) nur eine Abstimmung erlaubt ist , werden wir ALLE Antworten zusammenführen und in das Abgabe-Web-Formular eintragen ))
Ziele können genannt werden für die Themenbereiche:
- nachhaltige Verwaltung
- lebenslanges Lernen und Kultur
- gute Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften
- soziale Gerechtigkeit und zukunftsfähige Gesellschaft
- nachhaltiger Konsum und gesundes Leben
- globale Verantwortung und eine Welt
ErläuterungsMail von Frau Grenz
Grenz, Protokoll der letzten GNK-Steuerungsgruppensitzung am 30.11.
—–Ursprüngliche Mitteilung—– Von: Grenz, Marina <MGrenz@bochum.de> An: Grenz, Marina <MGrenz@bochum.de> Verschickt: Fr, 10. Dez 2021 13:14 Betreff: Protokoll der letzten GNK-Steuerungsgruppensitzung am 30.11. Die Anhänge dieser Mail können unter: https://boklima.de/?p=10609 nachgelesen werden Sehr geehrte Mitglieder der Steuerungsgruppe GNK Bochum,
im Nachgang zur zweiten Strategiesitzung des GNK-Prozesses hatten sich Steuerungsgruppenmitglieder bezüglich der Handlungsfelder noch einmal per Mail an alle Teilnehmenden der Veranstaltung / an die Steuerungsgruppe gewandt. In Rücksprache mit unseren Projektbüros EPC und der LAG21 möchten wir Ihnen auf Ihre Anmerkungen gerne antworten:
Der Klimaplan Bochum 2035 bildet alle inhaltlichen Aspekte aus den Themenbereichen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung ab. Dies umfasst die in der Veranstaltung der 2. Sitzung dargestellten und dem Klimaplan 2035 zugeordneten Handlungsfelder in kompletter inhaltlicher Breite. Auch beispielsweise die Handlungsfelder „Wohnen & Nachhaltige Quartiere“, „Nachhaltige Mobilität“ oder „Ressourcenschutz“ sind in den Handlungsfeldern des Klimaplans abgebildet.
In der Anmeldung zur Auftaktveranstaltung wurden die Handlungsfelder teils verkürzt genannt, so dass bei Durchsicht womöglich der Eindruck entstehen konnte, dass Teilthemen fehlen. Dies haben wir nun etwas breiter formuliert, damit mögliche Missverständnisse in Zukunft vermieden werden.
Der GNK-Prozess wird sich somit basierend auf dem Ergebnis der Abstimmung vom 30.11.2021 in den verbleibenden drei Sitzungen der Steuerungsgruppe auf die Handlungsfelder „Nachhaltige Verwaltung“, „Lebenslanges Lernen & Kultur“, „Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft“, „Nachhaltiger Konsum & gesundes Leben“ sowie „Globale Verantwortung & Eine Welt“ konzentrieren.
Zu jeder der drei Ebenen der Nachhaltigkeitsstrategie (Leitlinien und strategische Ziele, operative Ziele und Maßnahmen) werden im Prozess gesonderte Abfragen und Impulssammlungen mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe stattfinden.
Wir möchten Sie herzlich bitten, bis zum 17.12.2021 an der Onlineabfrage für Leitlinien und strategische Ziele zu den sechs Handlungsfeldern des GNK Prozesses teilzunehmen.
Wir sehen, dass bisher viele von Ihnen schon teilgenommen haben, jedoch leider keine Antworten ergänzt wurden. Daher möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, noch bis nächste Woche, Ihre Inhalte einzutragen. Wir möchten Sie bitten, uns keine unaufgeforderten ausgearbeiteten Teilkonzepte oder formlose Dokumente mit Zielwünschen zuzusenden. Jedes Mitglied der Steuerungsgruppe sollte die gleichen Möglichkeiten der Teilnahme am Erarbeitungsprozess haben. Dies versuchen wir bestmöglich über einheitliche Abfrage- und Diskussionsschleifen zu ermöglichen. Eine weitere Fristverlängerung ist leider nicht möglich, da wir uns in einer Projektförderung befinden, die einem festen Zeitplan folgt.
Da eine Präsenzveranstaltung am 30.11. leider aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich war, mussten wir auf eine digitale Variante umsteigen. Diese haben wir verkürzt stattfinden lassen (von 3 Stunden auf 1 Stunde), um Ihnen die Möglichkeit zu geben, die restliche Zeit für die Umfrage zu nutzen. Ohne die pandemischen Einschränkungen wäre die Erarbeitung vor Ort und ihm Rahmen der Sitzung bereits erfolgt. Am 30.11. wurde dieser Sachverhalt auch von der LAG21 erklärt und dargestellt. In 2022 hoffen wir auf die Durchführung von Präsenzveranstaltungen; dies entscheidet sich jedoch anhand der pandemischen Ausgangslage und jeweiliger Rahmenbedingungen.
Die entsprechende Aufteilung der Themenbereiche auf den GNK-Prozess und den Klimaplan ist – wie dies ja auch in der 2. Sitzung bestätigt wurde – aus unserer Sicht synergetisch und effizient. Dies vor allem unter dem Aspekt, dass wir so schnell wie möglich in die Umsetzung von Maßnahmen kommen müssen, von besonderer Bedeutung. Dem Klima kommt so auch die notwendige prioritäre Bedeutung zu. · Beide Prozesse sind unter dem Dach der Nachhaltigkeit miteinander verzahnt. Eine gute Abstimmung zwischen beiden Prozessen ist auch auf operativer Ebene gewährleistet. Wir ermuntern Sie noch einmal ausdrücklich, sich rege und auch konstruktiv in diese wichtigen Prozesse einzubringen. Davon lebt der Wandel und letztlich die Entwicklung der notwendigen Maßnahmen.
Für Rückfragen zur methodischen und fachlichen Ausgestaltung der anstehenden Erarbeitungsschritte und Sitzungen im Rahmen des Klimaplans und der Nachhaltigkeitsstrategie stehen wir sowie unsere Projektbüros Ihnen gerne zur Verfügung. Dort sind Ihre Anliegen gut aufgehoben, so dass wir darum bitten, generelle Anliegen und konstruktive Kritik entsprechend zielgerichtet anzubringen. Bitte sehen Sie aus datenschutzrechtlichen Gründen zukünftig davon ab, die projektbezogenen Kontaktlisten für Antwortschreiben bzw. Anfragen zu verwenden, sondern kommen Sie gerne direkt auf uns bzw. die jeweiligen Ansprechpartner*innen der Projektbüros zu. Anbei finden Sie das Protokoll und die Präsentation unserer letzten Steuerungsgruppensitzung am 30. November.
Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen auch im kommenden Jahr.
Mit freundlichen Grüßen & eine schöne Adventszeit Sonja Eisenmann & Marina Grenz
(11.12.21) Protokoll 1. Steuerungsgruppe vom 30.11.21
wie Sie u.a. bereits durch die Auftaktveranstaltung im Dezember letzten Jahres oder auch im Zusammenhang mit weiteren Klima-Aktivitäten erfahren haben, erarbeitet die Stadt Bochum mit Unterstützung externer Gutachter*innen, unter anderen durch uns – der EPC gGmbH – zurzeit den Klimaplan Bochum 2035. Die Zielvision für das Jahr 2035 ist die klimaneutrale, erneuerbare Schwammstadt Bochum. Die Stärkung der Klimaresilienz gegen die bereits eingetretenen Folgen der Klimakrise ist hierbei ein zentrales Ziel und Handlungsfeld des Klimaplans (weitere Informationen unter www.bochum.de/klimaplan).
Neben einer breiten Bürger*innenbeteiligung ist uns dabei auch der fachliche Input von Expert*innen aus Bochum sehr wichtig. Diesen wollen wir vor allem mit Fachworkshops sicherstellen, die begleitend zur Erarbeitung des Maßnahmenplans für die verschiedenen Handlungsfelder ab Ende April stattfinden. Im Auftrag der Stadt Bochum starten wir nun mit dem ersten Fachworkshop, der den thematischen Fokus auf die Klimafolgenanpassung setzt. Dabei stehen die gesundheitlichen Risiken durch Hitze ebenso wie der Schutz von Infrastrukturen vor Überflutungsereignissen und allgemeine Aspekte der Aufenthalts- und Lebensqualität in Bochum im Mittelpunkt.
Wir laden Sie hiermit herzlich zu diesem Workshop ein: die Veranstaltung findet am
26. April 2022 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Stadtarchiv Bochum, Wittener Str. 47 statt.
Ziel und Schwerpunkt des Workshops wird es sein, Ihre und weitere Maßnahmenvorschläge im Handlungsfeld der Klimafolgenanpassung zu diskutieren und für Bochum zu konkretisieren.
Bitte melden Sie sich bei Daniela Wilden per E-Mail (wilden@e-p-c.de) bis spätestens zum 20. April 2022 verbindlich zurück, damit wir die Veranstaltung entsprechend vorbereiten können. Da wir nicht alle Expert*innen zum Themengebiet der Klimafolgenanpassung im Vorfeld vollständig erfassen können, leiten Sie die Einladung gerne auch an Ihnen bekannte, ausgewiesene Fachkolleg*innen weiter.
Bitte beachten Sie, dass maximal 30 Teilnehmende vor Ort anwesend sein dürfen, um die noch immer gegebenen Corona-Risiken möglichst gering zu halten. Es gilt die 3G-Regel, das Tragen von FFP2-Masken ist empfohlen. Sofern wir mehr als 30 Anmeldungen erhalten, werden wir diese prüfen und ggfs. zusätzlich alternative, u.U. auch digitale Formate einsetzen.
Im Anhang finden Sie einen ersten Programmentwurf für den Workshop. Einige Tage vor dem Workshop erhalten Sie dann das finale Programm sowie weiteren fachlichen Input als Grundlage zur Vorbereitung auf die Veranstaltung.
Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihr Engagement und freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Teilnahme. Für Rückfragen stehen Ihnen Dr. Ulrich Eimer (eimer@e-p-c.de) und Daniela Wilden (wilden@e-p-c.de) gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
EPC PROJEKTGESELLSCHAFT FÜR KLIMA. NACHHALTIGKEIT. KOMMUNIKATION. mbH (gemeinnützig)